Medion Lifetab E7332 (MD 98966) im Unboxing – Teil 2

Gestern ist beim mir ja ein Medion Lifetab E7332 (MS 98966) Android Tablet PC eingetroffen. Ich werde zu Weihnachten da zwar keine Tests fahren, aber einen kurzen Unboxing-Artikel gibt es auf jeden Fall zum 1. Weihnachtsfeiertag. Da ich schon länger zu den Medion Lifetab bloggen wollte, gibt es die kommenden Tage dann etwas mehr Futter.


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Medion-typisch: Alles dran, alles drin

In Foren trifft man immer wieder Leute, die über die Geräte maulen, wenn es Frühausfälle gibt. Habe ich auch gedacht – aber wenn ich mal ein wenig recherchiere, sind das doch recht wenig Fälle (immer in Bezug auf die Menge der verkauften Geräten). Und eines muss man Medion ja lassen, wenn die was zu Aldi/Hofer karren, kommt für den Kunden folgendes raus: Ein attraktiver Preis für die Geräteausstattung, gepaart mit 3 Jahren Gewährleistung – das ist etwas reales.

Ob einem die Gerätespezifikationen passen, steht dann auf einem anderen Blatt. Da hat jeder sein eigenes Gusto und das soll auch nicht Thema hier im Blog sein. Als Konsument hat man ja die Qual der Wahl. Hier die Übersicht über den Lieferumfang des Lifetab E7332 (MD 98966).

Neben dem Tablet PC gibt es ein paar Broschüren, die Garantiekarte, ein USB-Steckernetzteil, ein USB-A-zu-Mikro-USB-B-Kabel und ein OTG-Adapterkabel. Das USB-zu-Micro-USB-Kabel dient zum Laden des Geräts und zum Datenaustausch mit dem PC. Das kurze USB-A-Buchse-zu-Mikro-USB-B-Stecker-Kabel ist der OTG-Adapter. OTG steht für USB On the Go. Der Mikro-USB-Stecker kommt in die Buchse des Tablets und an die USB-A-Buchse kann dann ein USB-Stick oder ein anderes USB-Gerät angeschlossen werden. So kann man aus Android auf USB-Geräte zugreifen. Wichtig ist, dass diese Geräte eine externe Stromversorgung besitzen, um betrieben werden zu können. Zu diesem Thema werde ich noch was schreiben und auch Tests fahren. Die Mikro-USB-Buchse am Tablet ist für USB 2.0 ausgelegt.

Die Inbetriebnahme ist recht einfach – nach dem ersten Einschalten wird der Nutzer durch verschiedene Seiten zur Auswahl der Sprache, zur Eingabe des WLAN-Schlüssels etc. geführt. Nach wenigen Schritten wird der Android-Homescreen mit vorinstallierten Apps und Widgets angezeigt.


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Ach ja, vielleicht interessiert den einen oder anderen Blog-Leser der Vergleich mit dem Nexus 7 (2013), welches ja auch 7-Zoll-Größe besitzt. Das ist natürlich ein anderes Kaliber, vom Preis, von der technischen Ausstattung etc. Hier aber einfach mal beide Tablet PCs nebeneinander gelegt.

Man sieht schon die Unterschiede in der Auflösung. Aber spontan hätte ich vermutlich zum Lifetab gegriffen, weil dort die Icons einfach größer angezeigt werden (bin halt schon in der Zielgruppe der Senioren angekommen Zwinkerndes Smiley). Das Gehäuse des Nexus ist etwas höher, obwohl die Displays beide 7 Zoll Größe haben.

Hier ist noch ein Blick auf die Rückseite mit der Linse für die 2 Megapixel Rückseitenkamera, dem Lautsprecherslot, sowie der Bohrung für das Reset.

Ein-/Austaster und Lautstärkewippe sind (wie beim Nexus 7) gleich nebeneinander angeordnet. Mir persönlich gefällt das weniger, da bei Screenshots ja der Einschalter und die Lautstärketaste zu drücken sind. Ist bei Anordnung auf einer Seite etwas ungewöhnlich. Und hier noch ein Blick auf die Kopfseite mit den Anschlüssen.

Man sieht (von links) die Kameralinse der Rückseitenkamera, den Mikrofoneingang, den Slot für die MicroSD-Karte, den Mikro-USB-Eingang, die 3,5 mm Klinkenbuchse für den Kopfhörer, die Bohrung für den Reset und den Schlitz für den Piezo-Lautsprecher. Alles kompakt, mit Symbolen beschriftet und alles sieht aufgeräumt aus. Gut finde ich auch, dass alle Anschlüsse an einer Gehäuseseite zu finden sind.

Bis jetzt ist der erste, schnelle Eindruck von dem Gerät ganz positiv. Wie sich Android so schlägt, wie viel Speicher frei ist, was die Kameras taugen, wie OTG funktioniert, ob das Gerät Miracast unterstützt, wie die Kopplung zum PC klappt und so weiter, soll in weiteren Artikeln folgen. Aber erst ist einmal Weihnachten – die nächsten Blog-Beiträge kommen aus der Konserve.

Artikelreihe:
Neues Spielzeug: Medion Lifetab E7332 (MD 98966) – Teil 1
Medion Lifetab E7332 (MD 98966) im Unboxing – Teil 2
Medion Lifetab E7332 (MD 98966) im Hand-on – Teil 3
Chromecast mit dem Medion Lifetab E7332
Medion Lifetab E7332: Miracast mit der Zoombox
Weitere Artikel folgen

Links
Medion-Webseite
Bericht zum Hofer-Tablet (Welt der Gadgets)
Artikel bei markensysteme.de
Artikel bei gutestun.org
Youtube-Video zum Medion Lifetab E7332


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3 Kommentare zu Medion Lifetab E7332 (MD 98966) im Unboxing – Teil 2

  1. Sir Charles sagt:

    Kleine Ergänzung (von meinem Unboxing): nach dem ersten Hochfahren wurde direkt ein Systemupdate angeboten, dass zahlreiche Fehler beseitigt. Nachdem das Update installiert wurde, meldet das Tablet die Android-Version KitKat 4.4.4. Eigentlich sehr erfreulich, dass hier nicht die Version 4.4.2 einfach belassen wurde.

  2. claus sagt:

    Hallo

    Habe livetab e7332 gekauft und bekomme die simkarte nicht hinein?

    • Günter Born sagt:

      Stelle eine Anfrage in der Medion Community – da ist die Chance am höchsten, dass jemand das Gerät in den Fingern hatte.
      Ups, war gedanklich auf der falschen Hochzeit. Du hast ein MEDION LIFETAB E7332 und das hat kein 3G-Modem. Ergo kann die SIM-Karte auch nicht rein gehen. In den Slot, den Du siehst, kann nur eine microSD-Karte eingesteckt werden. Oder habe ich was falsch verstanden?

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