Android-Verteilung März 2017

Bereits vor einigen Tagen hat Google mal wieder die neuesten Zahlen zur Android-Verteilung für Ende Februar 2017 vorgelegt. Hinterlässt einiges an Stirnrunzeln, wenn man sich den Anteil des aktuellen Android 7.x (Nougat) so ansieht.


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Die auf dieser Google-Seite einsehbare Android-Verteilung zeigt, dass sich der Markt für Android-Gerät auf Kitkat (20,8 %), Lollipop (32,5 %) und Marshmallow (31,3 %) sowie ein wenig Jelly Bean (10,6 %) konzentriert.

Android Verteilung 3.2017
(Quelle: Google)

Nougat firmiert bei 2,8 %, Gingerbread (1,0 %) und Ice Cream Sandwich (1 %) sind nur in Spuren vorhanden. Insbesondere der Anteil des aktuellen Android 7.x Nougat lässt mich etwas ratlos zurück. Da entwickelt Google wie ein Weltmeister neue Android-Versionen und ist bereits an Android O dran. Aber es gibt kaum Geräte, die das aktuelle Android 7.x Nougat unterstützen.

Android 6.0 wurde im November 2015 allgemein freigegeben, läuft aber nicht mal auf einem Drittel der Geräte. Und die End of Life-Daten für aktuelle Google-Hardware (siehe hier) zeigen, dass die letzten Nexus-Geräte im September 2017 aus dem Support fallen. Man wäre also auf die teuren Google Pixel-Modelle angewiesen. Da liest man aber, dass deren Besitzer mit Mikrofonproblemen zu kämpfen haben. Nicht wirklich erbauend, oder wie seht ihr das?


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4 Responses to Android-Verteilung März 2017

  1. Herr IngoW sagt:

    Das ist die “Tolle” Update-Politik von Google, aber über Sicherheitslücken bei der Konkurrenz schreiben.
    Vielleicht liegt es ja auch an den Herstellern die nur Geräte verkaufen wollen und sich um die Sicherheit einen Dreck Scheren. Denn eigentlich bedeutet ja, ein aktuelles Betriebssystem ist auch ein mehr an Sicherheit.
    Eventuell könnte Google da ja auf die Hersteller einwirken, vielleicht würde das ja helfen aus der Sicherheitslücke “Android” mal irgendwann ein richtiges BS zu machen.

  2. Axel sagt:

    Ich hatte noch letztes Jahr ein Sony Xperia Mini Pro (2011 zugelegt).
    Für mich aufgrund der Größe und der Leistung ziemlich ideal, leider kam es nach und nach mit dem Speicherbedarf der App-updates nicht mehr zurecht.
    Worauf ich hinauswill…selbst nach Markteinführung 2011 erfolgte seitens Sony lediglich noch die Auslieferung von Android 4.1 und dann war offiziell Ruhe.
    Kein 5-er, ganz zu schweigen von noch neueren Versionen.
    Wenn also die Smartphone-Hersteller teilweise nicht mal die Mittelklasse-Geräte lange genug mit updates versorgen, kann Google entwickeln, was es will, da es nicht weitergegeben wir.
    Ich glaube, nur die wenigsten Nutzer holen sich jährlich DAS neue Top-Gerät der jeweiligen Hersteller, was dazu führt, dass auch ehemalige High-Performer nach zwei Jahren herstellerseitig nicht mehr mit angepassten Android-Versionen versorgt werden.
    Die Statistik zeigt m.E. ganz deutlich, dass eben noch viele Alt-Geräte im Markt und die Nutzer damit wohl auch zufrieden sind.

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  4. thbock sagt:

    Die meisten Leute interessiert’s doch gar nicht, was auf ihren Smartphone für’n
    Betriebssystem läuft. Die nutzen das Ding bis zum nächsten Vertrag, oder bis das Teil nicht mehr funktioniert, und dann gibt’s ein Neues.

  5. Rene sagt:

    Also ich habe mir letzte Woche ein LG K10 (2017) mit Android 7.* gekauft. Aber auch nur deswegen, weil sich LG verpflichtet hat, monatlich ihre Sicherheitsupdates einzuspielen.
    Scheinbar wird Google nur mit Auflagen Herr der Sachen. Wenn spätestens ein Android Telefon gleich beim online gehen verseucht wird mit Schadsoftware, weil alle Schutzmechanismen umgangen werden, wird der Hype um Android vorbei sein. Wir sind ja auf den besten Weg dorthin.

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