Steckt russischer Sicherheitsanbieter hinter Carbanak-Gang?

Die Carbanak-Gang attackierte in der Vergangenheit den Banken- und Finanzsektor, und konnte größere Summen erbeuten. Aber wer steckt hinter dieser Bande? Es könnte ein russischer Sicherheitsanbieter sein.


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Über die Angriffe der Bande hatte ich in Artikeln wie Carbanak Gang attackiert Banken/Finanzsektor und Achtung: Carbanak-Bande plant neue Anschläge auf Banken berichtet. Hier eine Karte der Angriffe.


(Quelle: Kaspersky)

Brian Krebs hat nun auf seiner Seite Krebs on Security den Artikel Carbanak Gang Tied to Russian Security Firm? veröffentlicht. Im englischsprachigen Artikel legt er einige Informationen, u.a. von Kaspersky, offen, die sich irgendwann einer bestimmten, vor Jahren benutzten, E-Mail-Adresse zuordnen lassen. Und diese führt zu einer russischen Sicherheitsfirma, so dass der Verdacht besteht, dass dort Leute involviert sein könnten. Details lassen sich bei Brian Krebs nachlesen.


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2 Antworten zu Steckt russischer Sicherheitsanbieter hinter Carbanak-Gang?


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  2. Thomas Bauer sagt:

    Beim Lesen des Wortes Sicherheitsfirma dachte ich zuerst an einen russischen Antiviren Software Hersteller. Aber sie meinen einen Security Dienst.

    • Holger Heinrich sagt:

      Dann haste nicht richtig gelesen ;).

      [quote]
      The company’s Web site claims that InfoKube partners with a variety of established security firms — including Symantec and Kaspersky.
      [/quote]
      (wobei diese Angaben fraglich sind wie die Kommentare von Zyxel und ESET verdeutlichen: “Ist nicht und war nie Partner von uns”)

      und
      [quote]
      That same email address was used to register a four-year-old profile account at the popular Russian social networking site Vkontakte for Artyom “LioN” Tveritinov from Perm, Russia. The “LioN” bit is an apparent reference to an Infokube anti-virus product by the same name.
      [/quote]
      “LioN” soll also ein Anti-Virus Progamm sein von denen.

      Ansonsten gibt sich diese Firma halt als “Data Protection and Security” sowie “Employee Monitoring” (Mitarbeiter Bespitzeln, bei uns ja verboten) Dienstleister aus.

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