Apple-, iOS und OS X: Flash, WLAN-Trouble, Siri petzt und mehr

Gestern hatte ich im Apple-Infos: iOS 8.1.3, OS X 10.10.2, Apple Watch und Gewinne über die schöne neue Apple-Welt mit Updates, fetten Gewinnen und einem Apple Watch Starttermin gebloggt. Heute gibt’s den Wehrmutstropfen in den Wein, muss ich doch über nicht funktionierende Patches, petzendes Siri und mehr berichten.


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OS X 10.10.2: WLAN-Probleme nicht behoben

Im gestrigen Beitrag Apple-Infos: iOS 8.1.3, OS X 10.10.2, Apple Watch und Gewinne  hatte ich über das Update von OS X auf die Version 10.10.2 berichtet und so mal ohne Sinn und Verstand etwas von “Verbesserungen im Wi-Fi-Teil” nachgeplappert. Insider wissen, dass Apple da auf diversen Macbooks ein Problem mit stabilen WLAN-Verbindungen hat (geht Microsoft mit dem Surface Pro 3 nicht anders). Jedenfalls gab es berechtigte Hoffnung, dass das Update auch da einen Fortschritt für leidgeplagte Mac-Nutzer bringt (siehe auch folgenden Screenshot aus dem Apple Forum). Schließlich heißt es bei Apple Hardware “it just works …”.

(Quelle: Apple Forum)

Bedauerlicherweise hat es auch mit dem Update auf OS X 10.10.2 bei den Wi-Fi-Problemen nicht hingehauen. Hier im Apple-Forum schlagen die ersten Nutzer ein, die ganz klar sagen, dass das Update auf OS X 10.10.2 nichts am Problem der ausfallenden WLAN-Verbindungen geändert hat. Bei heise.de könnt ihr noch einiges in deutsch nachlesen.

Safari blockt alte Flash-Player ….

… und das ist auch gut so. Auf diesen Nenner lässt sich das folgende Thema bringen. Unter iOS wird Flash ja sowieso nicht unterstützt. In OS X ist zwar kein Flash-Player enthalten, der Benutzer kann sich aber Flash nachträglich installieren. Vor ein paar Tagen hatte ich den Beitrag Stopp: Flash-Sicherheitslücke, Flash-Player deaktivieren! im Blog, in dem ich auf eine Sicherheitslücke hinwies. Diese ist zwar gefixt (siehe Adobe Flash-Player Sicherheits-Update). Apple hat den Vorfall aber dazu genutzt, im Safari-Browser kündtig alle alten Flash Player-Plugins automatisch zu deaktivieren.


(Quelle: Apple)

Wie in diesem Apple-Support-Dokument nachzulesen ist, zeigt der Browser dann die obige Meldung unter OS X. Der Benutzer muss also auf die aktuelle Flash-Version (momentan 16.0.0.296 – bzw. 13.0.0.264 der Extended Support Release) aktualisieren.

Damit gerät Flash immer weiter in den Hintergrund. Auf meinem Windows 7-Rechner habe ich aus Sicherheitsgründen längst kein Flash mehr installiert. Bei Bedarf verwende ich den Google Chrome-Browser, der das entsprechende Add-In an Bord hat. Und YouTube hat vorgestern den Flash-Player als Standard zur Videowiedergabe abgeknipst und setzt auf HTML 5 (siehe).

Viele iPhones vertickt und ein petzendes Siri


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Zum Abschluss des heutigen Blog-Beitrags aus der Apple Welt noch zwei Infosplitter. Apple hat seit 2007 insgesamt eine Milliarde iPhones an den Mann oder die Frau gebracht, wie man z.B. hier bei heise.de nachlesen kann. Gut, einige der Geräte dürften nicht mehr unter den “Lebenden” weilen, wurden sie doch für #Bentgate, Falltests und andere Scherze missbraucht.

Und es gibt noch etwas, was die Fangemeinde aufhorschen lassen sollte. Das so stolz vorgezeigte Siri ist eine Petze. Wie hier beispielsweise nachzulesen ist, verrät der Sprachassistent auch bei aktivem Lockscreen die persönlichen Daten des iPhone-Besitzers, man muss nur höflich fragen. Kommt natürlich im Einklang mit der Devise “an Apple thing, it just works”, aber nach dem Fingerabdrucksensor-Desaster der zweite fettere Sicherheitsklops, den sich Apple bei iPhone & Co. so leistet. 

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1 Antwort zu Apple-, iOS und OS X: Flash, WLAN-Trouble, Siri petzt und mehr


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  2. Günter Born sagt:

    Noch ein Nachtrag: So richtig läuft es bei Apple nicht. Vorgestern hat’s bei Apple mal wieder einen “Vorfall” gegeben. Entwickler, die sich an ihrem Apple-Konto angemeldet haben, landeten plötzlich in den Profilen anderer Entwickler. Ist in etwas so, als wenn Du dich bei deiner Hausbank per Online-Banking am eigenen Konto anmeldest und plötzlich die Kontoauszüge und Kontendaten deines Nachbarn gezeigt bekommst.

    Apple hat die Anmeldeseite zwar direkt vom Netz genommen. Das Ausmaß des Schadens ist aber noch ziemlich unklar. Nur: Nach den sich häufenden Pannen – auch mit Kontenzugriffen durch Unbefugte per Apple-ID kann man nur einen großen Bogen um die Apple-Angebote machen. Das “it just works” ist scheinbar lange vorbei. Details findet ihr z.B. hier bei heise.de.

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