Apple schränkt Rückgaberecht im iTunes-Store weiter ein

Kleine Info zu Pfingsten aus dem Apple-Kosmos. Wie ich mitbekommen habe, versucht Apple Nutzer dazu zu bringen, auf das 14 tägige Rückgaberecht für iTunes-Käufe (Apps, Medien) zu verzichten.


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Das 14 tägige Rückgaberecht für iTunes-Käufe (Apps, Medien) war ja Ende 2014 auf Druck der EU-Wettbewerbshüter eingeführt worden (ich hatte hier 14 tägiges Rückgaberecht für App Store & iTunes in EU berichtet). Diese Vorgabe macht Apple – dem "wertvollsten" Konzern von Welt – wohl Bauchschmerzen. Im Artikel Infos aus dem Apple-Kosmos hatte ich bereits berichtet, dass die Firma mit nachfolgendem Dialogfeld wohl Druck auf Nutzer macht, die das Widerrufsrecht zu "großzügig" auslegen – wobei Apple den Maßstab festlegt.

Store01(Quelle: Twitter)

Letzte Woche lese ich hier bei heise.de, dass Apple Nutzer nun wohl wieder verstärkt über das Dialogfeld auffordert, auf das 14 tägige Widerrufsrecht zu verzichten. heise.de schreibt, dass bereits beim Kauf im iTunes-Store ein Dialogfeld erscheint, bei dem man auf sein Widerrufsrecht verzichten muss, um den Kauf ausführen zu können. Bei heise.de mag man einen technischen Fehler nicht ausschließen, ich hege aber Zweifel ob dieser Ursache. Ich weiß schon, warum ich Apple nicht wirklich mag. Bin ja mal gespannt, wann es die erste Abmahnung bei Apple gibt oder ob die EU eingreift.

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2 Antworten zu Apple schränkt Rückgaberecht im iTunes-Store weiter ein

  1. Thomas sagt:

    Ich hatte mal gelesen (weiß nicht mehr wo) das Apple diese Meldung einblendet wenn man zu oft vom Rückgaberecht Gebrauch macht bzw. eine bereits zurück gegebene App ein 2. mal kauft. In diesem Falle verzichtet man dann auf das Rückgaberecht. Ja, so war es.

  2. Ralf sagt:

    Warum sollte/könnte die EU denn eingreifen. Sie hat doch genau diese Regelung geschaffen, dass das Rückgaberecht bei Downloads durch eine solche Kunden-Bestätigung ausgehebelt werden darf. Das wird bei allen Shops die Regel werden, wie schon heute bei Steam (Valve).

    Wenn schon Verbrauchertäuschung, dann durch die EU.

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