Android 7.1 Developer Preview für Beta-Tester freigegeben

Google hat gestern die Developer Preview von Android 7.1 (Nougat) für Entwickler, die am Android Beta-Programm angemeldet sind, freigegeben.


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Es war bereits vor einigen Tagen durchgedrungen (siehe), dass erste Entwicklerversionen von Android 7.1 durch Google bald für Beta-Tester freigegeben werden soll. Android 7. läuft auf den Pixel Smartphones, soll aber auch die nächste, im Rahmen von Quartals-Updates freigegebene, Android-Version werden. Nachdem das Google Pixel Smartphone erschienen ist, können sich Entwickler, die am Android Beta-Programm angemeldet sind, mit Nexus-Geräten mit der Developer Preview befassen.

(Quelle: Google)

Techcrunch meldet hier, dass das Rollout nun begonnen hat. Google hat im Android Developers Blog diesen Artikel mit den Details veröffentlicht. Im neuen Android Emulator von Android Studio lassen sich Apps testen (siehe obiges Foto).

Wer im Beta-Programm angemeldet ist, bekommt die Preview automatisch (für Nexus 5X, 6P und Pixel C), sobald sie für das Gerät verfügbar ist. Google plant, Android 7.1 im November für die Geräte Nexus 5X, 6P und Pixel C freizugeben, wird aber nicht alle Funktionen auf diesen Geräten unterstützen. Auch das Nexus 9, der Nexus Player und die Android One Smartphones sollen Android 7.1 per OTA bekommen. Die neuen Features sind in diesem TechChrunch-Beitrag und bei heise.de kurz beschrieben.

Nachtrag: Bei heise.de gibt es zwischenzeitlich diesen Artikel mit ein paar zusätzlichen Informationen zum Thema.

Light Mode für Entwickler-Apps

An dieser Stelle noch eine kleine Ergänzung, weil es passt, aber mit Android 7.1 nichts zu tun hat. Google hat in den Beta-Versionen seiner Google Apps einen sogenannten Light-Mode eingeführt. Wurde in Version 6.7.13 der betreffenden AKPs gefunden, wie androidheadlines.com berichtete.


(Quelle: AndroidHeadLines)


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Für mich spannend: Im Light-Mode werden 1/3 weniger Daten übertragen. Der Lite Mode soll für Entwicklungsländer gelten, wo die Mobilfunkanbindung nur mit geringen Bandbreiten möglich ist. Damit will Google in Ländern wie Deutschland (kleiner Scherz) oder in Afrika und Asien, außerhalb der Ballungszentren punkten.

Und für Google Chrome stehen Canary Builds für Android zur Verfügung, wie man hier lesen kann. Ich habe gestern mal einen kurzen Test gefahren, die App dann aber wieder gelöscht. Die für Chrome erwartete Option, YouTube-Videos im Hintergrund ablaufen zu lassen, wird immer noch nicht unterstützt.

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