ÖPNV-Hack in San Franzisko

Den öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) von San Franzisko (USA) hat ein Hackerangriff getroffen. Malware hat die Fahrkartenautomaten außer Dienst gesetzt und die Angreifer verlangen Lösegeld.


Anzeige

Die Meldung findet sich im San Franzisko Examiner. Es geht um Fahrkartenautomaten der San Francisco Municipal Railway (Muni). Diese betreibt einen Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes von San Francisco. Die Muni-Fahrkartenautomaten zeigen seit Samstag wohl nur noch die Meldung “You Hacked, ALL Data Encrypted.” auf den Displays an, wie dieser Tweet ausführt.

Samstag konnte niemand mehr Fahrkarten lösen. An den Stationen waren die Schranken geöffnet und Schilder angebracht, dass die Benutzung der Linien kostenlos sei.

Wie es ausschaut, hat ein Angriff mit Ransomware für den Ausfall der Automaten gesorgt. Bei The Verge hat man den Hacker kontaktiert. Dieser gibt an, dass 2.000 Systeme befallen seien. Die Angreifer verlangen, laut der Online-Seite hoodline.com 73.000 US $ Lösegeld zum Entschlüsseln der Daten. Weitere Informationen sind bei heise.de, t3n.de und Spiegel Online zu finden. Letzterer berichtet beispielsweise, dass die Phishing-Mails das Eindringen in das Muni-Netzwerk ermöglicht hätten.


Anzeige
Dieser Beitrag wurde unter Sicherheit abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu ÖPNV-Hack in San Franzisko


  1. Anzeige
  2. Tim sagt:

    Nett ist das ja nicht,

    aber in dem Fall lässt sich ein schmunzeln einfach nicht verkneifen.

  3. Toni sagt:

    Lautet der Name der Stadt nicht San Francisco?
    Oder verstehe ich hier gerade etwas falsch

    • Dekre sagt:

      Das kann man so nicht sagen. Nach neuer Rechtschreibregeln kann man alles so schreiben wie man es spricht. So beispielsweise = “fazebuk” oder “jahu” :)

      Als ich das zuerst gelesen habe, ratterte mein Gehirn und mir viel Scott McKenzie ein, der doch das schöne Lied “San Francisco ” gemacht hat. Dann auch der Film mit Barbra Streisand wo sie mit einer Verfolgungsjagd durch die Stadt flitze und die Straßenbahn das schönste war.

      • Toni Pajung sagt:

        Ich war sogar schon in dieser tollen Stadt…und habe genau dieses Lied am Pier gehört…ein toller Moment!

        Aber an die Schreibweise kann ich mich nicht gewöhnen…tut mir Leid!

        …aber auch nicht weiter wild…ich dachte nur Herr Born hat es vielleicht mitten in der Nacht mit zehn Fingern und einem müden, halben Auge geschrieben….

        …einfach Weitermachen!!
        Ein toller Blog!!!!!!!!!!!!!

        • Hab es irgendwann mit halb geschlossenen Augen getippt. Normalerweise verwende ich die Schreibweise mit c, diesmal war halt Abwechslung angesagt (und wenn ich aus der Lameng den Namen Tipps, hommt auch da k zum Tragen).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.