Thunderbird-News: Update auf 52.5.2 und neue Pläne

Der E-Mail-Client Thunderbird wurde gerade aktualisiert, um Schwachstellen zu schließen. Und die Entwickler haben einen Ausblick gegeben, wo sie hin wollen. Hier eine Übersicht über diese Neuigkeiten.


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Thunderbird 52.5.2 freigegeben

Die Mozilla-Entwickler haben bereits zum 22. Dezember 2017 ein Update auf die Thunderbird-Version 52.5.2 freigegeben.

This releases fixes the “Mailsploit” vulnerability and other vulnerabilities detected by the “Cure53” audit. For details and various other security fixes see here.

Golem hat die Tage diesen Artikel zum Update veröffentlicht. Demnach werden der obige Fehler, der unter Windows zum Absturz führen kann sowie Sicherheitslücken im RSS-Feed behoben. Das Update bzw. der E-Mail-Client steht für folgende Betriebssysteme zur Verfügung.

  • Window: ab Windows XP, Windows Server 2003
  • Mac: ab Mac OS X 10.9
  • Linux: ab GTK+ 3.4

Das Update lässt sich über die Hilfe unter Über Thunderbird aufrufen.

Thunderbird 52.5.2

Martin Brinkmann hat bei Ghacks inzwischen seinen Artikel aktualisiert. Das obige Update behebt die genannte Sicherheitslücke. Auch für Enigmail steht das Update auf die Version 1.9.9 bereit, um Sicherheitslücken zu schließen.

Ende für Legacy Add-Ons, WebExtensions kommen

Nachdem der Thunderbird in der Entwicklung vor einigen Jahren fast gestorben wäre (siehe Thunderbird: 25 Millionen Nutzer–und wie geht es weiter?), plant man nun eine Renovierung des E-Mail-Clients.

Zuerst wird das neue Thunderbird-Projekt Entwickler einstellen, um die neuesten Aktualisierungen der Mozilla-Engine, der Kerntechnologie aus dem Firefox in Thunderbird zu integrieren. “Das Projekt ist derzeit dabei, Entwickler einzustellen, um einige technische Altlasten zu beheben, einige wunde Punkte in der Software zu beheben und die Codebasis von einer Mischung aus C++, JavaScript, XUL und XPCOM zu überführen, die zunehmend auf Web-Technologien basiert”, sagte ein Sprecher von Mozilla.


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Zweitens werden kommende Thunderbird-Versionen die neue Firefox-Benutzeroberfläche Photon, die vor kurzem mit Firefox 57 (Quantum) eingeführt wurde, enthalten. Hier habe ich ein flaues Gefühl im Magen, ob da nicht mal wieder was verschlimmbessert wird.

Drittens, will Mozilla beim Umstieg auf den neuen Kern, in dem Web-APIs eine wichtigere Rolle spielen und alte C++-basierte Systeme an Bedeutung verlieren, einiges ändern. Thunderbird soll in die Fußstapfen von Firefox treten und das alte XUL- und XPCOM-basierte Add-Ons-System wird auslaufen.

Mozilla-Ingenieure haben bereits mit der Arbeit an der Unterstützung für WebExtensions in Thunderbird begonnen, obwohl es keine konkrete Frist gibt, wann diese Funktion in einer stabilen Version landen wird oder wann Thunderbird die Unterstützung von Legacy-Add-Ons einstellen wird. Einige zusätzliche Informationen hat Bleeping Computer vor einigen Tagen hier publiziert.

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