Medion Zoombox: Miracast mit Windows Phone – Teil 5

In den vorherigen Teilen habe ich die MEDION® ZoomBox: Streaming-Box für DLNA und Miracast vorgestellt und dann Miracast-Tests unter Windows 8.1 und Android durchgeführt. Nach der Erkenntnis “nicht schlecht Herr Specht” fehlt noch das Tüpfelchen auf dem i – ein Test mit Windows Phone.


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Normalerweise wäre der Test mit Windows Phone 8.1 ja ein No-Go, denn ich besitze so etwas nicht. Nach mehrere Androiden und zwei iPads ist mein Bedarf an Gadgets gedeckt. Aber Microsoft hat mir zufällig ein Lumia 635 für ein paar Tage zur Verfügung gestellt (siehe Lumia 635 im Kurztest – Teil 1). Das sollte auch Miracast unterstützen. Daher konnte ich einen Test durchführen.

Und wie schlägt sich die Zoombox mit Windows Phone 8.1?

Da stand ich nun, mit der Zoombox und dem gerade ausgepackten Windows Phone 8.1. Wie koppelst Du so was per Miracast? Naja, ein Blick auf den Homescreen, zeigte mir den Weg.

Das Teil mit den Kacheln sieht wie Windows 8.1 aus (auch wenn mir da zu viel gelb zu sehen ist) – also gehen wir wie unter Windows 8.1 vor – war mein Ansatz.

1. Wischen Sie vom rechten Rand auf dem Display nach links und wählen Sie dann die App Einstellungen an.


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2. Blättern Sie in den Einstellungen und wählen Sie den Eintrag Externe Anzeige an.

3. In der Seite Externe Anzeige sollte die Zoombox auftauchen und muss nur noch angetippt werden.

Klasse gemacht, Microsoft. Nix viel fummeln, sondern wischen und ein paar Mal tippen, schon wird eine Miracast-Kopplung aufgebaut. Gefällt mir, würden die Facebook-Fans nun sagen.


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Weiß die Zoombox das auch?

Na ja, man kann ja viel erzählen und schreiben, wenn der Tag lang ist. Die spannende Frage für mich war: Kann die Kopplung mit der Zoombox durchgeführt werden – da hatte ich meine Bedenken. Aber Windows Phone 8.1 meldete nach ein paar Sekunden auf dem Display des Lumia 635 folgendes.

Die Kopplung hatte also geklappt – und man bekommt sofort die Info, dass zum Trennen ein antippen des Eintrags ausreicht. Auf dem an die Zoombox angeschlossenen Bildschirm wurde mir dann auch der Display-Inhalt des Windows Phone gespiegelt. Ich habe ein wenig experimentiert und Fotos, ein Video sowie ein Musikstück abgespielt. Alle Medieninhalte wurden einwandfrei an die Zoombox übertragen und an das HDMI-Anzeigegerät weiter gereicht.

Miracast – mein Zwischenfazit

Damit ist es an der Zeit, ein vorläufiges Zwischenfazit zu ziehen (DLNA habe ich ja noch nicht getestet). Ich habe die Zoombox jetzt einem ausgedehnten Test-Parcours mit diversen Windows 8.1-, Windows Phone 8.1- und Android-Geräten unterzogen. In allen Gerätekombinationen konnte ich mit der Zoombox koppeln und den Bildschirm samt Ton spiegeln. Das ist erstaunlich, da ich das bisher nur mit dem Netgear Push2TV PTV3000 hin bekommen habe (und das Teil hat mich gebraucht fast 60 Euro gekostet). Aus diesem Blickwinkel macht die für 35 Euro erhältliche MEDION® LIFE® ZoomBox P89230 eine sehr gute Figur und ich bin begeistert. Die Box ist auch recht groß und das Gehäuse an den Seite mit Löchern versehen. Die Oberfläche wird daher auch nicht wirklich heiß, sondern nur leicht handwarm. Mit anderen HDMI-Sticks habe ich da schon andere Erfahrungen gemacht – da konnte man fast Spiegeleier auf den Gehäusen braten.

Jetzt ein Fazit nach dem Motto “Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte”: Das obige Foto zeigt nicht nur, dass mein Bücherregal mit den zwischenzeitlich um die 250 selbst verfassten Buchteilen ziemlich voll ist und dass ich Festplattenüberschuss zu haben scheine. Im Vordergrund unten links ist auch der Sack voll an HDMI-Empfangssticks zu sehen, die ich hier zum Testen verwenden kann. Neben einem Chromecast-Stick und dem Netgear Push2TV PTV 3000 stehen mir weitere HDMI-Empfänger mit Miracast-, DLNA- und AirPlay-Unterstützung zur Verfügung. Und eine Menge Empfänger habe ich in den letzten Monaten nach dem Testen an die Hersteller zurück geschickt. Ich bilde mir also ein, ein klein wenig die Sachlage einschätzen zu können. Daher sage ich es mal so: Wenn ich nicht den oben sichtbaren Sack voll an HDMI-Empfängern in meinem Schrank hätte, würde ich mir die Medion Zoombox für 35 Euro glatt als Referenzgerät für Miracast-Konformitätstests kaufen. So bleibt mir nur, die kommenden Tage noch den DLNA-Teil zu testen und dann die Box zurückzuschicken. Bei genügend Zeit möchte ich ggf. auch mal schauen, ob ich die Wi-Fi Direct-Übertragung unter Windows 7/8 zum Laufen bekomme (da bin ich aber unsicher, ob ich die richtige Hardware für Intels Wi-Di-Zertifizierung habe).

Artikelreihe:
MEDION® ZoomBox: Streaming-Box für DLNA und Miracast
Medion Zoombox im Unboxing – Teil 2
Medion Zoombox: Miracast mit Windows – Teil 3
Medion Zoombox: Miracast mit Android – Teil 4
Medion Zoombox: Miracast mit Windows Phone – Teil 5
Medion Lifetab E7332: Miracast mit der Zoombox  – Teil 6
Medion Zoombox: DLNA im Test – Teil 7

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Links:
MEDION® LIFE® ZOOMBOX P89230 (MD90233) im Medion Shop
Benutzerhandbuch ZoomBox Medion Life P89230 (MD90233)
Unterstützte Formate (Medion Community)
MEDION Zoombox Medion-Seite
MEDION® ZoomBox Tool (Android-App)


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1 Antwort zu Medion Zoombox: Miracast mit Windows Phone – Teil 5


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  2. Drago sagt:

    Hey du! :)
    Ich weiß nicht warum hier keiner was schreibt, aber DANKE für deinen ausführlichen Test!
    Hat mir sehr geholfen raus zu finden, ob das Teil für mich taugen könnte und werd es mir holen!
    Vielen Dank und LG
    Drago =)

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