SmartWatch Zahlen – floppt Android Wear?

Smartwatches sind ja in aller Munde, jeder Hersteller, der etwas auf sich hält, halt so ein Teil im Angebot. Aber wie schaut es mit den Verkaufszahlen aus? Immerhin hat Google mit Android Wear eine eigene Erweiterung für SmartWatches bereitgestellt. Hier ein kurzer Blick auf die Zahlen.


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Verkaufszahlen in 2014 bescheiden

Das Marktforschungsunternehmens Canalys hat mal die Verkaufszahlen für Wearables und SmartWatches in 2014 zusammengetragen.

  • Insgesamt wurden 4,6 Millionen Wearables (Fitness-Tracker, SmartWatches etc.) in 2014 abgesetzt.
  • Zudem sind 720.000 SmartWatches mit Android Wear ausgeliefert worden (Samsungs Tizen und Apple Watch sind da unberücksichtigt).

Die Motorola Moto 360 war dabei im 4. Quartal 2014 der klare Tabellenführer (obwohl genaue Zahlen nicht genannt werden). Aber die Zahlen sind doch ziemlich ernüchternd. 720.000 SmartWatches sind nix, wenn man sieht, dass einzelne Smartphones 10, 20, 30 Millionen mal verkauft werden. Hier schreibt Computerwoche.de, dass der Indie-Hersteller Pebble 2013/2014 alleine 1 Million SmartWatches ausgeliefert habe (siehe auch mein Artikel Erfolg: Pebble verkauft 1 Million Smartwatches). Und für Android Wear bedeutet das, dass diese Android-Variante (noch) ein Flop ist.

Wenn ich mir so anschaue, was die aktuellen SmartWatches so kosten, wie lange die Akkus halten und was die Teile so leisten, ist das alles kein Wunder. Oder habt ihr euch eine SmartWatch geholt? Und wenn ja, wie sind die Erfahrungen? Spannend wird es, wenn Apple im März mit seiner Apple Watch herauskommt. Die wird, koste es, was es wolle, wohl durch die Apple Fans gekauft. Gespannt bin ich auch auf den Ansatz von Swatch (siehe folgende Artikelliste). Oder wie schätzt ihr das ein?

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6 Responses to SmartWatch Zahlen – floppt Android Wear?

  1. Max Musterman sagt:

    Wenn Apple attraktive Pakete (iPhone + Apple Watch für 999€) werden sich sicherlich die Käufer finden. Großer Vorteil ist, dass wenn Apple sagt, die Uhr kommt im April, dann kommt sie auch dann und zwar überall. Das haben ja einige andere Hersteller noch nicht ganz verstanden. Und auch den Ansatz, dass man die Uhr auch ohne Touchscreen mit einem Rad bedienen kann, kennt Android Wear ja nicht. Hinzu kommt noch sowas wie runde Displays – das Betriebssystem ist darauf überhaupt nicht ausgelegt (abgeschnittenen Texte).
    Allgemein traue ich den Smartwatches aber einen größeren Erfolg zu, als den VR-Brillen. Witzig finde ich aber auch immer die Leute, die Apple die Innovationskraft absprechen, dann aber die Rettung einer ganzen Branche durch ebendieses Unternehmen erwarten – Fanboy-Gelaber halt.

    • Günter Born sagt:

      Interessante Gedankengänge. Wie siehst Du denn das Thema Akku-Laufzeit – und das Problem der winzigen Displays? Wegen Akku-Laufzeit bin ich bzgl. der Swatch gespannt.

      Aber das ist ja das Schöne: Als Blogger hast Du immer was zu schreiben. Floppt das Teil, gibt’s halt Bashing. Rennt das alles “wie geschnitten Brot”, machst Du das Evangelium draus. Aber die Story “Apple Watch gegen Krebs” habe ich dann doch nicht gebracht ;-).

    • Marc sagt:

      Gadgets bleiben was sie sind, egal in welcher Verpackung.

  2. Wolfgang sagt:

    Lach, ich kann mir so eine Uhr überhaupt nicht zulegen, da ich ein
    stinknormales Handy habe. Wenn ich die Wohnung verlasse, ist Schluss mit
    Lustig (Internet). Es sei, jemand von Euch weiß, ob es so eine Uhr gibt,
    die sich mit dem Rechner verbinden lässt, um später die Daten dort
    auszulesen.

    Soll ja Menschen geben, die ein Smartphone nicht ausstehen können, aber
    einen Rechner besitzen ;-)

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