Acronis True Image 2017 freigegeben

AmazonAnbieter Acronis hat seine Backup-Lösung aktualisiert und als Acronis True Image 2017 vorgestellt. In einer Pressemitteilung hebt der Anbieter hervor, dass die neue Backup-Lösung um bis zu 60% schneller als der Vorgänger sei. Da ich weiß, dass viele Windows-Nutzer Acronis einsetzen, hier ein paar Informationen.


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Laut Presseinfo bietet Acronis mit der neusten Version seiner Backup-Software nicht nur den schnellsten, sondern den umfassendsten Datenschutz: Acronis True Image 2017 verbindet lokales und Cloud-Backup vollständiger Images mit der neuen Funktion des Wireless-Backups für beliebig viele Mobilgeräte, die auf den lokalen Windows-PC oder in die sichere Acronis Cloud archiviert werden. Zusätzlich können Nutzer nun auch ihren kompletten Facebook-Account sichern, inklusive Fotos und Videos.

Acronis True Image – schnell wie nie

Acronis True Image ist, laut Herstelleraussage, die schnellste Backup-Software für die persönliche Sicherung und Wiederherstellung vollständiger Images auf dem Markt:

  • Drei bis sechs Mal schneller als Konkurrenzprodukte auf Windows, wenn es um die Sicherung und Wiederherstellung von externen USB-3.0-Festplatten geht
  • 30 Prozent schneller als Apple Time Machine auf Apple-Rechnern
  • 60 Prozent schneller als frühere Versionen von Acronis True Image in Anwendungsbeispielen

Diese Angaben basieren auf internen Tests von Acronis, der Hersteller will demnächst aber Testergebnisse von externen Testern vorlegen.

Neue Funktionen

Die neue Version von Acronis True Image 2017 liefert mehr als 50 neue Funktionen, darunter auch:

  • Wireless-Backup von Mobilgeräten auf Windows-Rechner – Beliebig viele iPhones, iPads und Android-Mobilgeräte können mit der vollen Geschwindigkeit des lokalen Wi-Fi-Netzwerks gesichert werden. Der gesamte Inhalt kann auf das gleiche oder ein anderes Gerät wiederhergestellt werden – auch wenn es nur ein einziges Bild sein sollte.
  • Backup-Verwaltung per Fernzugriff – Alle Rechner werden geschützt, auch wenn sie weit entfernt stehen. Der Datenschutz jedes Rechners und jedes Mobilgeräts kann in Echtzeit über ein Online-Dashboard überprüft werden – natürlich auch optimiert für Touch-Bedienung
  • Inkrementelles Facebook-Backup – der gesamte Inhalt des eigenen Facebook-Accounts, inklusive Fotos, Videos, Kontakte, Kommentare und Likes wird automatisch gesichert. Nutzer können sich so vor zufälliger Löschung, Hackern und App-Fehlern schützen, um ihre wertvollen Erinnerungen nicht zu verlieren.
  • Archivierung in der Cloud oder auf externe Festplatten – Große oder selten genutzte Dateien lassen sich vom eigenen Windows- oder Mac-Rechner auf eine externe Festplatte, eine NAS-Festplatte, ein Netzwerk-Drive oder in die Acronis Cloud verschieben. Die Daten sind weiterhin per Datei-Explorer, Finder oder Web-Browser nutzbar.
  • Verbesserte NAS – Verfügbare Netzwerk-Festplatten (NAS) im lokalen Netzwerk werden automatisch gefunden, für Backups vorkonfiguriert und automatisch neu verbunden, falls sie ausfallen sollten.

Hinzu kommen bei Acronis True Image 2017 viele neue Funktionen wie die Suche einzelner Dateien in lokalen und Cloud-Backups, Verschlüsselung der Archive, Kommentare bei Backups, die Integration des Windows-Explorers, ein neues Interface auf iOS- und Android-Geräten für Touch-Bedienung und vieles mehr.

Verfügbarkeit und Preise


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Acronis True Image 2017 kann als immerwährende Lizenz (ab 49,99 EUR) erworben werden oder als Abonnement (ab 39,99 EUR pro Jahr). Mehr Informationen unter: http://www.acronis.com/de-de/personal/computer-backup/

Hier findet sich ein englischer Artikel mit einem Vergleich der Version 2016 mit der aktuellen Ausgabe. Ich selbst werde das Programm wohl nicht testen – interessant fand ich diesen Nutzerkommentar bei deskmodder.de, der wohl mit der Version ATI 2016 arbeitet und moniert, dass keine Bugs dieser Version behoben sind. Hier gibt es eine Diskussion, dass geplante Backups wohl nicht immer ausgeführt werden – es ist mir aber unklar, ob sich das auf die 2017er Version bezieht. Irgendwer von Euch Erfahrungen mit ATI 2017?


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17 Antworten zu Acronis True Image 2017 freigegeben

  1. woodpeaker sagt:

    Und schon setzt wieder starkes Bauchweh ein:

    „Wireless-Backup von Mobilgeräten auf Windows-Rechner“
    Somit mit großer Sicherheit wieder eine neue offene Stelle in der Eigensicherung über das WiFi .
    „Backup-Verwaltung per Fernzugriff“
    Warum auch hier eine Lücke schaffen. Dafür hat man einen Zeitplaner.
    Bei der Backupsoftware hat mMn ein Fernzugriff nichts zu suchen.
    „Archivierung in der Cloud“
    Wiederhole mich da nur wieder – Cloud und Sicherung ist ein No Go.
    „Verbesserte NAS“
    Also einen selbst eingebauten Netzwerksniffer?

    Und schneller als zuvor? Wie denn, wenn die Geschwindigkeit vom System bauartbedingt vorgegeben wird? Schlangenöl!

    Aber alle machen das Gleiche. Immer wieder Neuigkeiten ganz groß rausbringen, anstatt einmal die alten Fehler der Vorgängerversion richtig zu beseitigen. So werden die alten Fehler einfach durch neue zugeschüttet und wenn man in dem ganzen Fehelrbereinigungsdschungel nicht mehr weiter weiß, dann kommt eine neue Version…

  2. Eike Justus sagt:

    Mir wurde schon mit der 2014er-Version das Programm viel zu komplex. Ich möchte ja nichts anderes, als mein Image auf eine externe Platte sichern. Ich verwende daher meistens noch die bootable disk aus der Version 2011, zum Sichern und Wiederherstellen.

    • Thomas sagt:

      Dann würde Ihnen die seit 2015 existierende neue Oberfläche von Acronis zugute kommen. Hier wurde kräftig aufgeräumt (für manche zu sehr) und Backups kann man seitdem mit nur wenigen Mausklicks einrichten.

      Sehr zu meinem Leidwesen kann man jedoch seitdem seinen Backups nicht mehr selbst Dateinamenerweiterungen wie Uhrzeit und Datum der Sicherung vorgeben. Wer damit leben kann, der ist mit den Versionen von 2015 und 2016 gut bedient. Wobei ich vom Funktionsumfang her die 2016’er Version wieder deutlich besser finde (in der 2015’er Version hatte Acronis einfach zu viel gestrichen).

  3. Stefan sagt:

    Ich finde Acronis Software einfach zu überladen, fett und langsam.

    Nutze seit einer Weile Aomei Backupper. Schlank, schnell, mit ausreichendem Funktionsumfang. Es funktioniert einfach! Habe auch schon einen PC damit komplett wiederhergestellt. Lief danach, als ob nichts gewesen wäre.

  4. deo sagt:

    TrueImage 2013 ist noch gut. Danach gefällt es mir gar nicht mehr.
    Die Rezensionen bei Amazon über TI 2015 und 2016 sind schon ein regelrechter Shitstorm. Jahrelange Benutzer, sind enttäuscht. Ich benutze TI seit 2003, aber was da in letzter Zeit abgeliefert wird, vertreibt die Stammkundschaft. Acronis suchen ihr Heil immer mehr in der Cloud und beschleunigen damit nur ihren eigenen Niedergang.

  5. deo sagt:

    Ich bleibe bei TrueImage 2013, so lange es geht.

    • Kim O. Fee sagt:

      „Ich bleibe bei TrueImage 2013, so lange es geht.“

      Dito. Und zwar ausschließlich per USB-Stick (dafür reicht der kleinste und billigste, den man kriegen kann) und CD (für alte oder zickige Biosse, die noch nicht per USB booten können oder wollen).

  6. 1ei sagt:

    Wer es haben will: Es gibt in online-shops auch Dauerlizenzen für 3PC/Mac für 49,99 Euro ! Da ich mit Version 2016 bestens zurecht komme, warte ich aber erst nochmal. Die Funktionsvielfalt ist für mich völlig uninteressant……….
    Und ich hoffe, dass Acronis endlich mal DiskDirector auf neuen technischen Stand bringt ( kann zB nur Linux ext3 usw)

  7. Thomas sagt:

    Für mich kommt eigentlich nur noch das kostenlose Veeam Endpoint Backup in Frage. :)
    https://www.veeam.com/endpoint-backup-free.html

  8. Lange Rede kurzer Sinn Acronis True Image ist und bleibt einfach die beste Backup Lösung für Aktiv Systeme schnell einfach und unkompliziert.
    Ich nutze Acronis schon seit vielen Jahren und es hat sich einfach für mich bewährt, natürlich gabs Versionsunterschieden und manchmal wurden auch nicht alle Controller unterstützt wie man es sich gerne Erwartet hätte aber großen und ganzen konnte man nie wirklich Meckern.

    Natürlich gibts auch gute kostenlose Software (zb. Clonezilla und auch der Aomei Backupper) das will ich nicht in Frage stellen, aber wenn man zig PCs mit einer Software nutzt fängt man eben nicht gleich noch mit zwei anderen Software Lösungen an.

    • Dekre sagt:

      @ Hallo Puritaner,
      Eure Interseite weist in IE11 Zertifikationsfehler auf. Ist das normal?

      Ansonsten habe mit Acronis schlechte Erfahrung gemacht, denn ich konnte nichts sichern, daran scheiterte es schon. Habe für 2 PCs ca. 170 EUR gezahlt, aber nach ca. 4 Monaten dann wieder bekommen, weil es eben nicht ging (berichtete an anderer Stelle hier). Den hier schon angesprochen grottenschlechten Support kann ich nur bestätigen. Außer blöde E-Mails verschicken passiert da nichts und dazu kommt mE Inkompetenz. Seitdem bekommt Acronis auch keine neue Chance bei mir.

  9. Davide Russo sagt:

    Ich verwende Acronis Produkte seit Jahrzehnte, meistens aber die Businesslizenzen für Server. Das Produkt an und für sich ist sehr gut, schade das der Support aber eine absolute Katastrophe ist.

    Wenn man mal den Acronissupport kontaktiert hängt man stundenlang in der Warteschleife, die Chatsitzungen sind noch mühsamer und per Mail erhält man alle 2 Tage eine nichtssagende Antwort.

    Also anstelle 60% Beschleunigung bei der Imageerstellung, sollten Sie mal den Support beschleunigen, das wäre dann ein echter Mehrwert…

  10. Runner4Fun50 sagt:

    Seit 2 Tagen habe ich die neue Version ATI 2017 auf meinem Notebook installiert (EDV-Buchversand). Ein vollständiges Backup, Erstellen der Notfall-CD und der Universal-restore-CD liefen problemlos ab. Das Backup war schneller als vorher, aber nicht gerade wie angepriesen in der Verkaufspostille.
    Ich nutze Windows 10/64-bit mit neuestem 1607-Update.
    Leider wie auch schon bei der 2016-Version ist das Schriftbild grauenhaft klein, so dass man fast eine Lupe nehmen muss. Im letzten Jahr wurde das mit einem Update behoben. Jetzt in der neuen Version schon wieder Microschrift.
    Der Support hat im Chat mit mir im Dialog und per Remote-Hilfe alles versucht, es zu ändern. Ohne Erfolg. Meldung des Supports an die SW-Entwickler erfolgte (habe ich in Kopie). Bin gespannt, wie lang das dauert, bis die das wieder lesbar gestalten.
    Ansonsten hat mir diese SW in den letzten 5 Jahren 2x das Notebook-Leben wiedergeschenkt. Das Wiederherstellen verlief OHNE PROBLEME, auch in der nachfolgenden Nutzungsphase war alles so, wie ich zum Zeitpunkt des Crashs hatte. Insofern war und bin ich zufrieden.

  11. sasa sagt:

    Welche Backupstrategie (Zeitplan; autom. Sicherung; Image oder Einzeldateisicherung; etc.) könnt ihr empfehlen? Habe ATI 2015, bin aber noch ein wenig ratlos..

    danke

    • ad sagt:

      Ich nehme immer Full-backup, danach nur noch inkrementell.
      Nach einer Zeit ändere ich das Verzeichnis und erstelle ein ganz neues Backup. Leider funktioniert die Automatik nicht richtig, hatte dauernd Probleme. Dazu kommt noch wenn ein Backup auf der Disk gelöscht wird mach ATI Probleme, die kann man beheben wenn man Ignorieren drückt, leider kommt dort keine richtige Meldung… Bei 21 Backup Dateien (aufgeteilt auf 260gb) muss man also 21x Ignorieren drücken. Daher empfiehlt es sich, die Backup Einstellung zu klonen und dort das Verzeichnis neu zu setzen.
      Nach erfolgt kann das Alte gelöscht werden. (ATI 2015). Ob das mit 2016 oder 2017 korrigiert wurde bezweifle ich, darum hab ich noch kein Update gemacht.

  12. Captain_PeBo sagt:

    Hatte TI 2017 am 5. Juni 2017 installiert (Win 8.1). Die bootbare Rettungs-CD wurde als richtig erstellt angezeigt. Die CD war jedoch nicht bootfähig. Mehrere Versuche scheiterten. Hatte mir dann sogar noch das Betriebssystem zerschossen. Rettung war nur mit Hilfe einer vorhandenen Boot-CD 2015 und einer 14 Tage alten Sicherung möglich. Werde von einer weiteren Installation von TI 2017 zunächst Abstand nehmen.

  13. Captain_PeBo sagt:

    Hat sich erledigt. Es lag nicht an TI 2017, sondern irgendwie am CD-Laufwerk. Das Laufwerk erkennt keine neueren Boot-CD, sondern nur ältere. Das Booten von TI 2017 funktioniert problemlos über einen USB-Stick. Werde wohl das CD-Laufwerk wechseln müssen.

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