Paragon Festplatten Manager 15 Suite und Professional

Neben O&O DiskImage 9 Pro hat auch Paragon seinen Festplatten Manager auf die Version 15 gehoben. Das heißt, es gibt jetzt von Paragon die Festplatten Manager 15 Suite und den Festplatten Manager 15 Professional. Die Version 14 hatte ich hier zwar zum Testen, bin aber nie dazu gekommen, einen Testbeitrag zu schreiben. Das steht jetzt aber für die Version 15 auf der Agenda, denn die Software setze ich hier immer mal wieder auf Testmaschinen ein. Im heutigen Beitrag stelle ich die Software erst einmal vor.


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Zur Einordnung: Die Festplatten Manager 15 Suite von Paragon ist ein Lösung rund um das System- und Datenträgermanagement für den anspruchsvollen Privatanwender. Die Suite bietet Sicherungs- und flexible Wiederherstellungsfunktionen, Optimierungswerkzeuge sowie Funktionen zur Partitionierung. Quasi das Schweizer Messer für die Festplatte. Zudem gibt es einen neuen Assistenten zum
Erstellen des Paragon Rettungsmediums 3.0, sichere Datenlöschalgorithmen, Funktionen
zum Umzug von Windows Systemen auf neue Hardware und vieles mehr. Diese Kombination ist letztendlich das, was den Reiz für mich ausmacht und warum ich immer versuche, selbst eine Version hier im Zugriff zu haben.

Ist zwar noch etwas früh, aber Paragon bietet schon jetzt ein kostenloses Update für die volle Windows-10-Unterstützung!

(Quelle: Paragon)

Die Professional-Version bietet über die Suite hinaus völlig neue Optionen für die professionelle Systemverwaltung. Tools wie leistungsfähige Dateiausschlussfilter für effiziente Sicherungs-und Wiederherstellungsoperationen, eine Paragon-Partitionierungsengine, die Möglichkeit virtuelle Festplatten zu bearbeiten, Funktionen zur Sicherung von Hyper-V-Gastsystemen, die mächtige Scripting-Option, die erweiterte Unterstützung von virtuellen Maschinen u.v.m. machen den Festplatten Manager Professional zur mächtigen Festplatten- und Systemverwaltungssoftware.

Hier ein Überblick über neue Funktionen:

  • Paragon Rettungsdisk-Konfigurator 3.0
  • Sicheres Löschen von SSDs ohne den Lebenszyklus zu beeinträchtigen
  • Sicherung/Wiederherstellung auf Dateiebene in/aus virtuelle/n Container/n (pVHD,
    VHD, VHDX, VMDK)
  • Überarbeitetes Hauptprogrammfenster

Zusätzlich beim Festplatten Manager 15 Professional:

  • Agentenloses Sichern von Hyper-V-Gastsystemen
  • Überarbeiteter Assistent zur P2V-Wiederherstellung

System- und Datensicherung

Mit der Festplatten Manager 15 Suite lassen sich das ganze System, einzelne Partitionen oder ausgewählte Dateien sichern. Diese Sicherungsaufgaben können automatisch erledigt werden. Dank inkrementeller und differentieller Sicherungstechnologien sind kontinuierliche Systemsicherungen mit dem Paragon Festplatten Manager effizient möglich. Eine einmalige Vollsicherung des gesamten Computers und regelmäßige inkrementelle Sicherungen in der Folge halten die Sicherung des PCs immer auf dem aktuellsten Stand.


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Mit den neuen Backup-Containern im pVHD-Format sind Sicherungen ins Netzwerk (z.B. auf ein NAS) besonders schnell erledigt. Ein, laut Hersteller, praktisches Feature: Besonders wichtige Dateien lassen sich mit dem Assistenten für Dateizusatzsicherungen auch außerhalb eines allgemeinen Backupzyklus zu bestehenden Sicherungen hinzufügen.

Zusätzliche Funktionen bei dem Festplatten Manager 15 Pro:

  • Backup-Strategie-Assistent (virtueller Container)
  • Zyklisches Backup
  • Agentenlose Sicherung von Hyper-V-Gastmaschinen
  • Synthetisches Backup
  • Hyper-V-Wiederherstellung
  • Synchrone Sicherung mehrerer Volumen
  • BitLocker Unterstützung

Die Hyper-V-Unterstützung sowie BitLocker-Support stufe ich für die Verwendung im professionellen Umfeld als wichtig ein.


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Partitionierung und Optimierung

Die Suite oder die Professional-Version enthalten auch Funktionen zur Partitionierung und Optimierung der Laufwerke. Das ist der Grund, warum ich die Software häufig einsetzt. Dank der automatischen Partitionsausrichtung (Alignment) holt man (laut Hersteller, ich habe keine SSDs und 4-K-Sektoren-Datenträger) aus SSDs und Festplatten mit 4-K-Sektoren und RAID-Volumen immer die maximale Leistung heraus.

Im erweiterten Modus stehen darüber hinaus präzise Analyse- und Reparaturwerkzeuge zur Verfügung, mit denen sich Bootprobleme beheben oder der Gesundheitszustand der
Festplatte analysieren lassen.

Zusätzliche Funktionen bei dem Festplatten Manager 15 Pro:

•    Dynamischen Datenträger in Basisdatenträger MBR konvertieren
•    GPT in Basisdatenträger MBR konvertieren
•    Partitionsattribute ändern
•    Master File Table
•    GPT Loader

Paragon-Rettungsmedium

Ein Problem stellt das Notfallsystem dar, welches bei einem nicht mehr bootenden System gebraucht wird. Dank neuester WinPE-Technologie lässt sich die Rettungsumgebung nach Aussage des Herstellers intuitiv bedienen. Windows PE ist auch für Sicherungen auf Netzlaufwerken geeignet.

Nahtlose Systemmigration

Die fortschrittlichen Migrationsassistenten im neuen Festplatten Managers machen den
Systemumzug zum Kinderspiel, beispielsweise auch auf eine SSD. Anwender- und Systemdaten können voneinander getrennt und auf verschiedene Zielfestplatten verteilt und so der Platz auf einer SSD optimal ausgenutzt werden.

Zusätzliche Virtualisierungsfunktionen bei dem Festplatten Manager 15 Pro:

•    P2V-Wiederherstellung (virtuelle Container)
•    V2V (virtuell zu virtuell)
•    V2P (virtuell zu physisch)
•    Connect VD
•    Virtuellen Datenträger als Snapshot verbinden
•    CreateVD

Wiederherstellung und Anpassung

Vorhandene Backups lassen sich mit Hilfe der integrierten Assistenten mühelos
wiederherstellen – sogar auf abweichender Hardware und kann das gesamte System,
bestimmte Partitionen oder einzelne Dateien wiederherstellen.

Mit dem Universal Image Mounter (UIM) hat man immer vollen Zugriff auf die gesicherten Dateien. Einfach ein Backup-Archiv als Laufwerk einbinden und schon sind die enthaltenen Dateien wie auf einer normalen Festplatte verfügbar.

Daten sicher löschen

Die Version 15 des Festplatten Managers stellt jetzt auch Löschfunktionen für SSDs bereit
und löscht SSD-Daten schonend und ohne den Lebenszyklus der SSD zu beeinträchtigen!

Zusätzliche Funktionen bei dem Festplatten Manager 15 Pro:

•    US-Navy-Standards NAVSP P-5239-26
•    Britischer HMG-Infosec-Standard No.5
•    Deutscher VSItR-Standard
•    Australischer ASCI 33
•    Russischer GOST
•    Peter-Gutmann-Algorithmus
•    Bruce-Schneier-Algorithmus
•    Paragon-Algorithmus



Systemvoraussetzungen:

  • Windows 8.1/8/7Vista/XP
  • VM: Oracle VirtualBox, Microsoft Virtual PC, MS Hyper-V,
    VMware Workstation/Fusion
  • Intel Pentium III CPU oder vergleichbar ab 1000 MHz
  • 1 GB RAM
  • 250 MB Festplattenspeicher
    (bis zu 1 GB zusätzlicher Speicher während der Installation
  • Internet Explorer 5.0 oder höher

Preise
Paragon Festplatten Manager 15 Suite:
Einzellizenz 39,95 EUR, Familienlizenz (3 PCs in einem Haushalt) 59,95 EUR
Paragon Festplatten Manager 15 Professional:
Einzellizenz 79,95 EUR, Familienlizenz (3 PCs in einem Haushalt) 149,95 EUR

Beachtet bei den Preisangaben meine Amazon.de-Werbeanzeige, wer die nutzt, spart u.U. nicht nur ein paar Euro, sondern unterstützt auch dieses Blog. Ich habe mir übrigens eine Testversion von Paragon angefordert und diese auch erhalten. Ihr könnt also demnächst mit weiteren Blog-Beiträgen rund um die Paragon Festplatten Manager 15 Suite und Professional rechnen, denn ich will hier einige Szenarien testen.

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4 Antworten zu Paragon Festplatten Manager 15 Suite und Professional


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  2. Wolfgang sagt:

    Jau, Günter, dass was du hier geschrieben hast, kann ich nur bestätigen.
    Bin ein eingefleischter Paragon Fan, früher Acronis, seit etwa 5 Jahren
    Paragon. Habe mir vor etwa 14 Tagen den Paragon Festplatten Manager 15
    Suite, gekauft (SSD für das System zugelegt) und kann nur bestätigen,
    alles bestens, was du hier geschrieben hast. Habe damit partitioniert,
    Image geschrieben und auch zurück, zum testen. Paragon leitet einen
    Neustart ein, verrichtet seine Arbeit mit Zeitangabe. Das Image 30GB von
    “C” hatte er in 5 Minuten wieder oben. Besitzt man kein Image,
    Neuinstallation von Win 8.1 mit allen Installationen, wenn es vernünftig
    sein soll,… 2 Tage.

    Gespeichert wird nichts auf “C”, nur Installationen, sonst macht es
    keinen Sinn mit dem Image, da das Private dann veraltet wäre, beim
    zurück setzen. Also alles Private, als 2.Image anlegen.

    Was ich nicht in den Optionen finden konnte, GPT in MBR oder umgekehrt.
    Habe ich dann mit cmd erledigt. Solltest du es finden, Günter, kannst es
    uns ja hier mitteilen.

    Gruss,
    Wolfgang

  3. Marc sagt:

    Danke für den Blog und den Beitrag. Habe auch früher Acronis (nach Suite-Teilung nur noch DiscDirector) und dann den Paragon-Wechel eingeleitet mit 14 Prof. – die letzte Sicherung rettete mein System :-D.

    Beim Vergleich von FM 14 Pro, FM 15 Pro und FM 15 Premium (https://www.paragon-software.de/de/medium-large-business/features.html) fiel mir zum Thema GPT+MBR auf, dass FM14 Pro eine Funktion mehr hatte:
    Partition/Festplatte klonen auf Festplatten > 2,2 TB (alle), jedoch
    auf größer als 2,2 TB (Hybrid-Datenträger GPT+MBR) nur FM 14 Pro. – weiß nicht, ob dies mit o.g. GPT und MBR – Thema einhergeht.

    Mich interessiert vor Allem, was ich benötige, um ein laufendes System “WinXP” zu virtualisieren in z.B. Windows 10 (Prev.) bzw. Linux. Habe mit FM 14 Pro gesichert (*.pvhd und Container-Dateien). Hiermit habe ich übrigens auch mein System wieder zurück geholt (wiederbelebt nach Totalschaden). Sogar Disc2vhd und VirtualBox habe ich herunterladen (http://www.tutonaut.de/anleitung-laufendes-windows-system-mit-disk2vhd-als-virtuelle-maschine-archivieren.html), jedoch leider bislang erfolglos. Von daher ging ich auf die Suche, ob mir PM 15 Premium hierbei helfen könnte – wenn der Preis nicht so hoch wäre….

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  5. Herbert sagt:

    Also, ich verwende seit einer gefühlten Ewigkeit auch privat „Paragon Festplattenmanager 2009 Suite“ zur Imageerstellung, zur Partitionierung, zur Oberflächenprüfung, zur sicheren Löschung usw., auch unter Win10. Bei einigen Bekannten habe ich jetzt die aktuelle Freewareversion 2014 als Imager für ihr Win10 eingerichtet, selbstverständlich als bootbare und linuxbasierte CD. Auch die funktionieren ohne Probleme.
    Das erstemal hatte ich vor ca. 8 Jahren beruflich im Zusammenhang mit dem Clonen von Einzelplätzen mit Paragon zu tun.
    Mein Fazit: Es gibt nichts besseres und zuverlässigeres im Homebereich als ein linuxbasiertes Backup-/Recoverysystem.
    Ich habe bereits während des Studiums gelernt, dass wirkungsvolle Backupsysteme nicht unter dem System laufen sollten, dass zu sichern ihre Aufgabe ist. Genau das macht Paragon. Es baut seine eigene Linuxumgebung auf und ist damit völlig autark. Genau aus diesem Grund wird Linux in allen Bereichen verwendet, wo systemnahe Wartungs- bzw. Analyseaufgaben anstehen, wie z.B. auch in der Computerforensik.
    Die tägliche Datensicherung persönlicher Daten im Homebereich steht auf einem anderen Tableau. Hier sollte man eine Synchronisationssoftware verwenden. Aber zur Imageerstellung gibt es nichts besseres.

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