Native Linux-Container für Windows Server

Microsoft marschiert weiter in Richtung Linux-Integration unter Windows. Auf der DockerCon 2017 hat Microsoft angekündigt, dass man Linux-Container nativ per Hyper-V-Isolation in Windows Server unterstützen will.


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Auf der DockerCon 2017 hat das Docker-Team das LinuxKit, ein sicheres, schlankes und portables Linux-Subsystem für Container angekündigt (siehe diesem MS Power User-Artikel und hier). Alle Systemdienste sind als Container implementiert, die sich auch (falls nicht gebraucht) entfernen lassen. Dadurch kommt man auf eine minimale Größe von 35 MByte für Container, die nativ ausgeführt werden. Da das LinuxKit portabel ist, läuft es auf allen Plattformen, wo Docker unterstützt wird.

Die Ankündigung seitens Microsoft findet sich in diesem Blog-Beitrag. Mit Hyper-V-Containern und Hyper-V Isolation sollen dann Linux-Subsysteme nativ unter Windows Server ausführbar werden. Dazu werden das Docker-Team und Microsoft zusammen arbeiten. Um mehr Linux-Distributionen anbieten zu können, soll das Ganze von Microsoft als OpenSource bereitgestellt werden. Weitere Details lassen sich den verlinkten, englischsprachigen Beiträgen entnehmen. Nachtrag: Bei heise.de findet sich zwischenzeitlich dieser Beitrag zum Thema.


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Dieser Beitrag wurde unter Virtualisierung, Windows Server abgelegt und mit Container, Docker, Linux, Windows Server verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Native Linux-Container für Windows Server

  1. Rolf Dieter sagt:

    Was ist denn das für ein Schwachfug?
    Linux unter Windows?
    Umgekehrt kann nur ein Schuh draus werden.

    • Günter Born sagt:

      Gibt imho genügend Szenarien, wo Docker-Container unter Windows Server mit Linux laufen. Ohne Nachfrage wird MS da keine Zeit investieren wollen.

      • Rolf Dieter sagt:

        Aber das Feld wird schon bestens u.a. von VMWare oder RHEL Atomic Host bestellt. Sieht eher nach einer weiteren Panikreaktion von MS aus, die merken wie ihnen weitere Felle davon schwimmen.

    • Herr IngoW sagt:

      Umgekehrt wird wohl nicht gehen, dazu fehlen die richtigen Entwickler und das Geld, das ja bei „OpenSourse“ nicht so recht vorhanden ist, sonst hätte sich Linux ja vielleicht schon durchgesetzt und es würde nicht so viele Probleme mit dem System geben.

      • Rolf Dieter sagt:

        Okay, dann ist mir entgangen das VMWare, Oracle, Citrix, Red Hat etc. (alles basierend auf Linux) „Open Source“ ist, keine Entwickler haben und sich deswegen nicht durchsetzen können, weil sie so viele Probleme bereiten. Und Docker ist natürlich auch kein Open Source, sondern MS hat es programmieren lassen.

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