Google und die Steuervermeidungstricks

Gerade wird ruchbar, wie Google mit (legalen) Tricks Steuerzahlungen in den Ländern seiner Geschäftstätigkeit vermeidet.


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3,7 Milliarden Euro in 2016 gespart

futurezone.at berichtet hier, dass der US-Konzern trickreich Steuern spart. Im Jahr 2016 gelang es der Firma, nach Daten der niederländischen Handelskammer, durch ein komplexes Firmenkonstrukt 3,7 Milliarden Euro Steuern zu sparen. Google transferierte 2016 rund 16 Milliarden Euro an eine Holding auf den Bermudas. Dies reduzierte die Steuerschuld um satte 3,7 Milliarden, wie Bloomberg berichte.

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(Quelle: Pexels / Pixabay CC0 Lizenz)

Die Sauerei wird durch die europäische Politik gedeckt. Dazu überweist Google von einer Firma in Irland das Geld an eine niederländische Firma, die keinen einzigen Mitarbeiter beschäftigt. Die niederländische Firma transferiert es zu einer Briefkastenfirma auf den Bermudas, wo wo es nach Irland zu einer weiteren registrierten Firma zurück geht. Dieses als 'Double Irish' bezeichnete Steuervermeidungsszenario ist von der irischen Regierung inzwischen geschlossen worden. Da Google das aber vor 2015 nutzte, darf das bis 2020 weiter so gehandhabt werden.


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Eine Antwort zu Google und die Steuervermeidungstricks

  1. Markus sagt:

    Ist ja schließlich auch einfacher die 3,7 Milliarden Euro beim brav arbeitenden Volk einzuheben oder?

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