NSA sucht Exploits für IoT und Herzschrittmacher

Noch ein kleiner Sortie der Art “skurriler geht’s (n)immer”. Der US-Geheimdienst NSA hat nun das Internet der Dinge (z.B. deinen Kühlschrank) sowie Biomedizinische Geräte wie Herzschrittmacher aufklärungsmäßig im Fokus.


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Dazu ist man auf der Suche nach Exploits, die man in diesen Umgebungen einsetzen kann. Also quasi den Herzschrittmacher einer Person hacken, so dass man weiß, ob die noch lebt und was die gerade für körperliche Aktivitäten entwickelt. Und ob die Milch im Kühlschrank abgelaufen ist, muss auch in die NSA-Datenbank.

Das geht zumindest aus dem Intercept-Artikel NSA Looking to Exploit Internet of Things, Including Biomedical Devices, Official Says hervor. Bei futurenet.at hat man das Thema im deutschsprachigen Artikel NSA: Überwachung durch Herzschrittmacher und Kühlschränke aufbereitet.

Was witzig und skurril klingt, hat aber einen ganz ernsten Hintergrund: Die NSA gibt ganz offen zu, dass Komplexität in Netzwerken “ihr Freund zum Hacken” sei. Und beim IoT wird die Komplexität extrem zunehmen. Da kommt doch echte Freude auf, wenn ich an Heimautomatisierung oder an Industrie 4.0 sowie den Trend zur Cloud denke. Oder was meint ihr?

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2 Antworten zu NSA sucht Exploits für IoT und Herzschrittmacher


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  2. Thomas Bauer sagt:

    Ich weiß nicht inwieweit sich Herzschrittmacher manipulieren lassen? Könnte man dadurch eventuell unliebsame Gegner ausschalten?

  3. Olaf Engelke sagt:

    Moin,
    ausschalten wäre vielleicht eine nicht undenkbare Möglichkeit, das Teil in eine immer aktive, nicht entfernbare Wanze zu verwandeln, eine weitere.
    Bei Hausautomationssystemen geht es ja bekanntlich schon damit los, recht einfach die Anwesenheit (oder Abwesenheit) von Personen feststellen zu können, um dann bei Abwesenheit beispielsweise die Wohnung weiter zu präparieren oder zu durchsuchen.
    Dabei lese ich doch gar keine Agentenromane ;)

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