Softmaker Office 2018 für Linux im Betatest

Noch ein kleiner Nachtrag von dieser Woche. Der Nürnberger Softwareentwickler Softmaker hat seine neue Office-Software Softmaker Office 2018 für Linux bereits seit dem 6. Dezember 2017 in einem öffentlichen Beta-Test freigegeben.


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Das Office-Paket SoftMaker Office 2018 für Linux bietet, wie die vor einigen Wochen erschienene Windows-Version, ein komplett überarbeitetes Bedienkonzept. Der Anwender kann wahlweise mit klassischen Menüs oder mit Ribbons (Menüband) arbeiten. Das Office-Paket ist erstmals als 64-Bit-Applikation verfügbar und durch die native Verwendung der Dateiformate DOCX, XLSX und PPTX nahtlos kompatibel zu Microsoft Office.

Funktionsumfang

Das Officepaket enthält die neuesten Versionen der Textverarbeitung TextMaker, der Tabellenkalkulation PlanMaker und des Präsentationsprogramms Presentations. Ergänzend liefert SoftMaker eigens entwickelte Erweiterungen für das bekannte E-Mail-Programm Thunderbird mit, die die Benutzeroberfläche von Thunderbird verbessern und neue Funktionen zur schnellen Ablage und Navigation in großen E-MailOrdnern hinzufügen.

SoftMaker Office 2018 mit neuer Benutzeroberfläche

Der Hersteller gibt als Neuerung an, dass Nutzer nun wahlweise mit der neu entwickelten Ribbon-Oberfläche (Menüband, wie bei Microsoft Office 2007+) oder mit klassischen Menüs und Toolbars arbeiten können. Anders als bei Microsoft Office bleibt das klassische Menü bei SoftMaker Office 2018 auch im Ribbon-Modus erreichbar. So wird Anwendern der Umstieg erleichtert.

Nicht nur Ribbon-Nutzer profitieren von den Verbesserungen der Bedienoberfläche, sondern ebenso Anwender, die weiterhin auf Altbewährtes setzen: Auch bei der Arbeit mit Toolbars sorgen zahlreiche neue Aufklappelemente mit katalogartigen Vorlagen für effizientes und intuitives Arbeiten.

SoftMaker Office 2018 setzt bei Dateioperationen jetzt auf die Standard-Dateidialoge von Gnome, was die Navigation in Verzeichnissen komfortabler macht.

Kompatibilität zu Microsoft Office

Alle Applikationen des Office-Pakets verwenden nun nativ die Microsoft-Dateiformate DOCX, XLSX und PPTX. Dateien können ohne vorherige Umwandlung direkt mit Anwendern von Microsoft Office ausgetauscht werden. Ein Import oder Export ist nicht mehr nötig. Erstmalig ist in PlanMaker ein Importfilter für OpenDocument Calc (ODS) enthalten. Wie gut die Kompatibilität ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Zahlreiche Neuerungen für Einsteiger und Profis

SoftMaker Office 2018 für Linux bietet ein umfassendes Paket an Neuerungen und Komfort-Features, von denen Gelegenheitsnutzer und Profis gleichermaßen profitieren. So lassen sich die Programme jetzt beispielsweise wie gängige Webbrowser bedienen: Anwender können Dokumente sowohl in Tabs als auch in verschiedenen Programmfenstern anordnen und sie per Drag & Drop aus dem jeweiligen Fenster „herausziehen“ oder in ein anderes Fenster „hineinziehen“.

Die Textverarbeitung TextMaker 2018 verfügt nun nicht nur über einen Wörter- und Zeichenzähler in Echtzeit, sondern auch über die neueste Version des Duden Korrektors, der besten deutschen Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Die Prüfung erfolgt gemäß der zuletzt im Jahr 2017 überarbeiteten Rechtschreibregeln.


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In der Tabellenkalkulation PlanMaker 2018 können nun ganze Bereiche von Arbeitsblättern als „Tabellen“ ausgezeichnet werden. Diese ermöglichen ein schnelles Formatieren und das dynamische Hinzufügen neuer Daten.

Das Präsentationsprogramm Presentations 2018 bietet zahlreiche neue Animationen und Folienübergänge auf der Basis von OpenGL, darunter aufwendige 3D-Effekte. So lassen sich noch leichter ansprechende Präsentationen erstellen. Auch das Masterseiten-Konzept von Presentations wurde erneuert: Mit der neuen Version lassen sich beliebig viele Master-Layouts erstellen, die wiederum beliebige Platzhalter enthalten können. Nicht nur die Erstellung professioneller Präsentationen wird damit deutlich vereinfacht, auch die nahtlose Kompatibilität zu Microsoft Office ist so gewährleistet.

Beim professionellen Präsentieren mit zwei Monitoren hilft die neue „Referentenansicht“: Während das Publikum auf einem Monitor oder Beamer die Präsentation sieht, behält der Vortragende auf dem zweiten Monitor über das „Cockpit“ die Kontrolle: hier sieht er die aktuelle und die nächste Folie, kann in der Präsentation navigieren oder Anmerkungen und Zeichnungen hinzufügen.

64-Bit-Version von SoftMaker Office 2018 erhältlich

SoftMaker Office 2018 ist nicht nur als 32-Bit-Software verfügbar, sondern auch mit 64 Bit. Davon profitieren insbesondere Nutzer von 64-Bit-Linux-Systemen, da sich SoftMaker Office 2018 hier nun ohne die Nachinstallation von Kompatibilitätsbibliotheken installieren lässt.

Die Beta-Version von SoftMaker Office 2018 für Linux lässt sich auf der SoftMaker-Website unter www.softmaker.de kostenlos herunterladen. Eine Betaversion für den Mac wird in Kürze erscheinen.

Direktlink zur Beta


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15 Kommentare zu Softmaker Office 2018 für Linux im Betatest

  1. rolle sagt:

    unter win ist die Kompatibilität fast durchgängig sehr gut. Bis auf einige wenige Ausnahmen, bei recht makrobasierten-Excel-Aufgaben, wie in zB. manch wissenschaftlicher Arbeit. Da bleibt dann nur ein Griff zu MS-Excel. Ansonsten sind keine Schwierigkeiten, wie bei libre- oder openoffice, bekannt.
    Wenn das unter linux auf dem gleichen Niveau ist, super. Wird probiert. 🙂

  2. schattenmensch sagt:

    Softmaker Office 2016 Standard gibt es in der DVD Ausgabe der PCgo 1/2018 kostenlos. Hier handelt es sich um die Windows Version. Erforderlich ist die Online Registrierung bei Softmaker. Es müssen nur Name und Email angegeben werden. Ein Produktschlüssel wird dann per Email übermittelt.

    Wer die Software käuflich erwerben möchte, sollte die Professionell Edition nutzen. Sie enthält Duden Korrektor, Duden: Deutsches Universalwörterbuch, Duden: Großes Fremdwörterbuch und vier Langenscheidt-Wörterbücher. Die Standard Edition hat bei Rechtschreibung und Grammatik hingegen nur das Niveau von LibreOffice.

    Die Software startet recht zügig und verbraucht nur wenig Ressourcen auf dem Rechner und kann auf einen USB Stick installiert werden.

  3. Martin sagt:

    Wer mit MS Office Dokumenten arbeitet nutzt besser MS Office. Damit ist die Kompatibilität am höchsten.

    Die Duden Beigaben klingen mit Sicherheit recht verlockend. Die aktuellen MS Office Produkte besitzen auch eine sehr gute Rechtschreib- und Grammatikkorrektur.

    Linux und kostenpflichtige Software, dass passt irgendwie nicht zusammen. Linux-User wollen doch alles umsonst haben und es handelt sich um “böse” geschlossene Software. Ich frage mich, wie kann Softmaker sich das leisten? Die Windows-Version ist doch schon ein totales Nischenprodukt.

    In der Schule wird Microsoft Office eingesetzt. Die Kinder lernen hier die Benutzung der am meisten genutzte Office Software kennen. Microsoft Office zählt zur Standard-Software. Arbeitgeber erwarten heutzutage das ihre Mitarbeiter das Produkt kennen. Deshalb ist es auch ratsam MS Office privat zu verwenden. Ein anderes Office-Produkt würde da nur verwirren. In ganz seltenen Fällen könnte statt MS Office das OpenOffice zum Einsatz kommen. Dann muss man sich halt damit vertraut machen.

    • Günter Born sagt:

      Martin, hast Du im letzten Absatz, speziell zum Ratschlag für Privatleute, die Ironie-Tags vergessen?

      Zum zweiten Absatz: Da, wo Linux im professionellen Umfeld eingesetzt wird, fließen auch Gelder. Da hat sich ein ganzes Eco-System drum herum entwickelt. Oder meist Du Redhat oder SuSE leben von Luft und Liebe?

      • Martin sagt:

        Linux ist im Server Umfeld vertreten. Da werden Redhat und SuSE sicherlich ihr Geld verdienen. Auf Server läuft dann aber kein Office.

        Der Ratschlag ist keine Ironie. Wer Schulpflichtige Kinder hat kann ohne MS Office schon mal ein Problem bekommen, wenn zu einem Thema nach Vorgabe des Lehrers die Hausaufgabe gemacht werden soll. Des Weiteren gibt es für MS Office ausgezeichneten Bücher, die das Wissen vertiefen.

        • Günter Born sagt:

          Martin: Sollte kein Bashing werden – das Thema ‘schulpflichtige Kinder’ und MS Office, da bin ich bei dir – wenn die Schule für die Infrastruktur sorgt.

          In meinem langen beruflichen Leben habe ich mit diversen Office-Suites arbeiten müssen – gab mal Zeiten, wo WordPerfect u.a. auf VAX VMS und MS-DOS ideal war. Dann kam MS Office 4.5, was seinerzeit mit Word und Excel sehr gut war. Bis Office 2000 habe ich den Fortschritt gesehen, danach ist die Entwicklung bei Microsoft gekippt (das war der Zeitpunkt, wo MS auf Grund von Antitrust-Geschichten die berühmte Chinese Wall zwischen Windows- und Office-Entwickler einziehen musste – habe das als Autor, der für MS USA geschrieben hat, hautnah mitbekommen und damals die Reißleine gezogen).

          Ich maße mir ein wenig ein Urteil an, da ich zu allen MS Office-Produkten bis Office 2016 Bücher (sowie zu OpenOffice.org) verfasst und die Lizenzen im Schrank stehen habe – aber hier werkelt Word 2000 weiterhin für mein Arbeit an Manuskripten – und einige Leute in meinem Workflow nutzen das auch.

          Über die Menüband-Geschichte mag man streiten. Was mir aber ganz und gar nicht passt, ist die Richtung, die MS mit Office 365 einschlägt (Stichwort: Mietmodell und auch den as-a-service-Ansatz, mit 2 x im Jahr Major Updates). Das wird der Industrie nochmals ziemlich auf die Füße fallen (imho).

          Bei LibreOffice bzw. OpenOffice.org gibt es Vor- und Nachteile zu Microsoft-Office. Für viele Privatleute ist die LibreOffice-Suite aber nicht verkehrt – insbesondere, wenn man mehr als Windows nutzt. Und Softmaker Office scheint nach meinem Gefühl auch seine Berechtigung zu haben.

          Aber eine flammende Rede für oder gegen MS Office oder andere Produkte würde ich aus meinen Erfahrungen nicht halten wollen. Generell muss jeder seine eigene Auswahl treffen.

          • Martin sagt:

            SoftMaker macht bei den alten Office-Formaten eine durchaus gute Figur. Bei den aktuellen Office-Formaten sieht die Welt anders aus. Da ließ sich eine unter SoftMaker Office erstellte Präsentation unter Powerpoint nicht öffnen. Die Datei wurde als .pptx gespeichert. Ein einfacher Brief in .docx ließ sich eins zu eins öffnen. Bei Dokumente mit Grafiken unterschied sich SoftMaker Office nicht von OpenOffice. Der Witz ist ja der, dass die aktuellen MS Office-Formate von MS von Anfang an offen gelegt wurden. Bei den alten Formaten ist das nicht der Fall.

            Ich bin kein Microsoft-Mitarbeiter der Produkte des Unternehmens an den Mann bringen möchte. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand etwas anderes als MS Office verwendet. Jeder soll sich das Office für seine Zwecke aussuchen. SoftMaker hat sicherlich mit der neuen Version für etwas mehr Kompatibilität zu MS Office gesorgt. Meine Tests erfolgten damals mit der 2010er oder 2012er Version.

          • bodenbewuchs sagt:

            Was deine “Probleme” 😉 angeht,
            kenne bislang niemanden, der softmaker nutzt, dem vergleichbares begegnet wäre.
            Das IST ja grad der Vorteil von softmaker im Vergleich zu den beiden anderen, open- und libre-office. Diese im Vergleich sehr hohe Kompatibilität. Jetzt unter windows, bei linux bislang kA, wäre schön, wenn ähnlich.
            Wo mal wirklich Probleme aufgetreten sind, war in einem recht komplexen Berechnungsmodell (= nicht privat), bei dem wohl auch rel. aufwendige macros notwendig waren, da war dann MS-Excel vollkommen “alternativlos”. Alle anderen mir begegneten Probleme, auf verschiedenen Plattformen, ließen sich bisher auf der Konfigurationsebene lösen, eig. auch bei den neuen Dateiformaten – noch nichts dabei, was absolut nicht lief. Allerdings hakts da schonmal öfter, das stimmt. Und könnte etwas abschrecken.
            Der indiskutable Hintergrund von MS-off365 wurde bereits erwähnt. Für Privatanwender ist daher softmaker schon eine allererste Wahl. Allein schon aufgrund günstigerer Preise – bei sehr guter Kompatibilität.

    • Rolf Dieter sagt:

      “Die aktuellen MS Office Produkte besitzen auch eine sehr gute Rechtschreib- und Grammatikkorrektur.”
      Das sehen objektive Tester anders. z.B. die c´t gerade wieder. Leider kostet der Test Geld, man kann ihn sich aber hier bei Softmaker ansehen, denn das ist ein gefundenes Fressen für Softmaker, verständlich.
      http://www.softmaker.net/down/ct_review_spellcheck.pdf

      “Linux und kostenpflichtige Software, dass passt irgendwie nicht zusammen. Linux-User wollen doch alles umsonst haben und es handelt sich um “böse” geschlossene Software. Ich frage mich, wie kann Softmaker sich das leisten? Die Windows-Version ist doch schon ein totales Nischenprodukt.”
      Leider das Prinzip nicht verstanden. Linux-User wollen keine Schnüffelsoftware wie jedes Microsoft Produkt auf ihrem System. In Winword wird z.B. jeder Tastaturanschlag an Microsoft übertragen. Getestet mit W10 LTSB und Office 2016 Den Versuchsaufbau kann jeder nachstellen. Es muss lediglich ein Proxy zwischengeschaltet werden, und dann darf gelacht werden, wenn der Log jeden Anschlag in Winword an MS weitergibt.

      Das Nischenprodukt war aber in der Lage ein 600 Seiten Handbuch zu verarbeiten an dem Winword schon nach Seite 100 kläglich gescheitert ist. Seitdem ist dieses Büro “MS Office” frei. Auch gibt es hier keine Probleme mit diesen lästigen Macroviren in MS Office Dokumenten. Verschlüsselungstrojaner, nicht hier.

      “In der Schule wird Microsoft Office eingesetzt. Die Kinder lernen hier die Benutzung der am meisten genutzte Office Software kennen. Microsoft Office zählt zur Standard-Software.”
      Leider. Aber das ist u.a. ein politisches Problem, wie in Sachsen-Anhalt.
      Hier zu lesen:
      https://netzpolitik.org/2015/die-schulen-sachsen-anhalts-der-finanzminister-und-microsoft/
      Hier wird also ordentlich vom MS geschmiert. Aus Datenschutztechnischer Sicht natürlich auch ein Desaster. Die leidtragenden sind die Kinder, die schon in ihrer Kindheit ihre Daten am MS weitergeben müssen.

      “Deshalb ist es auch ratsam MS Office privat zu verwenden. Ein anderes Office-Produkt würde da nur verwirren”
      95% der Benutzer von Winword und Excel nutzen die Software zu 5%. Vorhandene Briefe werden geöffnet, geändert und wieder neu abgespeichert. Dafür würde in der Regel auch ein stinknormaler Editor ausreichen.
      100% unserer Kunden hassen die Ribbon Oberfläche, da MS laufend das Rad neu erfindet. Wer sich wie wir mit Office 2003 bis Office 2016 auseinandersetzen muss, rauft sich die Haare, weil in jeder Version fast alles wo anders zu finden ist. Einen roten Pfaden kann ich nicht erkennen. Jemand der jahrelang mit Office 2007 gearbeitet hat, und nun mit Office 2016 arbeiten muss, kommt damit nicht zurecht.
      Da kann er auch gleich eine andere, bessere Software erlernen. Und alle die einmal mit Softmaker gearbeitet haben, waren begeistert wie einfach es doch gehen kann.
      Softmaker ist aus meiner Sicht Open/Libre Office überlegen. Aber das ist meine persönliche Meinung. Hauptsache keine Office von Microsoft.

    • gewurzen sagt:

      “Wer mit MS Office Dokumenten arbeitet nutzt besser MS Office. Damit ist die Kompatibilität am höchsten.”

      => erwiesenermaßener Blödsinn! (siehe u.a. oben sowie Tests)
      softmaker ist extrem kompatibel. Mir sind in 8 Jahren keine Inkompabilitäten aufgefallen, schon gar nicht in Schulen, verschiedenste Systeme. Allerdings meist win-Systeme. Wenn, dann lags an lokalen, unpassenden Einstellungen. Softmaker ist im Vergleich die mit großem Abstand kompatibelste Alternative zu MS.
      MS braucht übrigens keine Werbung…

      • Rolf Dieter sagt:

        Ja, der Martin will nur trollen. 🙂
        Wenn man bedenkt, dass er selbst eine Seite betreibt, in der MS kritische Kommentare gnadenlos und umgehend gelöscht werden, wirft das kein positves Licht auf seinen Charakter. Dieses “trollen” in anderen, objektiven Foren treibt mich aber zur Weißglut. Was soll das? Entweder hat er sich z.B. nie mit Softmaker auseinandergesetzt, oder naheliegender, er hat es sich angeschaut und festgestellt, wie gut dieses Software ist, und nun geht ihm der “Arsch” auf Grundeis. In den USA verliert MS in den Bildungseinrichtungen alle Anteile an Google. Hauptgrund dürften die Kosten sein. Schön selbst auf seinen eigenen Seiten zu Lesen. Betrachtet man die Preise von Softmaker und MS wird sofort klar, MS zockt gnadenlos ab. Für € 100,- bekomme ich eine Softmaker Lizenz, die bei MS nur für ein Jahr gültig ist. Rechnen wir, dass eine durchschnittliche Nutzungsdauer für Software bei fünf Jahren liegt, zahle ich fünf mal so viel an MS, ohne einen nennenswerten Mehrwert. Das gleiche gilt für den gewerblichen Bereich. Ab dem zwoten Jahr zahle ich beim 365. Modell drauf, anstatt wenn ich mir die Vollizenz einmalig kaufen würde. Wie bei Windows 10. Es ist kein Betriebssystem mehr, sondern nur noch ein “Vertriebssystem”. Ich bin gespannt auf die Mac Version, dann hat Softmaker seine Software auf alle gängigen Systemem übertragen. Schon die Mobile Version von MS Office war ein schlechter Witz, im Verhältnis zu der Softmaker Version. Gleiches gilt für die Android Version. Und man sollte nicht vergessen, es gibt eine Gratisversion von Softmaker Office. Bei MS undenkbar, denn hier geht es nur um Gewinnmaximierung.
        Ich hoffe, dass die unqualifizerten Kommentare von Martin endlich einmal mit Fakten, und nicht mit seinen sehr einsichtigen persönlichen Meinungen untermauert werden. Oder kann er das vielleicht gar nicht, weil es da keine gibt?
        Ich bin gespannt auf seinen nächsten Kommentar.

        • Günter Born sagt:

          Haltet den Ball bitte flach – das ist das Thema nicht wert. Ich kann nichts dazu sagen, ob Martin eine eigene Webseite betreibt – möglicherweise habe ich was übersehen.

          Im Original-Artikel ging es um Softmaker Office für Linux – und auf der Baustelle ist Microsoft schon mal nicht am werkeln (wenn ich von Versuchen, MS Office mit Wine zum Laufen zu bringen, absehe). Ergo ist die ganze Diskussion hier eh etwas off topic.

          Bitte nicht falsch verstehen – ich möchte keine Sachdiskussion abwürgen. Aber ich möchte auch vermeiden, dass die Diskussion ins persönliche abgleitet. Das ist die Sache einfach nicht wert :-).

  4. schattenmensch sagt:

    Vielleicht wäre es für den Anfang sinnvoller, wenn die Kinder und Jugendlichen in der Schule nicht gleich mit Microsoft Office oder gar Windows in Kontakt kommen. Grundlagen der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation können auch mit anderen Office Anwendung erlernt werden. Mehr als Grundlagen lernen die Schüler meistens nicht. SoftMaker Office und LibreOffice sind auch unter Linux nativ lauffähig. Da benötigt man nicht zwingend Windows. Die Firma SoftMaker bietet auf ihrer Seite das SoftMaker Office kostenlos für den Ausbildungsbereich an.
    http://www.softmaker.de/bildung

    Es muss nicht sein, dass man einen Konzern, wie Microsoft, noch mehr mit Geld füttert. Die Lobbyisten leisten große Arbeit.

  5. Sabrina sagt:

    Microsoft Office ist Standard. Da kann man diskutieren wie man will. Daran ändert auch Softmaker nichts. Man stelle sich mal vor, was passiert, wenn ein junger Mensch sich um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz bewirbt und der Personalverantwortliche liest dort nur Softmaker Office. Aber kein Microsoft Office. Die Mehrheit der Personalverantwortlichen wird nun recht verdutzt sein, denn Softmaker kennen viele nicht. Warum auch, es ist schließlich nur ein Nischenprodukt. Es bedeutet für den Personalverantwortlichen, das der Bewerber Microsoft Office nicht kennt. Das bedeutet wiederum mehr Aufwand bei der Einarbeitung, bei der Nutzung von Microsoft Office. Schlussendlich fällt der Bewerber aus diesem Grund evtl. raus. Seine Chancen auf einen gelungenen Start ins Berufsleben verringern sich. Das kann doch eigentlich keiner wollen. Softmaker Office alleine in der Schule ist also keine so gute Idee. In der Projektwoche kann es sicherlich interessant sein, Softmaker Office oder OpenOffice mal kennenzulernen. Genauso bei Linux. Primär sollten Schüler mit den Produkten umgehen lernen, die auf sie später zukommen. Das sind nun mal Microsoft Office und Windows.

    Bei Microsoft gibt es für Office 365 Home und Office 2016 Home & Student bis zum 3. Januar 2018 die Cashback-Aktion.
    https://officecashback.com/de/de/pages/cashback/home
    Bei Mehrpersonenhaushalte lohnt sich auf jeden Fall das Office 365 Home. Das Office 365 Home bietet mehr Programme als Softmaker Office. Hier ist das Datenbankanwendung Acces, sowie Outlock dabei.

    Günstige Aktionen gibt es auch bei Saturn und Media Markt oder auch bei amazon.de.

    • cnumi sagt:

      Unsinn. Und etwas platt – die Werbung. Seit wann benötigt MS derartiges?
      Softmaker ist KEIN anderes Programm. Es funktioniert auch nicht wesentlich anders, die Unterschiede sind marginal. Wer softmaker kann, kann MS schon lange. Weil, wie erwähnt, das ist Standard. Softmaker kommt, wenn, eher später.
      Aber softmaker ist eben preiswerter, wesentlich, UND dabei kompatibel.
      Wer das kann, zeigt in einer Bewerbung eher, dass er deutlich über den Standard und/oder Tellerrand hinaus zu blicken in der Lage ist und mehr kann. Pluspunkt Bewerber/-in.

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