Apple: Schnelle Rechner, fette Downloads, leakendes OS X

Zum Wochenende möchte ich euch auch noch ein wenig Apfel-Schnitz servieren. Mit dabei: schneller Rechner, was zu fetten Downloads und was zur Datenweitergabe in OS X.


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Apple hat momentan ja eigentlich einen “guten Lauf”. Der in diesem Beitrag Apple: Songs der Konkurrenz vom iPad gelöscht thematisierte und seit vielen Jahren laufende Prozess wird wahrscheinlich aus formalen Gründen niedergeschlagen. Zwar hat man gerade einen Prozess um das Namensrecht an App Store in Australien verloren und bei Apple-TV ist man bezüglich der Nutzerzahlen nur noch auf Platz 3. Aber mit dem iPhone 6/Plus hat Apple einen Seller gelandet, der zu fetten Quartalszahlen führen wird. Und sonst läuft es auch (scheinbar) noch rund – die Börse feiert Apple als wertvollstes Unternehmen von Welt (die haben den Knall nur noch nicht gehört). Einfach ein Blick hinter den Bretterzaun.

Der flotteste Mac aller Zeiten …

Ist natürlich das Sahnehäubchen für ausgewiesene Apple-Fans: Der kürzlich vorgestellte, neue 5K-iMac ist wohl die flotteste Maschine aus dieser Rechnerfamilie, die Apple bisher hergestellt hat. Einen Kurztest gibt’s bei macwelt.de und hier finden sich auch noch ein paar Betrachtungen. Bei heise.de findet sich hier ein Artikel, der den 5K iMac mit dem teuersten Mac Pro vergleicht. Und laut diverser Benchmarks ist der 4 GHz iCore i7 wohl auf einigen Gebieten fixer als der Mac Pro unterwegs. Das ist natürlich Spitze, wenn die Maschinen auch wohl nur im Profibereich zum Einsatz kommen. Weniger positiv sind die folgenden Themen.

Fette Downloads für Wi-Fi-Bug-Fix bei Yosemite

Apple hat ja massive Probleme mit einem Wi-Fi-Bug (siehe OS X 10.10 Yosemite: Bug führt zu Problemen bei Wi-Fi-Verbindungen), der manche OS X-Benutzer in die Verzweifelung treibt. Apple laboriert da schon seit einiger Zeit am Problem (siehe meine Artikel Kein Fix für Wi-Fi-Fehler durch OS X 10.10.1 Yosemite-Update und OS X 10.10.1: Fix für WiFi-Probleme gefunden). Nun gibt es eine neue Beta von OS X 10.10.2, die den Wi-Fi-Bug beheben soll. Und nach dem Prinzip: ‘Große Fehler erfordern große Lösungen’ kommt das Update mit 470 MByte daher – was für einen Wi-Fi-Bug-Fix recht fett ist und folgerichtig auch schon zu Kommentaren wie hier geführt hat.

Ich persönlich finde diese Entwicklung (nicht nur bei Apple) äußert bedenklich. iOS 8.x-Updates im 1 GByte-Bereich, OS X-Bugfixes mit 460 MByte, alle Nase lang ein Android-Update mit mehreren hundert Megabyte oder monatliche Microsoft-Patchdays mit 700 bis 1.300 MByte Umfang gehen gar nicht. Scheinbar leben die Entwickler in Ecken, wo man sich um die Größe von Updates keine Gedanken macht. Wer aber mit einer schmalen Internetanbindung oder volumenbeschränkten 3G-/4G-Verbindungen unterwegs ist, wird da “hurra” schreien. Ein Blick in Microsofts Windows-Foren zeigt schon, dass ein Teil der Anwender sich verweigert. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass die Entwickler die Skalierung bei dem verlieren, was man den Anwendern update-mäßig zumuten kann. Und wie seht ihr das?

Leakendes OS X verrät Benutzereingaben von Firefox und Thunderbird

Der letzte Infosplitter bezieht sich auch auf OS X. Wie man hier bei heise.de nachlesen kann, protokolliert ein Apple-Framework sämtliche Eingaben in log-Dateien. Alle Anwendungen, die dieses Framework verwenden, verraten also die Benutzereingaben. Mozilla warnt in einer Mail, dass ältere Version des Firefox-Browsers und des Thunderbird Mail-Clients betroffen seien. Da klingt es fast schon wie eine Drohung, dass der Firefox bald auch für iOS kommen soll.


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