Apple goes Open Source …

Wusstet ihr eigentlich, dass Apple Teile seiner Betriebssysteme macOS und iOS als Opensource offen legt? Ja, dann braucht ihr nicht weiter zu lesen. Nein, dann gibt’s hier einen Infosplitter.


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Allgemein liest man ja zur Zeit, dass Microsoft Open Source pusht und ganze Teile seiner Software an die Open Source-Community übergibt. Natürlich übernehmen die Firmen auch immer wieder Teile aus der Open Source-Landschaft in eigene Produkte. Aber Apple und Open Source?

Open Source von Apple

Unter opensource.apple.com findet sich die oben gezeigte Seite, auf der Teile von macOS, den Entwicklertools und iOS als Open Source herunterladen lassen. Nachträge: Bei reddit.com hat ein Benutzer diese Info veröffentlicht. Die Quellen der Apple-Kernel für iOS und macOS wurden unter Apple Public Source License 2.0 veröffentlicht. Und bei neowin.net gibt es jetzt auch diesen Artikel zum Thema. Ob das Ganze irgend eine praktische Auswirkung haben wird, muss man abwarten.


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4 Antworten zu Apple goes Open Source …

  1. Holger Klos sagt:

    Apple hat schon seit der ersten Version von MacOS X (alte Bezeichnung des Betriebssystems) den größten Teil des Sourcecodes als Projekt Darwin offengelegt. Das geschah meines Wissens um die Jahrtausendwende herum. Ob das immer noch Darwin heißt, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Mir ist nicht in Erinnerung geblieben, ob auf Basis des Sourcecodes jemals andere Betriebssysteme entstanden. Jedoch gab es ein paar Produkte, die Teile des Codes benutzten.

    • Holger sagt:

      Der Grund, weshalb Apple überhaupt damals anfing, Teile des Sourcecodes des Betriebssystems unter seiner eigenen zum größten Teil offenen Lizenz zu veröffentlichen, lag daran, dass Apple selbst als Basis des Kernels Code vom Mach-Microkernel-Projekt und von FreeBSD genommen hatte und wohl vermutlich immer noch nimmt.

      Die Teile, die Apple nicht veröffentlicht, behandeln unter anderem auch die Mechanismen, mit denen Apple verhindert, dass macOS auf normalen PCs (seit man auf Intel-Hardware umgestellt hat) läuft. Das wäre z. B. die Unterstützung für das TPM-Modul.

      • Günter Born sagt:

        Danke, bist mir zuvor gekommen – genau das war der Grund (hätte es gleich im Blog-Beitrag mit dazu schreiben sollen).

        • Holger sagt:

          Bitte, keine Ursache. Ich kannte mich mal in der Apple-Welt relativ gut aus, auch weil ich beruflich damit zu tun hatte. Die Zeiten sind aber längst vorbei.

          Wenn Apple wieder einen modularen Mac herausbringt, könnte sich das vielleicht wieder ändern, aber nur, wenn das eine brauchbare und nicht maßlos überteuerte Maschine wird.

          Von überdesigntem Mist wie dem Mac Pro, der momentan noch verkauft wird, lasse ich die Finger davon.

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