Amazons Preisalgorithmus bevorzugt eigene Angebote

AmazonAmazon wirbt damit, dass der Kunde im Vordergrund steht. Und beim Besuch der Amazon-Seiten bekommt man angeblich die besten Preise bei einer Suche angeboten. Aber sind das wirklich die besten Preise, die der Algorithmus vorschlägt?


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Dieser Artikel greift das Thema auf. Man hat 250 häufig gekaufte Produkte auf den US Amazon-Seiten auf Preise überwacht. Dabei ist aufgefallen, dass die von Amazon vorgeschlagenen “besten Preise” bevorzugt auf Produkte verwiesen, die von Amazon selbst angeboten werden. Aber es gab günstigere Preise für das Produkt von Drittanbietern. Es ist nicht das erste Mal, dass ich von Drittanbietern höre, dass es da Benachteiligungen gibt. Ob das bewusst passiert oder auf Schwächen des Algorithmus beruht, kann ich nicht sagen. Details finden sich im Artikel.


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4 Responses to Amazons Preisalgorithmus bevorzugt eigene Angebote

  1. Tim sagt:

    “Aber es gab günstigere Preise für das Produkt von Drittanbietern.”

    Sind das dann so Geschichten wie gebrauchte, fast neue und original verpackte XBox Festplatten aus China gewesen?

    Drittanbieter bei Amazon sind doch sowas, wie die Powerseller bei Ebay, oder?
    Flohmarktleben pur

  2. Dekre sagt:

    Amazon ist wohl das unseriöseste was es gibt. Und Preiswert ist es auch nicht. Händler, die bei Amazon einstellen zahlen Geld, so dass dann die Preise dort teurer sind, als wenn man es beim Händler kauft. Ich kaufe generell dort nichts, weil unseriös, Rücksendung geht nicht, Zahlungsmodalitäten merkwürdig, Service so gut wie keiner vorhanden. Dazu kommt, dass diese wie alle us-amerikanischen Unternehmen Steuern vermeiden. Diesmal ein Deal mit Luxemburg (noch von Herrn Juncker eingefädelt).

    • Zu der Aussage “Händler, die dort einstellen”: Die Begründung, warum Preise dort höher sind, ist imho nicht ganz stimmig. Das Problem sind eher die Amazon-Händler-Klauseln, die das Unterbieten von Amazon-Preisen m.W. untersagen. Nur wenn Amazon nicht liefern kann, kommen die Händler zum Zuge.

      Im Sinne der Transparenz informiere ich halt auch über solche Themen, obwohl ich Amazon.de hier als Affiliate drin habe. Auch hier gehe ich davon aus, dass der mündige Konsument vergleicht und entscheidet. Mache ich auch so – und längst nicht immer bekommt Amazon.de den Zuschlag. Wenn ein lokales Geschäft den Artikel hat, bekommt dieses den Zuschlag, selbst wenn es etwas teurer ist. Aber nicht alles ist lokal erhältlich.

      • Dekre sagt:

        Ist schon richtig. Ich hatte mal ein Fachbuch 2005 bei Amazon bestellt, weil es nur dort zu bekommen war. Der Verkäufer, ein Buchhändler aus Thüringen hat mir aber ein anderes geschickt und zurücknehmen wollte er es auch nicht. Beschwerden bei Amazon sind sinnlos, kosten Geld und Nerven. Das war mein erster und letzter Versuch.
        Man kommt aber manchmal nicht von der Amazone-Seite vorbei. Und zur Kontrolle auch gar nicht schlecht.
        Mein letztes Beispiel ist vor 14 Tagen. Ich wollte und will den HP-Taschenrechner HP Prime haben. Dieser wird dort zu 149 EUR angeboten. Der Händler über den es geht, ein Händler spezialisiert für Schüler7Lehrer etc. bietet diesen auf seiner eigenen Internetseite für weniger an. Ich habe dann da angerufen und mich informiert, zumal ich dort direkt auch weitere gute Produkte fand.
        Sicherlich hast Du Recht @Güter Born, jeder soll selbst entscheiden. Und Amazon ist unseriös und stört. Es ist manchmal wie Wahlessen zu früheren Zeiten. Entweder man isst das einzige Essen oder nicht.

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