Pixel-Smartphones: Schadet Google sich am Ende selbst?

Mit dem Google Pixel-Smartphone, Nougat 7.1 und dem Google Assistant versucht der Hersteller gegen Apple anzutreten. Mit den speziellen Anpassungen sowie dem Vertrieb über ausgewählte Mobilfunkanbieter könnte Google sich am Ende des Tages selbst schaden.


Anzeige

Denn mit dem Google Pixel und dem Pixel XL tritt Google als Konkurrent zu den Herstellern anderer Android-Geräte an. Das bewirkt eine Fragmentierung des Markts in den Anbieter Google und die ausgewählten Vertriebspartner unter den Mobilfunkproviders (Telekom in Deutschland) auf der einen Seite.

(Quelle: Google)

Auf der anderen Seite finden sich die Hersteller von Android-Geräten, die die Android 7.1-Anpassungen nicht bekommen. Der Google Assistant kann zwar wohl mit Tricks unter Android 7.0 (Nougat) zum Laufen gebracht werden (siehe). Aber die Android-Gerätehersteller sind irgendwie fünftes Rad am Wagen. Das schafft böses Blut und die großen Hersteller werden sich langfristig nach Alternativen umsehen. Samsung könnte z. B. auf Tizen als Betriebssystem setzen. Die Android-Fragmentierung ist bereits jetzt recht groß (siehe folgende Grafik bzw. den Artikel Android Versionsverteilung Anfang September 2016) und das Bild dürfte sich nicht so schnell ändern.

Bei den Nexus-Geräten war das noch anders, da Google diese mit einem Hersteller als Referenzimplementierung entwickelte. Eine Analyse des Ganzen findet sich Bei The Register im Beitrag Google Pixel: Devices are a dangerous distraction from the new AI interface.

Ähnliche Artikel:
Google Neuvorstellungen: Pixel Phones, VR-Brille und mehr
Kritik an Googles Pixel Smartphone
Bootloader beim Google Pixel-Smartphone teil-entsperrbar
Android Versionsverteilung Anfang September 2016


Anzeige
Dieser Beitrag wurde unter SmartPhone abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.