Windows 10: Schlachtet Microsoft Restone-Features?

Das im Sommer erwartete “fette” Update für Windows 10, welches unter dem Codenamen Redstone segelt, könnte aus Sicht neuer Features auf der Benutzeroberfläche eine Enttäuschung werden. Jedenfalls, wenn man neuen Gerüchten glaubt.


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Beim Threshold-Update gab es ja einige Neuerungen auf der Benutzeroberfläche, die Möglichkeit Aktivierungskeys von Windows 7/8/8.1 zu verwenden etc. Beim Redstone-Update hatten Kaffeesatzleser ja gigantische Verbesserungen prognostiziert. Mit dem neuen Edge-Browser soll jeder Windows 10-Nutzer mindestens “übers Wasser gehen können” und mehr.

Spass beiseite – auch in Redmond wird der Kaffee nur mit Wasser gekocht. Bei der Site Petri.com hat der ehemalige neowin.net-Chefredakteur Brad Sams den Artikel Microsoft Trims Redstone Features To Focus On OneCore and Other Systems publiziert. Bereits der Titel sagt alles: Microsoft strippt wohl Features, die für Redstone geplant waren, ab, und konzentriert sich auf den OneCore-Ansatz. Dieser Ansatz versucht einen gemeinsamen Windows 10-Kern für diverse Systeme zu verwenden. Gabe Aul hatte vorherige Woche bereits darauf hingewiesen, dass man sich auf OneCore fokussiere, so dass die freigegebene Build 11099 wenig signifikante Änderungen auf der Benutzeroberfläche habe. Soll Microsoft erlauben, schneller neue Builds rauszuhauen.

Das Entwickeln von OneCore kostet offenbar Ressourcen. Quellen im Umfeld Microsofts berichten nun, dass Microsoft einzelne Funktionen, die für Redstone geplant waren, zurückstellt (trimmed back) und erst zu einem späteren Zeitpunkt freigeben will. Na gut – oben waren wir mit Kaffeesatzleserei gestartet – und wir enden auch damit. Es bleibt abzuwarten, was dieses Restone-Update alles an tollen Neuerung bringt oder nicht – und welche Säcke Reis in China noch bis dahin umfallen. (via)

Update: Ein paar Gedanken finden sich auch bei Dr. Windows.


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1 Antwort zu Windows 10: Schlachtet Microsoft Restone-Features?


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  2. Paule21 sagt:

    Das ist der Knackpunkt! […hatten Kaffeesatzleser ja gigantische Verbesserungen prognostiziert.] Die Erwartungen sind in schöner Regelmäßigkeit einfach viel zu hoch. Bestimmte Seiten streuen Gerüchte und fortan denkt jeder, das nächste Update bringt ein fast neues Windows daher. Dann kommt irgendwann das Update und alle sind enttäuscht. Das wiederholt sich ständig.

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