iPhone-Brand als Event im Friseursalon

Heute noch eine kleine Story zum Thema, wie gehen wir mit den allgegenwärtigen Smartphones um. Die werden in der Hosen-, Jacken- oder Handtasche mitgeführt und liegen möglicherweise im Bett oder auf der Couch. Aber wehe, das Lithium-Ionen-Akku überhitzt sich. Hier mal wieder ein solcher Fall.


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Über brennende Akkus bei Smartphones hatte ich ja schon häufiger berichtet. Aktuell bin ich über diesem Artikel auf einen neuen Fall gestoßen. Wurde von einer Kamera in einem Friseursalon in Vietnam aufgezeichnet. Ein iPhone fängt an zu brennen …


(Quelle: YouTube.com)

Würdest Du so etwas (damit meine ich nicht nur iPhones) in der Tasche haben wollen, wenn es zu brennen beginnt?

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6 Kommentare zu iPhone-Brand als Event im Friseursalon

  1. Christian sagt:

    1. …lieber in der Tasche als am Ohr…

    2. …ach, wegen so einem “Einzelfall”…doch-doch, ein “Einzelfall” – es war sicher an
    diesem Tag und in diesem Salon ein “Einzelfall”!

    Nicht wahr, Apple? ;-)

  2. der_Puritaner sagt:

    Tja erstens habe ich kein iPhone, zweitens würde ich mir nie so ein hässliches Ding Kaufen und drittens kann uns das mit jedem anderen Smartphone auch passieren bzw. mit jedem Gerät in dem ein Akku verbaut ist, liegt nämlich schon alleine an der Tatsache das Akkus sich beim Aufladen als auch bei der Benutzung des Geräts durch Wärme ausdehnen, wodurch in eng Verbauten Geräten und unglücklichen fällen dazu führen kann das die Dinger Explodieren.

    Kann im übrigen auch bei Elektroautos Passieren wie ich gelesen habe.

    • Günter Born sagt:

      Dass dies mit jedem Gerät passieren kann, welches LiIo-Akkus enthält, hatte ich impliziert (der obige Beitrag war nicht speziell auf Apple bezogen, auch wenn es hier um ein iPhone ging). Neben Elektro-Autos wären auch Pedelecs ein Thema. Hatte es kürzlich im 50+ Blog thematisiert.

      Pedelec: Wenn der Akku schlapp macht

      • Da-T sagt:

        Letztes Jahr in Hannover: Brand in Fahhradladen (Akku eines E-Bikes gerät in Brand), greift auf darüberliegendes Parkhaus über.
        Dokumentiert bei welt.de und garniert mit weiteren Beispielen: Galaxy Note 7 / Verkehrsunfälle mit Elektroautos, die Feuer fangen. https://www.welt.de/vermischtes/video161895532/E-Bike-Akku-loest-Grossbrand-in-Parkhaus-aus.html

        Der Opel Ampera stand von Anfang an unter keinem guten Stern: das Schwestermodell Chevrolet Volt hatte 2011 nach Crashtest Feuer gefangen – erst 1 Woche nach dem Crashtest.
        https://www.n-tv.de/auto/Batterie-brennt-nach-Crashtest-article4878651.html

        Aus dem Reich der Sagen? Man hört und liest immer mal wieder Berichte von Feuerwehren, die mit Photovoltaik bestückte Gebäude lieber kontrolliert abbrennen lassen, weil die Gefahr des elektrischen Rückschlags besteht, wenn nicht klar ist, ob die Anlage abgeschaltet ist.

        Ich hatte ja auch neulich einen Kommentar zu einem explodierten Handy-Akku abgegeben (war im Zusammenhang mit der aktuellen Rückrufaktion bei Notebookakkkus von Fujitsu). Ich möchte auch hier nochmals auf die meiner Meinung nach ausgehende Gefahr von gefälschten Akkus oder Nachbauten hinweisen, die im Onlinehandel angeboten werden.

        Billige weiße Ware (Kühlschränke, Waschmaschinen, etc. an fehlerhaften Verteilersteckdosen aus China ohne Schutzleiter) … das in Kombination mit brandbeschleunigenden Isolations- und Baumaterielien ist u.U. fatal. London 2017 lässt grüßen.

        Des weiteren Netzteile zum Laden – oder gar Schnelleden- und Betreiben von Geräten, auch im Standby. Jedes Schnurlostelefon, jeder Router hat ein Steckernetzteil. Ich bin mir nicht sicher, welche Gefahr von denen ausgeht. Mir selbst ist mal ein Steckernetztteil eines HP PDAs (2210, die älteren werden den noch kennen) durchgegangen. Eingesteckt war der in einer Steckdose unterhalb eines Fensterbretts. Glücklicherweise ist nur ein Kondensator durchgebrannt. Wenn das Teil richtig Feuer gefangen hätte und noch ein Vorhang davor gewesen wäre…. Glücklicherweise war ich daheim und hab nur einen Schreck bekommen.

        Bitte nicht falsch verstehen: ich will keine Panik schüren! Aber unser modernes Leben umgibt uns mit allerhand elektronischem (Spiel-) Zeugs. Und dass die Hersteller die Technik nicht immer im Griff haben, das beweisen die jüngsten Berichte.

        • Micha sagt:

          Es passiert halt. Die Akkus dürfen hat nichts kosten sollen aber Teuer verkauft werden.

          Das letzte Handy was ich kenne wo noch kein Lithium Ion Akku drin war ist ein Siemens C25. Das lief noch mit einem NiMH Akkupack.

          Steckdosenleisten sind ein anderes Problem. Genauso wie die “Warnung die Steckdosenleisten nicht zu überlasten”.

          Wie soll das bei einer korrekt angeschlossenen Steckdosenleiste überhaupt gehen?

          Wenn sie normgerecht produziert werden halten sie einer Dauerhaften Strombelastung von 250V bei 16A Stand ohne zu schmelzen. Bei einer stärkeren Strombelastung löst die vorgeschaltete Sicherung im Sicherungskasten aus und schaltet den ganzen Stromkreis ab.

          Meine Letzte schaltbare Steckdosenleiste hat 50€ gekostet und stammt von Brennenstuhl Deutschland. Habe sie gekauft nachdem mir mal ein Schalter von einer billigen durchgebrannt ist.

          Mein Ausbilder hat damals empfohlen die Kaltgeräteanschlusskabel für Highend PCs und mit mehrenden Grafikkarten selbst zu Konfektionieren. So PCs die 1-1,5KW verheizen können. Ursache ist das in fertig kabeln aus China meistens der Leiterquerschnitt zu gering ist.

          Zu Schaltnetzteilen. Sie sind halt maßgeblich leichter/keiner und effizienter als Eisenkerntrafos. Wenn billige Elkos und schlechte Kühlkonzept zusammen kommen dann gibt es halt Ausfälle.

          Beispiele von nicht normgerechten Netzteilen gibt es viele.

          Z.b. ein Ladegerät von einem Samsug Klapphandy. Laut Technischen Daten soll es 4,75V bei 0,55A bereitstellen. Im leer lauf sind es aber 5,5V unter nenn last immer noch 5,25V.

          Ein Netzadapter eines Philips AJ210/12 Radioweckers war noch schlimmer 10V statt 7.5V. In dem Radiowecker sind immer die Elkos geplatzt.

          Drittes Beispiel ist ein Lg flatron ips 225. Nach knapp über 2 Jahren hatte das Teil die Angewohnheit nicht mehr zuverlässig einzuschalten. habe ihn natürlich auseinander geklipst. Die Verarbeitungsqualität war sehr schlecht. Mann konnte Durchkontaktierung Bauteile mit leichten zug aus der Leiterplatte des Netzteils herausziehen. Ein Lötkolben brauchte man erstaunlicherweise nicht. Das Lötzinn war wahrscheinlich nicht richtig aufgeschmolzen.

          Wenn man bedenkt wie viel Elektronikschrott produziert wird sollte man glücklich sein das nicht mehr passiert.

          Ordentliche Qualität gibt es leider nur noch sehr selten.

  3. Herr IngoW sagt:

    Ja ist schon lustig, haben die beim Föhnen mit dem Ding rumgespielt?

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