Computex 2017: Always Connected Windows PCs und mehr

Aktuell findet ja die Computex 2017 in Asien statt. Microsoft nutzt die Computex, um diverse Ankündigungen mit OEM-Partnern zu machen. Neben Mixed Reality Headsets, die zum wiederholten Mal angekündigt wurden, gibt es auch Ideen zu Always Connected Windows on ARM PCs und einiges mehr.


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In diesem Blog-Beitrag fasst Microsoft die neuesten Ankündigungen zusammen. Internet of Things, neue Hardware für Windows 10 von OEM-Partnern, Mixed Reality Brillen und so weiter.

Windows Mixed Reality Headset

Das Thema begleitet uns ja wie 'saures Bier' seit vielen Monaten. Bald soll es ja soweit sein, hören wir immer wieder. Aber jetzt soll es wirklich bald so sein. Nachdem man auf der letztjährigen Computex 2016 OEM-Partner eingeladen hat, sich an der Entwicklung von Mixed Reality Headsets (MT) für Windows zu beteiligen, geht es jetzt einen großen Sprung nach vorne. Diverse OEMs sind jetzt so weit, immerhin ein Design dieser Wunderbrillen zu zeigen.

Acer Mixec Reality Headset
(Quelle: Acer/Microsoft)

Bald, also konkret, frühestens Ende des Jahres 201x wird jeder Mann und jede Frau mit einem solchen Headset herumlaufen können. Wer es ganz eilig hat, kann Windows Mixed Reality Developer-Kits von Acer und HP vorbestellen. Details findet ihr im verlinkten Microsoft Beitrag.

Always Connected PCs mit Windows 10 on ARM

Der nächste Punkt, der dort propagiert wird, sind Windows 10 PCs die ständig mit der Cloud verbunden sind. Microsoft spricht von 'Always Connected' und meint wohl Geräte mit Windows 10 auf ARM-Basis laufen. Damit soll man seine 'Experience' über Gerätegrenzen hinweg teilen können.

Die Geräte sollen Gigabit LTE und die eSIM bekommen. Always Connected-Geräte mit Windows werden von ASUS, HP und Lenovo auf Basis des Qualcomm Snapdragon 835 SoC entwickelt. Man verspricht sich länger Laufzeiten und lüfterlose Geräte.

Weiterhin hat man im Verbund mit diversen OEMs weitere Windows 10 PCs angekündigt. Bleibt abzuwarten, was davon als Vaporware verdunstet oder als Ladenhüter in den Regalen verstaubt. Bei Interesse, schaut euch den Artikel (Englisch) von Microsoft an.

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2 Antworten zu Computex 2017: Always Connected Windows PCs und mehr

  1. Uwe Albrecht sagt:

    Nachdem Microsoft die Windows 7 Nutzer erst mit Windows 10 genervt hat bis so mancher sagen musste wanna cry…

    …kommt nach der Beerdigung von Windows Phone und Windows Mobile nun Windows 10 S und Windows ARM…

    …ziemlich durchschaubar die ganze Sache:

    1. Ohne Smartphone keine Herrschaft über die Betriebssysteme

    d.h. Neustart auf Android-Geräten

    Grundsätzlich muss das ganze Windowsgeraffel genauso gut und umfangreich auf Snapdragon & Co laufen, wie Android, aber das ist noch ein weiter Weg.

    Nach meiner Meinung wird das nur gelingen, wenn ein echter Mehrwert gegenüber Android entsteht und praktisch jedes Android-Gerät auch probeweise und gefahrlos kurz auf Windows getestet werden kann, am besten im Dualboot. Eine neue Mobil-Hardware fasst so schnell keiner mehr an, da schon seit Windows 7 Phone Investitionssicherheit permanent zerstört wurde.

    2. Ohne Chrome und Cloud keine Herrschaft im Internet

    d.h. Chrome, die Google-Suche und andere Cloud-Angebote müssen cortana- und bingmässig umschifft werden, ohne das dem Nutzer etwas fehlt. Die Verbindung muss am Browser vorbei direkt von Cortana in die Cloud laufen, ohne dass der Nutzer merkt, dass nicht Google, sondern Bing gesucht hat. Werbung wird dann schon ins Betriebssystem integriert, da man gar nicht mehr bis zum Browser darf.

    Wer nicht versehentlich und ungewollt Windows 10 hat, wird diese schleichende Umarmung vielleicht noch wollen oder einfach weiter akzeptieren, aber das große Feld der Windows 7 Nutzer muss ein Angebot ohne Cloud, allways connected, permanent eingeschaltete Kamera und Mikrofon bekommen.

    Fraglich auch, ob nicht der klassische Desktop oder das Betriebssystem vom Browser ersetzt wird, der einfach mehr Funktionen bekommt, vermutlich ist Google da auch näher dran, als Microsoft. Nach dem Gerätestart (PC, Tablett, Smartphone, IoT…) wird nur noch M oder G eingegeben und die Hardware holt sich aus dem Netz automatisch, was werblich zum Kundenwunsch erklärt wurde.

  2. Klaus N sagt:

    Ich denke in Zukunft wird es wohl wieder besser und einfacher werden, wir greifen wieder zu Feder, Papier und Bleistift. Die permanente Überwachung, der stetige Verlust an der verbalen Kommunikation ist eine erschreckende Zukunftsvision.

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