Surface Book verfügbar und Preissteigerung bei Reparaturen

Noch zwei kleine Infosplitter rund um Microsofts Surface-Geräte. Einmal hat es eine Preisexplosion bei den Reparaturkosten um 70 % gegeben. Zudem ist das Surface Book ab sofort in Deutschland verfügbar.


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Surface Book in Deutschland verfügbar

Zuerst die “gute” Nachricht: Interessenten können das Surface Book ab sofort in Deutschland kaufen. Bei Microsoft gab es sogar eine “Launch”-Veranstaltung in München, zu der ich aber nicht hin war. Das Gerät kann über den Microsoft Store sowie über ausgewählte Fachhändler bezogen werden. Geschäftskunden wenden sich an autorisierte Reseller.

Das Surface Book kommt End-Laptop mit energieeffizienten Intel „Skylake“ Prozessoren der sechsten Generation und bis zu 16 GB Arbeitsspeicher. Zudem bietet Surface Book einen optionalen NVIDIA GeForce-Grafikchip für rechenintensive Aufgaben wie 3D-Grafiken oder Videoschnitt. Das Gerät besitzt ein hochauflösendes 13,5 Zoll Touch-Display und soll eine Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden bieten. Das Surface Book kommt mit Windows 10 Pro und ist in vier Ausstattungsvarianten erhältlich.

  • Surface Book, Core Intel i5, Intel HD Graphics, 8GB, 128GB: 1.649 € (UVP)
  • Surface Book, Core Intel i5, NVIDIA GeForce, 8GB, 256GB: 2.069 € (UVP)
  • Surface Book, Core Intel i7, NVIDIA GeForce, 8GB, 256GB: 2.319 € (UVP)
  • Surface Book, Core Intel i7, NVIDIA GeForce, 16GB, 512GB: 2.919 € (UVP)

Schüler, Studenten, Lehrer und Mitarbeiter anerkannter Bildungseinrichtungen erhalten beim Kauf eines Surface Book einen Rabatt von 10 Prozent. In der günstigsten Ausstattungsvariante ist das Gerät für die oben genannte Zielgruppe damit bereits ab 1.484,10 Euro erhältlich. Ein Datenblatt mit den technischen Spezifikationen des Surface Book finden Sie hier. Wer sich für “Tests” des Geräts interessiert, wird bei Golem.de und bei Spiegel Online fündig.

Preisschraube bei den Reparaturpauschalen

Bei mir persönlich segeln die Surfaces (egal ob Book oder Pro) unter teuer und saumäßig reparierbar (siehe auch Linkliste). Bei der Recherche zum aktuellen Firmware-Update, welches den Energiespar-Bug beheben soll, bin ich noch auf einen anderen “Klopper” gestoßen. Die Reparaturpauschalen für Fixes außerhalb der Gewährleistung sind wohl vor ein paar Tagen kräftig (+70 %) angehoben worden. Ein Anwender berichtet hier im Surface Pro 4-Forum, dass er bei der Recherche einen Reparaturpreis von  266 Euro zzgl. MwSt für einen Glasbruch angeboten bekam. Als er ein paar Tage später die Reparatur beauftragen wollte, wurden im 450 Euro zzgl. MwSt genannt. Der Preisanstieg ab dem 17. Februar 2016 wurde von einem Microsoft Forenmoderator bestätigt.

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4 Antworten zu Surface Book verfügbar und Preissteigerung bei Reparaturen


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  2. Sam sagt:

    Exorbitant teurer diese Surface Books, nur 13,5 Zoll und kein DVD-Laufwerk. Microsoft macht den gleichen Mist wie Apple. Mit so einem kleinen Display und ohne DVD-Laufwerk käme das für mich als Desktopersatz und Arbeitstier nicht infrage. Der ganze Notebook-Markt in Deutschland gibt hier sowieso nichts mehr her. Viele Hersteller, z.B. Sony gibt es einfach nicht mehr und der Rest macht nur noch auf dünn dünner am dünnsten. Ich kann mit heutigen Notebooks nichts mehr anfangen

    • Dekre sagt:

      Diesem ist nicht hinzuzufügen.
      Das was angeboten wird, taugt maximal für einen Monat. Es taugt nicht im tatsächlichen Arbeitsbetrieb.
      Wird es zu warm, so klappen die Geräte sowieso zu. Wird es zu kalt, so das gleiche. Man braucht schon richtige Notebook-Arbeitsstationen. HP ist leider auch auf diesen sinnlosen Zug aufgesprungen und wirbt auch noch mit “beeindruckend flache und leichte Notebooks der Business-Klasse”.
      Und die Geräte sind nicht billig und sind dazu nicht reparabel.

      Es gibt nichts brauchbares gegenwärtig auf dem Markt. Deshalb pflegen, pflegen und nochmals pflegen.

      • Sam sagt:

        So isses! Ich selbst hege und pflege meinen technisch schon etwas betagteren und schön designten Sony Vaio 16 Zöller, also noch schön mit großem Display, Windows 7 und vor allem auch integriertem DVD-BluRay-Laufwerk (da kann ich mir z.B. auf Dienstreisen auch mal im Hotel zur Entspannung schön einen Movie reinschieben) und mache mir auch allgemein die Augen nicht kaputt. So etwas gibt es einfach nicht mehr:-(

        Touch-Tablet-Gedaddel-Mist brauche ich bei einem Notebook ohnehin nicht.

        Zusätzlich habe ich mich noch bei eBay mit 2 baugleichen Modellen eingedeckt, falls meiner mal das Zeitliche segnen sollte. So hoffe ich die Jahre zu überdauern, bis der Markt eventuell mal wieder ordentliche Notebooks hergeben sollte :-)

  3. Sam sagt:

    Nachtrag:

    Nachdem der deutsche Notebook-Markt in den letzten Jahren nach und nach auf nur noch Lenovo, Dell, HP und Apple geschrumpft ist (neben in diesem Thema beschriebenen arg überteuerten neuen Microsoft Surface Dingern), lässt diese Meldung doch etwas hoffen:

    “Die japanischen Hersteller Fujitsu, Toshiba und Vaio arbeiten offenbar an einem Zusammenschluss, um dem kriselnden PC-Markt zu begegnen.”

    Siehe hier http://www.com-magazin.de/news/business-it/fujitsu-toshiba-vaio-schliessen-allianz-1078192.html

    Vielleicht gibt es die Marken Fujitsu, Toshiba und Vaio in D. bald wieder. Schön wäre es, meine ich.

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