Selbst ist der (Weihnachts-)Mann …

Hier flattern ja täglich Pressemitteilungen ein – vieles wird sofort gelöscht, anderes fällt nach Tagen unter den Tisch. Aber die Pressemitteilung, die mich im November erreichte, habe ich mir aufgehoben. Die ist so doof, dass man sie schon wieder bringen kann. Der Hersteller CAT von Smartphones macht sich Gedanken, was sich Mann zu Weihnachten so schenken (lassen) könnte. Ich lasse den Text mal einfach unkommentiert so stehen (die Produktnamen ersetzt ihr durch das Wunschgerät eurer Wahl – und bei Interesse ist eine Suchmaschine euer Freund) Zwinkerndes Smiley.


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So erfüllen sich echte Männerträume

Wer sagt, dass sich Krawatte und Rasierwasser unterm Weihnachtsbaum nicht abschaffen lassen? Die meisten Männer lassen sich zur Bescherung in drei verschiedene Typen unterteilen:

  • Der desillusionierte Typ packt seine Weihnachtsgeschenke erst gar nicht aus, weil er ohnehin jedes Jahr dasselbe bekommt.
  • Der auf Harmonie bedachte Typ täuscht auch bei der xten Krawatte noch Jubel vor.
  • Im Gegensatz zu diesen beiden Gruppen befinden sich diejenigen Männer, die sich tatsächlich über ihre Geschenke freuen, in der Unterzahl.

Dabei könnte es ganz anders sein, wenn Mann das Thema proaktiv angehen würde – und zwar lange bevor Hausschuhe und Rasierwasser unterm Christbaum gelandet sind. Wem der Wunschzettel ans Christkind zu unsicher und ein „zu Weihnachten wünsche ich mir übrigens“ zu direkt ist, sollte es mit subtiler Gesprächstaktik versuchen. Wir zeigen am Beispiel der neuesten High-Tech-Träume für Männer, welche Sätze garantiert nicht ihre Wirkung verfehlen.

„Mit dem Cat® S40 wäre ich immer erreichbar“
Tatsächlich – denn die neuen Rugged Phones von Cat® machen so ziemlich alles mit, wovon Outdoor-Fans träumen: Ob Gletschertour oder Wüstensafari (uneingeschränkte Betriebsfähigkeit bei Temperaturen zwischen -25 und +55 Grad), ob Bergsteigen (bester Empfang durch 4G/LTE-Unterstützung), Mountainbiken (sturz- und stoßsicheres Gehäuse) oder Segeln (unempfindlich gegen Wasser und Flüssigkeiten aller Art). Dank ihrer überdurchschnittlich hohen Akkukapazität von 3000 mAh sind der Kommunikationsfreude selbst auf mehrtägigen Touren keine Grenzen gesetzt. Gleiches gilt natürlich „auf Arbeit“.

„Wenn ich ein Cat® S30 hätte, dann wäre ich abends früher zuhause“
Der Grund hierfür ist offensichtlich: Weil das neueste Rugged Phone von Cat® einer der cleversten und zuverlässigsten Kollegen ist, den man sich nur wünschen kann. Mit dem vorinstallierten, für verschiedene Branchen maßgeschneiderten App-Store stehen die effizientesten Arbeitstools jederzeit zur Verfügung. Die Bedienbarkeit des Cat® S30 mit Handschuhen und nassen Fingern lässt Arbeitsabläufe unterbrechungsfrei passieren. Seine Unempfindlichkeit gegen Flüssigkeiten, Staub, Schmutz und Stöße macht jedes Hin- und Wegräumen überflüssig – kurz: die Arbeit geht deutlich schneller von der Hand.

„Das Cat® S40 macht wirklich geniale Fotos“
Das heißt also, Familienfotos sind nicht länger Frauensache. Mit der 8 Megapixel-Kamera des Cat® S40 lassen sich gestochen scharfe Schnappschüsse und Videos machen – und dank IP68- sowie Mil-Spec 810G-Zertifizierung kann endlich auch jeder Bade- und Strandurlaub gefahr- und lückenlos dokumentiert werden. Wasser und Sand machen den robusten Rugged Phones genauso wenig aus wie Sonnenöl oder heiße Temperaturen. Frau kann ihr empfindliches Smartphone daher getrost im Schutz des Hotelzimmers lassen und sogar die Selfiestange in den Müll werfen. Sah ja auch immer ein wenig albern aus.

„Mit dem Cat® S30 könnte ich endlich die Wohnung renovieren“
Weil solche Arbeiten nur mit dem richtigen Werkzeug Spaß machen. Und das steht über den vorinstallierten App-Store auf den Cat® phones jederzeit zur Verfügung – egal ob gerade eine Wasserwaage, Aufmaßkamera oder ein Einheitenrechner gebraucht wird. Dank IP68- sowie Mil-Spec 810G-Zertifizierung bleibt Mann während der Renovierungsarbeiten jederzeit ansprechbar für Kumpels oder die neuesten Nachrichten – das Rugged Phone ist absolut unempfindlich gegen Staub und Dreck, Fette und Flüssigkeiten aller Art und lässt sich sogar mit Handschuhen bedienen. Bestens gesichert gegen Stürze und Displaybruch fühlt es sich auch auf der Werkbank und im Werkzeugkasten super wohl.

„Wenn ich ein Cat® S40 hätte, dann könnte ich mich noch mehr um die Kinder kümmern“
Natürlich sind die beiden Cat® phones durch die IP68- sowie Mil-Spec 810G-Zertifizierung auch absolut Sandkasten- und Badewannen-tauglich. Wurfbegeisterte Kinderhände können dem extrem bruchsicheren Corning® Gorilla® Glass zudem ebenso wenig anhaben wie Tauchbäder in Pfützen oder versehentliche Stürze von der Wickelkommode beziehungsweise auf dem Fußballplatz.


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Profis lassen solche Sätze rechtzeitig vor Weihnachten wie beiläufig in Gespräche einfließen – und machen mit dieser Taktik nicht nur sich selbst, sondern auch den Schenkenden eine große Freude. Denn Letztere tragen sich endlich wieder mit dem beseelenden Gefühl, eine wirklich gelungene Überraschung unter den Christbaum legen zu können…


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14 Antworten zu Selbst ist der (Weihnachts-)Mann …

  1. Chris sagt:

    …und ich, einer der noch kein Handy hat, muss immer noch in der Strassenbahn,
    im Bus oder im Zug zum Fenster hinaus schauen und die Natur bewundern, nuss
    immer noch mit jemandem sprechen zwischendurch, kann niemandem sagen,
    dass ich grade in der Strassenbahn, im Bus oder im Zug sitze, kann nicht daheim
    anrufen, dass ich in 15, 10 oder auch in 5 Minuten daheim bin, kann im Anzug
    mit Kravatte und weissen Ohrhörerchen kein Super-Mario spielen.

    Wie trostlos muss mein Leben sein ohne Handy!?

    Aber wisst ihr was? Es geht ohne! Und das ist gut so!

    • Frank Bell sagt:

      „mit jemandem sprechen zwischendurch“

      WIE DENN? Wer z.B. im Zug kein Handy nutzt, ist so einsam wie eine Rose in der Wüste Gobi.

      Einfach einmal ausprobieren.

      • Chris sagt:

        …wollte eigenlich sagen: ..mit jemandem sprechen, der
        auch (noch) kein Handy hat und auch nur noch zum Fenster
        rausschauen kann… ;-)

    • Günter Born sagt:

      Kann ich gut nachvollziehen. Ich habe zwar Smartphones – diese sind aber so gut wie immer ausgeschaltet – nur beim Walking läuft meist eine App zum Aufzeichnen der Wegstrecken mit (brauche das momentan zur Kontrolle, wie viele Schritte ich täglich geschafft habe). Und bei den seltenen Bahnfahrten habe ich es immer noch genossen, aus dem Fenster zu schauen, oder die Mitmenschen mit ihren Smartphones zu beobachten ;-).

  2. 1ei sagt:

    Jaaaaaaaaaaaa – ich hab auch nur als Notreserve ein altes Nokia ( falls mal das Telefon ausfällt und ich – was älter – Hilfe brauche) – das liegt neben meinem Bett. Smartfön oÄ brauch ich wirklich nie nicht – für Internet usw habe ich statt des Klotzes Tower ein 17″ Notebook – und das ist mehr als genug – es wird auch öfter mal ganz ausgeschaltet!

  3. Nobody sagt:

    Mit Verlaub, das ist schlicht getarnte Werbung.

    • Günter Born sagt:

      Ich sehe da nix getarntes – dass es eine Pressemitteilung ist, steht im Text – und verkaufsfördernd wird diese Meldung so kurz vor Weihnachten imho auch nicht mehr sein – also bitte locker bleiben ;-).

      PS: Trotzdem ist dein Feedback hilfreich! Ich überprüfe natürlich immer wieder meine Positionen. Da ich von obigem Artikel absolut nix an Vorteil habe (mal abgesehen von 0,01 Euro-Cents von Google Adsense-Werbeeinnahmen von den paar Leuten, die den Text abrufen), sehe ich es hier auch locker – es sei denn, es bricht jetzt ein Shitstorm über mich herein – dass niemand so einen, von mir als „doof“ klassifizierten Beitrag sehen will. Dann ziehe ich die Alternativkarte und lasse halt ein paar Blog-Posts ausfallen – denn die redaktionelle Schere im Kopf „das kannst Du nicht bringen, weil …“ möchte ich mir nicht antun.

  4. Pingback: Anonymous

  5. Astrid sagt:

    Du kannst in der Zukunft schreiben :o
    “ Publiziert am 20. Dezember 2015 von Günter Born “ Ich habe jetzt 5x auf Kalender, Internet usw. geguckt um mich zu vergewissern, dass ich mich nicht täusche.
    Trotzdem danke für deinen informativen Blog ;)

    • Günter Born sagt:

      @Astrid: Du hast Recht – Wunder der Technik? Keine Ahnung, was heute in den Tiefen von WordPress passiert ist – der Beitrag war für Sonntag vorgesehen und auch auf „Halde“ eingeplant. Irgend etwas hat mir den Beitrag freigegeben (möglicherweise meine Finger, aber ich krieg’s nicht mehr zusammen, da während der Veröffentlichung ein Anruf mit einer traurigen Nachricht über einen Todesfall in der Familie kam – da waren meine Gedanken nicht mehr beim bloggen) – sorry für den Kuddelmuddel.

  6. Astrid sagt:

    Mein Beileid. Das mit dem Datum ist doch nicht so schlimm (ist mir halt nur aufgefallen) Kümmere dich lieber um deine Familie, das ist wichtiger als ein Blog.

  7. Herr IngoW sagt:

    Der Artikel ist trotzdem gut! In schon ein paar Stunden stimmt das Datum!
    mein Beileid
    MfG Ingo

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