Satechi USB-C Power Meter erkennt fehlerhafte USB-C-Kabel

USB-C-PowerMeterDer Anbieter Satechi hat ein USB-C Power Meter entwickelt, welches fehlerhafte USB-C-Kabel an den neuen Macs erkennt. So kann man als Anwender reagieren, bevor angeschlossene Geräte zerstört werden.


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Fehlerhafte USB-Kabel, die durch zu hohe Stromaufnahme Geräte zerstören und zu Elektroschrott machen, sind eines der Probleme des neuen USB-C-‘Standards’. Ich hatte mehrfach im Blog berichtet (siehe z.B. Das “Desaster” mit USB 3.1 Typ C-Kabeln – bricken Geräte).

Der Elektroniker hat einen Adapter, über den er sowohl die Spannung als auch den Strom messen kann, der durch die USB 3.1-Schnittstelle im USB-C-Kabel fließt. Aber als normaler Anwender schaut man in die Röhre. Wer seine teuren Geräte vor solchen Schäden schützen will, kann das 25 $ teure Satechi USB-C Power Meter zwischen das USB-Typ-C-Kabel und die USB-C-Anschlussbuchse schalten. Das USB-C Power Meter zeigt dann die Spannung (sofern von den Geräten bereitgestellt) sowie den fließenden Strom an.

(Quelle: YouTube)

Das obige Satechi-Video zeigt das USB-C Power Meter in Aktion. Auf der Satechi-Webseite wird das Gerät folgendermaßen beworben.

Calculate and measure the power draw of your laptop or Type-C chargeable smartphone! Use the Satechi Type-C Power Meter to measure Volts, Amps, and mAh from compatible Type-C ports! With a sleek design and easy-to-read display, the Type-C Power Meter is the perfect solution for monitoring your Type-C port’s power.

Leider finden sich keine Angaben, welche Werte für USB-C zulässig sind. Das Satechi Type-C Power Meter besitzt einen Messbereich von 4V-20V, 50 mA (10W, maximale Anzeige 65 W). Gemäß diesem Android-Authority-Artikel liegen die Werte für USB 3.1 bei 5 Volt und 3 Ampere. Die “Bleiwüste mit den USB-Spezifikationen hier habe ich mir jetzt nicht mehr herausgezogen.

USB-C-Power-Meter

Das USB-C Power Meter wird auf der Satechi-Webseite noch zum Preis von 30 US $ angeboten. Auf Amazon.com ist das USB-C Power Meter für 25 US $ erhältlich, bei drei Exemplaren ist der Versand kostenlos. Zur Zeit ist das Gerät bei Amazon.de noch nicht erhältlich. Das Power Meter wird für MacBooks beworben, sollte aber auch für andere USB-Typ-C-Geräte funktionieren. (via, via)

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8 Antworten zu Satechi USB-C Power Meter erkennt fehlerhafte USB-C-Kabel

  1. Christian sagt:

    Ok, ich brauche nun auch schon ein Messgerätchen, um die lausigen USB-
    Kabel von Billigstherstellern zu überprüfen.

    Wenn ich mir z.B. so die Billigst- Stromverteilerschienen aus China ansehe,
    welche z.T. Wackel- oder keinen Kontakt haben, dann braucht eigentlich
    jede Hausfrau noch ein Durchgangsprüfgerät oder Voltmeter.

    Was nämlich so im Billigsthandel an Stromverteilerschienen angeboten
    wird ist auch schlichtwegs eine Sauerei und eine Intervention in diesen
    Läden ist unabdingbar bis das Zeugs aus dem Regal ist!

    Auch hier muss man selbst die Sache in die Hand nehmen, jemand anders
    macht’s nicht für mich.

    Und wenn ein CE-Zeichen irgendwo aufgeklebt ist heisst es noch lange
    nicht, dass gesetzliche Mindestanforderungen eingehalten wurden sondern
    es kann eher auch eine Abkürzung für China-Export meiner Meinung nach
    sein.

    Gruss, Christian.

  2. Thomas Bauer sagt:

    Ich habe ein USB Messgerät und alle meine Ladekabel damit durch gemessen und aus sortiert. Manche konnten echt nur 500mA. Ich verwende mittlerweile nur noch Anker Kabel an einen intelligenten Universal USB Ladegerät mit PowerIQ Technologie. Das ermittelt selbstständig die Ladegeschwindigkeit der Gegenseite und die Ankerkabel mit Nylonummantelung geben richtig Gas. Bei mir liegen keine 100 Netzteile rum und ich lade alles damit sehr schnell. Das waren die besten 50 Euro die ich investiert habe und jeder kann wirklich alles anstecken und schnellst möglichst laden.

    • Ralph sagt:

      Naja, der USB-C ist ja nicht nur zum Laden von irgendwelchen Geräten gedacht. In so fern hilft das nur bedingt fürall die Probleme, die mit dem tollen, neuen (*räusper*) Anschluss einhergehen.

    • Dieter Schmitz sagt:

      Anker Kabel haben leider kein USB 3.0 Typ A auf Typ B für Festplatten.

      Die haben sich offensichtlich auf Apple-Nutzer spezialisiert.

      Liegt vermutlich daran, dass Apple-Nutzer eher zu teuren Kabeln greifen.

  3. Tim sagt:

    So… und wie erkennt man nun ein fehlerhaftes Kabel?

    …hier ist der dumme Kunde plötzlich in der Lage, anhand von Stromfluss und Spannung selbst zu erkennen und zu errechnen, was Sache ist?
    Auch die, aus dem Land kommend, in dem es angeblich nur lauwarmen Kaffee gibt, weil die gleichen dummen Kunden sich mit heißem verbrannt, geklagt und gewonnen haben…?

    …ganz dünnes Eis

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