Süffisant: OneDrive, Google Drive und Safer Internet Day

Zum Frühstück habe ich noch was für euch: Heute ist “Safer Internet Day”. Da muss doch was zu machen sein. Also die Müsli-Schale raus und ich kippe euch ein paar Zeralien a la OneDrive, Google Drive und sicheres Internet rein. Ob’s zusammen passt? Ich weiß es nicht – müsst ihr selbst abschmecken.


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Safer Internet Day …

Auf diesen besonderen Tag bin ich gestern durch eine F-Secure-Pressemitteilung aufmerksam gemacht worden. Safer Internet Day ist seit Jahren eine internationale Anlaufstelle für Eltern und Lehrer um Kindern und Jugendlichen einen sicheren und verantwortlichen Umgang mit dem Internet zu ermöglichen, so F-Secure. Lasse ich einfach mal so stehen.

OneDrive, die Schrumpfkur beginnt …

Dass Microsoft die Speicherkapazität für Umme von unlimitiert auf ganz schön mickrig ändern will, hatte ich im Blog-Beitrag OneDrive: Finito mit unlimitiertem Online-Speicherplatz berichtet und Mitte Dezember 2015 im Beitrag OneDrive: Die 15 GByte Datenspeicher retten noch Details nachgeliefert. Dort findet sich der Hinweis, das man den Speicher irgendwie, teilweise, möglicherweise retten könne, wenn man sich, “bildlich gesprochen”, ziemlich in die Hose greifen lässt.

Ich habe meine OneDrive-Speicherlimits nicht “retten lassen”. Letzte Woche habe ich bei Martin Geuß auf Dr. Windows den Artikel OneDrive: Speicherkürzungen werden jetzt durchgeführt gelesen und so bei mir gedacht “Es gibt sie noch, die guten Meldungen”. Dann wollte ich zum Lachen in den Keller gehen – hab aber den Fehler gemacht, auf meinen Haupt-Microsoft-Konto bei OneDrive nachzusehen, wie viel Speicher denn belegt sei.

Microsoft bleibt sich treu: Ich sehe, dass ich 15 Gbyte kostenlosen Speicher habe – ob der auf 5 GByte gekürzt wird, weiß ich nicht – sieht man nicht. Angezeigt wird mir, dass ich 1,03 Terabyte hätte. Wohl, weil ein Office 365, welches ich für ein Jahr zum Testen habe, mit einfließt. Wie viel von meinem OneDrive belegt ist? Keine Ahnung – ich bin zu blöde, das herauszufinden …

… ich bin dann trotzdem in den Keller gegangen – und hab geschaut, ob das Licht ausgeschaltet war. Und als ich die Treppe so runter und wieder rauf gestiefelt bin, habe ich bei mir so gedacht “blöde Idee, wieso bist Du auf die Idee gekommen, dass das Licht im Keller an sei? Ach egal, Du hast es gut, denn mit OneDrive haste eh fertig, es wurde ja eh kaum genutzt.” Aber Microsoft bleibt sich treu, Chaos bis zum Untergang, zumindest bei SkyDrive OneDrive.

Google zum Safer Internet Day – Anleitungen und 2 GB Onlinespeicher

Auch Google hat sich den Safer Internet Day auf die Fahnen geschrieben – lol. Auf dieser Webseite erfährt man, wie man sicher surft, Daten einsehen und organisieren kann und so weiter. 


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Eine nette Überraschung gibt es auch noch: Wer den Sicherheitscheck für ein Google-Konto ausführt, bekommt zur Feier des Safer Internet Day 2016 ganze 2 Gigabyte kostenlosen Google Drive-Speicherplatz dazu. Welch ein Kontrast zum vorherigen Abschnitt mit diesem anderen Onlinespeicher (Name hab ich vergessen, irgendwas mit Skyscrapper oder so). Jetzt gehe ich wieder in den Keller, weil ich nachdenken will, was Online- bzw. Cloud-Speicher mit Sicherheit zu tun hat … ich komme bestimmt noch drauf.

Data Mining Research Problem Book vom GCHQ

Passt auch ganz gut: Im Rahmen der Snowden-Enthüllungen ist nun ein Data Mining Handbook aus dem Dunstkreis des britischen Geheimdiensts aufgetaucht. Berichtet ArsTechnica hier. Ist doch süß, die Schlapphüte haben ihre Tutorials, wie man die Datenhalden analysieren müsste, um Details rauszufinden. Und ich dachte, die würden professionell arbeiten – verkauft uns die Politik doch immer “wir brauchen Vorratsdatenspeicherung”. Ein Glück, dass die das Teil nicht “Data Mining Research Problem Cook-Book” genannt und dem Pförtner in die Hand gedrückt haben. 

VeraCrypt-Tutorial

Einen hab ich noch – nur ein kleiner Infosplitter, den ich hier mal reinkippe. Ist mir die Tage per Mail ins Postfach gekippt worden. Die Leute baten um Verlinkung – hab ich nix dagegen und passt heute ein wenig: VeraCrypt ist ja die lokale Verschlüsselungslösung, die TrueCrypt ablöst. Auf dieser Webseite gibt es eine bebilderte Anleitung, wie man VeraCrypt und einen Verschlüsselungs-Container einrichtet. Gegenüber TrueCrypt ändert sich wenig, und imho ist die Nutzung recht selbsterklärend. Aber vielleicht hilft es dem Einen oder Anderen doch. In diesem Sinne: Happy Safer Internet Day – morgen ist schon wieder Aschermittwoch …


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9 Antworten zu Süffisant: OneDrive, Google Drive und Safer Internet Day


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  2. Autsch: Schon wieder ein “Versehen”

    Gerade bei Dr. Windows den folgenden Artikel gesehen …

    OneDrive: Speicherkürzungen bei Office 365 Kunden waren ein Versehen

    Da brauche ich wohl nix zu kommentieren – und auch keine Erklärungen, warum ich kein OneDrive nutzen mag.

    Nachträge und Skurrilitäten

    Nix ist so absurd, dass es nicht eintreffen dürfte. Aktuell möchte ich auf den heise.de-Beitrag Neuer Vorstoß zur Vorratsdatenspeicherung gegen Hacker und Cyberangriffe geplant verweisen. Und der Artikel Deutsche verzichten wegen Sicherheitsbedenken oft auf Online-Banking passt eigentlich auch.

    Gerade auch an einem Rechner gesessen, wo ein Verschlüsselungstrojaner wütet. Der Besitzer wusste nicht, wo er sich den eingefangen hat, noch war unter W7 ein Virenscanner installiert. Mal schauen, ob ein Offline Virenscanner was findet …

    Happy Safer Internet Day …

    An Skurrilät nicht mehr zu überbieten: VTech wurde gehackt und will sich von Site-Besuchern abnicken lassen, dass sie nicht für Hacks verantwortlich sind, bei denen private Nutzerdaten entwendet werden. Nachtrag: Spiegel Online hat hier ebenfalls einen Artikel zum Thema.

  3. Paule21 sagt:

    Warum nutzt Du OneDrive nicht, hat das einen bestimmten Grund? Oder nutzt Du allgemein Cloud-Speicher nicht?

    • Ich nutze Cloud-Speicher selbst nicht. OneDrive nur, wenn ich Manuskripte mit einem Verlag austauschen muss – was in letzter Zeit ja eher “seltener” vorkommt. Google Drive hatte das Problem, dass ich meine Dateien (Grund unbekannt) nicht mit anderen austauschen konnte – einer konnte immer nicht auf dei Dateien zugreifen oder sah nix im Cloud-Speicher – nach einigen Versuchen klappte es mit OneDrive.

      Aber die ganze Durchsucherei, das Risiko, dass ein OneDrive-Konto plötzlich von Microsoft gesperrt wird, das langsame Hochladen, das sind alles No-Gos für mich. Und das Eindampfen des Speicherplatzes sind der letzte Sargnagel gewesen.

      • Marc sagt:

        das wäre ja schon wieder interessant und Anlass ein Buch/Serie zu schreiben, warum google nicht funktioniert, denn andere User haben evtl. auch dieses/solche Probleme (oder auch nicht).
        Bspw. für den Seniorenblog – Bilderaustausch usw.

        Denn eigentlich ist die Ordner-(Datei-)Freigabe ja nicht schwer und auch die Möglichkeiten der Zugriffsberechtigung sind iO.

        PS: und selbst wenn ein MS Konto gesperrt wird, die Daten liegen ja noch vor Ort vor. Dh. lediglich der externe Zugriff wäre nicht mehr möglich

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  5. Wolfgang Schneider sagt:

    Cloud benutze ich grundsätzlich nicht. Keine. Allerdings wenn ein
    Mail-Anhang zu groß ist, lege ich es dort ab, verschicke den Link und
    nach 3 Tagen wird es gelöscht. Screenshots, lass ich noch gelten.
    Sensible Daten, nö.

  6. Tim sagt:

    VeraCrypt is nett… die versuchen doch schon seit 2014 “schnellstmöglich” die UEFI/GPT Unterstützung nachzureichen *hust*.

    Funktioniert ja nicht der Kram, MBR only… oder gehts spontan jetzt doch schon?

    Grüß die doch mal nett, Herr Born…

  7. Potrimpo sagt:

    “Wie viel von meinem OneDrive belegt ist? ”

    Das ist doch gar nicht ganz so schwer. Bei “1,03 TB insgesamt” steht doch direkt darunter “1,02 TB verfügbar”.

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