Nachträge zu Surface Studio und MacBook Pro

Noch zwei kurze Nachträge zu den von Apple und Microsoft letzten Monat vorgestellten Geräten Surface Studio und MacBook Pro mit Touch Bar. Bei Licht betrachtet offenbaren sich erste Einschränkungen, beim Surface Studio im Hinblick auf VR-Anwendungen und beim MacBoox Pro mit Touch Bar im Hinblick auf Software-Unterstützung.


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Microsoft Surface Studio nur für einfaches VR geeignet

Bei der Produktvorstellung im Oktober (siehe Surface Book i7 und Surface Studio) war das Gerät ja als “Zeichen- und Entwurfsmaschine” für Designer präsentiert worden. Das nachfolgende Video stellt das Surface Studio detaillierter vor. (Quelle: YouTube/Microsoft)

Ein i7-Prozessor, 32 GByte RAM und ein leistungsstarker NVIDIA GeForce Grafikchip wurden hervorgehoben. Da Microsoft auch immer wieder auf HoleLens abstellt und im Windows 10 Creators Update auf 3D abhebt, hatte ich mir (naiverweise) eingebildet, dass man mit dem Gerät auch VR-Designs ansehen kann. Diesem Artikel entnehme ich aber, dass das Surface Studio wohl nur für sehr einfache VR-Anwendungen geeignet sei. Der Artikel kommt zum Schluss, dass das Gerät für fortgeschrittene VR-Anwendungen zu wenig Performance – speziell im Grafikbereich – aufweise.

MacBook Pro: Vorerst kein Touch Bar-Support für Logic Pro X Music Editor

Und da gab es noch die Vorstellung der MacBook Pro-Modelle mit der Touch Bar, die die Funktionstasten der Tastatur durch ein Display ersetzt. Ich war während der Präsentation eigentlich spontan von diesem Ansatz begeistert (siehe Apple: Neues MacBook Pro mit Touch Bar und Touch ID).

(Quelle: Screenshot Apple-Präsentation)

Das lag auch daran, dass während der Präsentation auch gezeigt wurde, wie man diese Touch Bar beim Mixen von Musik verwenden könnte. Diesem Artikel entnehme ich nun, dass der Touch Bar-Support für das Programm Logic Pro X nicht mehr in 2016 komme. In einer Mail an appleinsider.com wird von Apples Marketing Director Xander Soren bestätigt, dass die Unterstützung für die Touch Bar in Apples Logic Pro X wohl erst Anfang 2017 nachgeliefert werde. Appleinsider schreibt, dass während der Demo nur Anwendungen wie GarageBand und Final Cut Pro X mit der Touch Bar demonstriert wurden. Aber das das Programm Logic Pro X, wo genau dieses Feature wohl Sinn macht, wurde nicht mal erwähnt. Gab natürlich wilde Spekulationen – jetzt ist das Ganze also aufgelöst. Gut Ding will Weile haben – und ich habe diese ergänzenden Infos nachgeliefert.

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1 Antwort zu Nachträge zu Surface Studio und MacBook Pro


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  2. Tim sagt:

    “Ich war während der Präsentation eigentlich spontan von diesem Ansatz begeistert”

    Ich glaub eh, das grad so eine Welle an interessanten Geräten mit neuen Konzepten anrollt, die auf der künstlerischen Schiene entwickelt werden.
    Auch wenn All-in-One Geräte eben bisher immer auch immer Schwächen mitbrachten. Irgendwann muss ja auch mal was wirklich sinnvolleres aus der Touch Geschichte rauskommen.

    Der Dial vom Studio wirkt zumindest schon mal wie ein sehr hilfreiches Tool.
    Findet man sehr auffällig ähnlich auch bei Dell, die ja auch schon länger was in der Hinterhand haben und Microsoft wollte wohl einfach diesmal schnell sein… oder nur schneller?

    https://www.engadget.com/2016/11/02/dell-hints-at-creative-all-in-one-pc/

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