Update-Wahn und das “Altern der Software”

Noch ein kleines Fundstück aus den Weiten des Web: Es geht um die Frage “updaten wir uns zu Tode?” – oder “geht die ganze Software-Entwicklung gerade den Bach runter?”. Ich meine Ja, und die Leute merken es nicht einmal.


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Ich rege mich hier im Blog ja häufiger über die nicht durchentwickelten Windows 10-Features oder die Verschlimmbesserung von Software  allgemein, von Apps über Thunderbird bis hin zu WordPress, auf. Da werden neue Versionen rausgehauen, auf Teufel komm raus. Manchmal buggy bis zum Abwinken – und oft in Blogs und IT-Magazinen gefeiert bis zum geht nicht mehr.

Mich nervt das Ganze nur noch – speziell, wenn es um ein Betriebssystem wie Windows, welches ich zum Arbeiten brauche, geht. Seit Windows 8 stoppeln die Microsoft-Entwickler mit Apps herum. Da werden Funktion gestrickt und beim nächsten App-Update wieder verworfen. Fehler ziehen sich teilweise über Jahre durch Apps und ständig versucht uns das Marketing im Stile eines Marktschreiers das beste und sicherste Produkt aller Zeiten zu verkaufen.

Diese Woche ist mir bei heise.de der Kommentar Kommentar: “24 Updates verfügbar”, oder: Vom vermeintlich schnellen Altern der Software unter die Augen gekommen. Dieser bezieht sich zwar auf Apps für Android (und am Rande für iOS). Aber die Überlegungen zur Ökobilanz des Internet, zu “Perpetual Beta” und “Release early, release often” sind ganz richtig – wird nur nicht mehr von der Meute wahrgenommen. Die Aussage:

In der App-Economy wie auch in der Webentwicklung ist nicht vorgesehen, dass etwas fertig, stabil, ausgereift ist. Stagnation ist Stillstand. … Der Preis dafür ist, dass über diesem Drang zum Immer-Mehr das Ziel aus den Augen gerät: dem Benutzer ein nützliches Werkzeug für einen bestimmten Zweck an die Hand zu geben, so einfach wie möglich, so kompliziert wie nötig.

kann ich nicht nur unterstreichen, sondern weite diese generell auf die Software-Entwicklung und die Entwicklung von Windows 10 aus. Das einzige, wo ich bezüglich Windows 10 nicht konform gehe, ist der von mir in obigem Zitat gestrichene Schluss “Dieser Innovationszwang bringt eine große Dynamik mit sich, von der wir alle profitieren.“ – denn ich sehe momentan nicht wirklich, wo wir von der Dynamik profitieren (selbst unter Android fällt es mir oft schwer, bei vielen App-Updates etwas zu erkennen, wovon man profitiert – denn oft stelle ich eine Degression der Funktionalität oder Stabilität fest).

Momentan verlottert (zumindest von mir gefühlt) die gesamte Software-Entwicklung in großen Teilen – oder präziser: Das, was wir gemeinhin als Platzhirsche wahrnehmen. Kommen wird damit zur abschließenden Frage: Bin ich mal wieder diesbezüglich mit meiner Meinung alleine unterwegs. Oder wie sieht ihr das, bezogen auf Windows 10, auf App oder auf die Software-Entwicklung allgemein?

Nachtrag: Ich stelle gerade fest, dass ich in 2015 mal was aus anderem Blickwinkel im Artikel Fails in der Tech-Industrie – Alles den Bach runter? veröffentlicht habe.


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44 Antworten zu Update-Wahn und das “Altern der Software”


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  2. 44Fove sagt:

    In der Kürze liegt die Würze: Ich kann inhaltlich nur voll zustimmen.

  3. Janami25 sagt:

    Gehe mit dem Blog konform. Diese ständige Update Gehabe samt den unzähligen Veränderungen zeigt für mich, was eindeutig fehlt : Stabilität.

    Für mich der wesentliche Bestandteil, egal auf welcher Basis man damit arbeitet.

    Da existieren jahrelang Fehler, die noch nicht behoben sind, und es wird dauernd was neues rausgehauen, das überhaupt noch nicht ausgereift ist. Geht ja auch gar nicht, weil die Dynamik der Veränderungen so extrem zugenommen hat, das man daran nichts ändern kann.

    Im Gegenteil, trotz aller Vernunft hat man sehr viele in eine Art “Update Sucht” getrieben… Für diejenigen geht es scheinbar nicht mehr ohne, und sie bekommen das Zittern wenn mal 2 Wochen nichts passiert. ;)

    Scheinbar egal, ob die Dinge dann rund laufen oder nicht… Es kommt ja bald das nächste Update.

    Richtig zu Ende entwickeln muss man gar nichts mehr, man hat ja den User als Tester.

    Und sehr viele sind auf diesen Zug aufgestiegen. Leider werden dann diejenigen, die eben doch auf altbewährte, durchdachte und vernünftig getestete Updates, also Stabilität Wert legen, als Aluhutträger oder Fortschrittsfeindlich abgestempelt.

    Und das allerschlimmste wird sein, das es die jüngere Generation wird anders gar nicht kennen können, als diesen Update Wahn mit unausgereiftem Status.

    Die User werden als Alpha oder Beta Tester missbraucht, und freuen sich noch darüber, das man Ihnen diesen “Knochen” zuwirft.

    Und die Unternehmen verdienen sich daran dumm und dämlich, und sparen noch am Support bzw. der Qualitätssicherung.

    Traurig.

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  5. Eunelzwerg sagt:

    Treffer und versenkt, mehr gibt es aus meiner Sicht dazu nicht zu sagen.

  6. Al CiD sagt:

    Absolut – >90% der Manpower in der IT gehen auf das Konto von unausgereifter Software und verfehlter Marktausrichtung zu Lasten des Anwenders.

    Dass es auch anders geht…
    https://www.technologyreview.com/s/538966/what-is-the-oldest-computer-program-still-in-use/

    wenn es gut ist bleibt es halt ;-)

  7. Dem kann/muss ich vollkommen zustimmen!

  8. Sam sagt:

    “Mich nervt das Ganze nur noch – speziell, wenn es um ein Betriebssystem wie Windows, welches ich zum Arbeiten brauche, geht.”

    Dem kann ich nur voll zustimmen, Hr. Born.

    Das ganze mit den Updates ist mir in den letzten Jahren zum Dauerstreß geworden. Gerade wegen ständiger Verschlimmbesserungen, neuer Bugs und plötzlich gestrichener Funktionen.

    Hier haben Sie mal ein richtig schönes Thema in den Blog aufgeworfen!

    • Andres Müller sagt:

      Ja, bitte dieses Thema vertiefen. Tatsächlich ist auch bei mir ein Dauerstress entstanden.

      Wird meine Software mit dem nächsten Windows Update noch funktionieren, oder wird wegen Redstone 2/3/4 .. schon wieder eine neue Version/Lizenz für Software von Drittherstellern fällig?
      Besonders mein Musiksoftware ist anfällig auf Änderungen im Programmcode des Betriebssystem, schon oft ist es bei Software wie z.B Cubase zu Störungen bei der Soundverarbeitung gekommen. Aber auch Backup Software macht mir mal Kopfschmerzen, wie derzeit bei meinem O&O Diskimage das plötzlich kein Update mehr machen möchte und sich auch nicht mehr deinstallieren lässt.

      Es ist ja inzwischen tatsächlich so, es gibt keinerlei Sicherheit mehr ob Programme die man installiert hat bereits nach wenigen Monaten noch richtig funktionieren.

      Seit Microsoft entschieden hat über allen Windows 10 -Funktionen Damokles-Schwerter zu installieren, die jederzeit bei einem Update ausgelöst werden können um irgendwelche Funktionen zu erschlagen oder diese zu ersetzen lebt man in ständiger Angst um sein noch lauffähiges oder gerade wieder lauffähig gebrachtes System.

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  10. delfin25 sagt:

    Herr Born, Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Und zu Janami25: Besser kann man es nicht mehr ausdrücken. Gefühlt ist heute jedes softwaregetriebene Gerät zum Tamagotchi geworden. Wenn es nicht mit Updates versorgt wird, stirbt es wohl. Zitat aus Wikipedia zu “Tamagotchi”: “Sollte man es vernachlässigen, stirbt es, kann jedoch durch Drücken eines Reset-Schalters wiederbelebt werden, und das Spiel geht von vorne los.” Schöne Aussichten!

    • Tim sagt:

      “Wenn es nicht mit Updates versorgt wird, stirbt es wohl.”

      Aber Tamagotchies hat man “lieb” Die lässt man auch nicht “sterben” um sie danach herzlos zu resetten.

      …wobei es bei manchen Geräten heute auch genau gegenteilig ist.
      So manches Update hat schon Hardware an die Grenzen gebracht und überfordert.

      Spontan : WinXP SP3, Android, Vista, Win8.1 auch in einigen Fällen, Apple machts eh so…

      Könnte mit Windows 10 und dem Updatezwang auch noch mal ein größeres Thema werden.

  11. sibu sagt:

    Wenn es nur um die “kostenlosen” Updates bei Windows und Smartphone-Apps ginge: Aber auch kostenpflichtige Programme wie zB. Onlinebanking-Programme werden im Rhythmus von 1/2 bis 1 Jahr “upgegradet” mit Neuerungen die niemand braucht. Das perfide an der Sache ist, dass, wenn man, wenn man nicht mitzieht und die jeweils neueste Version besitzt, von “wirklichen Updates” ausgeschlossen wird. So geschehen beim Programm von Lexware “Finanzmanager” vormals “Quicken”.

    • woodpeaker sagt:

      Da verwende ich z.B. noch das Programm Money von MS. Ist aus dem Jahr 2000
      und funktioniert immer noch ohne Probleme. Selbst unter Win10, obwohl ich es darunter nicht nutze. :-) Und zwar in allen Spielvarianten von HBCI bis hin zu TANs.
      Ich weiß nicht wie es bei Lexware ist, aber bei WISO blieb mir die Spucke weg, als ich gesehen habe, dass der ganze Datenverkehr zu den Banken über deren hauseigene Server geleitet wird.

    • Gaga sagt:

      Speziell bei Lexware habe ich ähnliche Erfahrungen. Für kleine Unternehmen habe ich Lexware (Faktura, Buchhalter) immer gerne empfohlen. Aber dann kam die Zeit in der Lexware auf jährliche Zwangsupdates umgestellt hat. Da wurden in den “alten” Versionen plötzlich keine USt. Formulare mehr geupdatet usw… (geht aus technischen Gründen nicht… sehr witzig!) um die Leute zu zwingen, teure Updates zu kaufen. Seither empfehle ich diese Software nicht mehr, ganz im Gegenteil.

  12. woodpeaker sagt:

    Recht lustig wird das Thema auch im Bereich Grakas und Routern. Kaum ist ein neuer Treiber oder eine Firmware raus, wird das Update, ohne nachzudenken, aufgepielt und prompt geht das Wehklagen los.
    Warum muss ich einen neuen Treiber aufspielen, wenn mein System problemlos läuft?
    Das ist einer der Gründe warum ich Win7 so liebe und an ihm hänge (neben softwaretechnischen Gründen ) . Ich werde nicht zwangsbeglückt.
    Aber ein bißchen Kalkül ist von der Industrie schon dabei. Gerne wird dann auf die nächste Generation von Hardware hingewiesen mit der Begründung “da läuft das dann wieder” – wer es glaubt wird zum Goldesel für die Industrie.

  13. Gaga sagt:

    Voll ins Schwarze!

    Sie stehen mit Ihrer Meinung bzw. Sicht auf die Dinge nicht alleine da. Nicht nur bei Apps ist das inzwischen ein echtes Ärgernis, auch im Bereich Business Software nimmt das Drama seinen Lauf.
    So genannte “für ein besseres Benutzererlebnis” Updates ohne Ende – fehlerhaft und unausgereift. Moduls teilweise so stark modifiziert, dass organisatorische Abläufe innerhalb des Unternehmens verändert werden müssen, um damit arbeiten zu können. In meinen Augen eine unglaubliche Frechheit und nicht mehr akzeptabel. Viele dieser tollen Updates ziehen einen enormen Rattenschwanz an Arbeit hinter sich her. Angefangen von einer möglichen Umstellung des Workflows bis hin zum Support für diejenigen, die mit den “neuen Benutzererlebnissen” arbeiten müssen. Ein Mehrwert für den Nutzer bzw. das Unternehmen ist meist nicht zu erkennen, ganz im Gegenteil.

    Und ja, auch der Innovationszwang für den Kunden/Verbraucher ist ein großes Problem! Da sind nach einem Update plötzlich andere Pakete nicht mehr kompatibel und man ist gezwungen, ein teures Upgrade durchzuführen. MS Office in Zusammenspiel mit ERP Systemen ist da ein Klassiker!

    Das ganze zieht sich über alle Gerätelandschaften und wird schlimmer und schlimmer.

    Es geht, meiner Meinung nach, schon lange nicht mehr um das “bessere Benutzererlebnis” für den Kunden – das ist Quark von gestern. Es geht um die Wertschöpfung für den Software Hersteller, darum, den Anschluss an die Werbe- und Datenindustrie nicht zu verlieren. Mit jeder Innovation kommt auch ein neues Datenleck (für den Kunden) – und eine neue Einnahmequelle für den Hersteller…

    Verlottert Software? Ja!

    • Dieter Schmitz sagt:

      Der Protest von Seiten der Firmen(kunden) bleibt aber aus…

      Sonst könnten sich weder Microsoft noch SAP so viel erlauben!

  14. Mirko Heilmann sagt:

    Voll und ganz Ihrer Meinung. Dieser Updatewahn geht einem gehörig auf den Keks. Und das ist bei allen Plattformen so, nur bei Betriebssystemen besonders nervig. Ich “freu” mich schon auf März, wenn die Leitungen glühen, weils im Februar so “ruhig” war.

  15. Thomas Bauer sagt:

    Hätten sie das Gegenteil gefragt hätten wahrscheinlich auch alle zugestimmt. Ich bin da gänzlich anderer Meinung. Updates und Upgrades werden released wenn sie fertig sind und ich hatte nie NIE ein Problem mit Updates. Lediglich die Informationen könnten besser dokumentiert sein, damit man sich die Features nicht selbst suchen muss. MS hat hier doch eine Änderung versprochen? Ich denke einfach das durch die personellen Umstrukturierungen und den permanenten Stellenabbau einiges nicht so rund läuft wie sich das der Anwender und MS selber wünscht. Aber ich glaube das stabilisiert sich wieder. Der Test Fuhrpark von MS wurde ja auch aufgelöst und diese Aufgabe sollten ja die Insider erledigen und das läuft scheinbar auch nicht so rund wie erwartet. Trotzdem sehe ich im Moment keine Alternative zu Microsoft. Apple ist mir zu verbohrt und Linux einfach zuviel Gefrickel. Dazu kommen meine Investitionen in Windows Software und Hardware. Herr Born, sie erwähnten mal in einen Artikel was von MS Aktien. Sie schädigen sich doch selber wenn sie nur contra MS berichten. Sorry, aber das mußte auch mal raus aus mir.

    • fred59 sagt:

      @Thomas Bauer,
      Ich freue mich, hier auch eine gegenteilige Meinung lesen zu können. Würde ja gern auch zustimmen, aber es fehlt eben das Licht am Ende des Tunnels, und umkehren? – das geht schon gar nicht!
      Der Trend über die Zeit zeigt nun mal doch bergab.

      Fred59

      • Thomas Bauer sagt:

        Windows 10 as a Service wird doch ständig verbessert. MS hätte vielleicht 1 Jahr länger entwickeln sollen aber die Zeit drängte eben das zu Releasen. Windows 10 hat sich weiter entwickelt und es wird jeden Tag verbessert. MS als zu fetter und unbeweglicher Konzern kommt oftmals viel zu spät oder manchmal auch viel zu früh mit Produkten auf den Markt. Das MS so aufgeregt handelt liegt auch daran weil der alte müde Konzern von allen Seiten wie Google und Amazon beschossen wird und dadurch auch Einnahmequellen wegfallen. Das Creators Update das bald kommt gefällt mir jedenfalls sehr gut. Ich bin heute schon gespannt wie die Reise weiter geht. Kommen Sie mit Fred. Die Reise mit Windows ist jedenfalls keine Reise ins Licht sondern eine Reise in eine Zukunft. Früher gab es immer endgültige Windows Releases wie Vista oder Windows 7. Jetzt entwickelt sich Windows ständig weiter

        • Ben sagt:

          Früher konnte man OS-Upgrades aber auch im Vorwege ordentlich planen. Habe ich alle Treiber zusammen? Kompatibilität mit älteren Anwendungen geprüft?

          Heutzutage wird man durch W10 ziemlich überrumpelt und sogar zwangsgeupgradet (Feature-Updates). Großzügigerweise darf ich die Feature-Updates 4 Monate pausieren…wie gnädig. :-/

          • Thomas Bauer sagt:

            Haste mal bei Apple geschaut. Da muss ich täglich 3 mal bestätigen das ich kein Update installieren will um das Update zu verhindern. Darum haben da auch 80% immer die neueste Version. Genau da will halt MS auch hin und XP, Vista und Windows 7 Benutzer auf die neue Basis zu holen. Hast du Home oder Pro. Ich kann mit Windows Update Mini Tool alles aktivieren oder deaktivieren. Samt den Treiber und einfach alles.

        • Dieter Schmitz sagt:

          “Windows 10 hat sich weiter entwickelt und es wird jeden Tag verbessert.”

          Das ist doch Unsinn!

          • Thomas Bauer sagt:

            Das ist es eben nicht. Was willst du? Traue dich einfach und komm mit. Dein altes Gedöns kannst du ja behalten. Windows 10 wird wirklich täglich verbessert und du kannst 2 mal jährlich als Endnutzer davon profitieren. Jugend ist etwas einmaliges denn da kommt die Zukunft von allein. Aber wir, wir kämpfen dafür und das jeden Tag. Und heute bin ich trotz meine Alters noch auf eurer Seite. Steigt doch ein in die Zukunft. Aber der Zug hat viele Haltsestellen und eines Tages wird er auch bei Günter halten. Herr Born die koffer schon gepackt. Der MS Zug kommt. Einsteigen!!!

        • fred59 sagt:

          Seit 1992 arbeite ich mit PC. Habe damals auf DOS 5 gelernt. Seit dem habe ich fast jedes Window mitgenommen und auch Erfahrungen mit Linux gemacht.
          Zu Hause jedoch bin ich erst an 7 hängen geblieben und habe dann doch den Schritt auf 10 getan. Als Ü50 fällt sowas nicht mehr so leicht. Da das 10er nun einigermaßen gut zu Hause läuft, werde ich wohl Deine Einladung zur Reise in die Zukunft annehmen. Ich lasse mich überraschen.
          Danke für Deinen Kommentar.

          • Thomas Bauer sagt:

            Danke Fred, Ich bin 49 und habe 1989 mit einen IBM PC 286 AT angefangen. Der hatte stole 20 Megabyte Festplatte und es lief DOS 3.0 Das musste ich damals mit select einrichten. Komm Fred wir gehen einfach auf eine Reise und wenn alles schief läuft können wir immer noch ein altes Windows installieren oder eben ein Linux Mint. Aber ich denke MS wird uns am Ende nicht fies behandeln, vertraue einfach und ja komm mit und JA willkommen Fred. Ich habe noch Platz. Setz dich, willkommen auf der Reise.Ich habe übrigen ganze leere Zug Wagons gesichtet. Steigt alle ein in eine Zukunft. Das Leben geht bis man es aufgibt. Manchmal hat man nur einen Punkt als Ziel und sich diesen unter Tränen erkämpft. Kämpft weiter denn es rentiert sich und ich bin ein Dialysepatient seit 10 Jahren. Ich habe Bock drauf zusehen was die Zukunft bringt, ihr auch?

  16. Eike Justus sagt:

    Lustig: Habe gerade in Cashy’s Blog und bei Dr. Windows nur Beiträge gesehen, wo mir schon anhand der Überschrift klar wurde, dass das alles bei mir immer weniger bis gar kein Interesse hervorruft. Ich hatte da schon wiederholt in solchen Momenten das Gefühl, dass sich das Metier in eine Richtung entwickelt, wo ich nicht mehr unbedingt “dabei” sein muss.
    Und dann stoße ich hier auf diesen Beitrag, der Wasser auf meine Mühle ist.
    Ich habe nach einigem Überlegen soeben beschlossen, dass ich 2 von meinen 4 Desktop-Maschinen dauerhaft offline nehmen werde (1 für Video-Bearbeitung, 1 für Office-Arbeiten, evtl. mit Downgrade auf W7). Dafür brauche ich weder Cloud noch Apps und habe Ruhe vor Updates und Malware(-Schutz).
    Mit dem Rest habe ich dann weniger Sorgen, weil die Nutzung risikoärmer ist und bei Problemen leicht neu aufgebaut werden kann.

    • Thomas Bauer sagt:

      Dann deaktiviere aber auch das MS Updates über das Netzwerk verteilen darf denn sonst must du deine Rechner auch noch aus den Netzwerk abmelden und standalone laufen lassen.

  17. Generell interessiert mich die Microsoft Software oder die Apps sowieso nicht, der ganze Kram fliegt bei mir Privat als auch auf der Arbeit eh kurz nach der Installation mittels Power Shell als erstes in die Tonne.
    Ich bzw. die Firma haben schon vor Jahren viel Software gekauft und benötigen eigentlich nur das Betriebssystem als Plattform bzw. Privat nutze ich neben gekaufter Software vor allem viel OpenSource.

    Nun ja mit dem ganzen Update Wahn trägt wohl Microsoft auch eine gewisse Mitschuld durch die ständige Änderungen an der Architektur muss die Software auch ebenso angepasst werden damit sie so Funktioniert wie es sich der Anwender eben wünscht bzw. die Software auch Funktioniert wie sie Soll.

  18. Martin Feuerstein sagt:

    +1

  19. Tim sagt:

    Dieser Beitrag war ein Volltreffer.

    Warum ist es also so, das statt wie früher, eine fertige Version irgendwann durch einen Nachfolger ersetzt wird und statt dessen “as a Service” wirklich jedes Stück Software immer weiter aufgeblasen und verändert werden muss, bis es plötzlich ganz anders geworden ist, als man es vielleicht Anfangs als Nutzer mal als gut empfunden hat?
    Zumal mit Updates ja nicht mal Geld verdient wird. Einen langen Service für nur eine Version anzubieten, ist ja eigentlich schon seltsam.

    Dazu tatsächlich immer diese Marketing Märchen, wie toll doch alles ist.
    Sinnfreie Features werden einfach nicht besser, nur weil man am Design schraubt, sie jahrelang fester verzahnt, oder sonstwas verspricht. Es bleibt meißt Scheiße!

    Jede Veränderung kann eben positiv, oder negativ aufgenommen werden und ist und bleibt eine Veränderung. Einige sind nützlich, aber andere eben so überhaupt nicht.

    Entweder werden hier einfach nur künstlich Arbeitsplätze geschaffen und erhalten, was das ganze Qualitäts- und Ideenchaos durchaus irgendwieerklären würde, oder mit der Entwicklung geht es tatsächlich bergab.

    Seit Jahren kann man schon bei Spielen beobachten, das am Release-Tag direkt ein riesen Day-One-Patch mit erscheint, damit es überhaupt läuft… im schlimmsten Fall nicht mal damit!

    Aber man darf ja nicht Meckern, weil das alles so normal und selbstverständlich ist.,.
    Ich finds krank. Aber ich bin ja nur dazu da um zu bezahlen und Verständnis zu zeigen, weil das alles ja so hoch komplex ist und halt mal passieren kann… selbst wenn es regelmäßig passiert!

    Das ist so krank wie einen Briten zu verhaften und zu verurteilen, der ein kaputtes System so nutzen kann, das 1000000 Kunden Tagelang kein Internet und Telefon mehr haben, ohne das die Betreiber was dagegen haben tun können…

    Einfach alles lächerlich wie ein Kartenhaus…

  20. Thomas Bauer sagt:

    Leute was bitte wollt ihr denn? Zu Apple gehen? Google Hardware kaufen und ein Chromebook nutzen? Wollt ihr das ernsthaft? Ihr kreischt an an einem Konzern der sich umstrukturiert und neue Wege auslotet und Hand aufs Herz: Wir sind fast alle MS FANs. Früher gabs eben vollständige Windows Releases alle 3-4 Jahre und nun kommt 2 mal jährlich eine Weiterentwicklung eines bleibenden Windows. Ich liebe auch Linux aber nicht für meinen Desktop!

    • Tim sagt:

      “Leute was bitte wollt ihr denn? Zu Apple gehen? Google Hardware kaufen und ein Chromebook nutzen? Wollt ihr das ernsthaft? Ihr kreischt an an einem Konzern der sich umstrukturiert und neue Wege auslotet”

      Genau das scheint man bei Microsoft zu denken, ja.
      Es sind aber auch schon größere aufs Maul gefallen.

      Wenn viele kreischen, sollte ein Konzern diese Warnzeichen nicht übersehen und stur “weiter so umstrukturieren”. Windows 10 könnte schneller Geschichte sein, als man so zu glauben scheint. Der Unterschied zu Google und Apple ist gewesen, was Microsoft ausgemacht hat.

      Allein wenn der mobile Trend weiter läuft, ist Windows schon jetzt nur noch unter ferner liefen vertreten und ja, Apple und Google haben in dem Bereich die Nase weit vorn! Die Zahlen sprechen für sich.
      Eigentlich kann sich Microsoft arrogantes Verhalten also überhaupt nicht erlauben und die, die meckern, sind vielleicht die Letzten, die sich überhaupt noch daran stören, das Windows so aus dem Ruder läuft. Dem Rest ist es vielleicht schon vollkommen egal, denn die leben gut mit Apple und Google.
      Sogar besser wie so mancher Windows Phone Besitzer…

      “und nun kommt 2 mal jährlich eine Weiterentwicklung eines bleibenden Windows”

      Ja super… seit dem Übergang 7/8 nix passiert außer Spielereien, das ist das was uns seit dem und jetzt 2 Mal jährlich überkommt und obendrauf mit kaputtem Updates, Bugs und versprechen, sowie versprechern… Wer soll das wohl auf Dauer mitmachen? So viel Fan kann man von Microsoft nicht sein, um das ohne Meckern ewig mitzutragen…
      Selbst wenn Firmen eine verlängerte Schonfrist erhalten, ist diese Art der Flexibilität hart an der Grenze der Überforderung… auch für Microsoft selbst!
      Das geht auf Dauer einfach in die Hose.

      Neben Apple und Google kann auch so mancher selbst heute noch mit älteren Windows Versionen glücklich sein und auch noch lange Zeit. Selbst Sicherheit und Lücken sind kein Argument gegen ältere Versionen, denn auch Windows 10 besitzt Lücken, wie alle anderen auch und eine der Lehren aus Windows 10 ist eben, das Updates und 2x im Jahr toll und neu gleichzeitig der größte Dreck sein kann… Das beginnt schon beim Update und dem Bangen warten darauf, ob der neue Build überhaupt durchläuft und nicht mittendrin abkackt… 2x im Jahr mit Pech eine Zeitverschwendung ohne gleichen!

      Zu Apple gehen, oder Google Hardware kaufen ist da nun wirklich kein Schreckgespenst mehr, das man ernsthaft ausschließen muss. Selbst zu Linux hat Microsoft doch einige “Fans” schon getrieben.
      Das ist wirklich ein Teil der letzten Umstrukturierungen von Microsoft. Herzlichen Glückwunsch…

      “Hand aufs Herz: Wir sind fast alle MS FANs”
      Ja, aber wenn wir aufhören zu meckern, haben wir einen Ausweg gefunden, aus dem Scheiß und Hin und Her, den Microsoft seit Windows 8 verzapft.

      Finanziell mag es MS ja gut gehen… aber die Entwicklung rund um Windows ist echt traurig geworden, steht, oder bedient sinnlosen Mist, ohne auch nur eine Baustelle mal zu Ende zu bringen. Vieles wirkt wie stochern im Nebel…

      Ich habe ME mal für das schlimmste Windows gehalten aber dieser Zwitter aus WinRT und Windows 7-8.1 den MS da gerade zusammennagelt, ist schlimmer. Wenn Windows wirklich erst mal so wird, wie beispielsweise Android, warum sollte man dann nicht auch direkt auf die Nummer 1 setzen und sagen: Bye Microsoft? Auch Apple bietet mehr Store als Microsoft.

      “Ich liebe auch Linux aber nicht für meinen Desktop!”
      Das trifft heutzutage eigentlich einzig und allein auf Spieler zu… und vielleicht auf die Stadt München.

      • Thomas Bauer sagt:

        Vielen Dank für deine Worte. Das nenne ich mal eine gelungene Antwort. Du hast sicher Recht. Es gibt zwar nur eine Wahrheit aber eben viele Blickwinkel und so wie du es betratest hast du mit jeden Wort Recht. Sich Kontra zu geben auf einen gewissen Niveau dient ja dazu sich anderen auch seine Sicht zu ermöglichen und Gedanken zukommen zu lassen. Finde ich echt gut. Ich habe im übrigen auch ein Android SAMSUNG S2 Tablet und das habe ich für mich perfekt eingerichtet und ich würde da nie Windows drauf wollen. Oder meine FireTVs wo ich Kodi per Sideloading eingerichtet habe oder mein Synology NAS. Da habe ich einen Linuxserver im Betrieb und die Firewall konfiguriert. Richtig, ich spiele gerne am PC und ich habe auch bei Steam weit über 100 Spiele. Ich bin auch darauf angewiesen das ich das weiter benutzen kann. Als MS FAN hoffe ich aber trotzdem das man in Redmond die Kurve kriegt. Die haben sich halt zulange ausgeruht und wurden arrogant. Jetzt wankt der alte Dinosaurier ziel und planlos von allen Seiten beschossen durch die Gegend. Ich befürchte schlimmstes. Ein Desktop sollte Freiheit bedeuten. Zugriff auf Komponenten, das BIOS/UEFI und das Betriebssystem. Bisher ist das mit meiner Hardware noch möglich aber auch befürchte ich massive Veränderungen.

        • Tim sagt:

          “Als MS FAN hoffe ich aber trotzdem das man in Redmond die Kurve kriegt. ”

          Würde ich mir auch wünschen, aber ich habe so langsam den Eindruck, das die neue Generation Microsoft schlicht und einfach anders Tickt, als wir hoffen…

          Stell dir vor, ich fand sogar Vista vom ersten Tag an klasse, auch wenn es Anfangs halt seine Probleme hatte.
          Seit 8 ist aber mehr in Schieflage, als es nur mit möglichen Anlaufschwierigkeiten zu erklären…

          • Thomas Bauer sagt:

            Vista war das geilste und kompletteste System überhaupt. Vista Ultimate war der Traum und ab Sp2 perfekt. Ballmer klatschte uns dann Windows 7 vor die Nase. Ich habe ja schon DOS 3.0 per select Befehl installiert.

  21. Janami25 sagt:

    Nur weil für viele etwas momentan alternativlos zu sein scheint, muss eben nicht alles hinnehmen und herunterschlucken. Schließlich ist man Kunde einer Service Dienstleistung, und hat das Recht sich darüber aufzuregen, wenn die Firma einem das Leben deutlich schwerer macht.

    Natürlich sind viele von Microsoft abhängig, und genau das wird von denen auch in ihrer Monopolstellung auch ausgenutzt. Sie wissen ganz genau, das eben die meisten alles abnicken, und viele sogar dankbar sind für den Update Wahn. So ist das nun mal mit “Abhängigkeiten”…

    Und für ebenso viele hat man seine” Trommler”, die der Kundschaft all die damit einhergehenden Nachteile schön mit technischen Werbebegriffen neu verpacken, um so das eigene Unvermögen zu kaschieren. Die Testmaus ist ja der erste Final Privat User, deswegen werden die Updates ja inzwischen “in Wellen” verteilt. Damit nicht gleich der ganze Tsunami über alle herfällt, wenns mal wieder schief läuft. Schon die blosse Ankündigung dessen ist ganz und gar nicht Vertrauenserweckend. Im Grund ist damit das Insider Programm als Vorstufe für Fehleranalysen gescheitert.

    Die Theorie, das speziell MS im “umstrukturierungswandel” steckt, akzeptiere ich nicht. Das ist nämlich inzwischen ein Dauerzustand, und keine temporäre Sache, die man kurze Zeit in Kauf nehmen muss.

    Es wird so bleiben wie es ist. Zu Lasten des Kunden.

    Die Welt war schon immer dynamisch, und nicht erst seit Windows 10. Das jetzt als Begründung für jeglichen Unsinn zu nehmen, ist nur eine Ausrede.

    • Gaga sagt:

      Richtig! Und das Ganze zieht sich querbeet durch alle Gerätesparten. Beta soweit das Auge reicht. Wie ein Kommentator (Tim) weiter oben schon geschrieben hat: Am Release-Tag kommt gleich ein dickes Patch, damit der Krampf überhaupt läuft. Furchtbar!
      Die ständigen Veränderungen machen ja nicht nur mehr Arbeit, sie verunsichern auch die Verantwortlichen und Anwender. Wie das wohl weiter gehen soll (wird)?

  22. Michael Uhlenbruck sagt:

    Auf der einen Seite sind Updates und Upgrades mit Arbeit und Nervigen Problemen verbunden, Gebe ich gerne zu, aber: Wenn es dann mal keine Updates gibt, wie jetzt zur Zeit bei MS, da ja der Febuar Patchday ausgefallen ist, wird gleich der Weltuntergang an die Wand gemalt weil Sicherheitslücken nicht gepatcht werden.

    Die Frage ist doch: Müssen Sicherheitsupdates sein, Ich denke hier wird jeder zustimmen, JA.
    Updates des Betriebssystems gibt es nur alle 6 bis 9 Monate (Ausnahme testsysteme von Insidern), das war allerdings unter Win XP, Win Vista, Win 7, 8 und 8.1 genauso, nur das sich dann diese Updaes nicht Creatorupdate oder anders nannten, sondern man sprach von Service Packs, die Neue Funktionen und alle Sicherheitsupdates zusammen fassten. Ich denke Jeder von Uns war damals Froh wenn diese Service Packs erschienen, da hier ja auch oft Inkompatibilitaeten mit älterer Soft und Hardware gefixt wurden.

    Entwicklung und Updating von Software ist notwendig, da auch die Hardware dauernd sich verbessert (Neue Techniken, Anschlüsse, Prozessoren und Verbindungen die unterstützt werden müssen).

    Aus diesen Gründen und natürlich auch aus Umsatztechnischen Gründen der Hersteller von Software muß es Updates geben (Kostenlos und Kostenpflichtig), auch die Hersteller von Software müssen Umsätze generieren um Ihre Angestellten bezahlen zu können, das sei denen mal gesagt, die sich wundern, das zb Lexware, WISO Steuersoftware oder Ähnliches jedes Jahr neu gekauft werden muß, oder zumindest durch Updates an die Neuesten Steuergesetze angepasst werden muß.

    Wie gesagt: Updates und Upgrades sind immer Zweischneidige Schwerter (Zwei Seiten einer Münze. Ohne geht es nicht, aber zuviel kann auch schädlich sein.

    • Gaga sagt:

      Das ist natürlich Schönrederei des Übels.

      Umsätze der Unternehmen werden generiert durch NEUE, INNOVATIVE Produkte, das war schon immer so! Und diese Produkte, sofern sie gut sind, werden auch gekauft. Dass man Software nicht auf ewig Supporten muss (und kann) hat inzwischen auch jeder verstanden.

      Was heute stattfindet ist Abzocke! Maximaler Gewinn aus ein und demselben Produkt (s. z.B. die „neusten“ Handys – die alle immer ach so innovativer und fortschrittlicher sind als deren Vorgänger…) Alles Quatsch!

      Ich kann echt nicht verstehen wie sich die Menschen so verführen und verleiten lassen können. Da werden hunderte und tausende Euros jedes Jahr in Technik gesteckt, die dem Nutzer kaum bis gar keinen Mehrwert bringen. Siehe Autos, s. Handys, s. PCs und Notebooks, s. TV Geräte usw…

      Boh, das kann ich echt nicht nachvollziehen!

      Und nein, ich bin kein Technik Muffel. Ich bin seit den 80ern in der EDV/IT, früher Hardware und heute Software Entwickler. Mache auch viele Späße und Trends mit (Hausautomatisierung usw…). Aber was sich in den letzten 2-3 Jahren entwickelt hat ist nur noch Kommerz ohne sinnlichen Nährwert.

  23. Hans Brender sagt:

    der Alte Zyklus: Alpha,- Beta-, Version 1, SP1 , SP2 und dann mit neuer Version wieder von vorne existiert nicht mehr. Schneller (schlampiger) Code wird rausgegeben, Programme für SoftwareReiftBeimKunden (Insider) entworfen, die aber nicht greifen. Irgendwann bekommen wir nur noch Code-Schnipsel und können die Apps dann selber schreiben. Hauptproblem ist aber, dass dieses Prinzip auch auf das Betriebssystem angewendet wird. Die Entwickler schaffen es ja nicht einmal, Produziertes zu beschreiben.

    • Thomas Bauer sagt:

      Tja was erwartest du? Redmond entlässt permanent Angestellte und löst ganze Strukturen und Abteilungen auf. So auch den Test Fuhrpark den früher jedes Update und jeder Service Pack durchlaufen mußte. Waren das nicht ca. 2000 Geräte quer Beet durch alle Klassen? Da lief ein Update oder Service pack halt einfach und heute? Jetzt machen den Job ja die Insider. Kostenlos! Ein Fuhrpark kostet ein Vermögen.

      • Janami25 sagt:

        Für ein System, das auf so vielen verschiedenen Hardware und Software Kombinationen zu laufen hat, war die Qualitätskontrolle absolut höchtes Gebot. Wenn man sich derer quasi entledigt hat, und sich lediglich auf Nerds als Tester verlässt, kann das natürlich nicht gut gehen.

        Der Final User wird die nächste Teststufe sein, und deswegen wird der Update Wahn auch weitergehen.

        Man könnte das ganze etwas eindämmen, indem man nebenher wirklich erst mal alle Fehler ausmerzt, bevor man wieder etliches umwirft.

        Aber so kann man das eben als as a Service verkaufen, den es aber eigentlich gar nicht gibt. Mit Service hat das ganze nun wirklich nichts zu tun, sondern mit etlichen Veränderungen auf Kosten weiterer Stabilität.

        Die meisten dieser Veränderungen braucht der Desktop User im Grunde überhaupt nicht, so kann man aber den Stempel der “Innovation” drauf drücken.

        Und vor Windows 10 war der Update Wahn deutlich gemächlicher.

        Da hat es über 1 Jahr gedauert, bis das SP1 releast wurde. Bei Windows 8.1 war es nicht anders.

        Aber nun kann man mit der blossen Erwähnung der “Sicherheit” alles machen, was man will.

        Das paradoxe ist, das der Update und Upgrdade zyklus sich verdoppelt hat, und es somit schneller zu Problemen kommen kann. Aber was lässt man dem User für Möglichkeiten, um Probleme selbst zu lösen?! Man legt ihm die Zwangsupdates samt Treiber in den Weg.

        Friss oder stirb, mehr gibt es nicht. Unter perfekten Bedingungen wie einem geschlossenen System, wo Hardware die gleiche ist, und die Software darauf abgestimmt, kein Problem.

        Aber so ist die PC und Windows Welt eben nicht.

        • Thomas Bauer sagt:

          MS wird seinen Store pushen wollen und wenn eine Software 29 Euro kostet und ich sie bei MS vielleicht im Angebot oder daily umsonst kriege warum in Gottes Namen sollte das dann nicht tun? Wichtig ist nur das WIR die eigenen Apps installieren dürfen und die alte Software läuft. Dafür müssen wir sorgen. Sammelt z.B bei Deskmodder die Daily Apps für Windows. Eines Tages habt ihr sie wenn ihr sie braucht. ist das her echt so ein Haufen alter unbeweglicher Dinosaurier die über ihr aussterben rum heulen? Dann tut was, die Natur belohnt die mutigen. Eine Reise wartet.

  24. anthropos sagt:

    Generell kann man dazu nichts sagen, ohne das eine oder andere auszublenden. Tatsächlich gibt es schneller Änderungen, zumindest bei kleinen Apps kann das ein Vorteil sein, wenn der Entwickler zügig reagiert. Dadurch steigt auch die Chance, dass etwas schiefgeht und das gleicht die Sache wieder aus; zumal bei kleinen Entwicklern dazu kommt, dass sie gar nicht die Möglichkeit haben, ihr Werk auf vielen Geräten vorher zu testen.

    Allerdings würde ich schon sagen, dass es mehr Druck gibt, etwas zu verändern oder ein Update herauszubringen, was ich schon vor Jahren bei Spielen erlebte, als alles immer mehr immer schneller gehen sollte. Blizzard ließ und lässt sich schön Zeit, andere nicht, da kann zum Beispiel ein Ultima 9 fehlerhaft heraus oder Spiele werden vorher abgewürgt wie Scalebound.

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