US-Kongress: Internetanbieter dürfen den Browserverlauf verkaufen

Noch ein kurzer Infosplitter, wohin sich das Thema Privatsphäre und Datenschutz in den USA entwickelt. In diesem Artikel schreibt The Next Web, dass der US-Kongress Internetanbietern bald erlaubt, die Browser-History an Dritte zu verkaufen, ohne dass der Benutzer zustimmt. Laut neowin.net ist diese Zustimmung jetzt erfolgt. Als Kontrastprogramm verweise ich auf den heise.de-Artikel EU-Digitalkommissar: Datenschutzschild von EU und USA funktioniert, wo munter im dunklen Wald gepfiffen wird. Das ist imho nur noch krank, passt aber in die Landschaft, dass auch die Bundesregierung den Datenschutz schleifen will.


Anzeige


Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu US-Kongress: Internetanbieter dürfen den Browserverlauf verkaufen


  1. Anzeige
  2. thbock sagt:

    Pervers!
    Muss ich wohl noch öfter Tor benutzen.

  3. Holger K. sagt:

    Neoliberal und lobbyhörig, eine schlechte Kombination und schädlich für Bürgerrechte.

  4. Anzeige

  5. janil sagt:

    Getrennte Systeme (Arbeit offline und Internet online), Windows Firewall Control, W10Privacy…… Man kann schon was machen gegen dieses Gold schürfen, auch wenn es aufwendiger wird.

  6. deo sagt:

    Der Staat legalisiert das, was Malware tut, um so vermutlich Steuern zu generieren.
    Nur blöd, wenn die Gewinne Offshore gelagert werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros). Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion.