Visual Studio LightSwitch: Entwicklung eingestellt

Aus die Maus: Microsoft hat gerade bekannt gegeben, dass die Entwicklungsumgebung Visual Studio LightSwitch nicht weiter gepflegt werde – also sprichwörtlich tot ist und beerdigt wird.


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Visual Studio LightSwitch ist eine Entwicklungsumgebung, um Geschäftsanwendungen schnell zu erstellen. Konkret bot das Tool die Möglichkeit, daten- und formularbasierte Anwendungen ohne Programmiererfahrung per Maus “zusammen zu klicken”. Auf dieser Microsoft-Seite gibt es (z.Z.) noch die Dokumentation für Visual Studio LightSwitch.

Bei heise-Developer hat Holger Schwichtenberg im Artikel Visual Studio LightSwitch unter der Lupe einige Informationen zu diesem Werkzeug zusammen getragen. Und auch bei Computerwoche befasste man sich in diesem Artikel mit dem Tool. Ein weiterer englischsprachiger Artikel gibt es hier.

Ist nun alles Schall und Rauch – wer mit dem Zeugs gearbeitet hat, kann das jetzt “den Hasen geben”. Im gestrigen Blog-Beitrag LightSwitch Update kündigt Microsoft indirekt an, dass das Produkt “geschlachtet wurde”.

Our vision for LightSwitch was to accelerate the development of line-of-business apps, but the landscape has changed significantly from the time when we first thought about LightSwitch (think mobile and cloud for example). There are now more connected and relevant choices from Microsoft and our partners for business app development.

We no longer recommend LightSwitch for your new apps. But we remain committed to fulfilling our vision to significantly raise the productivity bar for building modern LOB applications, which is why Microsoft is aligning efforts behind PowerApps.  Microsoft PowerApps is a solution to build custom business applications that enables increased productivity with business apps that are easily created, shared and managed. PowerApps offers a modern, intuitive experience for LOB application development.

Ich fasse es mal zusammen. Microsoft findet LightSwitch inzwischen doof, und man empfiehlt den Anwendern nicht länger das Tool zur Entwicklung neuer Apps einzusetzen. Es gibt schließlich Visual Studio 2015 (wo noch LightSwitch zur Modellierung integriert ist). Und im “Live-Cycle” wird es auch noch Support für per LightSwitch erstellte Apps geben – was immer das heißen mag. Zudem zieht Microsoft das nächste Kaninchen aus dem Hut: Microsoft PowerApps ist der nächste Versuch, das Zeugs zum Fliegen zu bringen. (via)

Nachtrag: Bei heise.de gibt es nun noch einen Beitrag zum Thema.


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2 Antworten zu Visual Studio LightSwitch: Entwicklung eingestellt

  1. Jasper Möller sagt:

    War das Werkzeug nicht ganz eng mit Silverlight verheiratet? Dann überrascht es mich ja ehrlich gesagt dass das überhaupt so lange überlebt hat – Silverlight ist ja de facto noch toter als Flash (was ich vom Entwicklerstandpunkt durchaus bedaure – es immer viel Spass gemacht für die Plattform zu entwickeln…).

    Aber vielleicht weiss da jemand der wirklich damit gearbeitet hat mehr…

  2. Robert sagt:

    Als Silverlight offensichtlich tot war wurde es als HTML5 Tool positioniert…

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