Mobilfunk-Splitter: Vodafone-Tarife ohne LTE, Telefónica-Ergänzungen

Mobilfunkkunden streben ja in der Regel den schnellstmöglichen Datenzugang bei vorgegebenem Preis an. LTE ist mittlerweile der “Gold-Standard”, aber es gibt bei Vodafone Tarife ohne LTE-Einbuchung. Telefónica versucht Kunden bei LTE-Überlastung auf UMTS-Netze umzubuchen. Und o2 Free scheint eine halbherzige Umsetzung der mobilen “Pseude-Flatrate” zu werden. Hier einige Infos, die mir die Tage unter die Augen gekommen sind.


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Neues zu Telefónica

Im Artikel Ungereimtheiten bei Telefónica, O2 & Co. hatte ich mich diese Woche zu einigen Klippen in den Netzen von Telefónica geäußert. In mehreren Nachträgen wird ein neuer Tarif der Tochter Blau (ab dem 4. Oktober buchbar) mit 3,3 fach höherem Datenvolumen, eine Betrachtung von O2 Free (mobile Quasi-Flatrate) und die teilweise Wiederinbetriebnahme des Telefónica 1800 MHz LTE-Bands angerissen.

Nicht alle Vodafone-Tarife bieten LTE – ist das schlimm?

Wer kein Smartphone mit LTE-Unterstützung besitzt, dem nutzt ein LTE-Tarif nichts. Und wenn der Vertrag keine Einbuchung in das LTE-Netz zulässt, kann man diesem Mobilfunkstandard auch nicht nutzen. Wer vor dieser Situation steht, stellt sich vielleicht die Frage, ob dies in der Praxis wirklich so schlimm ist. Meine Erfahrung im Telefónica sind abseits der Ballungszentren denkbar schlecht (hatte ich im Artikel Ungereimtheiten bei Telefónica, O2 & Co. thematisiert). In der Provinz gibt es kein UMTS, man fällt auf ein total überlastetes EDGE zurück und kann kaum mobile Dienste nutzen.

Bei teltarif.de hat man sich des Themas etwas genauer angenommen. Im Artikel Test im Vodafone-Netz: Ist der Verzicht auf LTE wirklich so schlimm? thematisiert die Redaktion die Frage, wie es ohne LTE bei SIM-Karten von Vodafone und 1&1 (Reseller) abseits der Ballungszentren ausschaut. Es wurde auf Reisen Reisen durch Hessen und Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen getestet, wie die UMTS-Abdeckung (im Vergleich zu LTE) ausschaut. Verwendet wurden je eine SIM-Karte von Vodafone und 1&1 in iPhones. Fazit des Artikels: Es gab wohl gemischte Erfahrungen. Beim Vodafone-Vertrag hatten die Redakteure nichts zu meckern, der mobile Internetzugang wurde in der Regel als gut eingestuft. Nur in einigen Bereichen wurde eine Überlastung wegen langsamerer Upstream-Raten vermutet.

Beim 1&1-Zugang (im Vodafone-Netz) sieht es dagegen nicht so gut aus. Die Redaktion schreibt, dass der Internet-Zugang vielerorts schlecht oder gar nicht möglich gewesen sei. Auch dort gab es die Erfahrung, dass man auf EDGE oder GPRS zurückgestuft wurde. Selbst im Umfeld großer Städte wird eine schlechte UMTS-Abdeckung konstatiert. Details sind im Artikel nachzulesen.


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