Sicherheitsnews zum 27.11.: Regin erkennen, UBER und mehr

SicherheitIm heutigen Sammelbeitrag möchte ich mal wieder ein paar Scherben vom Hof zusammenkehren und einen Blick auf die Kehrschaufel werfen. Mit dabei im Gewirr der Infosplitter: Wie kann ich die Schnüffelsoftware Regin erkennen (war hier in den Kommentaren gefragt worden), und wohl lassen sich Benutzer – ganz NSA-fern – von UBER- und Twitter-Apps ausspionieren?


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NSA war gestern – heute gibt’s UBER

Der Mitfahrdienst Uber hat momentan ja keine wirklich gute Presse. So ließ der Uber CEO schon mal verlauten, dass man unliebsame Journalisten mit einer Schmutzkampagne zu überziehen. Die Bloggerin und Journalistin Sarah Lacy berichtet hier auf Pando.com, warum Sie die UBER-App von ihrem Smartphone gelöscht hat. Und in der New York Times findet sich hier ein umfangreicher Artikel, was UBER mit einen Analyse-Tool “God View” tun und über seine Nutzer erfahren kann. Kurzfassung: Wer so blöd ist, die UBER-App auf sein Smartphone zu installieren, lässt die Hosen für eine Totalüberwachung herunter. Hat sich bis zu Spiegel Online herumgesprochen, die heute mit dem Artikel Datensammelei per App: Sicherheitsexperte vergleicht Uber mit der NSA online gegangen ist.

Blog-Beitrag: Taxi-Streik: Uber & Consorten haben ein Problem in Europa

Twitter will wissen, welche Apps Du nutzt …

Ich weiß nicht, ob einer meiner Blog-Leser die App von Twitter installiert hat. Hier führt Twitter ein Schattendasein – die Blog-Posts lösen automatisiert einen Tweet aus und gelegentlich recherchiere ich im Browser bei Twitter. Auch Facebook-Apps kommen mir nicht auf meine Geräte.

Nun zeigt sich, dass das eine kluge Entscheidung ist. Bei Spiegel Online findet sich heute der Artikel Personalisierte Werbung: Twitter will wissen, welche Apps Sie haben. Was geht Twitter an, welche Apps ich auf meinem Smartphone habe. Da ist die heutige Entscheidung des EU-Parlaments, für die Aufspaltung Googles zu stimmen, schon ein Signal (was aber folgenlos bleiben wird). Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass uns das alles über CETA, TTIP und Co. mächtig auf die Füße fallen und auf den Geldbeutel des Steuerzahlers schlagen wird. Dazu passt der heutige Auftritt von Sigmar Gabriel (Ceta-Abkommen: Gabriel kanzelt Freihandelskritiker ab – nur die älteren kennen noch den Spruch “wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!).

Wie erkennt man Regin?

Im Artikel Symantec entdeckt fortgeschrittenes Spionagetool Regin hatte ich über den Spionage-Trojaner berichtet, der neben Privatleuten auch Firmen, Versorger und Behörden bzw. Regierungen angreift. Und auch die mutmaßlichen Hintermänner hatte ich im Blog-Beitrag Stecken Amis und Briten hinter Regin-Trojaner? benannt. Aber wie erkennt man eigentlich, ob der eigene Rechner von Regin befallen ist? Kaspersky soll es wohl mittlerweile erkennen. Bei heise.de findet sich heute dieser Artikel, der sich mit Methoden und Tools zur Erkennung von Regin befasst.

Linux-Tool Less ein Sicherheitsrisiko

Unter Linux gibt es das Tool Less, mit dem sich Dateien öffnen und filtern lassen. Da Less auch Shell-Scripte ausführen kann, ermöglicht dies u.U. das Ausnutzen von Sicherheitslücken. Golem.de hat hier einen Artikel zum Thema.


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