Microsoft WiDi-Adapter im Unboxing – III

In Teil III stellt Blog-Leser Dieter Kroemer den von Microsoft (momentan nur in den USA) angebotenen Miracast-Adapter (Microsoft Wireless Display Adapter) im Unboxing vor. Was gibt es zum Lieferumfang zu sagen und was muss man sonst noch wissen. Von mir gibt es einige Ergänzungen und Anmerkungen.


Anzeige

Technische Daten des Microsoft Display Adapters

Der Adapter wurde bei amazon.com in USA für 85 € bestellt (da der WiDi-Adapter in Deutschland erst ab Februar erhältlich ist). Man kann den Adapter auch bei Amazon.de (für momentan 99 Euro) erwerben.

Lieferumgang der Bestellung: Eine zweckmäßige Pappschachtel mit dem Adapter, einer Schutzkappe für den HDMI-Stecker am Display-Adapter  und einem kurzen HDMI-Verlängerungskabel. Hier ist ein Foto zum Unboxing des Adapters, links ist das HDMI-Verlängerungskabel zu sehen:

Anmerkung: Besser wäre noch ein Adapter HDMI-Buchse/Buchse, damit man den Adapter auch an ein bereits verlegtes HDMI-Kabel, das meistens mit einem Stecker endet, anschließen kann.

[Anmerkung G. Born: Diesbezüglich verweise ich auf meinen Artikel Bastelei: TVPeCee mit HDMI-Ausgang am VGA-Monitor, wo ich solche Koppeladapter ebenfalls verwendet habe. Der von mir verwendete HDMI-zu-VGA-Adapter wird aber mit dem Microsoft Miracast-Adapter nicht funktionieren, da der VGA-Adapter kein HDCP unterstützt!]

Am WiDi-Adapter ist direkt ein „großer“ USB-A-Stecker angeschlossen – der ist aber nur für den Fall sehr praktisch, wenn am Fernseher/Beamer neben dem HDMI-Eingang auch eine USB-A-Buchse für die Stromversorgung vorhanden ist – sonst benötigt man doch wieder ein Verlängerungs-USB-Kabel oder irgendwelche Adapter …

[Anmerkung G. Born: Dieter Kroemer schreibt hier nichts bezüglich der Stromaufnahme per USB-Buchse. Ich habe bei meinen Recherchen zur Stromaufnahme am USB-Anschluss nichts gefunden. Die Microsoft Datenblätter wursteln zwar einige Details zu irgendwelchen Zertifizierungen zusammen, verweigern aber essentielle Angaben wie die Leistungsaufnahme des Adapters. Ich gehe aber mal – bis zum Beweis des Gegenteils – davon aus, dass die Strombegrenzung vieler USB 2.0-Ports auf 200 mA ausreichen sollte. Andernfalls ist ein USB-Steckernetzteil zur Stromversorgung des Microsoft WiDi-Adapters erforderlich.]

Weitere Informationen …

Soweit die heutigen Informationen von Dieter Kroemer zum Lieferumgang des Microsoft WiDi-Adapters. Ich habe natürlich noch etwas recherchiert und einige Infos zusammen getragen. Auf dieser Microsoft-Seite finden sich noch einige Hinweise zum Adapter – so zum Beispiel, dass dieser nicht mit dem Surface RT kompatibel sei. Die Entfernung zum Betrieb wird in den Datenblättern von Microsoft mit 7 Meter angegeben.


Werbung

Wichtig: Der Adapter funktioniert nur vollständig, wenn das Gerät an der HDMI-Buchse HDCP unterstützt.  Ansonsten verspricht Microsoft Kompatibilität mit “All Miracast® enabled Windows 8.1 Tablets, Laptops und Phones” sowie mit Android-Geräten ab Android 4.2.1 und höher. Ein Internetzugang ist laut Microsoft für den Adapter nicht erforderlich.

Anmerkung: Ein Internetzugang ist für Miracast-Empfänger (im Gegensatz zu Google Chromecast) niemals erforderlich. Die Adapter spannen ein eigenes WiFi auf, so dass sich die Quelle mit diesem Hotspot verbinden kann. Da die Geräte “multiantennenfähig” sein müssen, kann das als Quelle fungierende Gerät auch mit dem WLAN-Router eine Internetverbindung aufnehmen.

In der nachfolgenden Link-Liste gibt es auch Verweise auf diverse Reviews. Im CNET-Review finden sich eine Reihe Nutzerkommentare, z.B. zu den Latenzzeiten. Manches muss man mit Skepsis betrachten, da den Benutzern oft der “Überblick” für ein ausgewogenes Review fehlt. Aber ein Anhaltspunkt liefern solche Kommentare doch. Ich habe noch zwei weitere Reviews gefunden. In Teil IV geht Blog-Leser Dieter Kroemer morgen auf die Miracast-Kopplung mit Windows ein.

Artikelreihe
Microsoft stellt Miracast-Empfänger vor – I
Microsoft Wireless Display Adapter im Test – II
Microsoft WiDi-Adapter im Unboxing – III
Microsoft WiDi-Adapter in der Praxis (Windows)  – IV
Microsoft WiDi-Adapter in der Praxis (Android)  – V

Microsoft Wireless (Miracast) Display Adapter bei Amazon vorbestellbar

Ähnliche Artikel:
Microsoft erhält FCC-Zertifizierung für Miracast-HDMI-Empfänger
Microsofts Miracast-Empfänger HD-10 vorgestellt
Netgear Push2TV PTV 3000: Miracast im Hands-on – Teil 1
TVPeCee MMS-894.mira: Miracast mit dem HDMI-Stick – Teil 4
Tipp: Günstiger Miracast-Empfänger von Pearl (MMS-894.mira)

Hands on: Streamcasting mit DLNA, Miracast, Airplay & Co.
Medion Akoya P2212T: Streaming mit Miracast – Teil 2
Miracast mit dem Lenovo IdeaPad – Teil 3
MEDION AKOYA S6214T: Miracast im Test
Microsofts Miracast-Empfänger HD-10 vorgestellt

Links:
Microsoft-Webseite zum WiDi-Adapter
Adapter im Microsoft Store
App zum Microsoft WiDi-Adapter
Review von CNET (wobei der Vergleich mit Chromecast Unsinn ist)
Review bei WinSuperSite (mit dem Microsoft HD-10)
Review bei Tomsguide.com


Anzeige
Dieser Beitrag wurde unter Streaming, TV abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Responses to Microsoft WiDi-Adapter im Unboxing – III

  1. Juergen Welcke sagt:

    Nun habe ich mir auch diesen “Stick” erstanden, angeschlossen und . . . bekomme keine Verbindung vom “Samsung Serie 5 NP550P7C-S0GDE” zum Stick an einem Philips Smart-TV 46PFL6806K/02. Kann es da Kompatibilitätsprobleme geben? Gibt es WIN-Dienste die für die Benutzung automatisch gestartet werden müssen? Ich kann darüber trotz “googeln” nichts finden.
    Eine kurze Antowrt wäre “SUPER”.
    MfG
    JuergenW

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.