Update: Google Translate mit WordLens-Integration

Am heutigen Mittwoch (ist Google-Update-Day) hat Google seine Android- (und iOS-) App Google Translate aktualisiert und mit einem netten Feature versehen. Es ist nämlich WordLens zum visuellen Übersetzen integriert.


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Noch ist keine Echtzeit-Übersetzung in der Google Translate-App enthalten (hatte ich nach diesem Bericht gehofft). Gut Ding will Weile haben, heißt es wohl bei Google. Steht auch im Einklang mit meinem Blog-Beitrag Google kauft Word Lens–soll in Translate rein vom Mai 2014. Wir sind nun schon in 2015 und bisher nix von zu sehen. Aber fast 9 Monate nach der obigen Meldung gibt’s das “Baby”. Google hat im offiziellen Inside Search-Blog diesen Beitrag gepostet.

Man hat nun Word Lens in die Google Translate-App integriert und rollt das Ganze mit dem neuen Update aus. Die App kann dann ein Foto in einer fremden Sprache auf Texte absuchen und diese übersetzt auf einem Smartphone im Foto einblenden. Das Ganze ist in einer von Google hier veröffentlichten GIF-Animation als Demo zu sehen.

(Quelle: Google)

Man fotografiert das Schild, markiert den Text und lässt sich diesen übersetzen. Die Übersetzung der fremden Teste in Fotos funktioniert zur Zeit für Übersetzungen von English in Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch und zurück. Google arbeitet aber an der Integration von weiteren Sprachen.

Und es ist noch eine kleine Verbesserung dazu gekommen: In Google Translate kann man nun in verschiedenen Sprachen Sätze einsprechen (oder auf dem Gerät, ggf. auch in Handschrift, schreiben). Der Translator versucht die Sprache zu erkennen und dann in eine Fremdsprache zu übersetzen. Das Ergebnis wird dann als Text angezeigt. So kann das Gegenüber eventuell verstehen, was gesagt wurde. Das wird von Google in diesem Video “vorgestellt”.

(Quelle: Google)

Wer sich die App installiert, erhält eine nette Vorstellung der Funktionen in animierten Grafiken. Ich war erstaunt, wie weit die App da schon ist. Die Urlaubssaison kann also kommen. Hat man sich früher mit “Händen und Füßen” verständigt, geht Kommunikation 2015 nun mit “wischen und tippen” auf dem Smartphone-Display. Ob ihr dazu die Hände – oder auch die Füße – zuhilfe nehmt, bleibt euch überlassen.


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