2 Jahre Windows 10 – was haltet ihr von diesem OS?

Gestern, am 29. Juni 2017, ist Windows 10 zwei Jahre verfügbar und das Anniversary Update ist am 2. August 2017 auch schon wieder ein Jahr auf dem Markt. Zeit für einen Rückblick und die Frage, was haltet ihr davon?


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Hohe Erwartungen an Windows 10 (RTM)

Bei Windows 10 hat Microsoft ja rigoros mit alten Zöpfen gebrochen. So konnten interessierte Nutzer die Insider Previews lange vor dem Release der RTM-Version nutzen – die früheren Beta-Programme gibt es so nicht mehr.

Dann wurde Windows 10 als ‘as a service’ angekündigt, sprich: Microsoft wollte zyklisch neue Updates, als Funktionsupdates bezeichnet, auflegen. Ich hatte das im Artikel Windows 10 soll die “letzte” Haupt-Windows-Version sein thematisiert.

Und noch was – ist bereits vielfach vergessen – die Hardwareanforderungen, veröffentlicht im Juni 2015, lasen sich wie ‘läuft faktisch auf jeder Hardware, die auch Windows 7/8.1 kann’. Ein paar Details hatte ich im Blog-Beitrag Windows 10: Upgrade-Matrix und Hardwareanforderungen zusammen getragen.

Inzwischen ist die RTM-Version von Windows 10 (Version 1507) bereits aus dem Support herausgefallen (siehe meinen Blog-Beitrag Support für Windows 10 RTM endet am 9. Mai 2017).

Gratis Upgrade in den ersten 12 Monaten …

Dann gab es noch das ‘unwiderstehliche Angebot’: Jeder Benutzer von Windows 7 SP1 und Windows 8.1 sollte sich Windows 10 reservieren und gratis auf das neue Windows 10 upgraden können. Ein Angebot, dem so einige Nutzer nicht wirklich ausweichen konnten – die Zahl der Umsteiger war zu Beginn recht hoch – allerdings gab es (zumindest nach meinen Beobachtungen) einige Anwender, die frustriert auf das vorherige Windows zurückgingen, weil Windows 10 nicht funktionierte.

Das Gratis Upgrade-Angebot ist am 29. Juli 2016 ausgelaufen. Aber intern hat Microsoft wohl niemals den Riegel vorgeschoben. Es ist auch nach dem besagten Datum noch möglich, ein Windows 7 SP1- oder Windows 8.1-System mit dem betreffenden Produktkey auf Windows 10 zu aktualisieren.

… und das Zwangs-Upgrade-Desaster

Und in den ersten 12 Monaten gab es auch eine äußerst unschöne Sache: Microsoft versuchte Systeme mit Windows 7 SP1 oder Windows 8.1 zwangsweise auf Windows 10 zu aktualisieren.


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Dazu wurde 12 Monate lang die Get Windows 10 App per monatlichem Update ausgerollt, die dann mit allerlei Tricks die Nutzer zum Upgrade bewegen sollte. Erinnert sich noch jemand an die obigen Dialogfelder zum Upgrade Ja oder Ja? Fast ein Jahr konnte ich hier im Blog über Unfälle beim Zwangsupdate berichten:

Windows 10: Zwangs-Update für Win7/8.1 im Anrollen?
Neues vom Windows 10 Zwangs-Upgrade: Aufforderung ‚Jetzt oder sofort‘
Windows 10 Zwangs-Upgrade – juristischer Ärger in den USA
Erster Schadenersatz wegen Windows 10 Zwangs-Upgrade
Microsoft wegen Windows 10 Zwangs-Upgrade abgemahnt
Neue Klagen gegen MS wegen Windows 10-Zwangs-Upgrade
Windows 10-Zwangs-Upgrade: Shitstorm in China
Windows 10-Zwangs-Upgrade: Microsoft zahlt Entschädigung

Das ist zwar seit dem 29. Juli 2016 vorbei, aber die juristische Aufarbeitung läuft noch.

Bugs und Datenschutzprobleme

Die neuen Feature-Updates (heißen heute ja Funktionsupdates) auf Windows 10 Version 1511, Anniversary Update und Creators Update führten bei einige Leuten zu mächtigen Problemen. Da wurde ein Rollback auf die vorherige Version durchgeführt oder Hard- und Software tat es nicht mehr. Aktuell hatte ich ja vor ein paar Tagen noch einige Blog-Beiträge zum Clover Trail-Problem hier im Blog:

Windows 10 und die Clover Trail-Falle
Windows 10 V1607: Updates für Clover Trail-Systeme bis 2023
Warum gibt es das Windows 10 Clover Trail-Problem?

So mancher Nutzer stellt fest, dass er mit dem Windows 10 as as service gar nicht so gut fährt. Nach 18 Monaten ist mit einer Windows 10 Version Schluss mit Support und wenn die Maschine kein Upgrade auf die neuen Funktionsupdates schafft, hat der Nutzer Pech. Eine Ex- und Hopp-Mentalität, die Windows 10-PCs und Tablet PCs in den Bereich der Smartphones verorten will – alle 2 Jahre in neues Smartphone – kurbelt die Hardwareabsätze an.

Und dann gab es noch das Datenschutzproblem in Windows 10. Die Privatsphäreneinstellungen gingen bei Funktionsupdates verloren, Telemetriedaten werden auf Teufel komm raus erfasst und so weiter. Führte zu Klagen von Datenschützern, die ich in diversen Blog-Beiträgen thematisiert habe.

Windows 10 und das Datenschutzproblem in Firmen
Kritik: EU-Datenschützer weiter unzufrieden mit Windows 10
Windows 10: ‘Nach Hause telefonieren’ abschalten
Windows 10: Microsoft legt gesammelte Daten offen

Dann hat Microsoft im Rahmen des Windows 10 Creators Update nachgebessert, und die Datenschützer waren zufrieden. Hatte ich in nachfolgenden Beiträgen aufgegriffen.

Privacy Dashboard und neue Windows 10-Privatsphären-Einstellungen
Schweizer Datenschützer akzeptieren Windows 10-Anpassung
Windows 10: Datenschutz-Infosplitter

Und auch viele Bugs der frühen Windows 10-Builds sind zwischenzeitlich ausgemerzt. Gelegentlich gewinnt man sogar den Eindruck, dass die Basis von Windows 10 langsam stabiler wird – gelegentliche Ausreißer nicht ausgeschlossen.

Auf dem Weg zur 1 Milliarde Windows 10 Systeme?

Microsoft war von dem neuen Windows 10 so überzeugt, dass sich das Management zur Aussage verstieg, dass man so irgendwann 2018 insgesamt 1 Milliarde Windows 10-Systeme zählen können wollte. Auszug aus meinem Blog-Beitrag Windows 10 und die 500 Millionen Installationen – ja und?

Auf der Build 2015 hatte sich Terry Myerson zur Aussage durchgerungen, dass man bis 2018 mit Windows 10 auf 1 Milliarde Geräte vertreten sein will – der folgende Screenshot stammt von der Build 2015 (siehe Blog-Post Build 2015 Die Highlights der 1. Keynote – Teil 1).

Build02(Quelle: Microsoft)

Zur Build 2017 gab es im Mai 2017 dann die Information, dass man 500 Millionen Installationen geschafft habe, siehe mein oben verlinkter Artikel. Die 1 Milliarde sind fast geschafft …

Allerdings gab es das Eingeständnis von Microsoft, dass man die 1 Milliarde wohl nicht bis 2018 schaffen werde. Und ich hatte im Blog-Beitrag Windows 10: ‘Nur’ ca. 300 Millionen tägliche Nutzer im Mai 2017 berichtet, dass die Zahl der täglichen Benutzer sogar noch bescheidener aussieht.

Inzwischen hat sich Microsoft auf vielen Ebenen bewegt. Die letzte Information war, dass Microsoft die Lizenzbedingungen für virtualisierte Hardware ändert (siehe  Durchbruch für Windows-10-as-a-Service – Microsoft ändert Lizenz). Und für das Anniversary Update gibt es Sicherheitsupdates bis 2023.

Ist Windows 10 eine Erfolgsgeschichte?

Als Blogger schaue ich ja mit kritischem Blick auf neue Entwicklungen und kommentiere mit kritischer Feder jeden Schlenker der Hersteller (nicht nur bei Microsoft). Von Blog-Lesern hörte ich in den letzten 2 Jahren folgendes:

  • [  ] bei mir trat noch keiner der erwähnten Windows 10-Fehler auf – das neue Betriebssystem ist doch toll …
  • [  ] ich habe immer gerne den Blog gelesen, aber ständig mit Negativschlagzeilen konfrontiert zu werden, nein, das tue ich mir nicht an – ich bin weg …
  • [  ] ich bin von diesem oder jenem Fehler betroffen – wann gibt es Abhilfe …
  • [  ] kann gar nicht verstehen, was ihr so habt, mit meinem Linux ist mir das noch nie passiert.

Sind jetzt irgendwie willkürlich herausgegriffene Statements – von ‘alles so schön bunt hier mit Windows 10’ bis ‘was für einen Mist kippt Microsoft auf die Nutzer ab’ ist alles dabei. Daher die Frage an euch: Wie seid ihr mit Windows 10 zufrieden? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Hat Windows 10 euch zu alternativen Systemen mit Linux getrieben? Oder konnte Windows 10 euch sogar von anderen Plattformen (macOS) zurück gewinnen? Eure Meinung ist gefragt!


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73 Antworten zu 2 Jahre Windows 10 – was haltet ihr von diesem OS?

  1. Ingo sagt:

    Zumindest der Hinweis auf die Negativschlagzeilen, der von manchen Lesern kommt, passt irgendwie auch auf diesen Artikel mal wieder. Kein einziges positives Wort, es gibt im ganzen Artikel nur negative Punkte. Das ist aber schon ein wenig mehr als nur ein kritischer Blick.

    • Tim sagt:

      Was erwartest Du auch nach einer Luftnummer nach der anderen seitens Microsoft?

      Meinst Du Microsoft würde sich derartige Spielchen auch bei AZURE leisten, wie sie mit Windows seit spätestens 8 und Geschichten wie aktuell auch mal wieder dem Windows Phone seit Jahren laufen?
      Endanwender behandelt Microsoft wie Dreck.

      Mir fällt spontan Vista Ultimate ein und die versprochenen regelmäßigen “Extras”, die nie kamen… und seit dem gehts doch Schlag auf Schlag.
      Die haben zufriedene Phone Nutzer, denen Sie vor den Kopf stoßen, weils zu wenige sind. Hoffen wir mal das sie Windows 10 am PC auch wieder einstampfen, weil die Masse auf 7 stehen bleibt… wenn man an diese verlogenen Logik der Menge denn überhaupt glauben will.

      Gefühlt seit dem Mojave Experiment nimmt man Kunden nicht mehr ernst.
      Einerseits verständlich, anderseits mittlerweile zu sehr offensichtlich.

    • Holger sagt:

      Es geht nicht selten an die Grenze zu Hetze. Polemisch ist es fast immer. Die Sachlichkeit muss man sich jeweils raussuchen.

      • klaudfish sagt:

        Ziemlicher Blödsinn (“nicht selten an die Grenze zu Hetze”)!
        Auch dass manchem die positiven Wörtchens fehlen, nunja…
        Grundlage ist nunmal ein recht ambivalentes Konstrukt einer Fa. (MS), die immer schon große Schwierigkeiten zu haben schien mit Kundennähe, Kritik- und Veränderungsfähigkeit etc. – man hatte halt nie echte Konkurrenz, außer vlt etwas Apple in den letzten 10-14 Jahren. Dies ist die Grundlage für eine anscheinend immer ausgeprägtere Merkbefreitheit bei Microsoft, die dann am Ende zu solch ambivalenten Produkten wie win “as a service”-10 und oder MS-office führen kann. Und eben auch geführt hat, ohne Not. Dass so etwas erstmal Widerspruch verursacht und erst in zweiter Linie Zustimmung und/oder „pos. Tönchens“, liegt in der Natur der Sache – und ist bei MS zu verorten, nicht in/an diesem Blog!
        Denn von der Grundlage her ist Windows 10 ja erstmal ein durchaus gutes bis sehr gutes Betriebssystem, eigentlich. Wären da nicht die unnötigen Abstriche/Zumutungen, genannt seien nur Handling der (Zwangs-)Updates, stark eingeschränkter Datenschutz, etc., man könnte fast ein ‘zufrieden’ druntersetzen. So aber bleibt es ein ambivalentes System mit teils ärgerlichen, weil unnötigen Zumutungen, Beschränkungen, wie immer man sowas bezeichnen möchte.

        Dummerweise führt die bereits erwähnte nicht wirklich vorhandene Konkurrenz dazu, dass MS sich meist nicht oder kaum bewegt, sondern weiterhin lieber im eigenen Saft badet. Die Leute kaufens Zeug ja trotzdem. So als wenn es fast nur einen (großen) Hersteller von PKW gäbe, der einem dann mangels Alternative(n) auch Autos mit rechteckigen Reifen andrehen könnte (‘die werden schon rund – iwann…’).

        Dummerweise ist linux überhaupt so gar keine wirkliche Alternative, seit Jahrzehnten. Weil gemacht von Bastel-Wastls – für Bastel-Wastls. Motto immer schon: Nur-Benutzer? Wasn das…
        Beispielhaft für die ewige und nach wie vor zu ausgeprägte Unwilligkeit der Linux-Welt ist der Kommentar bei heise:
        “Linux scheitert an Egozentrik”
        https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Linux-scheitert-an-Egozentrik-3766433.html
        mit quasi einer Fantastilliarde Kommentare…
        ;)
        sowie der podcast “#heiseshow: Wann kriegt Linux die Kurve und erobert den Desktop?”
        https://www.heise.de/newsticker/meldung/heiseshow-Wann-kriegt-Linux-die-Kurve-und-erobert-den-Desktop-3770099.html
        Danach wird klar, was es den MSlern bereits seit langem ist, es wird ewig so weitergehen, linux ist nett, bleibt aber in der Nische.
        Traurig aber wahr. MS wird sich nicht bzw. sehr wenig bewegen, schlicht weil sie nicht müssen. Erst wenn die Macht der Verbraucher oder user mal angewendet werden würde (Illusion) oder die Rendite gefährdet wäre, setzte eine Veränderung ein. Davon sind wir anscheinend paar Lichtjahre entfernt, nach wie vor…

        • Uwe Albrecht sagt:

          das sehe ich anders:

          Linux hat Android den Weg bereitet und Google hat im Konsortium die Hauptimpulse gesetzt.
          Wenn wir bedenken, dass erste Androidgeräte und die Bekanntgabe von Windows 7 noch nicht einmal 10 Jahre zurückliegen, wird deutlich, wie schnell sich die Welt verändert. Heute dominiert Android mit 9 von 10 Geräten die Smartphonewelt und die kostenpflichtigen Windows XP, 7, 8 oder 8.1 sind trotz aller Zwangs- und Geschenkaktionen noch auf rund 8 von 10 Windowsdesktops. Es darf sicher geschätzt werden, dass nur 1 von 10 Desktopanwendern das Geschenk freiwillig und bewusst angenommen hat und ebenfalls rund 1 von 10 Desktopanwender zwangsweise mehr oder wenig überrumpelt wurde. Der klägliche Rest beschäftigt sich gezielt mit mehreren Desktops gleichzeitig und ist jederzeit bereit und fähig, Windows 7 bis 10 komplett mit dem Officepaket gegen Android, Linux, Chrome OS – Lösungen auszutauschen, wenn Microsoft die Wahlfreiheit weiter einschränkt. Im Firmenumfeld sieht es nochmals 50% schlechter aus. Erfolgsgeschichten sehen anders aus. Meldungen wie diese: „Microsoft verliert Office-Großkunden mit 56.000 Nutzern an Google“ wird deutlich, es verändert sich alles noch viel schneller….

          http://winfuture.de/news,98876.html

          Die Älteren setzen mehrheitlich auf Stabiles und Bewährtes (und dazu gehört jetzt auch Linux). Die Jüngeren kennen hauptsächlich Lösungen unter Android und diese noch wachsende Welt ist x-mal größer als die schrumpfende Windowswelt. Es ist an der Zeit, dass Microsoft erkennt, dass die Abstimmung mit den Füssen längst stattgefunden hat und neben dem frischen aber halbgestorbenen Neuen (ohne Mobilstrategie) auch das Bewährte wieder in den Marketingfokus muss. Jeder der möchte kann auch weiterhin die halbjährlichen Upgrade-Orgien durchziehen und sich freuen wenn alles klappt und nur Einstellungen wieder geradegerückt werden müssen. Die Mehrheit wünscht sich das nicht und Langzeitsupport selbst auf 1 € – Basis monatlich für alte Windows 7 Kisten ist noch ein Milliardengeschäft für mehr als 10 Jahre, wenn Microsoft erkennt, dass es sich nicht mehr lohnt, nur für 2 von 10 Desktops tätig zu sein. Die Mehrheit zahlt lieber dafür, dass sich nicht soviel verändert und alles stabil und sicher bleibt. Die Minderheit ist bestenfalls für Geschenke bereit.

          Den Erfolg oder Misserfolg teilen weitere Marktteilnehmer, die auf Windows gesetzt haben ebenfalls mit Ihrer Programmstrategie. Wer wie z.B. Spotify das komplette Windowsfeld von XP bis 10 abzudecken versteht und auch alle anderen Plattformen gut abdeckt, hat einfach mehr zahlende Kunden. Wer sich allein von Windows 10 und einem funktionierenden Store abhängig macht, läuft Gefahr an Marktbedeutung zu verlieren und kommt mit seiner Entwicklung ins Schleudern. Dort auch vertreten zu sein, ist nicht schädlich, aber nur dort vertreten zu sein ist sehr riskant. Die berühmt berüchtigte Abwärtskompabilität ist für Microsoft genauso marktentscheidend wie die schon erkannte und jetzt ebenfalls notwendige Seitwärtskompabilität zum Wettbewerbsprodukt. Microsoft steckt sichtlich mehr Energie in Android, Mac und iOS, als in die eigene Plattform, was Office 365 & Co angeht.

          • klaudfish sagt:

            tu das (“sehe das anders”).
            Ändert allerdings nichts.
            Anmerkungen sind nat nur auf klassische BS bezogen (gewesen), und nicht auf etwaiges “Handapparat”-gezumpel… ;)

  2. Da-T sagt:

    Windows 10 Enterprise Edition 2016 LTSB mag aus Datenschutzaspekten noch halbwegs angehen … die Professional ist deswegen bei uns raus (und hey, wer redet denn überhaupt über die Home :-) ).

    Die Frechheit sind Update-Ungereimtheiten, sowie Zwangsupdate und die jüngst ausgesperrten CPU-Modelle. Planungssicherheit schaut anders aus.

    Mit jedem Release funktioniert irgendwas anderes nicht, wird weggelassen oder es sind derbe Bugs drin.

    Beispiel: Jüngst in der 1703 das Verbinden von EAP-TTLS verschlüsselten WLANs (“eduroam” an Unis und Hochschulen). Mal davon ab, dass es in der Vorgängerversion sehr einfach unter Umgehung von essentiellen Sicherheitseinstellungen möglich war (Bug, der Anwender klickt einfach auf das angebotene WLAN und wird verbunden nachdem er die Zugangsdaten ruasschleudert) – man konnte diese Art des WLAN-Zugangs in 1607 sicherheitstechnisch einwandfrei konfigurieren. Redmond hat den Bug wohl erkannt und mit dem 1703 Release EAP-TTLS kaputt gemacht; Die Einstellmöglichkeiten sind noch vorhanden – funktionieren halt nicht.

    Ist dann schon blöd, wenn Anwender mit Privat-NBs nach der Beglückung durch das Zwangsupdate antraben und einen anmachen, dass “Ihr” WLAN nicht mehr funktioniert. Das Problem wurde nach einiger Zeit erst durch Drittanbieter-Software gefixt – nix Microsoft. Bloss gut, dass es sich mit der Verteilung der 1703 Version wie Kaugummi hingezogen hat. Problemlösung durch Aussitzen ist auch ein Ansatz, den man sonst eigentlich nur aus der Politik kennt.

    Privat bin ich nun schon mit dem zweiten Notebook bei Linux (Mint 18.2 Cinnamon) und habe das System samt Daten in 20 Minuten vom ersten NB (Skylake) auf das zweite NB (Kabylake) umgezogen gehabt.

    Und da war keine Meldung a la “Sie sind Opfer von Software Piraterie”. Dafür bin ich unter Linux auch kein Opfer der Entwicklung indo-amerik. Saft-Ware.

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  4. Michael Uhlenbruck sagt:

    Als Insider der ersten Stunde und Dauernutzer des Systems auf relativ vielen verschiedenen Rechnern und Notebooks finde ich Windows 10 als ein sehr gutes Innovatives System, was nicht ausschließt auch Linuxsysteme für verschiedenste Aufgaben zu nutzen. Als Profi war mir von Vorneherein klar, das ein Nagelneues System vom Reißbrett nicht ohne Probleme starten würde, allerdings verstehe ich auch nicht wirklich, warum immer und immer wieder nur die (meines Erachtens) kleineren Fehler aufgewärmt werden.Genau das Gleiche beim Datenschutz und den dazu gehörigen Einstellungen: Kein anderer Anbieter bietet soviel Information und Einstellungsvielfalt beim Datenschutz (Siehe Linux oder Apple Betriebssysteme, auch Google ist nicht gerade Vorreiter beim Datenschutz ). Man sollte doch mal die Kirche im Dorf lassen und Anerkennen das der Hersteller MICROSOFT hier mit voller Informationsvielfalt und Einstellungsmöglichkeiten voran geht.

  5. ThBock sagt:

    “Hat Windows 10 euch zu alternativen Systemen mit Linux getrieben?”

    Nee!
    Das war schon Windows 8.
    Seitdem benutze ich fast ausschließlich Linux Systeme (hauptsächlich Ubuntu).
    Hab’ nur noch eine alte Windows 7 Kiste, um ab und zu mal ein (älteres) Spielchen zu zocken.

  6. Tim sagt:

    Nix.
    Vom Ding her genau das gleiche wie Windows 7, nur eben mit Features die die Welt nicht unbedingt braucht. Sieht man schon an Computerspielen, “einst” exklusiv Win10 mit einer Handvoll toller, besserer, hipper DX12 Funktionen, die dann doch auf DX11 “portiert” unter Windows 7 verkauft werden, damit überhaupt genügend Geld für dessen Entwicklung reinkommt. Zudem laufen die Titel unter 7 sogar besser…

    Dafür hat man im Spielemarkt einen neuen Zweig geschaffen. Früher wurden Konsolenspiele auf den PC portiert und heute kommen dazu noch portierungen aus dem Smartphone und Tabletmarkt… Da weiß man doch, wofür man teuer hochgezüchtete Spielehardware einkauft. Für “Apps”.
    Der “sterbende” PC Markt stirbt so nebenbei noch schneller, weil die Hardware dank Apps und dessen Portierungen bis hin zu mehr oder weniger simplen Browseranwendungen noch wesentlich länger überlebt… Dafür braucht man dann eher Chrome, aber kein Windows 10.

    Danke Microsoft, für dieses Windows 10, das bis heute eigentlich niemand braucht.
    Nicht mal der Witz mit der angeblichen Sicherheit ist hier noch ein Argument.

  7. Markus sagt:

    Ich liebe Windows 10. Großartige Probleme hatte ich bisher nie, egal ob auf Desktop, Tablet oder Lumia. Inzwischen läuft auch mein Server mit Windows Server 2016. Einzig die großen Updates zweimal im Jahr find ich persönlich jetzt nicht so dolle, Einmal im Jahr würde mir reichen. Ich fahr diese Updates in der Regel eh etwas später.

    • Tim sagt:

      Du bist also zufriedener Besitzer einers Luminas und liebst Windows 10 ohne jegliche Kritik?

      Echt kein Wunder das Microsoft meint, uns Kunden auf der Nase rumtanzen zu können…

      Ich meine das nicht böse, ich staune bloß darüber.
      Wie soll sich jemals was verbessern? Grade mit Telefonen hat MS seine Kunden immer wieder fallen gelassen und nie etwas aufgebaut, was dazu hätte führen können, was Google mit Android geschafft hat.
      Es war doch mit jeder Nummer hinter dem Namen die gleiche Geschichte.

      Mir ist nie in den Sinn gekommen ein Windows 10 Telefon zu kaufen, weil ich das Ende schon kenne… Das liegt nicht mal daran das ich die Hardware oder Software scheiße finde… sondern weil es eben Microsft ist und die nach Lust und Laune solche Geschichten beerdigen.

      Die Spielen kurz damit rum und dann kommt das nächste “Ding” was interessanter für sie ist…

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  9. Martin Feuerstein sagt:

    hab gerade “Terminator – Die Erlösung” gesehen – warum juckt das gerade so, wenn ich parallel einen Born-Beitrag zu Windows 10 sehe?!?

  10. Michael sagt:

    Als Privatanwender haben wir jeder (nur) einen einzigen PC (Thinkpads, 5 und 7 Jahre alt) die mit Windows 7 bestens laufen. Da 2020 der Support für Win 7 ausläuft, steht der allmähliche Umstieg auf Linux an. Linux Mint, zuerst nur in einer Virtuellen Maschine zum Einarbeiten und Testen, laufen jetzt beide BS als Dual-Boot parallel.

    Für private, nicht professionelle Anwendungen, wie Internet, Mail, Multi-Media, Video-Schnitt und -Bearbeitung, einfache Spiele etc. reicht Linux völlig aus. Solange die Hardware einwandfrei funktioniert, gibt es keinen Grund zu irgendeinem Wechsel; alle zwei Jahre einen neuen Rechner … nein danke.

    • Tim sagt:

      Stimmt.

      das Thema “einfache Spiele” könnte sich auch ganz schnell verändern.

      Seit dem immer mehr Spiele Titel zum Beispiel mit der Unity Engine erscheinen und diese auch immer besser werden, wird der Schritt von Windows weg immer kleiner und wahrscheinlicher. Auch schaffen es immer mehr kleinere Studios ihre mobilen Spiele Apps auf den PC und Konsole zu bringen und dort zum Teil durch Mod-Support enorm aufzuwerten, so das diese Spiele immer häufiger interessanter werden, als die Spiele der großen Publisher, die mehr, oder weniger altes neu verpacken und eben nicht mehr flexibel genug sein können, weil die Umsätze sicher sein müssen.

      Durch das bewerben, bekannt machen und ermuntern von und zu UWP hat Microsoft sich auf App Ebene vielleicht selbst ein Bein gestellt und einen Sargnagel geschaffen, weil echte Universale Anwendungen eben kein Windows benötigen. Und es funktioniert auch ohne Microsofts Knebel Spielchen.

  11. sascha sagt:

    Aus “Qualitätsgründen” (MBP Late 2011) vor Jahren vom Mac zu Windows gewechselt.

    Windows 10 fand ich zunächst eigentlich ganz ok, aber die ganzen Ecken und Kanten und die zumindest für mich unklare Strategie (insbesondere Windows Mobile regt mich da immer noch auf) haben dazu geführt das ich Anfang des Jahres wieder zurück zum Mac & Co (iPhone/iPad) gewechselt bin.

    Hat auch seine Macken und ist nur ein anderer goldener Käfig, passt mir aber viel besser.

    Ich konnte die extrem negative Haltung zu Windows 10 lange auch nicht nachvollziehen, aber früher oder später erwischt es halt auch Dinge die einem selber wichtig sind.

    Arbeitsmäßig kann ich Windows (10) aber auch nicht entkommen, dann muss man halt z.B. wunderbare Werbung wegkonfigurierten…

  12. Remo sagt:

    Alles gut … bis jetzt ;-)

    Ich wurde seinerzeit ohne mein Zutun automatisch von W7Pro aus umgestellt. Sowas bezeichne ich gelinde als Nötigung. Eigentlich habe ich vor gehabt, erst mal meine SW und HW zu prüfen, ob sich da möglicherweise ungewollte Überraschungen zeigen. Aber MS weiss ja, was wir als User wollen. Zu meinem Glück ging der Upgrade aber abgesehen von Schweissausbrüchen meinerseits, gut über die Bühne. Einzig meine Roland/Boss verweigerte mangels aktuellem Treiber den Dienst. Das habe ich aber auch in den Griff gekriegt (W8.1 Treiber mit modifiziertem Setupfile sei Dank).

    Seither ist Ruhe im Karton und das hat sich auch mit 1703 nicht geändert.

    Was mich sehr stört, ist die Kadenz mit den Feature Updates. Alle 6 Monate wieder so ein Update/Upgrade vor die Füsse geschmissen, finde ich, sagen wir mal, äusserst anstrengend. Klar kann man auch darauf verzichten … bis man dann aus dem Support fällt.

  13. Eike Justus sagt:

    Für meine paar Desktop-Anwendungen (Videos, Office, Grafik) und Surfen ist das System viel zu überkanditelt. Ich brauche keine Cloud, kein Cortana, keine Apps, keinen Store, kein Edge, keinen tablet mode usw. usw.
    Und nicht mal “meine” klassischen Funktionen können stolperfrei gwährleistet werden. Aber so ist das mit eierlegenden Wollmilchsäuen.
    Eigentlich habe ich es mir nur zugelegt, um den Support länger laufen zu haben, sonst wäre ich bei Win7 geblieben. Das habe ich noch auf meinem “Haupt-Rechner”, an dem ich etwa 80% arbeite.
    Ich sehe ein, dass das auch mit meinem zunehmenden Alter zu tun hat.

  14. Andreas B. sagt:

    Ach, Herr Born, …
    ist die Frage ernst gemeint? – OK also: Ich mag’s nicht, ich will’s nicht, es taugt nix!
    Mein einziger Trost ist nur, dass ja bald Ihre “Windows 10 Powertipps” erscheinen. (Hab schon mal meinen Buchhändler drauf angespitzt.)

    • Günter Born sagt:

      Klar war die Frage ernst gemeint. Gut, ich habe meine Vorbehalte gegen Windows 10 als Basis für mein Arbeitsumfeld – wurden ja häufig genug im Blog thematisiert.

      Nur schaue ich auch über den Schüsselrand und muss zur Kenntnis nehmen, dass andere Nutzer oder Entscheider ggf. andere Prioritäten/Erfahrungen haben bzw. setzen.

      Könnten ja durchaus Aspekte dabei sein, die ich übersehen habe. Dümmer wird man dadurch nicht wirklich – oder? Und das soll jetzt nach Möglichkeit mein einziger Kommentar zu diesem Artikel werden.

    • Andreas B. sagt:

      Ja, ich habe doch noch einen Aspekt, der bisher nicht angesprochen wurde:

      Durch die ständigen Änderungen (besonders bei den halbjährlichen Feature-Upgrades) geht der normale Sicherheitsinstinkt des Nutzers verloren. – Ich meine das “Fahrgefühl” fürs Betriebssystem, ob es normal läuft wie sonst, oder irgendwas unter der Motorhaube scheppert. (Man ist sich ja nie sicher, ob wiedermal irgendwas bei den Einstellungen verbogen wurde …)
      Diese subjektive Seite (also das Gefühl für die Maschine) ist aber m.E. vielleicht noch wichtiger als technische Schutzeinrichtungen. – Oder wie es die Sportflieger etwas drastisch sagen würden: Eine vertraute Maschine kann man sozusagen “mit dem Hintern fliegen”.

  15. André sagt:

    Windows 10 ist eine riesige Baustelle, die per Design nie fertig wird.

    Technisch wird es immer besser (RAM Komprimierung, EMET im Kernel, bessere DPI Skalierung auch bei Win32 Anwendungen, endlich Adressleiste in regedit.exe), aber die grauenhafte UI mit 16 Farben, Zwangsinstallation von sinnlosen Apps, Zurücksetzen von Benutzereinstellungen beim Upgrade, total instabile UI die so oft abkachelt, nervt.

    Auf meinem Hauptsystem wird Windows 10 nie eine Chance bekommen, da läuft noch Windows 8, was man anpassen konnte (Aero Glass + StartIsBack) und trotz der monatlichen Updates läuft es einfach. Bei Win10 ist im halben Jahr die VM hinüber und ich fange mit der ISO von der neuen Halbjahresversion erneut an obwohl ich die VM nur kurz nutze um mit dem neusten Visual Studio code zu kompilieren, den man mit alten VS Versionen nicht mehr kompilieren kann.

    Windows 10 ist einfach das schlechteste Betriebssystem aller Zeiten.

  16. Till sagt:

    Ich habe mit Windows 10 nicht mehr oder weniger Probleme als mit Windows 7 oder Windows 8.1.

    Ob ich damit zufrieden bin? Sagen wir es so, es gibt sicher Dinge, die man besser lösen kann. Kein System ist perfekt. Aber ja, ich habe eigentlich keine Probleme mit Windows 10. Es funktioniert alles und ich habe keine Einschränkungen. Das System ist schnell und läuft bei mir absolut stabil.

    Bekomme ich jetzt Ärger?

    • Nobody sagt:

      “Bekomme ich jetzt Ärger?”
      Nicht im engeren Sinne.
      Nur ein halbes Stündchen Spezialbehandlung auf der Streckbank . ?

    • Michael Bickel sagt:

      “Ich habe mit Windows 10 nicht mehr oder weniger Probleme als mit Windows 7 oder Windows 8.1.”

      Genau, persönlich habe ich sogar deutlich weniger. Irgendwie hat man bei vielen ja immer das Gefühl als ob Windows 7 und früher absolut unproblematisch gewesen wären, was ich aber ganz anders in Erinnerung habe.

      Es ist sicher auch nicht jedes Problem immer auf Windows zurückzuführen, was sicherlich auch erklärt, warum es bei manchen perfekt läuft bei anderen weniger, aber das war auch schon früher so.

      Windows 95 und früher hatten halt den Vorteil, dass es noch kein Internet in der Masse gab, wo man so richtig meckern konnte :)

      Früher war der Schnee höher, die Sommer sonniger und die Lebensmittel alle frischer, und so ist das wahrscheinlich auch mit der Windows 7 und früher Verklärung.

      Ein Trost für Windows 10 dürfte sein, wird es dann doch mal ein Windows 11 geben, dann werden sich alle an das so tolle Windows 10 erinnern, wenn über Windows 11 geschimpft wird.

  17. schae sagt:

    Seit es Windows 10 gibt, benutze ich den neuen Browser Edge. Aber leider auch nach 2 Jahren kommt es immer wieder vor, dass der Browser “einfriert” oder einfach nicht
    mehr funktioniert. Das ist meiner Meinung nach schon ein Armutszeugnis für die doch
    sehr grosse Firma Microsoft.
    Und um allfälligen Tipps zuvor zu kommen: Ja, ich weiss, dass es andere, bessere Browser gibt. Nur wenn niemand diesen Edge benutzt, so wird er auch nicht besser!

    Also Windows 10 ist sicher keine Erfolgsgeschichte!

  18. Janami25 sagt:

    Windows 10 ist optisch und haptisch eine einzige Baustelle (mehrere Oberflächen und Designs), und wird es auch bleiben, solange es “as a Service” bleibt.

    Ich finde die Flachheit ohne besondere Reize einfach grauenvoll (fehlende Plastizität bei den Symbolen, Einfarbigkeit, Einstellungsmenüs mit verschenkter “weisser” Fläche ohne informativen Mehrwert). Mir fehlt die für mich wesentlich leichtere Unterscheidbarkeit von Symbolen und globale Einheitlichkeit gegenüber Windows 7.

    Nur rudimentäre Farbwahl und keine Effekte. Einfach langweilig.

    Die Kacheldesigns, dazu 2 verschiedene Ansichten (samt Texten und Strukturierung) lassen mich glauben, es wäre eine frühe Alpha Version, und nichts fertiges.

    Das Startmenü ist für mich ein absoluter Rückschritt für einen Mausfetischischten. Keine Eigenen Ordner / Verknüpfungen in einer Kaskadierenden, logischen Darstellung möglich, nur dicke, bunte Kacheln, wie auf einem 5 Zoll Smartphone. Oder alle installierten “Apps” in einer Liste…Einfach ätzend.

    Die Apps sind für mich unnützer Spielkram und könnten allesamt verschwinden. Sie können niemals den Funktionsumfang einer guten Software ersetzen, und werden sowieso ständig angepasst und geändert, als wenn es kein morgen gebe.

    Leider ist so gut wie alles was “nervt”, als System App definiert und lässt sich nicht offiziell deinstallieren. (Filme & TV, Fotos, usw.). Diese stellen sich meist beim öffnen einer Datei per Kontext auch immer an die ersten Stelle und müllen die Übersicht zu.

    Alle 6 Monate ein “Service Pack=Feature Upgrade” würfelt alles wieder durcheinander oder schmeisst gewohnte Einstellungen/Bedienungen wieder über den Haufen. So was kann man vielleicht auf dem Smartphone machen, an meinem Arbeitsrechner erwarte Ich Kontinuität, und keine Experimente durch Microsofts Jungprogrammierer. Man fängt faktisch alle 6 Monate wieder bei Null an, mit neuen Bugs, die meist erst dann behoben sind, wenn schon das nächste Feature Upgrade vor der Tür steht. Es ist wie auf den deutschen Autobahnen: eine einzige Dauerbaustelle.

    Externe Treiber und Software Entwickler müssten sich eigentlich dauernd die Haare raufen, unentwegt hinterher hecheln zu müssen, um Anpassungen vorzunehmen. Aber da sagt lieber keiner was, sonst ist man schneller bei Microsoft durch, als einem lieb ist.

    Von Admins und IT, die Systeme pflegen müssen (ES GIBT NICHT NUR DIE LTSB in Firmen!), ist das ein hoffungsloser Fall.

    Die Zwangsupdates….der grösste Schrott, den Microsoft sich hat einfallen lassen. Warum müssen Treiber auch Zwangsaktualisiert werden ? Rafft man bei MS nicht, das in der vielfältigen PC Welt auch unterschiedliche Treiber benötigt werden, manchmal auch ganz bestimmte Versionen, damit es nicht zu Problemen kommt ? Offensichtlich nutzen die MS Heinis alle ein 08/15 Standard Surface…Wenn es da funktioniert, dann auch überall anders….aber sicher. ;)

    Allein für die Sicherheitskritischen Updates wären Zwangsupdates für mich zu verkraften, aber MS hat das ja inzwischen auf alles ausgeweitet, damit man ja immer auf dem aktuellen Stand bleibt. Wobei man nebenbei nicht mehr unterstütze Hardware (aus Microsofts Augen) einfach herauspatchen kann, ohne das der Kunde was machen kann. Friss oder stirb, und das alle 6 Monate. Das ist nicht mehr lustig. Bei einem Service Pack (Windows XP bis Windows 7) gab es das alle 1,5-2 Jahre, aber selbst da wurde Hardware nicht künstlich blockiert. Der Kunde konnte entscheiden, ob er es probiert und ob es läuft. Offiziellen Support gab es damals dadurch auch nicht, was gerne immer wieder Jünger als Rechtfertigung für diesen Schwachsinn bei Windows 10 anbringen.

    Ja, bei den Pro Versionen kann man Feature Upgrades und normale Updates schieben. Warum ist das nicht auch bei der Home Version der Fall ?! Haben die Kunden hier vielleicht keine Probleme oder sind zweitklassig ? Immerhin ist diese Version der Standard auf nahezu allen Geräten.

    Edge ist eine einzige Katastrophe, und ist jetzt selbst nach 2 Jahren noch immer unstabil oder es fehlen jede Menge (versprochener) PlugIns.

    Das ganze Ökosystem ist sowieso schon “dank” der Mobile Politik und der Erfolglosigkeit dahingehend gescheitert. Des Weiteren, Windows 10 hat seit September letzen Jahres so gut wie keine Zuwächse. Also, nach dem Gratis Jahr, liegt man bei ca 26% Marktanteil weltweit. Gibt das MS selber nicht zu denken ?

    Wo wären die denn mit Windows 10, wenn es nicht 1.) Gratis 2.) zwanghaft auf vielen Rechnern installiert worden wäre ?! Wahrscheinlich noch schlimmer als es bei Windows 8.1 wurde.Wobei – und das ist das traurige daran – Windows 10 lässt sich immer noch mit den Windows 7 und 8.1 Keys problemlos aktivieren. Daran sehe Ich, das es MS auf jeden Nutzer ankommt und es immer noch gratis erhältlich ist.

    Trotzdem tut sich da kaum was. Sicher, irgendwann müssen die Nutzer wegen neuer Hardware sich entscheiden, was man installiert. Vorrausgesetzt man bleibt bei Microsoft. Nun ja, es gibt ja noch Windows 8.1 bis 2023, und Windows 7 noch bis 2020 (Si-Patches).

    Das Cloudgeschäft wäre auch ohne diesen ganzen unerträglichen Zwangsschwachsinn mit den ganzen Restriktionen für Privatkunden gut gelaufen. Aber irgendwann einmal braucht man die Privatkunden oder kleineren Unternehmen doch wieder. ;)

    Ignoranz und Arroganz, das verbinde Ich leider mit Windows 10. Das soll keine Beleidigung gegen irgendeinen Nutzer sein, sondern das geht in Richtung MS.

    Trotz des grossen Insider Programms gibt es zu viele Bugs…Oder gerade deswegen ?! ;) Ich habe das Gefühl, da sitzen nur Nerds, die gerne herumexperimentieren, aber mir als Kunde, der ein stabiles und ausgereiftes (eben fertiges) System will, keinen Deut weiterbringen. Ich finde es gut, das sich viele einbringen, habe Ich ja auch gemacht. Aber kaum was substanzielles hat sich geändert, solange MS seinen Kurs fährt. Und die Vorgaben und die Marschrichtung kommt immer vom “CHEF”. ;)

    Für mich ist das alles keiner Erfolgsgeschichte, im Gegenteil. Ich hatte mich vor 2 Jahren richtig auf Windows 10 gefreut. Was dann dabei heraus gekommen ist, hat mich richtig enttäuscht. Dagegen finde Ich Windows 8.1 richtig gut.

    Nur meine Meinung, ohne jemandem nahe treten zu wollen.;)

  19. Al CiD sagt:

    Bei mir läuft Windows 10 v1703 (seit den Anfängen Insider) auf einem alten (Q33, E4500, 3GB) Office-PC solide und, dank SSD, ausreichend schnell… bis auf die Updates… und von den Upgrades ganz zu schweigen.

    Auf meinem Arbeitsnotebook habe ich das System bewusst Mitte 2016 von W7Pro aus “zwangsupgraden” lassen, bin zuletzt aber auf die LTSB gewechselt.

    Alle Rechner natürlich im Dual-/Multiboot mit Linux ;-)

    Im Grunde “läuft” Windows10 einfach und in Zeiten intensiver Smartphonenutzer ist es mit der Datensicherheit sowieso egal, ob Windows 10 das auch so macht… aber nicht für mich halt. Ich mache mir schon etwas daraus, meine persönlichen Daten “einfach so” und “dauernd” ins Internet zu stellen, egal wem…

    Auch bin ich nicht der Typ, dem man vorschreiben mag, wie ich was zu machen habe… erst recht nicht “heute so, morgen so”.

    Fällt es nur mir auf oder täusche ich mich, dass MS mit der Win10-Politik ein wenig an Ubuntu erinnert, nicht nur in der Linux-Shell?

    – Support für 18 Monate, normales Ubuntu auch
    – Halbjährliche Upgrades/Updates im Jahr, normales Ubuntu auch
    – LTSB mit längerem Support, Ubuntu LTS auch (zB. 1204, 1404, 1604…)
    – Eine Oberfläche für Desktop, Laptop, Tablet, Smartphone… Ubuntu mit Unity auch… Unity hat Ubuntu für die nächste LTS-Version aber schon wieder aufgegeben, wie auch schon die Systeme für Smartphone und Tablet -> zu viel Aufwand und keinem hat es gefallen… :-P

    Ubuntu hat aber eben auch jede Menge verschiedener Anpassungen, je nach Gusto, wie Kubuntu, Xubuntu, mit Gnome, mit Budgie, etc… und dann noch die auf Ubuntu basierenden Distros, wie LinuxMint, die einen Gewissen Mehrwert, eine Alternative darstellen…

    … und Ubuntu ist Linux, ICH kann es ändern und anpassen (lassen), bei Win10 heißt es “Guck, wie du damit zurecht kommst”.

  20. Jens sagt:

    Insider der aller ersten Stunde und Windows 10 läuft in der aktuellen offiziellen Release Version auf dem Haupt-PC und auf meinen Surface Pro 4 läuft die jeweils aktuellste Insider Build.

    Habe auch schon etliches Feedback produziert, wovon leider so gut wie nichts umgesetzt wurde. Auch die ganze Feedback-App ist nicht so toll, da hier doch viele Kiddies 100000000mal posten wenn sie ein Update nicht installieren können. Anstatt gescheitem Feedback wird oftmals nur Müll produziert…

    Rein prinzipiell ist Windows 10 eine feine Sache und die logische Weiterentwicklung. Es läuft im großen und ganzen auch soweit ohne größere Probleme. Allerdings gibt es wie einige auch schon kundgetan haben noch viele Baustellen im System. Es fängt schon damit an, dass alte und neue Oberflächen vorhanden sind und generell kein einheitliches Design. Gut das wird vermutlich kommen, aber dauert halt dann leider etwas zu lange. Vielleicht hätte MS sich etwas mehr Zeit lassen sollen mit dem Windows 10 Release. Daneben gibt es hier und da kleinere und mittlere Baustellen, die hoffentlich ebenfalls ausgebessert werden. Klar bei manchen dauert es einfach zu lange. Andererseits hat sich technisch mit Windows 10 so einiges unter der Haube getan, was durchaus zu begrüßen ist.

    Zu der ganzen Thematik Datenschutz: Außer vlt. unter Unix/Linux besteht das Problem doch mehr oder weniger überall. Mittlerweile gibt es auch etliche Einstellungsmöglichkeiten – inwiefern diese wirklich greifen sei mal dahingestellt – aber das sieht bei anderen OS nicht anders aus..

    Unix/Linux-OS sind leider absolut keine Alternative für den 0815-Anwender. Diese sind leider einfach unbrauchbar und auch absolut hässlich und Anno 1800. So gut auch manche Konzepte davon sind – so lange diese nicht deutlich Benutzerfreundlicher werden und es mehr und gescheite Anwendungen gibt, wird das immer so bleiben. MacOS wird auch eher das Nischendasein führen, auch wenn hier einige gute Konzepte vorhanden sind.

    Es ist wie überall – alles hat seine Vor- und Nachteile. Ist bei Autos z.B. nicht anders, da gibt es auch zich Marken – der eine liebt seinen Golf, der andere seinen Benz und wieder einer seinen Bugatti. Das eine Auto hat mehr PS, ein anderes braucht mehr Kraftstoff…. So ist es auch bei den OS. Alles hat Vor- und Nachteile und jeder so wie er es mag. Und es gibt überall Verbesserungspotential, selbst bei einem Unix/Linux OS :)

  21. Dieter Schmitz sagt:

    Ich bewundere die Konsequenz, mit der Microsoft bei Windows 10 seit Anfang an ZWEI (2) verschiedene Systemsteuerungen einsetzt.

    Geht es noch verwirrender?

    Und dieses flache, graue Design der neuen Einstellungen verschlechtert die Wiedererkennung der Funktion. Ganz abgesehen davon, dass man nicht weiss, wo die Schaltfläche endet.

    • Ralph sagt:

      Wird doch schon “besser”. In 1703 ist die alte Systemsteuerung doch übers Kontextmenü schon nicht mehr erreichbar (über die Suche hingegen schon). Man ist halt zur Einführung mit der neuen Systemsteuerung nicht fertig geworden, hatte dann andere Prioritäten, wie mir scheint. Doch so langsam verschwindet die alte Systemsteuerung ja doch immer mehr. Sei halt nicht so ungeduldig ;-)

  22. Ralph sagt:

    Wenn ich das, was ich jeden Tag als Dienstleister mit Windows 10 so alles erlebe, hier niederschreiben würde, dann würde das Seiten füllen. Ich bin privat Linux-Nutzer und froh darüber. Meine persönliche Meinung zum Geschäftsverhalten von Microsoft würde allerdings wohl den Straftatbestand der Beleidigung erfüllen.

    Auf der anderen Seite muss ich das Zugeständnis machen, dass die administrativen Dinge seit Windows 8 deutlich schneller erledigt sind. Mich habe auch die Kacheln in Windows 8 und 8.1 nie gestört. Die ständigen Veränderungen in Windows 10 für nicht versierten und vielleicht dazu noch älteren Nutzer nicht schön, für mich als Techniker sind sie aber kein Weltuntergang.

    Wären da nicht die vielen kleinen Fehler (ich habe hier als Beispiel seit 1607 verstärkt immer mal wieder Kunden, bei denen das Netzwerk plötzlich nicht mehr geht. Dummerweise denken die Kunden, der Rat zu einem “Neustart” bedeute, den Rechner herunter zu fahren und dann wieder einzuschalten, was Dank Fastboot gleich mal gar nichts nutzt). Die spielende Bekanntschaft hat eh kein Problem mit Windows 10.

    Solange ich also nicht gezwungen werde, es selbst zu nutzen, ist meine Welt in Ordnung, denn immerhin kann ich davon ausgehen, dass ich Dank Microsoft auch morgen noch viel Arbeit auf dem Tisch haben werde.

  23. Sherlock sagt:

    Trotz all der vielen Kritikpunkte, die man zu Recht für Win 10 anbringen muss, möchte ich Win 10 auf keinen Fall gegen Win 8.1 oder das ärmliche Museumsstück Win7 eintauschen. Immer wieder gruselig, wenn man gelegentlich mal an einem Win7-Gerät sitzt. Nur müsste sich MS von dem absolut hirnrissigen Konzept lösen, den Usern alle 6 Monate ein neues Windows aufzudrängen. Das ist einfach nur krank. Kaum hat ONU sich mühsam daran gewöhnt, wird es ihm wieder zu Klump geschlagen.

  24. Sam sagt:

    Was ich von Windows 10 halte? Nach wie vor gar nichts!

    Für mich ist das auch nach 2 Jahren immer noch ein Beta-OS, voller Fehler, einer verwirrenden Systemsteuerung und Unzulänglichkeiten an allen Ecken und Enden… und vor allem vieler gestrichener Funktionen im Vergleich zu Windows 7.

    Ich schaue mir dieses unsägliche Windows 10 auf meinem Testrechner immer mal wieder an (derzeitiger Stand: Creators Update). Fazit: Für mich nach wie vor total unbrauchbar.

    Ich bleibe so lange wie irgend möglich bei meinem, wie es hier jemand nennt “ärmlichen Museumsstück” Windows 7.

    Mit diesen meinen “ärmlichen Museumsstücken” kann ich wenigstens noch all meine E-Mails verwalten und meine Kontakte lokal verwalten, ohne daß mir die ZwangsCloud alles zerreißt, um nur einige Beispiele zu nennen, die mit Windows 10 nicht mehr möglich sind.

    Aber so verschieden sind die Ansichten.

    • Sherlock sagt:

      Jedes OS ist voller Fehler. Da OSe nicht von Gott programmiert werden, geht’s auch gar nicht anders. Natürlich fallen immer mal wieder gewisse Altlasten weg, unterm Strich hat Win 10 viel mehr gute Funktionen als Win 7. Nie war ein Windows so brauchbar wie Win10 und es läuft hier im normalen Alltagsbetrieb völlig problemlos. Fürs Verwalten der Mails funktionieren schon immer die diversen Mail-Programme bestens und Zwangs-Cloud gibt’s ebenfalls nicht. Niemand ist gezwungen, MS-Konten oder OneDrive zu nutzen. OneDrive kann man deinstallieren.
      Für so viele Dinge, die Win 10 kann, muss man in Win 7 Fremdsoftware installieren, man könnte ein Buch damit füllen. Noch nicht mal ein Screenshot ist in Win 7 einfach machbar. In Win 10 drückt man WIN-Druck und die fertige Bilddatei liegt auf dem Desktop. In Win 7 muss man entweder das umständliche Snipping-Tool bemühen oder Screenshots über die Zwischenablage verarbeiten. Mal eben ein ISO per Doppelklick als Laufwerk mounten? Auch Fehlanzeige in Win 7 usw. usf….

      • MyLife sagt:

        Doch man wird, im Gegensatz zu Windows 8.1, bei Windows 10 gezwungen wenn man Family Safety nutzen möchte. Und dabei funktioniert Family Safety bei Windows 10 auch nicht richtig. Ich konnte im Aktivitätsbericht sehen das die Kinder am Notebook waren und was sie für Programme nutzten. Aber trotz Edge-Browser konnte man im Aktivitätsbericht nicht sehen, welche Seiten die Kinder aufgerufen haben.

        • Sherlock sagt:

          Dieser ganze Family-Safety-Krempel war eh schon immer nur Spielerei, die von den Kids leicht umgangen werden kann. Nicht gerade selten sind diese da gewiefter als die Eltern-Dummerchen. Soziale Probleme kann man nicht auf die Weise lösen. Niemand ist gezwungen, diesen Unsinn zu nutzen.

  25. David Teichfloh sagt:

    Ich denke, es hängt sehr davon ab, wie man Win verwendet. Viele werden den Unterschied zwischen W7; W8.x und W10 gar nicht merken – wenn sie keinen Vergleich haben. Wer es gewöhnt ist, mit bestimmten Programmen zu arbeiten, dem ist die Version ohnehin (fast) egal.
    Ich hatte eine Tripel-Config: Linux, W7 und W10. Bis zum letzten W10-ZwangsUpdate, welches mein W7 zerschoß. W10 meinte, die Herrschaft über meine HDD übernehmen zu müssen. Funktionierte natürlich nicht – danach ging nur noch Linux. Heute: Linux und W7 – kommen prächtig miteinander aus…

    Ich habe in W10 nichts gefunden, was für mich als Privatanwender nützlich sein könnte (vor allem, da ich gut ohne ständige Online auskomme). Aber W10 ohne Internet “arbeitet” fühlbar nicht so richtig. Optisch – vergiß es. Was in W7(im Vergleich zu W10) fehlt, ersetzten Programme (KEINE Apps!). Kostet nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    Andere kommen mit W10 gut zurecht – aber kennen W7, W8, Linux nicht.
    Was soll man da sagen?

    • Sherlock sagt:

      Und es gibt Leute, die mit Win 10 bestens zurecht kommen und auch alle Vorversionen gut kennen. Ich oute mich da mal. Aus dieser Kenntnis eben ist Win 10 ganz klarer Favorit – trotz all der Dinge, die an Win 10 kritikwürdig sind. Man kann viele Seiten mit den Features füllen, die für Anwender nützlich und wichtig sind, einige hatte ich ja schon genannt.

      • Rolf Dieter sagt:

        Sie kennen also alle Vorversionen von Windows.
        Dann outen Sie Sich mal.
        Wo geht denn Ihre Timeline los?
        Windows 1.0?
        Oder doch erst bei Windows XP?

        Diese Hammerfeatures mit Screenshot, ISO mounten lassen sich alle mit zusätzlichen Tools in W7 zu realisieren.
        Das schöne daran ist, ich kann, muss aber nicht.
        In Windows 10 ist es genau umgekehrt.
        Ich muss, kann aber nicht.

        Vielleicht haben Sie jetzt auch noch einmal einen Workaround für alle wie man z.B. Cortana in Windows 10 entfernen kann. Rückstandslos. Und ich meine nicht die LTSB Version.
        Auch wie man die Telemetriedatenerfassung KOMPLETT abstellt, und nicht nur ein bisschen.
        Ach, das könnte Bände füllen mit diesen “Unzulänglichkeiten” in Windows 10.
        Demnächst gibt es ja nicht mehr eine Datensicherung in Windows 10. Dann muss ich wieder auf Fremdsoftware zugreifen. Upps, das kann ich alles mit Windows 7 Boardmitteln. Seltsam nicht wahr?

        • Tim sagt:

          “Cortana in Windows 10 entfernen kann”

          Interessanter wäre an dieser Stelle ersetzen von Cortana.
          Entfernen kann man die Trulla ja tatsächlich zum größten Teil, verliert dann aber auch Teile der Suchfunktonen, die mit Cortana verknüpft wurden.

          Es geht hier vermutlich also ums neue Startmenu als Gesamtpaket. Da greift halt eines ins andere.
          Also Hoffnungslos.

          Lösung: Windows Vorgänger benutzen, oder Microsoft die kalte Schulte zeigen und umsteigen zu den “Alternativen”…

          • Rolf Dieter sagt:

            Bei der LTSB Version habe ich kein Cortana.
            Kann aber trotzdem suchen!
            Kann also nicht miteinander verwoben sein.
            Deinstallieren geht aber in den anderen Versionen nicht.
            Dienst wird immer gestartet.

        • Sherlock sagt:

          Relevant sind einzig Versionen ab Win 7. Alles davor ist außer Support.
          Und in Win 7 musste man Fremdprogramme installieren, musste also potenzielle Fehlerquellen einbauen, die zudem die Angriffsfläche für Malware erhöhten. Mit den Fehlern, die z.B. etliche “Tools” zur Erzeugung virtueller Laufwerke in Windows auslösten, kann man Seiten füllen. Mir jedenfalls sind sie noch gut in Erinnerung.
          Die Funktion in Win 10, ISOs mounten zu können, ist zudem ebenfalls fakultativ: man kann, muss aber nicht.
          Die Telemetrie gab es schon immer in Windows und schon immer gab es Fool-Tools wie XP-Anti-Spei, mit denen sich die Leute schon damals ihre Systeme perfekt ruinierten und dann auf “Windoof” schimpften.
          Man kann das mit Bordmitteln einfach auf ein unbedenkliches Minimum reduzieren und wem das immer noch nicht genügt, der sollte auf den Einsatz von Windows verzichten. Andere machen aber dummerweise auch Telemetrie, nur bieten sie nicht die passenden Einstellungen dafür an.
          Zur Datensicherung: der in Win 7 bis heute vorhandene Imager war untauglicher Schrott. Man muss sich nur das Ergebnis ansehen und man erkennt sofort den Grund. Hier musste man leider SCHON IMMER auf Fremdware zurück greifen. Wenn dieses schauderhafte Ding endlich weg ist, muss man drei Kreuze machen.

          • Rolf Dieter sagt:

            Das Fähnlein hat in nicht mal zwei Jahren komplett geschwenkt.
            Ihr Post vom 12.10.2015 hier:
            “Man kann bei Pro etliche Einstellungen via Gruppenrichtlinien machen. Wäre bei Home auch möglich, man müsste es dort aber direkt in der Registrierung zurecht basteln. Die A-Karte hat man jedenfalls sowohl in Home als auch in Pro. Es gibt da nicht wirklich einen signifikanten Unterschied. Solange sich das nicht ändert, verwende ich Win 10 nur als Testspielzeug.”
            Es hat sich aber nichts geändert. Im Gegenteil. Pro wurden die Gruppenrichtlineien sogar fast komplett entzogen.
            Ach, und mit die beste Datensicherung basiert auf dem Windows Backup. Nennt sich Backup Assist. Noch nie innerhalb von 15 Jahren mit der Windows Datensicherung gehabt. Selbst ohne Backup Assist. Alles nur eine Frage des Wissens.
            Belassen wir es damit.
            Wir fischen in komplett verschiedenen Teichen.

  26. Administratoor sagt:

    Windows 10 ist für mich okay – mehr aber auch nicht. Ich brauche einfach ein stabiles Windows OS, weil es meine Anwendungen nur für Windows gibt. Es soll stabil, sicher, schnell und einfach zu bedienen sein. Das tut Windows 10 genauso gut wie Windows 8.1, welches ich aber bevorzuge, weil es mich nicht ständig mit Funktionsupdates oder mit Hinweisen auf für mich nicht erwünschte Funktionen nervt. Inzwischen nutze ich sogar Edge, weil es mir (im Gegensatz zum IE) einen zusätzlichen Browser erspart. Auch hier will einfach nur dass es funktioniert. Ein Betriebssystem ist für mich wirklich nur ein Betriebsystem – keine Glaubensfrage.

    • Sherlock sagt:

      Ob Win 10 mit Updates nervt oder nicht, liegt am Wissen des Anwenders um die passenden Einstellungen. Auch ist niemand zu Funktionsupdates gezwungen. Man kann seine Windowsversion bis zum Supportende nutzen, wenn man will.
      Niemand ist gezwungen, alle 6 Monate eine neue Windowsversion zu installieren.

      • Rolf Dieter sagt:

        Und jedem normalen denkenden ITler sollte klar sein, was es für ein Betriebssystem heißt, wenn man alle 6 Monate eine neue Windows 10 Version installieren “kann”.
        Frickelsoftware vom Feinsten.
        Beta ist dafür wohl nicht der richtige Ausdruck.
        Pre-Alpha würde ich sagen.

      • Tim sagt:

        “Niemand ist gezwungen, alle 6 Monate eine neue Windowsversion zu installieren.”

        Weil es “noch” ältere Windowsversionen gibt? Dolle Logik…
        Selbst wenn man jetzt aufschieben kann, kommt man an den neuen Versionen eben einfach nicht vorbei… irgendwann muss jeder umsteigen, oder fliegt nach 2 Jahren ganz aus dem support…
        Oder auch etwas länger, wenn Microsoft aufgrund Hausgemachter Probleme gegenüber den Kunden gnädig gestimmt ist…

        Das Geschrei wird erst richtig laut werden, wenn die 7er Leute umsteigen müssen werden… Da sitzen die ganzen Leute mit im Haufen drin, die solche Spielchen überhaupt nicht brauchen können. Das sind nicht nur die Daus, die eh nicht aktuallisieren, weil es sie nicht interessiert, wie so gerne behauptet wird.

        Mal schauen welche Firmen dann wohl wohin wechseln werden… Google und Apple reiben sich schon die Hände, MS kann halt nur weitere Leute verlieren…

        • Sherlock sagt:

          Wie gesagt, man kann jede Windowsversion bis zu ihrem Supportende nutzen. Und natürlich muss jeder irgendwann umsteigen. Hardware und Software werden natürlich nicht unbegrenzt unterstützt. Das ist keine “dolle Logik”, sondern selbstverständlicher Fakt. Man ist mit Win 10 jedenfalls nicht gezwungen, alle 6 Monate umzusteigen.
          Und wann immer ein neues Windows rauskommt, ist das Geschrei eh IMMER groß, war auch schon immer so. Ein Großteil der Leute lernt nur ungern um.
          Das Händereiben bei der Konkurrenz hielt sich bisher im Desktop-Bereich jedenfalls in ärmlichen Grenzen.
          Fluchende User, die in deren Supportforen drohen, zu Windows zu wechseln, finden man da ebenso wie umgekehrt.

  27. Günter Born sagt:

    Nachtrag: Hier mal ein Zwischenergebnis meiner Umfrage bei Facebook.

    • Rolf Dieter sagt:

      Und was kann man vielleicht noch aus der Umfrage schließen?
      100% der Windows 10 Benutzer nutzen Facebook, und
      99% der Windows 7 Benutzer nutzen es nicht. ;-)
      Würde mich mal interessieren, was bei einer solchen Umfrage bei administrator.de oder heise.de rauskommen würde.
      Bei drwindows.de dürften z.B. die erhobenen Werte ähnlich wie bei facebook ausfallen.

    • Al CiD sagt:

      Meiner Meinung nach deutet es darauf hin, dass die meisten gar nicht wissen (wollen), was für ein Rattenschwanz an Datenübertragung daran hängt…

      Vielen ist das aber auch in Zeiten von Smartphones, Facebook und Twitter wohl auch egal.

  28. Sherlock sagt:

    @ Rolf Dieter:
    [Das Fähnlein hat in nicht mal zwei Jahren komplett geschwenkt.]
    Das war ein aus dem Zusammenhang gerissener Text von mir. Sowas ist sinnlos.
    Und Pro wurden die Gruppenrichtlinien nicht “fast komplett entzogen”. Das ist völliger Unsinn.
    Der Windows-Imager ist mit großem Abstand der unzuverlässigste und fehleranfälligste Imager. Allein was hier Blog an Fehlern dazu aufgeführt ist, füllt viele Seiten. Wie schon gesagt: man muss sich nur das Ergebnis ansehen, um den Grund zu erkennen.

  29. Sherlock sagt:

    Noch mal zu meinem Text vor zwei Jahren:
    „Man kann bei Pro etliche Einstellungen via Gruppenrichtlinien machen. Wäre bei Home auch möglich, man müsste es dort aber direkt in der Registrierung zurecht basteln. Die A-Karte hat man jedenfalls sowohl in Home als auch in Pro. Es gibt da nicht wirklich einen signifikanten Unterschied. Solange sich das nicht ändert, verwende ich Win 10 nur als Testspielzeug.“
    ———————————————–
    Zu der Zeit lief Win 10 in der Tat nur als Testspielzeug. Es ging da um die Zwangsupdates. Mittlerweile läuft Win 10 produktiv und ich habe die bekannten Vorkehrungen getroffen, die die Zwangsupdates abschalten. Ich mache Updates nur manuell und wähle die Updates ab, die ich nicht haben will. So ist Win 10 akzeptabel.

  30. Paule21 sagt:

    Ich bin zufrieden mit Windows 10, allerdings gefällt mir die Update-Politik mit den zwei großen Updates im Jahr, überhaupt nicht. Ich hätte lieber eines, dafür dann aber auch mit den angekündigten Funktionen. Aktuell wird viel versprochen (Timeline) und dann doch wieder verschoben. Außerdem würde ich mir eindeutige Versionsnummern wünschen, also z.B. ein deutliches Windows 10.4 o.ä. Die meisten Anwender wissen ja gar nicht ob sie z.B. die 1703 oder die 1607 verwenden. Das ist insgesamt zu undeutlich und führt auch immer wieder zu Missverständnissen.

  31. TylerDurden sagt:

    Ich bitte mir die harsche Ausdrucksweise nachzusehen.
    Lieber hacke ich mir die Hand ab (metaphorisch), als dass ich mir ein derart pervers ausspionierendes OS installieren werde. Schlichtweg “no f***ing way”. Win7 Sicherheitsupdates bis 2020, dann wäre noch ein wenig Luft mit Win8.1 und einem anderen Startmenü bis 2023, aber dann heißt es privat definitiv “bye bye MS”. Dass sie bis dahin ihren Standpunkt hinsichtlich der Achtung von Privatssphäre geändert haben werden bezweifle ich stark. Leider ist dies ein technisches Thema, dass, um die Tragweite erfassen zu können, bzw. Extrapolieren zu können, entsprechendes Wissen voraus setzt, dass viele Konsumenten nun einmal nicht haben. Ferner schleudern sie oft völlig unreflektiert ihre Daten ins Netz, geben sie gratis Firmen in die Hände.
    Leider ist ein OS oder Software im Allgemeinen aber NUR EINES der problematischen Felder; viel gravierender ist die Tatsache, wie weitreichend mittels von uns genutzter HARDWARE ein Ausspionieren, Verändern von Daten etc. möglich ist. Mobiltelefone (baseband processor), Computer (so ab 2006) mittels Intel Management Engine, nur um zwei prominente Beispiele zu nennen.
    Geht es um vertrauenswürdige Hard- und Software, gerade vor dem Hintergrund von z. B. Snowdens Veröffentlichungen und Vault7, bleibt mittlerweile keine Alternative zu Open Source – durchgehend.
    Leider leiden jene, die sich um die erodierende Privatsphäre Sorgen machen, unter jenen, die die Gefahren einfach nicht erfassen können und bei Erklärung nicht erfassen wollen, weil es ja ach so schön klickibuntikomfortabel ist. Leider.

  32. Anton aus Tirol sagt:

    Interessante Diskussion hier. :)

    Was man leider nirgendwo lesen kann ist die absolut gelungene Weiterentwicklung des “Component Based Servicing”. Begonnen hat die Entwicklung mit Windows Vista, mit 7 wurde sie installationsmässig brauchbar, mit 8 wurde er beschränkt Bereinigungsfähig mit 8.1 stabil bereinigungsfähig und mit 10 lässt sich nun mit Verstand fast jeder ungeliebte Windows-Teil entfernen. Das ist auch der Grund für den massiv kleineren Platzbedarf gegenüber W7. Mit jedem Build kommen neue Systembestandteile dazu. Früher war dazu manuelles Hand anlegen notwendig und man fand unmöglich alle Registry-Einträge, Abhängigkeiten etc. Fast immer war ein instabiles System die Folge. Neu erledigt das ein simpler Einzeiler.

    Die massiven Caveeats sind aber immer noch der ganze Telemetrie-Schrott. Die Energie die Microsoft reinsteckt um zu verhindern, dass man die entsprechenden Prozesse, Hintergrundaufgaben, Services, Log-Collectors dauerhaft abschalten kann ist schon beachtlich.
    – Sperrung des Zugriffs durch Admininistratoren und selbst System
    – Automatische Überschreibung der Werte bei Systemstart
    – Unsichtbarmachung der Einträge in den Management-Konsolen obwohl sie z.B. in der Registry vorhanden sind usw.

    Man muss schon massiv in die Trickkiste greifen um z.B. den Ait-Agent zu deaktivieren der zuständig ist für die ganze Datenübermittlung. Seit W10 sieht es aus als gäbe es ihn nicht mehr, dabei ist der entsprechende Task nur unsichtbar in der Aufgabenplanung. Die Liste dieser System-Verbiegungen ist ellenlang.

    Ein weiterer solcher Caveat – den man auch fast nirgendwo lesen kann – sind die ganzen Firewall-Ausnahmen die auf Systemebene erstellt werden. Korrekt konfiguriert ist die Windows-Firewall bzw. die ganze Filterplattform seit Windows Vista extrem sicher (Umstellen auf Block Out als Standard!). Bei Windows 7 und selbst Windows 8.1 waren das noch eine handvoll Regeln bei Windows 10 herrscht der reinste Wildwuchs an Ausnahmereglungen die eigentlich für den MinimalBetrieb notwendig und nicht in der Firewall-Verwaltungskonsole sichtbar sind. Speziell bei Cortana und dem neuen LockApp Werbe-Träger halte ich das für extrem fragwürdig weil diese Dienste auf so ziemlich jeden Index und somit den Zusammenzug aller Daten eines Windows-Systems Zugriff haben. Des weiteren werden Firewall-Freigabe-Einträge sogar auf Benutzerebene beim anmelden für Apps erstellt. Dieses Verhalten gänzlich zu unberbinden ist mit erheblichem Aufwand verbunden und mit zahlreichen Seiteneffekten.

    Insofern kann ich nur sagen: In technischer Schritt ist es bis auf ein paar bescheuerte Ausnahmen wie die Firewall-Regeln die konsequente Weiterentwicklung von Windows Vista.

    Datenschutztechnisch ist das System auch mit allen Schalter die man setzen kann die absolute Nullnummer und reiht sich mittlerweile in die Liga von Apple und Google ein. Bis anhin war hier Microsoft eigentlich unglaublich vorbildlich. Wie stark das die Leute juckt, sieht man an den Verbreitungszahlen der Mitbewerber.
    Selbst in Windows LTSB und Server 2016, obwohl diese schon von haus us weniger des ganzen Schrotts haben, ist der Kram aktiviert, sammelt nur etwas weniger zeugs.
    Problematisch ist vor allem, dass ein simples versehentliches aktivieren alles was im Hintergrund trotz abschalten immer erfasst und munter gesammelt wird hochlädt. Zudem ist das ganze auf Benutzerbasis, indexiert wird aber auch auf Systemebene. Also ein Unwissender der falsch klickt reicht bereits aus.

  33. Heinz sagt:

    Kurz gesagt, der größte Schrott seit der Digi-Welt. Kein Wunder, dass man sich da die analoge Welt zurück wünscht!

  34. Jay sagt:

    Noch nie ein derartig unsauber laufendes System erlebt! Der Start dauert i.d.R. mehrere Minuten, ständig Aussetzer in den Programmen, nach jedem Update alles mögliche verändert (oder auch komplett weg) etc, pp. Wenn es je einen Grund gibt, endgültig auf Linux umzusteigen, dann Windows 10.

  35. Anton sagt:

    Windows 10 ist und bleibt SCHEISSE !!!

  36. HD-fischplatte sagt:

    win 10 ist das nervigste und schlechteste ( weil wichtige einstellungen fehlen ) OS das ich jemals hatte . diese ewigen updates die nicht funzen und die ewigen nicht abschaltbaren versuche was zu installieren was sich nicht installieren lässt ( vom system aus ) ist in der form nicht hinnehmbar , MS hat hier extrem versagt ,

  37. user der die schnauze voll hat sagt:

    ich halte mich kurz – fazit ; win 10 ist der abartigste drecksmist ever seen , so ein verblödetes os und so ein missgeburts-update system , nie wieder ein os von ms , – hier stimmt es vorne und hinten nicht , — ich habe fertig mit win 10 und ein weiters win kommt mir nicht mehr auf die geräte

  38. Bazzize sagt:

    Hallo, habe mich durchgerungen nach über 20 Jahren auf mac zu nwechseln. Die vielen Update und die Art wie Windoof in die Einstellungen eingreift ist unschön. Win 10 das schlechteste System seit es Windoof gibt.

  39. Peter Hennecke sagt:

    microsoft zeigt – man besuche mal versuchsweise das answers.microsoft-forum – keinerlei Einsicht und scheint windows nicht wirklich verbessern zu wollen, und das scheinen sie auch gar nicht nötig zu haben, denn die User sind ja mehrheitlich zufrieden und unfähig, ihr eigenes Leid wahrzunehmen. Dieser Blog ist da eine rühmliche Ausnahme.
    Ich nutze für den Netzzugang seit Langem nur MINT oder UBUNTU. Welch eine Wohltat gegenüber windows, das mich ständig untätig vor dem Monitor sitzen lässt, während es hoch und runter fährt mit dem Vermerk “Einen Moment bitte…”
    Schon bei xp und 7 war die Update-Funktion ein Desaster. Insofern ist microsoft sich treu geblieben. Warum auch sollen die was ändern, wenn sie schon mit dem alten Mist Riesensummen abzweigen konnten, um diverse Milliardäre zu produzieren.
    Der wahre Skandal ist aber in meinen Augen die meist kritiklose Zustimmung einer großen Mehrheit, die diesen Mist zu einem Riesengeschäft gemacht hat.

    • Matthias Schulz sagt:

      Besonders der letzte Satz gefällt mir: wie die Schafe nehmen die Benutzer jeden Mist hin, “weil alle das haben”.

  40. Thomas Geißler sagt:

    Ja Windows 10 ist das letzte…. Ständig klemmt es irgendwo, irgendwas funkt dazwischen und man muss die Systeme ständig neu machen…. es ist absolut sinnlos.

    Das Startmenü ist keins mehr, die ganze usability ist schlicht weg für`n Arsch!

    momentan ist es gerade mal der Meinung, es müsse jeglichen Programmen verbieten etwas in meinen Benutzerdateien (früher “eigene Dateien”) zu verändern.
    Und zwar auch Programmen die von definitiv vertrauenswürdiger Herkunft sind.

    Auf anderen Systemen, meint es nach 5 Minuten, dass die Backupplatte voll sei, obwohl man vorher auswählt, dass man nur die aktuellen Daten sichern möchte und der Speicherbedarf hierfür weniger ist, als die Platte groß…

    Ebenso werden oft Programme am Zugriff auf die Grafikkarte gehindert.. WARUM ZUR HÖLLE???

    All das beschriebene, lief unter Win7 ohne Probleme….

    Dake dass ich mich auskotzen konnte :-))))

  41. Cosmos72 sagt:

    Wer sich nicht ausgiebig mit Linux beschäfftigt hat…ist besser ruhig. Ich habe alles von Windows nach Linux portieren können. TON Bearbeitung, Bild Bearbeitung … TV Karte
    Iscsci usw. Ich bin super zufrieden. KEINE Treiberprobleme, KEINE Druckprobleme, … es funktioniert einfach. Und Windows war bis 7 auch Top ! Aber Windows 10 ist einfach grosser Mist. Den niemand wirklich braucht. Ach so… irgentwelche Datensammlungen an unbekannte Server übertragen…gibt es mit Linux auch nicht.

  42. Matthias Schulz sagt:

    Wenn nicht einige Kunden den Win10-Kram betreiben würden, wäre ich wohl längst komplett weg. Seit Jahren läuft Windows bei mir eigentlich nur als VM, nur für Zeugs, das an Windows gebunden ist.
    Win10 ist für mich unerträglich klapprig, überladen, praxisuntauglich. Die Ladenkasse einer Kundin hat z.B. mitten im Geschäftsbetrieb beschlossen, ein Update einzuspielen. Ebenso eine Kanalkamera, als der Kanalreiniger eine Verstopfung beseitigen sollte.
    Und die Oberfläche ist unglaublich inkonsistent, ständig muss man sich auf verschiedene Teilebenen einstellen, deren optische Elemente untereinander sich kaum unterscheiden. So muss man ständig lesen, statt assoziativ nutzbare Icons zu haben. Mit Glück ist der (lieblos und automatisch) übersetzte Text von Fehlern und Funktionsbeschreibungen zu gebrauchen, Quantität geht bei Win 10 mehr denn je vor Qualität.

  43. Anton Sturm sagt:

    (Ingo) Wie auch? Ich habe W10 jetzt ein Jahr intensiv genutzt, ca. 400 Schnüffelroutinen entfernt und dadurch, sowie weiteren Maßnahmen etwa um das 300-fache beschleunigt.
    Mein alter W7 mit nur 4 Kernen (statt 16 beim AMD mit W10) ist aber -obwohl nicht so exzessiv getunt immer noch schneller als der eigentlich 20 Mal stärkere 32-Threader.

    Es gibt NICHTS, was XP oder auch noch W7 (8 schon nicht mehr) nicht besser und schneller können als W10. (!)

    • Thomas Zeder sagt:

      Vielen Dank für Ihre Punktlandung, Herr Sturm!

      Da kann ich mich nur Anschliessen!
      Probiert mal eine grundlegende Funktion, wie 2 Bildschirme!
      Auf dem “Sekundären” habe ich z.B. den Browser und auf dem Primären startet ihr ein “Fullscreen”-Spiel oder Applikation.
      Sobald das ganze beendet wird, werden alle Fenster (Windows) vom Sekundären Bildschirm automatisch auf den Primären verschoben.
      Suuuuper GEILE Funktion!! Wird wohl ein neues Win10 Feature sein!
      Nein ehrlich, sind wir jetzt bei Apple!?!?!!!

      Win7, aus meiner Sicht das wohl BESTE Windows wird durch diesen 10-Schrott ersetzt weil es “schneller” startet und mehr Daten von ihren Nutzern abzweigen kann…! Startet ein Win10 mal auf einer HDD (am Besten 2.5 Zoll mit 5400Umin) Glaubt mir, ihr sterbt an Altersschwäche bevor der Browser offen ist! – Was ist da Schneller!?!?!?!!!!!! Win7 hatten zu beginn die wenigsten eine SSD! Vergleicht mal Tomaten mit Tomaten und nicht Velos mit Flugzeugen!

      Sorry, aber gestern wieder ein neues “Update” von Windows raus gekommen…
      Outlook hängt seid dem nur noch… Wieder einmal mehr ein update das eigentlich nur eine Fehlerquelle mehr ist. Einfach zum KOTZEN!!! Und zwar im STRAHL!!!! Weil wir ALLE wissen dass dies Microsoft mal besser konnte… Wenn es nie besser gewesen wäre ja warum nicht, aber es wird immer alles Beschissner!!!
      Macht neue Logos ond neue “Material-Designs” wärend die User mit ECHTEN PROBLEMEN zu kämpfen haben! Toll! Weiter soo!
      Bin ein absoluter IOS Gegner weil ich meine Freiheiten mag, aber langsam ist dass wohl das kleinere üübel, vorgeschrieben zu bekommen was mann darf und kann, dafür funktioniert es au…

      Arbeite seid rund 2,5 Jahren mit Win10 und bin eifach nur Enttäuscht!
      Es werden keine FEHLER Behoben, es werden weitere Upgedatet!
      Super! Weiter soo macht ihr richtig SCHEISSE!!!

  44. Jaski Hax sagt:

    Es ist einfach nur SCHEIßE.

  45. ks sagt:

    Es ist jetzt 2019 und Windows 10 ist schlechter und unpraktischer denn je.
    Von erzwungenen Updates zu schlechter Leistung und regelmäßig abstürzenden Anwendungen, Suchfunktion völlig unzureichend. Wir Administratoren haben es satt. Wir haben Win 10 auf rund 200 Workstations laufen, es ist eine KATASTROPHE.
    Werft diese Scheiße raus!

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