Dirk Hohndel geht als Chief Open Source Officer zu VMware

Noch ein kurzer Infosplitter zur Personalie Dirk Hohndel zum Wochenende, der wohl einen neuen Job bei VMware antritt.


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Manchmal kreuzen sich Lebenswege und bewegen sich wieder auseinander – und gelegentlich nimmst Du aus den Augenwinkeln wahr, wo der Nachbar oder Arbeitskollege gelandet ist. Dirk Hohndel ist in der Linux-Gemeinde bestens bekannt und verantwortete kurze Zeit als Technikvorstand die Geschicke der S.U.S.E. GmbH in Nürnberg. Anschließend folgten 15 Jahre als Chief Linux and Open Source Technologist bei Intel. Als die Ankündigung von 12.000 Entlassungen bei Intel durch die Presse ging, schoss mir ganz kurz der Gedanke “was passiert im Open Source-Bereich bei denen” durch den Kopf. Vor einigen Wochen verkündete Dirk Hohndel dann seinen Abschied von Intel (siehe den Blog-Beitrag Braindrain bei Intel? Reinders und Hohndel gehen).

Nun sehe ich in meinem Googel+-Profil, dass Dirk eine neue Aufgabe gefunden hat. Laut der Pressemittelung VMware Appoints Dirk Hohndel as Chief Open Source Officer trägt er den Open Source-Ansatz zu VMware und wird dort die Open Source Strategie sowie die Kommunikation mit der Community verantworten. Drücken wir mal die Daumen für seine berufliche Zukunft bei VMware.

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3 Antworten zu Dirk Hohndel geht als Chief Open Source Officer zu VMware


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  2. Hansi sagt:

    Wie geht es eigentlich bei VMWare weiter? Die Entwickler im Consumer-Bereich haben sie ja komplett gefeuert. Daß die Server-Produkte weiterentwickelt und ausgebaut werden, ist ja klar, weil damit sehr gutes Geld verdient wird. Trotzdem glaube ich, daß VMWare einen Fehler gemacht hat, in einigen Jahren könnte z.B. die hardwarebeschleunigte Emulation von DirectX 11/12 in VMWare Produkten interessant werden, bisher geht ja nur Directx 9.x hardwarebeschleunigt. Ich habe mal versucht, zu recherchieren, was MS in dem Bereich zu bieten hat, so wie ich das verstanden habe, unterstützen Hyper-V und RemoteFX das aktuelle DirectX, wie performant das läuft, scheint aber niemand sagen zu können, sind ja auch eher keine Spielelösungen.

    Entweder geht VMWare davon aus, daß sie gegen die MS-eigenen Lösungen keine Chance haben, oder das VMWare-Management ist einfach nur beschränkt. Wahrscheinlich können sie ihre DirectX-Unterstüzung auch mit den Server-Entwicklern weiterentwickeln, trotzdem halte ich die Entlassung der VMWare-Entwicker für einen ganz großen Bock, geschossen von einem typischen Management, das man besser anstelle der Entwickler entlassen hätte.

    • Dell hat auch gerade das Ende der Android-Tablet PCs verkündet und wird auch keine Updates mehr anbieten. Keine Ahnung, welche EMC-Produkte noch geschlachtet werden – und VMware ist da nur ein unbedeutendes Anhängdel. Quasi “Peanuts” für das Management.

      • Hansi sagt:

        VMWare hatte laut wiki immerhin einen Umsatz von 6 Milliarden im Jahr 2014. Ich bleibe dabei, VMWare hat da einen gewaltigen Fehler gemacht. Ich sehe schon einen Bedarf kommen, z.B. möchte man eine hardwarebeschleunigte CAD-Anwendung unter Linux in einer VM mit z.B. Windows 7 (DirectX 11) laufen lassen.

        MS verfolgt natürlich die Strategie, alles auf Windows zu ziehen, indem sie Windows 10 grundsätzlich zum Host machen wollen, der User soll eben sein Linux in Hyper-V packen, weil es so ja besser für alle sein soll. Nur würde ich in einer verantwortungsvollen Umgebung immer Linux oder BSD als Host-System wählen, und wenn es mit Windows 10, der Spionage und der Nachhause-Telefonierei so weitergeht, werden das auch wesentliche Teile der Wirtschaft so sehen. VMWare verschenkt da ein gewaltiges Marktpotential, nur weil sie es eben nicht heute schon in Cash umwandeln können.

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