Tor-Sicherheit – Tipps von Microsoft

SicherheitZur Anonymisierung von Internetzugriffen setzen viele Nutzer ja auf das Tor-Netzwerk. In der Vergangenheit gab es aber immer wieder Vermutungen, dass Tor von Geheimdiensten unterwandert sei. Michael Kranawetter, Microsofts Security Officer für Deutschland, macht sich in diesem Technet-Blog-Beitrag ein paar Gedanken um die Sicherheit im Tor-Netzwerk und gibt Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit. (via)


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4 Antworten zu Tor-Sicherheit – Tipps von Microsoft


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  2. Charles sagt:

    Wer TOR nutzt,muss doch einfach wissn,dass er dadurch automatisch als susbpekter Nutzer ingestuft wird. FBI und NSA sollen ruhig die Daten kennen von solchen Leuten.

    • Ralf Lindemann sagt:

      Wer mit Tor anonym im Netz unterwegs ist, mache sich „automatisch“ verdächtig; deshalb sei es richtig, wenn „FBI und NSA (…) die Daten von solchen Leuten kennen“? – Sorry, so argumentieren Diktaturen.

      Das Gegenteil ist richtig: Tor-Nutzer sind per se weder verdächtig noch kriminell. Privatsphäre ist kein Verbrechen. Tor-Nutzer nehmen ihr legitimes Recht auf informationelle Selbstbestimmung wahr und bewegen sich im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die in der Bundesrepublik durch das Grundgesetz verfassungsrechtlich garantiert ist.
      Siehe auch diesen Artikel bei netzpolitik.org:

      https://netzpolitik.org/2015/tor-und-twitter-du-wirst-staatlich-gehackt-weil-sie-es-koennen/

      Quintessenz des verlinkten Artikels:

      „Nein, (…) wir sollten nicht die „Finger von Tor lassen“, wir sollten besser zusehen, dass wir sichere und nutzbare Anonymisierungswerkzeuge haben, verbessern und selbstverständlich nutzen können. Nicht nur für uns und gegen die derzeit überwachungshysterischen Regierungen mitsamt ihren Geheimdiensten, sondern auch, weil viele Menschen weltweit das noch nötiger brauchen als wir. Mit einer unsinnigen Argumentation, nach der man glauben könnte, Tor wäre für den Benutzer nicht ein Schutz, sondern ein Risiko, läuft man politisch nur denen in die Arme, die ohnehin die Axt an den Tor-Baum legen wollen.“ (Quelle: ebd.)

      • Dekre sagt:

        hmm, stimmt schon, wenn nicht das ABER wär.
        Aber = hier ist der Wunsch der Vater des Gedanken. Leider sieht die Realität anders aus. Die eine rüsten auf, die anderen bekunden abzurüsten und im Endeffekt treffen sich doch alle wieder da wie vorher.
        Irgendwas haut generell nicht hin, aber da wäre ja Eulen nach Athen zu tragen.

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