Sicherheitslücken in chinesischen IP-Webcams

In chinesischen Webcams, die per Internet angesprochen werden können, klaffen mitunter große Sicherheitslücken. Ein gefundenes Fressen für Hacker, die soclhe Geräte in Botnetze integrieren oder die Kameras missbrauchen.


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Chinesische Hersteller bieten IP-Webcams zur Überwachung an, die per Internet über ihre IP-Adresse angesprochen werden können. Diese weisen häufig große Sicherheitslücken auf.

Foscam IP-Kameras sind unsicher

Der erste Fall wurde bereits Mitte Juni 2017 vom AV-Anbieter F-Secure aufgedeckt. Die Sicherheitsspezialisten haben 18 Sicherheitslücken in den Modellen Opticam i5 HD und Foscam C2 (wird in Deutschland vertrieben). Unter anderen hatte heise.de über das Problem berichtet.

NeoCoolCam IP-Kameras sind auch unsicher

Auch NeoCoolCam-Modelle sind in Deutschland im Handel (siehe z.B. Amazon). Sicherheitsexperten von Bitdefender haben in den Modellen iDoorbell und NIP-22 gravierende Sicherheitslücken gefunden, wie ZDNet.com hier berichtet.


(Quelle: ZDnet.com)

Die Sicherheitsforscher sagen aus, dass über 175.000 dieser IP-Webcams über das Internet angreifbar seien. Über die Suchmaschine Shodan kann man zwischen 100.000 und 140.000 Exemplare aufspüren. Ermöglicht die Kamerabilder abzugreifen und den Sichtbereich zu überwachen. Andererseits können auch diese Kameras in Botnetze integriert werden. Ein deutschsprachiger Artikel findet sich hier bei heise.de.


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