Windows 7/8.1 und die optionalen INTEL System-Treiber-Updates

Microsoft rollt scheinbar seit einigen Wochen INTEL-Treiber-Updates der Art INTEL – System – <Datum> <Version> (z.B. INTEL – System – 6/28/2016) als optionale Updates für Windows 7 SP1- und Windows 8.1-Maschinen per Windows Update aus. Im Blog-Beitrag versuche ich, ein paar Informationen zusammen zu tragen.


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Worum geht es?

Seit einigen Wochen stellen Nutzer von Windows 7 SP1 und Windows 8.1 fest, dass optionale Updates für diverse Intel-Treiber angeboten werden. Die Updates werden über Windows Update angeboten (egal, wie die Einstellungen für die Treiberinstallation gesetzt sind). Dabei stehen die Updates nicht für alle Maschinen zur Verfügung (ich habe noch keines dieser INTEL-Treiber-Updates angeboten bekommen).

Gemeinsam ist allen optionalen INTEL-Treiber-Updates, dass das angezeigte Release-Datum weit in der Vergangenheit liegt, die Updates aber erst seit Dezember 2016 angeboten werden. Zudem äußern manche Nutzer Zweifel, dass die Treiber-Updates für ihre Maschinen passen könnten. Leider fühlen sich weder Microsoft noch Intel bemüßigt, mehr Details zu diesen Updates bereitzustellen.

Übersicht über bisherige INTEL-Treiber-Updates

Ich hatte hier im Blog ja bereits einige Hinweise auf solche Updates, wo ich den Versuch einer Analyse unternommen habe. Aber zwischenzeitlich gibt es fast täglich neue optionale Treiber-Updates, deren Zweck nicht klar ist. Hier eine kurze Liste an Updates, die mir bekannt (durch Hinweise von Blog-Lesern) sind, samt einer Einschätzung, wie diese zu handhaben sind.

Update Intel – System – 6/28/2016

  • INTEL – System – 6/28/2016: Dieses Update wurde Anfang Dezember 2016 ausgerollt, trägt aber das Release-Datum 28. Juni 2016. Einige Informationen zu diesem Update habe ich im Blog-Beitrag Windows: optionales Update Intel – System – 6/28/2016 zusammen getragen. Dieses Update kann man, nach meiner Einschätzung, ausblenden.
  • INTEL – System – 8/19/2016: Das optionale Update wird wohl seit dem 21./22. Dezember 2016 ausgerollt. Eine Analyse der Update-Dateien ergab, dass das Update diverse Geräte-IDs für neue Intel-Geräte setzt, aber sonst nichts tut. Andererseits gibt es vereinzelte Hinweise von Nutzern, dass das Update zu Fehlfunktionen führt. Ich habe die Details im Blog-Beitrag Windows: optionales Update ‘Intel – System – 8/19/2016’ zusammen getragen. Dieses Update sollte man, bis die Details veröffentlicht werden, nach meiner Einschätzung, ausblenden.Intel-Systemtreiber-Update
  • Realtek Semiconductor Corp. – MEDIA – 11/8/2016 12:00:00 AM – 6.0.1.7982: Dieses Update ist in diesem Kommentar erwähnt und trägt das Freigabedatum 11.10.2016, wurde aber erst am 22. Dezember 2016 zur Installation angeboten. Gemäß Microsoft Update Catalog enthält das Update eine Aktualisierung des Realtek Audio-Treibers (Update-Größe um die 100 MB für Windows 7/8.1) – sollte also installiert werden.
  • Alcor Micro, Corp. – USB – 4/11/2016 12:00:00 AM – 1.0.145.40103: Das Update ist in diesem Kommentar erwähnt, stammt laut Microsoft Update Catalog von 11. April 2016, und wurde aber am 22. Dezember 2016 ausgerollt. Es soll ein Treiber-Update für den USB-Controller für einen Alcor Micro USB 2.0-Kartenleser sein. Das Update kann man installieren lassen.

  • Realtek Semiconduct Corp – USB – 5/17/2016 12:00:00 AM – 10.0.10586.31225: Bei diesem Update wird es ganz skurril. Der obige Screenshot zeigt, dass der Treiber für Windows 7 angeboten wird. Es handelt sich um einen USB 2.0 Card Reader-Treiber, der aber laut Microsoft Update Catalog für Windows 10 vorgesehen ist. Aktuell ist kein Download mehr möglich, ich bekomme einen Fehler angezeigt. Diese Dell-Seite gibt den Treiber aber für Windows 7, Windows 8.1 und Windows 10 frei. Mein Fazit: Ich würde das Update blocken.

IntelDrivers03

  • Intel – System – 3/13/2016 12:00:00 AM – 11.0.0.1010: Das Update ist in diesem Kommentar erwähnt, stammt laut Microsoft Update Catalog von 13. März 2016, und wurde am 22. Dezember 2016 ausgerollt. Es handelt sich um einen Watchdog Timer Treiber für die Device ID acpi\int3f0d (“Intel(R) Watchdog Timer Driver (Intel(R) WDT)”) für Windows 7 , Windows 8 , Windows 8.1. Das Update scheint (nach dem Inhalt der .inf-Datei) einen Kernelmode-Treiber zu installieren. Das Update könnte man also installieren lassen.
  • Intel – System – 9/15/2016 12:00:00 AM – 11.6.0.1032: Das am 22. Dezember 2016 für Windows 8.1, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2 ausgerollte Update ist in diesem Kommentar erwähnt. Es stammt laut Microsoft Update Catalog von 15. September 2016 und wird als ‘Intel System driver update’ geführt. Eine weitere Suche im Web ergibt, dass es sich um den sogenannten TeeDriver.sys für das Intel(R) Management Engine Interface handelt. Die Größe für das Update beträgt 167 KByte. Da die Intel Management Engine entbehrlich ist (und wegen potentieller Sicherheitsprobleme eher nicht installiert werden sollte) und der Teedriver immer mal wieder für Probleme (BlueScreens), würde ich das Update bei stabil laufendem System ausblenden.
  • Intel – System – 10/3/2016 12:00:00 AM – 10.1.1.38: Das zum 3. Oktober 2016 freigegebene Update wurde wohl am 26./27. Dezember 2016 ausgerollt, wie ich einer mir zugegangenen E-Mail entnehme (danke an 1ei für die Info). Das Update besitzt eine Größe von 58 KByte und steht für Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 zur Verfügung. Es handelt sich, laut Katalog-Beschreibung, um einen Intel(R) Celeron(R)/Pentium(R) Processor Host Bridge – 5AF0-Treiber. Eine Auswertung des Installationsarchivs ergab jedoch, dass Null-Treiber für neuere Chipsätze/CPU-Generationen (Broadwell, Baytrail,  Haswell, Apollo Lake etc.) und bestimmte, von diesen Chipsätzen bereitgestellte, Geräte-IDs  ausgerollt werden. Das Update sollte man, wie das im Blog-Beitrag Windows: optionales Update ‘Intel – System – 8/19/2016’ behandelte optionale Update ausblenden, bis die Details veröffentlicht werden.
  • Intel – System – 11/16/2016 12:00:00 AM – 11.6.0.1042: Das Update wurde ebenfalls am 26./27. Dezember 2016 ausgerollt und besitzt eine Größe von 167 KByte. Es wurde am 16. November 2016 zuletzt aktualisiert und steht für Windows 8.1, Windows Server 2012, und Windows Server 2012 R2 zur Verfügung. Es handelt sich, laut Katalog-Beschreibung, um ein Intel System Driver-Update. Eine Auswertung des Installationsarchivs ergab jedoch, dass es sich ebenfalls um ein Update des TeeDriver.sys-Treibers für das Intel(R) Management Engine Interface handelt. Das Ganze entspricht dem weiter oben beschriebenen Intel – System – 9/15/2016 12:00:00 AM – 11.6.0.1032. Ich würde das Update, wenn es keine Probleme mit der Maschine gibt, ausblenden.

Das ist die mir bisher zugängliche Liste an optionalen Intel-System-Treiber-Updates. Es ist davon auszugehen, dass weitere Updates dieser Art durch Windows Update angeboten werden. Was ich als äußerst unschön erachte, ist der Umstand, dass bisher weder von Intel noch von Microsoft irgend eine Information über diese Treiber-Updates herausgegeben wurden.

Im Internet habe ich die Spekulation gelesen, dass diese Updates die Systeme mit Windows 7/8.1 für das Upgrade auf Windows 10 vorbereiten könnten. Ist aber reine Spekulation.

Wie kann ich weitere Informationen erhalten?


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Den Ansatz habe ich im Blog-Beitrag Windows: optionales Update ‘Intel – System – 8/19/2016’ beschrieben. Man ruft den Microsoft Update Catalog in einem beliebigen Browser auf und lässt nach dem im Update angegebenen Begriff (z.B. ‘Intel – System – 11/16/2016’) suchen. Dort sollten dann entsprechende Treffer aufgeführt werden und man kann die weiteren Details wie die Version gegenprüfen.

Microsoft Update Catalog

Erfahrene Benutzer können sich dann das Update-Pakete in einen lokalen Benutzerordner herunterladen. Wählt man die .cab-Datei per Doppelklick an, kann man die darin enthaltenen Einzeldateien in einen zweiten lokalen Ordner kopieren lassen. Die .inf-Dateien lassen sich im Windows-Editor öffnen. Oft findet man – auch ohne detaillierte Kenntnisse der Struktur solcher .inf-Dateien – im Kommentarkopf Hinweise auf den Zweck des Updates. Notfalls kann man im Internet mit den zusätzlich erhaltenen Informationen weiter suchen.

Ihr könnt ja, sofern weitere Updates dieser Art eintreffen, entsprechende Kommentare mit den Update-Bezeichnungen und ggf. den herausgefundenen Details hier im Blog veröffentlichen. Dann bekommen wir eine Übersicht, was gerade Update-mäßig los ist. Persönlich habe ich aber den Eindruck, dass die Intel System-Updates recht planlos verteilt werden – mag mich aber täuschen. Solange Microsoft oder Intel da nichts veröffentlichen, werden wir weiter im Dunkeln tappen und können bestenfalls gemäß meinen obigen Informationen vorgehen. Oder ist jemandem von euch eine Intel/Microsoft Fundstelle mit Erklärungen zu den Treiber-Updates unter die Augen gekommen?

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36 Antworten zu Windows 7/8.1 und die optionalen INTEL System-Treiber-Updates


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  2. sandy sagt:

    Vielen Dank für den guten und informativen Beitrag!

    Mir persönlich erscheint es unbegreiflich, dass neuerdings so viele Treiberupdates für Windows 7 und 8.1 veröffentlich werden. Solange diese nicht als wichtig gekennzeichnet werden, lasse ich die Installation lieber bleiben. Ich hatte schon nach dem letzten Patchday das Problem, dass sich einer meiner Rechner komplett aufhing. Da muss ich mir meine inzwischen fast sechs Jahre alte Maschine nicht noch komplett ruinieren.

    Was das mit den vielen Treiberupdates auf einmal soll, ist mir – wie gesagt – unerklärlich. Soll das jetzt auf ewig und alle Tage so weitergehen, oder was denken sich Microsoft und Intel dabei? Das ist hier die Frage.

  3. AlTa sagt:

    Habe auf meinen 3 Geräten mit diesen Treibern/INF-Ergänzungen keinerlei Probleme gehabt. Sandybride, Ivybridge und Broadwell.
    Bei Geräten in der Firma eines Kumpels auch gar keine Probleme (Haswell)

    Gruß

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  5. User sagt:

    Hallo,

    seit gestern erscheint bei mir wieder ein neues Intel-Update (Ports):

    “Intel – Ports – 6/20/2016 12:00:00 AM – 11.6.0.1009
    Downloadgröße: 23 KB

    Sie müssen ggf. den Computer neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.
    Updatetyp: Optional
    Intel Ports driver update released in June 2016

    Weitere Informationen:

    Hilfe und Support:

    Bislang habe ich noch keines der Updates installiert, da auch mir die Informationen nicht ausreichen, was es mit diesen Treiber-Ports-Updates auf sich hat.

  6. Holger K. sagt:

    Ich möchte hier einmal Informationen zum Intel Management Engine Interface geben, weil dafür in den letzten Wochen Treiber über Windows Update veröffentlicht wurden, damit die nicht IT-kundigen Benutzer hier wissen, worum es geht und weshalb Treiber auf Heimanwender-PCs vollkommen unnötig sind.

    Das Intel MEI ist Bestandteil der Intel AMT (Active Management Technology), eine Technik, die es IT-Personal in Unternehmensumgebungen ermöglicht, auf ein System zuzugreifen, ohne dass dieses gestartet ist oder wenn dieses gerade abgestürzt ist. Der Zugriff erfolgt über das NIC (Netzwerkinterface).

    Um dies zu erreichen. befindet sich im Chipsatz ein Mikroprozessor, der auf dem Board mit einer über das BIOS updatebaren Firmware und einem Intel vPRO-fähigen Prozessor versehen ist.

    Genau hier liegt der Knackpunkt, denn bei den Consumer-Boards, die von Heimanwendern gekauft werden, fehlt die Firmware und in der Regel kauft diese Anwendergruppe auch keinen Intel Prozessor mit vPRO-Eigenschaft. Trotzdem meldet der Chipsatz Windows, dass hier das Management Engine Interface vorhanden ist, obwohl die Funktionalität gar nicht gegeben ist.

    Ob es trotzdem möglich ist unter Umgehung des Betriebssystems von außen auf die Hardware zuzugreifen und z. B. das BIOS zu verändern, also eine Sicherheitslücke auszunutzen, ist mir nicht genau bekannt, da Intel hierüber in den Dokumentationen keine genauen Angaben liefert, wie das technisch umgesetzt ist. Wir wollen hoffen, dass aktuell hier Intel nicht geschlampt hat. Es hat in der Vergangenheit mindestens eine ausnutzbare Sicherheitslücke gegeben.

    Solche Techniken sind mit Vorsicht zu genießen, da alles, was es dem Menschen (an dieser Stelle dem Admin) möglich macht, bequemer zu agieren, anfällig gegenüber Sicherheitslücken ist.

    • woodpeaker sagt:

      Das Intel MEI kann für eine viel perversere Verfahrensweise genutzt werden.
      Hier hat der Hersteller die Möglichkeit die DRM Schalter zu betätigen.
      Das ist nichts anderes als Fernsteuerung durch die Hintertür.
      Aber das Szenario (DRM Management) war ja in der Vergangenheit zur Genüge diskutiert worden.

      Ich persönlich lade keine Treiber von MS, und von den Hardwareherstellern nur bei Problemen oder Sicherheitslücken, ansonsten bleibt alles wie es ist.
      Verstehe den Updatewahn mancher Leute nicht, obwohl das System einwandfrei läuft.

    • Andreas B. sagt:

      Gab bei heise security gestern ‘nen Artikel dazu:

      Linux-Tüftler wollen Intels Management Engine abschalten

      In Rechnern mit Intel-Prozessoren steckt die sogenannte Management Engine (ME) mit undokumentierten Funktionen; um deren verschlüsselte Firmware zu entfernen, gibt es jetzt Tools für mutige Bastler.

      Aber das nur als Hinweis, ist für mich zu hoch, davon versteh ich überhaupt nix …

  7. derTeichfloh sagt:

    Nach wie vor gibt es die goldene Regel: Ändere nie ein funktionierendes System!
    Ergänzung:
    – nie ohne Backup
    – nur bei nicht funktionierenden Treiber

    mal zur Erinnerung und nur meine Meinung…

  8. Georg sagt:

    Auf http://station-drivers.com/index.php?lang=en suche ich Hersteller-Treiber, falls ich mit Hardware-Komponenten Probleme habe. HW-Treiber über Win7-Update verwende ich generell nicht und blende bis dato optionalen Updates aus. Da mein selbst zusammengestellter Miditower-PC mittlerweile 8 Jahre alt ist und für meine Zwecke noch ausreicht, werden nur defekte Hardware (z.B. USB 3.0- PCI-e Steckkarten) ausgetasucht. Natürlich werden 14-tägig Vollbackups incl. 3 Kopien der Festplatten(n) durchgeführt.

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  10. 1ei sagt:

    D A N K E !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  11. Frank Bell sagt:

    Ein TOTALES Armutszeugnis, dass Konzerne wie Microsoft und Intel UNFÄHIG sind, auch nur 5 Zeilen mit Informationen zu schreiben.

    JEDER Shareware-Autor in den 90er Jahren hat eine readme.1st oder etwas ähnliches verfasst. Nur die heutigen Programmierer bei Microsoft und Intel sind des SCHREIBENS UNFÄHIG. Einfach unsäglich.

    • sandy sagt:

      Traurig, aber leider wahr! Und bei Windows 10 kann man sich nicht einmal mehr gegen dieses nutzerunfreundliche Verhalten wehren… Echt armselig, wie sich das alles entwickelt hat…

    • Dekre sagt:

      Da muss ich zustimmen und es betrifft nicht nur diese beide. Es gibt jedoch schon manchmal Informationen u.v.a. Das Problem ist jedoch, dass man sich auf den Internetseiten tot sucht. Hat man dann diesen Link und speichert diesen ab, so darf man sich sicher sein, dass dieser in einem halben Jahr nicht mehr da ist und das Ganze geht wieder von vorne los. Dabei ist Ostern nur einmal im Jahr.

  12. AlTa sagt:

    So, habe gestern schlechte Erfahrung machen müssen mit diesen Updates:
    Auf einem Server 2012 R2 gestern Abend ist er bei der Installation der Updates in einen Bluescreen gelaufen und konnte nur noch kalt neugestartet werden über den Einschaltknopf. (Es wurde keine weiteren Updates zusätzlich installiert in diesem Moment)
    Genauer konnte ich ihn mir aber bisher nicht anschauen.
    Ist aber während der Installation abgestürzt, nicht beim Neustart danach.

  13. DankeGünter sagt:

    Hier wird auf einem Sv 2012 R2 ein “Intel-System-1/4/2013” Update angeboten, veröffentlicht am 20.12.2016. Die installierten Chipsatztreiber sind echt alt: 2009. Insofern macht das Angebot faktisch gesehen durchaus Sinn.
    Aber alles läuft prima, von daher: LassMaDasMa besser sein. Oder ist jemand anderer Meinung?

  14. Daniel D sagt:

    Hallo und vielen Dank für den Artikel!

    Dummerweise habe ich blindvertrauend dieses optionale Update auf meinem ASUS F205TA (X205TA) installiert:
    Intel – System – 10/3/2016 12:00:00 AM – 10.1.1.38

    Die Folge waren nicht funktionierende Tastatur, Touchpad, Audio und SD-Card-Slot.

    Das Problem ließ sich mit einer Neuinstallation des Chipsatz-Treibers “Intel INF Update Driver” von der ASUS Homepage beheben. Interessanterweise nahmen die Geräte sogar schon während der Installation wieder den Betrieb auf.

  15. 1ei sagt:

    Hi, habe unter Win 8.1 das Realtek-Update mal installiert – und……..in der Systemsteuerung ist Realtek dauerhaft verschwunden – was ich gar nich gut finde! Ich kann nun nicht mehr die Einstellungen, die ich dort vornehmen muss, um einen erträglichen Sound für meine klassische Musik vorzunehmen, machen………..auch nicht, wenn ich den vorherigen Treiber erneut installiere! Ich bin stocksauer !!!!!!!!!!!

    • 1ei sagt:

      ok – plötzlich ist alles wieder da – allerdings auch das optionale Realtek-Update – eigenartigerweise aber nur 2 von den inzwischen 4 mir angezeigten Intel System-Dingern – das vom 10/3/2016 und 11/16/2016……..versteh das wer will……….und das alles ohne Systemwiederherstellung…….
      Ich werde davon NICHTS installieren – auch wenn mir Fachleute sagen, dass es Sicherheitsupdates seien – dabei frag ich mich allerdings – wenn Sicherheitsupdates, wieso dann optional……………ist doch irre

  16. Der Max sagt:

    Zufall oder nicht. Seit 3 Intel-System Update vom 28.12.16 für mein Laptop Windows 8.1 habe ich endlich keine Störungen mehr mit dem Internet Explorer 11. Die Störung war das der Explorer 11 zwischendurch nicht reagierte und bestimmte Webseite öfter. Bestimmte Webseiten funktionierte seit 4 Monate die Suche nach Standorten nicht. Nun habe ich wieder die Toolbar Google installiert und die funktioniert endlich wieder. Habe zum testen über 30 Website gleichzeitig geöffnet und keine Störung. Hat jemand auch weniger Störungen.

  17. Versuche mal die Hinweise im Blog-Beitrag Windows-Updates: Deinstallation nicht entfernbarer Pakete erzwingen. Würde mich interessieren, ob das klappt. Dann könnte man ggf. einen Blog-Beitrag erstellen, wenn Du noch etwas Futter – ggf. auch per Mail – lieferst.

    • Hans Q. sagt:

      Der Blog-link half leider auch nicht (habe unter C:\Windows\servicing\Packages\ nachgesehen, keine Änderung mit gestrigen Datum vorhanden).
      Danke für die angebotene Hilfe; ich darf mein Problem etwas erläutern:
      Habe ein Netbook mit touchsreen, Win 8.1, 32 bit.
      Habe gestern Windows-Updates gemacht (manuell),
      danach nochmals manuelle Updatesuche, sah dann ein “optionales Update”, hab es durchgeführt, seither funktioniert der Touchsreen nicht mehr (in Gerätemanager steht unter Eingabegeräte/Touchscreen “ist zur Zeit nicht an den Computer angeschlossen”), kein Sound (in Gerätemanager steht “kein Gerät angeschlossen”), Akkuanzeige in Taskleiste nicht mehr (mehr ist mir noch nicht aufgefallen).

      Das Update, das in Frage kommt (anhand Uhrzeit), heisst in Updateverlauf “INTEL – System – 10/3/2016 12:00:00 AM – 10.1.1.38”, wird aber unter “Update deinstallieren” nicht angezeigt;
      wer kann mir ev helfen?
      Vielen, vielen Dank!

      • Hans Q. sagt:

        Habe Treiber von Herstellerseite ´runtergeladen und installiert –> Alles wieder O.K.!

      • Frank Meyer sagt:

        Hallo Hans,

        ich hatte auf einem MEDION AKOYA E1234T Tablet soeben das gleiche Problem. Ich habe dann mit Hilfe der Systemwiederherstellung den letzten Wiederherstellungspunkt ausgewählt (vor Installation von 2 Windows Updates und dem optionalen Intel Update), dass hat bei mir geholfen!
        Nach dem Neustart habe ich das optionale Update als erstes ausgeblendet :-)

        @Günter o. Martha: Vielen Dank für den wirklich tollen Blog hier!

      • Bei einigen Nutzern hat das Installieren der Herstellertreiber geholfen.

      • Loli sagt:

        Habe mit meinem Toshiba Encore mini mit Windows 8.1 with bing genau dieselben Probleme und Symtome: Touchscreen funktioniert nicht mehr und wird als nicht vorhanden angezeigt (bzw nicht angezeigt), kein Sound, keine Akkuanzeige in der Taskleiste, diese kann ich auch nirgends in der Systemsteuerung aktivieren, auch der Akku ist nicht angezeigt – nur ein Netzteil?
        Habe wegen Platzmangel keine Systemwiederherstellung über die Wiederherstellungspunkte – bleibt wohl nur die komplette Wiederherstellung von Windows.

        • Frank Meyer sagt:

          In Bezug z.B. auf Günters generelle Antwort – guck z.B. mal hier:
          http://www.toshiba.de/support/drivers/
          und suche nach Deinem Modell und den passenden Chipsatztreiber(n) etc. und probiere eine erneute Installation derselben. Sollte auch funktionieren.
          Evtl. vorher alle derzeit fehlerhaften (ausgeblendeten) Geräte aus dem Gerätemanager heraus deinstallieren und dann noch einmal eine Treiberinstallation versuchen, falls es nicht direkt klappt.

  18. Hans-Ulrich Bartlome sagt:

    Da sagt man etwas zu schnell ok – gestern – und schon wird aus einem günstigen Windows 8.1 Tablet eine etwas teure Uhr/Datum Anzeige – Touchlet XWi.8 – während der Installation eines optionalen Intel .. System.. updates wird gebootet und touching tut nicht mehr – dann als casual tablet user via touchlet.de die Empfehlung wie man das Gerät “zurücksetzen” kann gefunden, dann via Google und diese tolle Seite etwas Trost gefunden, dass man nicht alleine ist – und jetzt im Moment ist da viel Emotion in der Luft – weg von diesem ewigen MS-update disaster – man ist versucht in andern Lösungen sein Glück zu suchen – warum nicht weg mit diesem Windows-Ding – warum nicht sein Glück mit einem chromebook versuchen – aber vielleicht beabsichtigt MS mit diesem Dauer-challenge ja nur uns geistig fit zu halten für ihre kommenden grossen Lösungen!?

  19. D. Marschall sagt:

    Auf meinem Dell Precision Laptop bekam ich das Update 10/3/2016 – 10.1.1.38, das bei der Installation zum BlueScreen führte.

  20. Thorsten Albrecht sagt:

    Mein Gott, Ihr macht alle aus einer Mücke einen Elefanten. Durch das Treiberupdate wurde bei mir soeben auf einem Win 8.1-System der TeeDriverW8x64.sys von der Version aus dem Jahr 2015 (v11.0.0.1157) auf die Version aus dem Jahr 2016 (11.5.0.1019) upgedatet. So what? Das ist noch nicht einmal ein Major-Update. Wo ist das Problem? Und es ist noch nicht einmal ein Neustart für das Update erforderlich. Jedes Update eines Intel Rapid Store Treibers ist risikoreicher als diese Schnittstellenanpassung.

    Solche Artikel wie dieser dienen eher der Panikmache als der Aufklärung. Schon alleine die Assoziation von Lesern, dass man durch solch einen Treiber eine unkontrollierten Fernwartung des eigenen Rechners provozieren könne, zeigt, dass hier kaum jemand Ahnung hat, wofür die IMEI dient und vor allem: unter welchen Randbedingungen ein Intel AMT-System überhaupt zu einer Fernwartung in der Lage ist. Kaum ein Consumerrechner hat nämlich die notwendigen Systemvoraussetzungen dazu an Bord (d.h. Q-Chipsatz in Verbindung mit einer vPro-CPU).

    • Dekre sagt:

      Solange bei Dir alles funktioniert ist doch gut.
      Bei mir hat es Probleme gegeben, da MS die USB-Treiber 3.0 versaut hat und ich damit auf den PCs dann – planmäßig im Sinne von MS – ein Bluescreen hatte. Dieser versaut die Systemfestplatte. Mittlerweile habe ich alle Treiber vom August 2016, die über MS-Update kamen, im Geräte-Manager wieder zurückgesetzt. Seit dem alles paletti!

      Witzig ist, dass ich für diese Treiber damals Sympathien entwickelte. Deshalb folgende Regelung und wie auch allseits bekannt und hier schon oft von Anderen angegeben =

      Ändere niemals (!!!) ein System was funktioniert!

    • Günter Born sagt:

      @Thorsten: Die meisten Kommentare deiner Art lasse ich einfach mal unbeantwortet so stehen.

      Und wenn schlaue Leute haarklein – gerne als Gast-Beitrag oder Kommentar hier im Blog – erklären, warum dieses und jenes Update nichts kaputt machen kann – gerne. Dann bitte auch eingrätschen, wenn die Theorie sich als nicht so stichhaltig erweist und die Leute mit Problemen nach dem Update einschlagen.

      Ich habe da überhaupt kein Problem damit. In Redmond sitzen extrem schlaue und fähige Leute – die nutzen nur niemand nix, wenn deren Nebenmann dieses oder jenes versemmelt und ich nicht an die schlauen Leute ran kann oder diese nicht das rüberbringen, was ich wissen müsste. Gilt für das Intel-Treibergeraffel genau so.

      Es gibt auch viele hilfreiche Kommentare meiner Blog-Leser, manchmal mit ergänzenden Sichten, manchmal mit eigenen Erfahrungen, manchmal korrigierend, wenn mir ein Fehler unterläuft. Ist mir willkommen – aber viel wichtiger: Das hilft anderen Betroffenen oder Mitlesern.

      Es gibt allerdings eine Art Kommentare, die helfen einem betroffenen Nutzer genau Null – der obige von dir fällt imho in diese Kategorie.

      BTW: Dass sich der Blog-Beitrag auf Consumer-Systeme beschränkt, wo keine Intel Management Engine (IMEI) werkelt, konnte ich aus meinem Text nicht herauslesen. Es ist eine Sammlung von Intel-Treiber-Update-Ungereimtheiten für Windows mit Hinweisen, was man machen kann, bis Klarheit herrscht.

      Aber nur mal so angemerkt: am 1. Mai hatten wir das Intel Security Advisory INTEL-SA-00075 – welches Sicherheitslücken in den von dir erwähnten Komponenten adressiert. Wenn ich als Administrator einer Maschine mit Q-Chipsatz in Verbindung mit einer vPro-CPU ein Intel-Update ohne jede Detailsbeschreibung auf die Maschine gespült bekommt, habe ich zwei Handlungsoptionen:

      * Lass es installieren, wird schon gut gehen – alles Fake News da draußen
      * Schau mer mal, was da andere vielleicht zu geschrieben haben und entscheiden dann.

      Punkt 1 wird alle bestärken, bei denen es 100 Mal gut geht. Punkt 2 bricht niemandem einen Zacken aus der Krone.

      Alleine: Der Blog-Post ist vom 28.12.2016 – deine Polemik schlägt fast 5 volle Monate später ein. Ist für die Leute, die Anfang Januar 2017 Infos gesucht haben, furchtbar hilfreich – imho. Ansonsten steht mein Angebot aus dem 2. Absatz – bin da offen für jede konstruktive Ergänzung – aber dann Butter bei die Fische – und den Lesern und mir erklären, wieso ein solches Minor-Update niemals nicht irgend eine Problematik im Paket mitbringen kann, welche auf dem einen oder anderen System zu Kollateralschäden führen kann. Ich traue mir das nicht zu – den Microsoft Leuten traue ich das auch nicht zu (nachdem ich gesehen habe, was so passieren kann). Aber ich lasse mich gerne von dir überzeugen (irgend ein Link auf einen mageren Artikel zu Intels Management Engine gehört nicht zu dem, was ich hier erwarten würde) – nix für ungut. Bin nun gespannt auf deine technische Erleuchtung – aber bitte im Kontext dieses Artikels!

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