Moskau: Bye Bye Outlook und Exchange Server

Die Stadt Moskau hat beschlossen, auf Microsofts Exchange Server und Microsoft Outlook zu verzichten und eine Software “MyOffice Mail” zu installieren.


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Aktuell laufen Microsoft Outlook auf ca. 6.000 Arbeitsplätzen in Kombination mit Microsofts Exchange Servern zur Verwaltung der E-Mails und Termine. Jetzt berichtet Bloomberg, dass die IT-Administration von Moskau Microsoft den Stecker zieht.

Der Wechsel geht auf die Forderung des russischen Präsidenten, Vladimir Putin, zurück, die Abhängigkeit von ausländischen Unternehmen zu reduzieren. Seit Januar 2016 ist ein entsprechendes Gesetz in Kraft, welches russische Behörden und Verwaltungen zwingt, auf landeseigene Software zu setzen. Ein paar deutschsprachige Informationen finden sich bei heise.de.


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3 Antworten zu Moskau: Bye Bye Outlook und Exchange Server


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  2. woodpeaker sagt:

    Das die da nicht schon eher reagiert haben unter dem Gesichtspunkt der Spionage, wundert mich eigentlich.
    Was verwenden eigentlich die Chinesen?
    MS ist wirklich dabei sich selbst einzutüten und wenn wir den Orwellschen Kosmos suchen, dann müssen wir nur gen Westen über den Atlantik schauen, dort wird Fiction grausame Realität.

    • Nils sagt:

      In China ist Windows XP noch sehr verbreitet. Und da das keinen Support mehr hat, versucht China in seinen staatlichen Einrichtungen auf NeoKylin OS umzusteigen. Wurde von den Chinesen entwickelt und bassiert wohl auf Fedora, wobei die Oberfläche Windows XP 1:1 nachempfunden ist.

      Die Installation von weiterer Software verhindert das Betriebssystem allerdings, wenn nicht zuvor einige Systemdateien editiert werden. Vorinstalliert sind so dinge wie Firefox, GIMP und NeoShine (eine OpenOffice Variante).

      Anscheinend gibt es inzwischen auch schon Vorinstallierte Rechner mit NeoKylin OS in China zu kaufen.

  3. Alles Unsinn ich nutze nach wie vor Windows 95,

    im Browser und zwar hier https://win95.ajf.me/

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