Windows 7 SP1 Convenience Rollup und Windows 7/8.1 Rollup-Updates

win7Gotcha, Microsoft schafft es doch immer wieder, mich zu verblüffen. Gerade wurde bekannt, dass es doch ein Convenience Rollup für Windows 7 SP1 gibt. Zudem wird es zukünftig monatliche Rollups für nicht sicherheitskritische Updates von Windows 7 SP1 und Windows 8.1 geben.


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Zum Thema “verblüffen” muss ich etwas ausholen. Hier im Blog gibt es ja Artikel, die sich mit der langen Update-Suche unter Windows 7 befassen (siehe Linkliste). Und es gab den Artikel Windows 7: Bye, bye ‚Service Pack 2‘ … – wo ich das Thema adressierte. “Das Thema” war, dass Microsoft früher seine Windows-Betriebssysteme mit sogenannten Service Packs auf “Vordermann” gebracht hat. Bei Windows 7 gibt es lediglich das Service Pack 1, ein Service Pack 2 ist nie erschienen. Im obigen Beitrag gab es die Botschaft, dass Microsoft den Teilnehmern der Microsoft Ignite-Konferenz 2015 irgend etwas von einem „Convenience Rollup“ erzählt, welches Fixes enthalten sollte, und 2015 erscheinen sollte. Im Januar 2016 war die Botschaft zwischen den Zeilen, dass es eigentlich kein Convenience Rollup geben wird.

Convenience Rollup für Windows 7 SP1

Jetzt hat Microsoft in diesem Blog-Beitrag den Schleier gelüftet. Microsoft hat ein neues Convenience Rollup für Windows 7 SP1 angekündigt. Das Convenience Rollup Package lässt sich (nur im Internet Explorer 11) aus dem Update Katalog herunterladen. Das Convenience Rollup Package ist optional und wird auch nicht per Windows Update angeboten. Und das Convenience Rollup lässt sich für Windows Server 2008 R2 anwenden.

Das Convenience Rollup Package enthält alle Sicherheits-Updates und nicht sicherheitsrelevanten Updates, die seit der Freigabe von Windows 7 SP1 bis April 2016 für die Allgemeinheit freigegeben wurden. Setzt man ein System mit Windows 7 SP1 auf und installiert das Convenience Rollup Package, braucht man zukünftig nur noch Updates einzuspielen, die nach April 2016 erschienen sind.

Das ist ja mal eine coole Sache! Nach meinem Gefühl hat Microsoft damit auf das lauter werdende Rumoren seitens der Anwenderschaft wegen der langen Update-Suche reagiert. Und was noch cooler ist: Das Convenience Rollup lässt sich direkt in ein Installationsmedium für Windows 7 SP1 integrieren. Wie das bewerkstelligt werden kann, erklärt Microsoft in diesem Artikel.

Monatliche Rollups für Windows 7 SP1 und Windows 8.1/Windows Server

Im gleichen Blog-Beitrag hat Microsoft noch eine Neuerung bekannt gegeben. Für Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows Server 2008 R2 SP1, Windows Server 2012 und Windows Server 2012  R2 werden zukünftig alle nicht sicherheitsrelevanten Updates als monatliches Rollup-Paket angeboten. Das heiß, nicht sicherheitskritische Updates werden nur noch über ein monatliches Update-Paket bereitgestellt (Klarstellung: Sicherheits-Updates werden wie bisher separat bereitgestellt). Der Update Client installiert dann imho nur die nicht sicherheitskritischen Updates aus dem Rollup, die noch auf der Maschine fehlen – ein Mechanismus, der in Windows 10 bereits zum Einsatz kommt.

Die Rollups werden übrigens über Windows Update, per WSUS und SCCM sowie über den Microsoft Update Catalog angeboten. Nur einen direkten Download gibt es nicht mehr, da Microsoft diese Option im Mai 2016 eingestellt hat (siehe Krass: Microsoft beerdigt Update Download Center). Diese Information findet sich auch im Blog-Beitrag. Microsoft hofft mit den Rollups, den Update-Prozess zu vereinfachen und zuverlässiger zu machen. Ich denke, wenn in den Update-Paketen nicht allzu dicke Fehler lauern, könnte das ein guter Weg sein. (via)

Nachtrag: Fragen, die sich ergeben

Beim Nachdenken ergeben sich weitere Fragen, die der Technet-Beitrag nicht wirklich beantwortet.

  • Es ist klar, dass Sicherheits-Updates weiterhin in getrennten Paketen ausgerollt werden – da ändert sich also nichts.
  • Auch die Office-Updates kommen als separate Pakete per Windows Update.
  • Einzig nicht sicherheitskritische Update-Pakete will Microsoft in das Rollup Update packen. Aber gehören .NET-Updates, IE-Updates auch dazu?

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Und noch ein Punkt ist mir nach dem Schreiben des obigen Beitrags durch den Kopf geschossen: Die bisherige Praxis, nicht genehme optionale Updates (z.B. das Update für die GWX-App) dürften sich nicht mehr ausblenden lassen.

Ok, die Rollups sind da (siehe Linkliste) – einige Fragen sind beantwortet – für .NET gibt es separate Pakete.

Nachtrag: In der Redaktion von heise.de hat man sich das Convenience Rollup Pack vorgenommen. In diesem Artikel finden sich einige ergänzende Hinweise, die ganz interessant sind.

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38 Responses to Windows 7 SP1 Convenience Rollup und Windows 7/8.1 Rollup-Updates

  1. Ingo sagt:

    Mal so vermutet: die Windows Update Funktion bei Windows 7 mit den mittlerweile hunderten von Updates war einfach so irreparabel kaputt, dass man sie nicht mehr fixen konnte, ohne die Routinen komplett umzustricken.
    Und selbst dann hätte man diese Neuerungen für Windows Update ja auch erst einmal verteilen müssen. Was schwierig wird, wenn bei einer Neuinstallation diese ja erst einmal gefunden werden müssten, wo sich die Katze in den Schwanz beißt.

    Einfach ein Update Rollup zu stricken, was die Menge der verfügbaren, notwendigen Updates wieder auf ein gesundes Maß drückt, dürfte schlicht die einfachere Variante gewesen sein.

  2. Billy sagt:

    Als Windows7-Nutzer, welcher NICHT auf Windows10 umsteigen möchte, habe ich gestern drei optionale Updates bekommen (KB3123862, KB3139923 und KB3156417). Das erstgenannte Update habe ich bereits ausgeblendet, da ich es von früher kenne.

    Kann mir bitte jemand sagen, wie ich mit den beiden anderen (KB3139923 und KB3156417) vorgehen soll? Kann man die zwei bedenkenlos installieren oder soll man sie ausblenden? Ich habe die entsprechenden Microsoft-Texte dazu gefunden, aber als Laie sagen die mir eben nicht viel.

    Besten Dank im Voraus für eine Antwort.

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  4. Fischer sagt:

    “Für Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows Server 2008 R2 SP1, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 werden zukünftig alle nicht sicherheitsrelevanten Updates als monatliches Rollup-Paket angeboten. Das heiß, es gibt nur noch ein monatliches Update-Paket, welches alle bisher erschienen nicht sicherheitskritischen Updates enthält. Der Update Client installiert nur die Updates, die noch nicht auf der Maschine vorhanden sind – ein Mechanismus, der in Windows 10 bereits zum Einsatz kommt.”

    Falsch. Nochmal lesen:
    Also today we are announcing that non-security updates for Windows 7 SP1 and Windows 8.1 (as well as Windows Server 2008 R2 SP1, Windows Server 2012 and Windows Server 2012 R2) will be available as a monthly rollup (fixes rolled up together into a single update). Each month, we will release a single update containing all of the non-security fixes for that month.

    • Du ziehst dich an dem “es gibt nur noch ein monatliches Update-Paket, welches alle bisher erschienen nicht sicherheitskritischen Updates enthält” hoch und interpretierst das so, dass keine Sicherheits-Updates mehr erscheinen? Ich habe den Satz mal umgestellt, damit eine solche Interpretation nicht mehr möglich ist.

      Oder geht’s um das Thema, dass das Rollup nur noch die nicht sicherheitskritischen Updates für diesen Monat beinhaltet. Gemäß dieser Definition hättest Du recht – hab den letzten Satz mal gestrichen.

  5. sandy sagt:

    Was genau ist denn unter dem Begriff Rollup zu verstehen? Heißt das, die Updates werden nicht
    mehr Punkt für Punkt (also einzeln), sondern nur noch als eine Art Servicepack angeboten? So ganz verstehe ich es nicht. Bleibt denn für diejenigen, die Win 7 oder 8.1 bereits installiert haben, alles so wie bisher, oder was ändert sich genau? Werden die Updates (wichtig und optional) weiterhin in der bisherigen Form angezeigt, oder ändert sich da irgendwas?


    Vor allen Dingen: Woher weiß man denn dann, dass sich in einem der optionalen Pakete nicht auch wieder ein Update verbirgt, das den Nutzer auf Windows 10 bringen soll? Wäre es nicht doch besser gewesen, wenn man die optionalen Updates weiterhin einzeln angeboten hätte, damit sich der Nutzer über jedes dieser Patches informieren kann? Als Paket ist das, denke ich, schwierig. Wie werdet ihr dann mit diesen Rollups verfahren, und wann im Monat kommen sie? Werden sie genauso riesig sein wie das Servicepack 1? Sorry, aber ich verstehe das Ganze noch nicht so recht.


    Ps: Ich habe einfach meine Bedenken, was diese Pakete angeht. Einzelne Updates lassen sich dann ja nicht mehr ausblenden, sondern, wenn überhaupt, nur das gesamte Paket. Was ist, wenn einem da insgeheim wieder etwas mit Windows 10 untergejubelt wird? Ich würde mich freuen, wenn man sich hier künftig auch über diese in meinen Augen fragwürdigen Rollups austauschen würde und ob man sie installieren sollte oder nicht. Ist eh komisch, dass noch so viel für Windows 7 kommt, wo doch der erweiterte Support längst eingestellt wurde.

    • Nobody sagt:

      Das wird hier sicher noch in aller Ausführlichkeit thematisiert.
      Vorläufig besteht kein Grund zur Veranlassung. ;-)
      Grüße

      • sandy sagt:

        Das hoffe ich sehr. Fände es schlimm, wenn MS künftig nun auf diese Weise versucht, den Nutzern irgendwelche Windows 10- und Telemetriepatches unterzujubeln, gegen die man sich schlussendlich nicht mehr wehren kann, weil sie sich nicht mehr – wie bisher – einzeln ausblenden lassen, sondern mit allen angebotenen Fixes einfach installiert werden. Schlimm fände ich auch, wenn sich in den Rollups dann sogar die optionalen Updates befänden, die man bislang immer ausblenden konnte. Ich fand es immer hilfreich, mir zu jedem einzelnen Update vor der Installation die nötigen Infos heraussuchen und lesen zu können. Schade, dass einem diese Möglichkeit nun auch genommen wird.

  6. riedenthied sagt:

    Hm, an sich klingt das ja gut. Allerdings sind dort 3 Updates mit drin, die ich für mich und für die Firma als inakzeptabel eingestuft habe:
    KB3068708
    KB3075249
    KB3080149

    Die würde man mit dem Paket dann wohl unwiderruflich ins System einwursten.

  7. Sam sagt:

    Die Frage hier ist doch, woher diese späte Einsicht Microsofts kommt und hiermit Windows 7 Usern plötzlich doch noch ein „Bonbon“ namens Convenience Rollup geliefert wird?

    So verkündet Microsoft doch schon seit einem Jahr, möglichst alle Windows 7 User so schnell wie möglich auf Windows 10 hieven zu wollen und hat dafür sogar auch viele, fast unlautere Mittel eingesetzt (Thema Zwangs-Update).

    Mein Vertrauen in Microsoft hat dadurch extrem gelitten und läßt nun meine Phantasie hinsichtlich dieses plötzlichen Convenience Rollups etwas durchgehen.

    Prinzipiell freue ich mich über dieses Convenience Rollup, habe ich doch immer wieder Windows 7 Rechner neu aufzusetzen. So bliebe mir einiges an Zeit und Arbeit erspart.

    Aber könnte das nicht nur ein weiterer übler Trick Microsofts sein, indem in diesem Convenience Rollup auch alle bislang releasten Telemetrie- bzw. Spionageupdates und natürlich das GWX integriert sind??

    Weiß jemand was dazu? Was meint ihr?

    • Die Telemetrie-Updates sind drin, wie riedenthied anmerkt. Rollups und Cumulative Updates sind etwas verschiedenes – hatte ich auch verwürfelt und daher oben was gestrichen. Die Win 10 Vorbereitungs-Updates sind in den Rollups z.Z. außen vor.

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  9. Sam sagt:

    Auch die News, daß es für Windows 7 und Windows 8.1 demnächst monatliche kumulative Patch-Pakete geben soll, ist mir erstmal suspekt.

    Denn darin könnte man ja wohl sehr schön Telemetrie- bzw. Spionageupdates und… natürlich auch das GWX integrieren/verstecken. Updates also, die man bislang noch manuell abwählen konnte.

    Oder sehe ich hier was verkehrt?

  10. Dekre sagt:

    Frage in die Runde:
    Mit KB2852386 hat MS für Win 7 SP1 eine Erweiterung der Datenträgerbereinigung eingefügt. Hier der KB -Artikel:
    https://support.microsoft.com/de-de/kb/2852386
    Der KB-Artikel ist aus Febr 2014. Das neue Update hierzu dazu weist bei mir aus 19.08.2014, zu überprüfen über installierte Updates.
    Heise hat im Oktober 2013 hierzu verwiesen:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Patch-fuer-Windows-7-putzt-alte-Updates-von-der-Festplatte-1976007.html
    Hat es und wenn ja einen Zusammenhang mit dieses MS-Tool mit dem “Convenience Rollup Win 7”?
    Danke und Grüße

  11. sandy sagt:

    In welchem Fall muss oder sollte man denn das Convenience Rollup Win 7 (alias Service Pack 2) für Windows 7 installieren? So ganz verstanden habe ich es leider immer noch nicht.

  12. TorstenJ sagt:

    @sandy:
    wenn dein Windows 7 über die Updatefunktion immer aktuell gehalten wird, dann gar nicht. Anders bei einer Neuinstallation von Windows 7 SP1 (die DVD ist auf Stand Frühjahr 2011). Hier kann man mit dem Convenience Rollup auf einen Rutsch alle Sicherheitspatches und die meisten optionalen Patches bis einschließlich April 2016 einspielen und muss nicht die oftmals schnarchlangsame Suche nach Updates in Windows 7 und das Herunterladen der inzwischen dreistelligen Anzahl von einzelnen Patches bemühen.

  13. sandy sagt:

    Ich danke Dir sehr! Hab einen schönen Tag! :-)

  14. Kim O. Fee sagt:

    Hinweise zum KB3020369 (wurde hier noch nicht erwähnt) – stellvertretend sei Golem zitiert:

    «Der notwendige Patch für das Convenience Rollup:
    Das Convenience Rollup für Windows 7 mit installiertem Service Pack 1 sowie für Windows Server 2008 R2 mit Service Pack 1 steht ab sofort kostenlos zum Herunterladen bereit. […] Damit das Windows-7-System für dafür bereit ist, muss allerdings vorher ein Update installiert werden, das im April 2015 erschienen ist.»
    http://www.golem.de/news/service-pack-2-fuer-windows-7-microsoft-nennt-es-lieber-convenience-rollup-1605-120950.html

    Mit dem «notwendigen Patch» ist das KB3020369 gemeint:
    https://support.microsoft.com/de-de/kb/3020369
    Von besonderem Interesse der Abschnitt: “Bekannte Probleme bei diesem update”

    Nach der Veröffentlichung des KB3020369 hatte ich mir seinerzeit des Weiteren notiert:
    http://websetnet.com/de/microsoft-confirms-kb3020369-the-culprit-for-stuck-installations/
    «Microsoft bestätigt KB3020369 die Schuldige für verklemmte Installationen»

    http://windowsitpro.com/patch-tuesday/patch-tuesday-microsoft-confirms-kb3020369-culprit-stuck-installations
    «An update installation fails after you install update 3020369»

    http://www.drwindows.de/windows-7-allgemein/88492-problem-kb3020369.html
    «Problem mit KB3020369»

    http://www.infoworld.com/article/2923843/patch-management/microsoft-fingers-kb-3020369-as-culprit-in-stage-3-of-3-reboot-hangs.html
    «Microsoft fingers KB 3020369 as culprit in Stage 3 of 3 reboot hangs»

    usw.

    Meine (privaten subjektiven) erste Eindrücke:
    – ein problematisches Update als Voraussetzung für das «SP1 Convenience Rollup» scheint mir keine gute Grundlage zu sein …
    – dazu: fehlende, als auch (je nach Gusto) überflüssige bis absolut unerwünschte Updates sowohl sicherheitskritischer als auch optionaler Art
    – wobei sich Erstere nur wieder mit viel Aufwand nachinstallieren- und Letztere dito beseitigen lassen (wenn überhaupt)
    – die Frage lautet also: bringt das Rollup wirklich eine Einsparung an Aufwand?

    Bisher bin ich gut gefahren mit:
    – Offline-Installation der Winfuture-Sicherheitsupdates, die ganz ordentlich gewartet werden; meint: von älteren, überflüssigen Updates bereinigt, die den Updateprozess verlangsamen würden, außerdem sind die wichtigen Framework-Rollups enthalten
    – Download aller Updates (Dr.Windows, Chip etc.), Synchronisation mit den Winfuture-Updates – übrig bleiben ca. 50 aussortierte optionale Updates, die offline manuell installiert werden; das macht zwar Arbeit, aber dauert im Grunde auch nicht wesentlich länger, als per Batch, die erst einmal erstellt werden müsste; und was nicht unwesentlich ist: ungeeignete Updates fallen unmittelbar auf, können von vorn herein ausgeschlossen werden und führen zu keinen Hängern, so wie das in der Installationsroutine von Update-packs viel zu oft der Fall ist

    Über den Sinn und Unsinn dieses «SP1 Convenience Rollup» wird es wohl noch einiges zu diskutieren geben…

    • Der Patch KB3020369 ist verlinken heise.de-Artikel als erforderlich notiert.
      Trotzdem danke für die Ergänzung mit den Hinweisen auf die known issues. Ich bin mal schnell über den KB-Beitrag drüber – die Installationsprobleme sollten nicht auftreten, wenn man KB3020369 separat installiert und einen Neustart ausführt. Aber mit den Einwürfen würde ich dir weitgehend Recht geben.

      • Kim O. Fee sagt:

        Wobei KB3020369 von sich aus keinen Neustart erfordert.
        Aus Interesse installiert -> Neustart -> Convenience Rollup installiert, summa summarum 15 min (Notebook Core i5): nichts Auffälliges…

        Vor dem Rollup: 234 Updates -> Rollup -> Datenträgerbereinigung (dauert…):
        – satte 2,4GB wurden gelöscht…
        – die Liste der Updates wurde AUF 80 (!?) geschrumpft (einschl. Mai-Sicherheitsupdates mit 2x optional)

        Die Abspeckkur ist nicht schlecht, das würde Image-Minuten sparen…
        Nur: ich kann den Stand der Patcherei nicht mehr nachvollziehen und müsste nun die Internetverbindung anschließen, um wohl so um die 50 (wie man so hört) nachinstallieren zu lassen, was nicht in die Tüte kommt (war interessant, aber mittlerweile ist das Systemimage ohne Convenience Rollup zurückgespielt… ich traue dem Braten einfach nicht)

  15. Christian sagt:

    Ich bin (fast) wunschlos glücklich. Jetzt fehlt nur noch ein DVD-Image als Iso-Datei.

  16. Komm sagt:

    Mit dem integrieren von “SP2” in eine Installations-DVD sollte man vorsichtig sein.
    Es gibt dabei einiges zu beachten:

    http://windows-update-checker.com/FAQ/ConvenienceRollupKB3125574-Issues.htm
    Der Beitrag ist auf Englisch und sehr technisch.
    Läuft aber darauf hinaus, dass man das Rollup am besten online installiert, nachdem man alle benötigten Features und Updates installiert hat.
    Insbesondere lassen sich einigen Probleme, für die es Updates gibt, bei einer Integration von “SP2” nur noch manuell beheben.
    Nach dem Hinzufügen von Sprachpaketen oder Features – nach der Installation von “SP2”- muss “SP2” natürlich erneut installierte werden. Was aber, wenn man nicht dism verwendet, schon mal mit “schon installiert” von Windows quittiert wird.

  17. Oliver Kulik sagt:

    Ich hätte noch eine Information zum “Convenience Rollup für Windows 7”:
    Vor der Installation hatte ich noch eine saubere Systemdatei-Überprüfung mittels “SFC /scannow”. Direkt nach der Installation des Convenience Rollups wurden stets Fehler gefunden, die angeblich repariert wurden. Ein erneuter Lauf von SFC brachte aber stets die selbe Fehlermeldung mit angeblicher Reparatur. Ursache ist die Datei “usbhub.sys.mui”. Details dazu hier.

    Aus diesem Grund werde ich das Convenience Rollup nicht mehr installieren.

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