Windows 10: Zwangs-Upgrade auf Version 1703

Maschinen mit installiertem Windows 10 Pro/Enterprise, die noch auf dem Anniversary Update laufen, werden nun über Windows Update auf das Creators Update (Version 1703 gehoben).


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In Windows 10 Pro und Windows 10 Enterprise können Administratoren ja Funktionsupdates verzögern. Ende Juli 2017 hatte ich im Blog-Beitrag Windows 10 Creators Update nun global verfügbar erwähnt, dass der schrittweise Rollout jetzt beendet sei.

Damit steht das Windows 10 Creators Update auch für Maschinen, wo Funktionsupdates zurückgestellt wurden, zur Verfügung. Das betreffende Paket wird per Windows Update ausgerollt.

Wer dies nicht möchte, sollte unter Windows Update prüfen, ob dort das Paket “Feature Update auf Windows 10, Version 1703” ansteht. Dann kann dieses Paket mit dem Hilfsprogramm wushowhide geblockt werden. Wie dies geht, hatte ich im Artikel Windows 10-Tipp: Updates blocken beschrieben. (via)


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10 Antworten zu Windows 10: Zwangs-Upgrade auf Version 1703


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  2. JohnRipper sagt:

    Per WSUS ist es auch schon da.

  3. Steffen sagt:

    Jepp, mein 1607 mit zurückgestellten FUs wollte Montag auch auf einmal den Neustart fürs 1703. Lief anstandslos durch, und die Kontrolle der Einstellungen brachte wenig Handlungsbedarf mit sich. Läuft.

    VG, Steffen

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  5. Mirko Heilmann sagt:

    Wird interessant bei Maschinen, bei denen es schon manuell aus diversen Gründen nicht funktioniert hat. MS und sein automatisches Zwangs-Gedöns, naja gibt wieder mehr Arbeit.

  6. Hans Roitner sagt:

    Ja die Version 1703 geht jetzt noch um einiges langsamer, als die Version 1607. Sie kann vielleicht viel, aber Microsoft Edge und auch der Internet Explorer mögen nicht mehr so recht. Bestimmte Seiten können nicht mehr korrekt geladen werden. Das Spiel läuft wahrscheinlich darauf hinaus, dass irgendwann gar nichts mehr geht. Aber im Grunde ist die Zeit des PC wohl vorbei – vielleicht will uns das Microsoft mit dieser Entwicklung deutlich machen.

  7. Karl (al Qamar) sagt:

    @Hans gibt es konkrete Beispiele für deine Probleme?
    Langsamer: schon Defrag gemacht?
    Niemand hindert die Jammerer den Feedback Hub zu nutzen und reproduzierbare Probleme zu posten. Den link kann man dann hier für up votes zur Verfügung stellen in der Regel sind diese dann nach 2 bis 3 Monaten gelöst. Manchmal auch schneller. Siehe mein Feedback zum Bug mit Diskettenlaufwerken

  8. Peter Büge sagt:

    Ich weiss nicht aber ich habe keine Probleme auf meine Maschinen mit 10 Pro

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  10. Hans Roitner sagt:

    @Karl (al Qamar)
    Also es gibt schon konkrete Beispiele:
    Startzeit (vom Windows-Bootmanager) bis ein neues Word Dokument offen ist (Word 2010): Es dauert etwa 1min 55sec bis überhaupt die Suche reagiert und ich das Wort “Word” eingeben kann. Danach noch rund 10 sec (etwas mehr) bis ich tatsächlich zu tippen beginnen kann.
    In der Version 1607 hat dieser Vorgang etwa 1min 25sec bis zum Eintippen des Wortes “Word” in die Suche und danach etwa 5 sec bis das offene Dokument da war gedauert.

    Internet Explorer
    Öffnen der Seite (automatisch vorgegeben) msn.at wenn die Maschine bereits 5 min im Idle gelaufen ist mit dem Internet Explorer (wir klicken einfach auf das Symbol Internet Explorer in der Task-Leiste): ca. 40 Sekunden bis die Seite vollständig da ist.

    Nun ja, wenn du glaubst, in überheblicher Art andere gleich einmal als inkompetente Jammerer darzustellen, dann scheinst du selbst ziemlich ahnungslos zu sein.

    Natürlich handelt es sich bei meinem Gerät um ein einfaches Netbook (neuere sind aber kaum viel besser).
    Zum Vergleich das gleiche Gerät mit Windows XP
    57 sekunden ab Einschaltknopf mit Windows XP bis ein neues Word-Dokument bearbeitet (Tipp-Beginn) werden kann
    Internet Explorer – Seite msn.at – ab Start etwa 7 Sekunden.

    Du kannst das über den Hub gerne melden – vielleicht hast du Erfolg. Ich bin gescheitert und hab gar keine Antwort bekommen. Ich habe mit Microsoft auch telefoniert – Antwort: Sie müssen sich einen neuen Rechner kaufen. Das ist aber fesch. Offensichtlich dient Windows 10 ausschließlich dazu, das Geschäft mit neuen PCs anzukurbeln. Irgendeine praktisch nutzbare Zusatzleistung, die mir eh schon lange abgegangen ist, kann ich leider nicht erkennen.
    Ist irgendwie witzig, dass Windows 10 das nicht vor der Installation meldet!

    Weiters habe ich oftmals gemeldet, dass unter Windows 10 ständig ein falscher Treiber für das Touchpad und ein falscher Bildschirmtreiber installiert wird. Zudem sind die nicht einmal in der Lage den Bildschirmtreiber der unter Windows 8 bzw. 8.1 absolut bestens funktioniert (sowieso unter Windows 7 bzw. Windows XP) unter Windows 10 zu verwenden.
    Reaktion “0000000” – ich habe von Microsoft das letzte mal 1997 eine funktionierende Lösung für ein Problem bekommen.

    Wenn du tatsächlich was drauf hättest, dann würdest du mir erklären, wie ich den Rechner genauso schnell machen kann, wie er unter Windows XP läuft – wenn nicht, dann kannst du dir ausmalen, was ich über dich denke.

    Ich könnte jetzt noch 3 Seiten aus dem Stand weiterschreiben was nicht bzw. extrem langsam funktioniert

    Ich wäre sehr dankbar wenn zum Beispiel ein email in Outlook.com innerhalb von 30 Sekunden (ich will da gnädig zu dir sein) nach Start von Edge zu öffnen wäre.

    Vorweg: Einen Ratschlag, dass ich mir einen schnelleren Rechner kaufen sollte, kannst du dir sparen den habe ich schon bekommen (siehe oben).

    Eines ist aber schon klar. Gerade mit langsameren Geräten kann man doch sehr gut beurteilen, was ein Betriebssystem wirklich drauf hat. Objektiv schneidet Windows 10 je neuer desto schlechter ab.

    Noch ein kleiner Zusatz: Windows 10 hat eigentlich eine vollautomatische Wartung (solltest du doch wissen) und macht die Defragmentierung selbst. Wenn es bei dir tatsächlich funktioniert, dann kannst du defragmentieren, wie du willst, ohne Verbesserungen festzustellen. Allerdings hat Windows 10 eine ausgesprochen miese Hauptspeicherverwaltung – mir ist völlig unklar, warum Windows 10 ständig rund 1,2GByte im Idle braucht (bei Windows XP ca. 220MB, bei Windows 7 ca. 590MB, bei Windows 8 etwa dasselbe, bei Windows 8.1 sogar nur 550MB). Dient wahrscheinlich dazu, ausreichend Kapazität für Datenanalyse und die Datenübertragung zu Microsoft zur Verfügung zu stellen.

  11. Meine Privaten Rechner laufen schon seit Juni auf dem Creators Update Version 1703 da hat es bis auf meinem Acer Notebook (fehlerhafter Treiber) nur kleinere Probleme gegeben.
    In der Firma habe ich festgestellt das rund 40% aller Rechner bereits auf der Creators Update Version 1703 laufen, auch die etwas älteren Rechner mit Office2010 Laufen Problemlos.
    Ich hab aber das Gefühl das dass Netzwerk etwas an performance eingebüßt hat, früher unter Windows 7/8 lief das etwas Flotter.

    • Ich sehe das Creators Update Version 1703 aber auch nicht als Zwang an, es werden einige Fehler behoben und neue Fehler hinzugefügt, die Übernahme der Sicherheitseinstellungen hat bei uns prima Funktioniert, kann aber auch daran liegen das mein Administrations Konto ein lokales Konto ist (das das Creators Update lässt sich zwar auch als Benutzer installieren hat aber bei uns erst mit dem Öffnen des Admin Kontos begonnen), die neuen Features wie 3D-Viewer, CandyCrush, Nachrichten, Wetter, Mail usw. habe ich zuvor im Store aus dem Profilordner getilgt und sind bisher nicht wieder erneut installiert worden (zumindest nicht im Startmenü sichtbar).
      Hatte zuvor per Powershell Script die Programme die wir nicht haben wollten gelöscht, was soweit auch ganz gut geklappt hat, werde ich nächste Woche noch mal überprüfen.
      Also alles in allem hats in der Firma ganz gut Funktioniert.

  12. Stachelbär sagt:

    Mein (von Win 8.1 upgedatetes) Windows 10 läuft zu Testzwecken in einer virtuellen Maschine. Nachdem es gestern noch immer kein Update angeboten bekam, habe ich die Version 1703 über den Update-Assistenten angefordert. Windows-Meldung: „Das wird einen Moment dauern.“ – Ladezeit: Stunden, Einrichtungszeit ebenfalls über eine Stunde.
    Nach dem Neustart war der Anmelde-Bildschirmhintergrund plötzlich in Standardblau, danach grau, und der Punktewirbel unter meinem Nutzerbild rollte und rollte. Dann: Schwarzer Bildschirm! Keine Reaktion auf Starttaste oder Rechtsklick, aber der Taskmanager ließ sich aufrufen. Das war es auch schon. Manuelles Starten eines Prozesses (z.B. Explorer) wurde mit Fehlermeldung quittiert.
    Jedes Mal, wenn die Anmeldung abgeschlossen war, wurde der Bildschirm schwarz. Nur im abgesicherten Modus war zu erkennen, dass noch alles da war.

    Habe schließlich durch mehrfaches Abwürgen während des Hochfahrens die Reparaturoptionen erzwungen: Rückgängigmachen des Updates versucht – nicht möglich. Systemwiederherstellung – nicht möglich, keine Wiederherstellungsinformationen vorhanden. Super.

    Immerhin: Das Zurücksetzen des Rechners (sprich: automatische Neuinstallation) funktionierte reibungslos. Danach hatte ich – wider Erwarten – Win10-1703 mit allen Updates drauf, und sogar meine Einstellungen waren erhalten geblieben. Nur die „Apps“ hätte ich neu installieren müssen.
    Aber wie gesagt – ich habe Windows 10 ja nur zu Testzwecken, um zu sehen, ob meine Vorbehalte etwa unbegründet wären. Nach diesem Erlebnis ist mir wieder klar: Windows 10 kommt niemals auf meine Arbeitsrechner.

    Früher wäre man vor so einem Update eindringlich zu einer Datensicherung aufgefordert worden. Nun heißt es „Sie können währenddessen weiterarbeiten“ und hinterher steht man womöglich vor einer kompletten Neuinstallation.

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