Docker für Windows – Public Beta gestartet

Docker ermöglicht es Anwendungen virtualisiert in Containern auf Betriebssystemen ablaufen zu lassen. Im März kündigte das Docker-Projekt eine private Beta für Docker for Windows an. Jetzt ist der öffentliche Beta-Test von Docker for Windows gestartet.


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Docker ist ein Open Source-Ansatz, um Anwendungen virtualisiert in Containern auf Betriebssystemen wie Linux oder Windows ablaufen zu lassen. Bisher wurde Virtualbox verwendet, um Docker-Container unter Windows ausführen zu können. Allerdings gibt es Ansätze, Docker direkt in Windows zu unterstützen. Bereits im März wurde ein entsprechendes privates Beta-Programm angekündigt.


(Quelle: YouTube)

Nun haben die Docker-Entwickler die Verfügbarkeit eines öffentlichen Beta-Programms für Mac OS und Windows bekannt gegeben. Docker für Windows ist eine native Windows-Anwendung, die Hyper-V-Virtualisierung nutzt, eine GUI und einen Auto-Updater mitbringt und auf das Dateisystem des Betriebssystems aufsetzen kann. Die Entwickler geben folgende Features an:

  • A faster and more reliable native development environment by using hypervisor support built into each platform. (No more VirtualBox!)
  • In-container debugging and development by improving volume support to automatically notify Docker Engine when a file changes and update it in the container. This allows you to get started developing with just a text editor and Docker, without having to install run-times and dependencies.
  • Native networking that lets Docker for Windows work easily with VPNs.

Der Download der ca. 94 MByte großen Beta von Windows for Docker ist über diesen Link möglich. (via)


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4 Responses to Docker für Windows – Public Beta gestartet

  1. Tim sagt:

    Ich weiß nicht, ob man dieses Docker so bejubeln sollte…

    Microsoft, Google und andere angebliche “Konkurrenten” pumpen da zusammen Geld und Wissen rein. Zumindest die ersten beiden wünschen sich geschlossene Systeme, die nicht unbedingt nur Vorteile für Endanwender und Entwickler bieten.
    Sowas ist letztlich leider auch ein Schlüssel zum knebeln und wer hält den am Ende in der Hand? Für MS wärs nen nettes Gimmick, passend zum UWP Ansatz und würde auch eher dem entsprechen, was Microsoft mal laut gedacht hat, um nicht zu sagen versprochen. Mit so einem Ansatz, wie bisher angedacht, wäre das Betriebssystem ja fast egal. Ob das den Beteiligten bei der Idee vorschwebt, bezweifle ich aber irgendwie.
    Die Frage bleibt also, wer am Ende den Schlüssel in der Hand hat und was macht man am Ende daraus…?

    • Ich muss das Thema auch für mich erst noch verdauen. Bisher habe ich mit Docker noch nichts gemacht. Aber die Konzepte klingen interessant.

      • Tim sagt:

        Keine Frage, klar interessant und bietet auch Möglichkeiten ohne Ende.

        Ich denke bei sowas aber auch direkt an so Unterschiede, die man schon heute findet.
        Auf meinem Tablet funktioniert eine “kostenlose” MS Word Mobile App anders, als die vermeintlich “gleiche” App für Windows 10, die ja eine reine Werbeaktion für ein Office Abo ist und “nur lesen” Funktion bietet…
        Also schon hier entgegen dem, was man eigentlich verspricht, überall alles gleich nutzbar!

        Welche Schweinereien man sich jetzt für ein “Office im Docker Container” vorstellen kann, oder ob Microsoft Windows nicht sogar direkt einstampfen könnte, denn Win10 ist ja bekanntlich das Letzte (doppeldeutig? Sorry… seiner Art, meinten Microsoft und ich), das steht in den Sternen, sollte dieses Docker Projekt am Ende so richtig funktionieren.
        Nötig wäre Windows dann theoretisch nicht mehr und wirklich Freude hat Microsoft mit Windows seit Vista nicht mehr gehabt, welches “genetisch” bis heute in 10 weiterlebt.
        Dann würde auch was ganz minimales als Basis reichen, womöglich aus dem Linux Lager?

        Die Schalter, wo und wie so ein “Programm im Container” am Ende läuft, stellen dann die mit den Schlüsseln in der Hand. Dann ergeben sich überall so “kostenlose” Word Apps, die aber womöglich überall unterschiedlich funktionieren, außer vielleicht man bezahlt und schaltet frei, halt überall, wo es laufen soll…

        Das ist doch genau das, was derzeit die Strategie und Ziel zu sein scheint mit diesem UWP Ansatz, der ganz zu Anfang doch auch noch Android Apps mit eingeschlossen hat. Docker bietet hier viel mehr Möglichkeiten und scheint ja auch schon zu laufen…

        Wie sie schon sagten, das Konzept klingt vielversprechend, aber zum Jubeln ist mir dabei nicht nur… Projekte an denen große Konkurrenten zusammen arbeiten sind mir nicht mehr unbedingt geheuer. Egal wie interessant die Technik an sich ist.

        Wäre es nur gut, würden beispielsweise auch alle zusammen an VR Lösungen arbeiten und nicht gegeneinander…

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