Ist Microsoft mit Office 2019/365 Pro Plus auf dem richtigen Weg?

Im Artikel möchte ich etwas aufgreifen, wo ich mir Rückmeldung von Administratoren in Unternehmen erhoffe, die von der Thematik bald auf das heftigste betroffen werden. Es geht um die Frage, ob Microsoft mit seinen Plänen zum kommenden – ich nenne es mal Office 2019 – bzw. Office 365 Pro Plus auf dem richtigen Weg ist und die Bedürfnisse seiner Anwender trifft.


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Worum geht es?

Zum 1. Februar 2018 hat Microsoft in diesem Blog-Beitrag je ein paar Änderungen zur Unterstützung von Windows und Office bekannt gegeben. Die Pläne für die 2019 erwartete neue Office-Version (von Microsoft Office 365 genannt) haben es aber in sich. Die Systemanforderungen für Office 365 ProPlus Systeme, die in Firmenumgebungen eingesetzt werden, haben es aber in sich. Office 2019 soll als Preview im 2. Halbjahr 2018 kommen und 2019 als Final erscheinen.

  • Office 2019/365 Pro Plus wird ab dem 14. Januar 2020 (Ende des Supports für Windows 7 SP1) nicht mehr auf Windows 7 und Windows 8.1 unterstützt.
  • Office 365 ProPlus wird keinen Support (sprich Sicherheitsupdates) auf Windows 10-Versionen mehr erhalten, die aus dem Support herausgefallen sind. Wer also aus Kompatibilitätsgründen sein Windows 10 nicht auf eine neue Build aktualisieren kann, bekommt keine Office-Updates.
  • Ab dem 14. Januar 2020 gibt es aber auch keinen Office-Support mehr für alle Windows 10 LTSC-Versionen. Der Notnagel, solche Systeme für seine Umgebung einzusetzen entfällt.
  • Auf Windows Server 2016 und älteren Server-Versionen wird es ebenfalls keine Unterstützung für das kommende Office ab Januar 2020 mehr geben.

Microsoft will seine Office-Apps nur noch auf aktuellen Windows 10-Systemen (Semi Annual Channel, SAC), auf Windows 10 Enterprise LTSC 2018 sowie auf dem kommenden LTSC Release von Windows Server unterstützen.

Kein MSI-Installer, verkürzter Support

Im Blog-Beitrag schreibt Microsoft auch, dass Microsoft Office 365 Pro Plus keinen .msi-Installer mehr bekommt. Es wird nur noch ein Click-to-Run (Click2run)-Installer ausgeliefert. Ich denke, hier zieht Microsoft die Reißleine, weil sich .msi-Pakete und Click-to-run-Pakete nicht parallel installieren ließen.

Office Click'nRun-Fehler

Ich hatte das Thema in diesem Blog-Beitrag mal am Rande angerissen. Bei Click-to-Run fällt mir immer nur ‘gibt häufig Ärger’ und wenn Microsoft die Pakete vom Server entfernt, ist die Installation nicht mehr möglich. Daher habe ich bisher auf die msi-Pakete gesetzt.

Entfällt dieser Ansatz, werden die gängigen Sicherheitsupdates auch nicht mehr als Update-Pakete ausgeliefert. Vielmehr werden die Click-n-run-Pakete als Ganzes aktualisiert. Das ist ja bereits heute der Fall.

Zudem schreibt Microsoft, dass Office 2019 nur noch 5 Jahre Mainstream-Support und dann noch für ca. 2 Jahre einen Extended-Support erhält.

Wie seht ihr Administratoren das?


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Aus dem hohlen Bauch heraus beschleicht mich das Gefühl, dass Microsoft nun die Administratoren am Nasenring von Eingriffsmöglichkeiten an Office-Installationen weg führt. Auf alten Systemen wird der Support für Office 2019/Office 365 gekappt, nur noch die neuesten Windows 10-Systemen sind mit Office nutzbar.

Gleichzeitig entfällt die Möglichkeit, die Software per MSI-Installer von einem Datenträger oder Download in Gänze zu installieren. Man wird quasi zum Office 365 ‘Cloud-Abo’ gedrängt. Und zwei Mal im Jahr gibt es dann (zumindest bei Office 365) ein Major-Update. Auf administrator.de, wo ich gelegentlich auch blogge, gibt es diesen Thread mit erhellenden Insights, die mich aber nicht enthusiastisch stimmen.

Wie ist die Einschätzung bei den Administratoren in Firmenumgebungen? Ist das alles kein Problem? Oder erwartet ihr Ärger mit Click-to-run sowie den Support-Zyklen und –Einschränkungen. Ich habe absolut kein Gefühl dafür, wie das in den Ablauf von Firmen eingreift. Eure Kommentare und Einschätzungen sind also gefragt.

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21 Kommentare zu Ist Microsoft mit Office 2019/365 Pro Plus auf dem richtigen Weg?

  1. Christian sagt:

    …”ob Microsoft mit seinen Plänen… …auf dem richtigen Weg ist und die
    Bedürfnisse seiner Anwender trifft. ”

    Als Nicht-Administrator frage ich mich schon mal:
    Warum sollte MS in irgend einer Art Interesse an den Bedürfnissen der
    Anwender haben seit ihrem Win8-Win8.1-Win9weg-Win10-Gebastel?

    Was zählt denn auf der heutigen Welt: Menschlichkeit oder Geld???
    Eben!

    Gruss, Christian

  2. StefanP sagt:

    Ich hatte letztens mal so einen Gedanken zum Thema Vorruhestand.
    Der wird mir bei solchen Nachrichten immer symphatischer…

    PS:
    Mit der Nichtkompatibilität von MSI-Installern und Click-To-Run hatten wir hier bei der Umstellung auf Office 2016 auch schon so unseren Spaß :-(
    Unser Fazit damals: Microsoft will uns nichts verkaufen, denn wenn Sie es wollten, dann würden Sie es für den Kunden nicht so kompliziert machen.

    • Günter Born sagt:

      Wird zwar OT: Zu ‘Ich hatte letztens mal so einen Gedanken zum Thema Vorruhestand.” Mein Tipp: Lasse dich vor so einem Schritt beraten – siehe meinen Artikel Tipp: Die Rentenberatung der Deutsche Rentenversicherung drüben im 50+ Blog.

      Habe gerade mal wieder im weiteren Bekanntenkreis so einen Fall, wo der Betreffende auf die Auskünfte der Firma vertraute. Hätte er ein paar Monate länger gearbeitet, wären ihm arge Abschläge erspart geblieben. Ich stand im Oktober 2016 selbst vor der Frage ‘nach 18 Monaten Arbeitsunfähigkeit Erwerbsunfähigkeitsrente oder reguläre Rente mit 60 + N Monate mit Abschlägen beantragen, oder versuchen weiter zu arbeiten’. Da ich mein eigener Arbeitgeber bin, habe ich bei der Rentenberatung der Rentenversicherung einen Termin gemacht. Hat sich gelohnt, wurde vor folgenschweren Fehlentscheidungen bewahrt und für mein Frau ergaben sich auch interessante Insights. Hat dazu geführt, dass ich für meine Blogs nicht den Stecker gezogen habe, sondern noch eine Weile weiter zu bloggen gedenke (jedenfalls solange, wie die Einnahmen hier und mein Gesundheitszustand das zulassen).

  3. Fahiko sagt:

    In meiner Firma haben wir bereits Windows 10 1607 ausgerollt, alle kritischen Systeme so umgestellt dass sie mit den neusten Versionen funktionieren und evaluieren bereits weiter.
    Office 365 Pro Plus wird bei uns ab Ende Jahr ungefähr eingesetzt werden, wir versuchen dabei auch die 64-Bit-Version zu verwenden. Alte Software wird bis dahin aufgerüstet.

    Klar ist es nicht einfach, vor allem bei vielen alten Systemen. Aber wenn man immer nur auf dem alten beharrt, wird es nie ein Vorwärtskommen gehen. Deswegen gehen wir gleich voran und gehen mit der Zeit. Dabei ist der Konfigurationsaufwand nicht unwesentlich höher als bis anhin schon.

    • Cmd.Data sagt:

      Microsoft-Mitarbeiter?

      Ich komme wegen der Aussage “wird es nie ein Vorwärtskommen” darauf.

      Ändern um des ändern willes kann es nicht sein. Wir haben bei uns immer noch Probleme, sämtliche Funktionen in Word zu finden, seit auf das Ribbon-Interface umgestellt wurde. In grösseren Betrieben gibt es spezielle Software, die das rückgängig macht, doch uns ist das zu teuer.

      • Herr IngoW sagt:

        Das Ribbon-Interface gibt es seit “Office 2007” jetzt ist ja schon das Jahr 2018, ist aber eine lange Eingewöhnungsfase. ;-)

        • Cmd.Data sagt:

          Wir kaufen nicht jede neue Office-Version.

          Viel zu teuer, die meisten neuen Funktionen werden nicht benötigt, Cloud sowieso nicht, und es entfällt der Einarbeitungsaufwand.

          Die Produktzyklen sind einfach zu kurz. Soviel Innovation steckt nun nicht wirklich in Office.

  4. Ida Andro sagt:

    Als Admin weiß ich längst, dass sich MS nicht um die Bedürfnisse der Firmenkunden schert.

    Ich habe die Vorgabe Office365 “paketiert” und mit engl. Menüs bereitzustellen. Das konnte ich bisher mittels > 30 Proofing Tools und vielen Tricks leisten. PTs werden eingestellt.
    MS sagt mir nun: stell einfach auf Languagepacks um. Haha! Welche Firma hat ein service desk, das 30 Sprachen beherrscht und preiswert ist?

    MS kennt auch nur noch eine Strategie zur Fehlerbehebung: installiere mal den Current Channel patch.
    Current? Hat man Firmenkunden nicht gesagt, sie sollen semi-annual (targeted) einsetzen? Darauf weiß der Premiersupport keine Antwort.

    Vorruhestand oder umschulen….?

    • Günter Born sagt:

      Zum letzten Satz: Lies dir meinen Kommentar weiter oben durch – zum Umschulen müsstest Du die Bundesagentur für Arbeit befragen. Ich kann nicht beurteilen, ob Hufschmied, oder Hutmacher noch zukunftsträchtige Berufe sind ;-).

      • Ida Andro sagt:

        Ich war vor ein paar Jahren mal aus Frust auf dem Arbeitsamt bei einer freiwilligen Beratung.
        Meine Idee war ein ein weiteres Studium, vll Gerontologie???
        Die Beraterin strahlte als hätte sie mich verstanden und versuchte mir eine Umschulung zum Altenpfleger schmackhaft zu machen.
        Da habe ich schnellstmöglich das Weite gesucht…

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  6. der_Puritaner sagt:

    Äh hallo habe ich da irgendwas verpasst, Microsoft schert sich um keine Bedürfnisse irgendwelcher Kunden weder Privat noch gewerblich, ich hoffe, zumindest liest es sich ja so, wird mit Office 2019/Office 365 alles einfacher, ich glaube aber nicht daran.

    Den gleichen Scheiß hat nämlich Microsoft schon damals bei der Einführung zu Windows 10 geschrieben, und ich kann mich gut erinnern das es gleich bei der 1511 ein riesiges Problem mit den Autoupdate von Nvidia Treibern gab.
    Über das Problem mit dem Automatische Treiber Update schreibt schon lange niemand mehr, Wahrscheinlich eingestellt :)

    Nun ja zurück zu Office, wir haben ende 2016 auf Office 365 umgestellt nun es läuft ganz gut soviel ich mit bekomme, ich arbeite kaum in der Firma damit, auf meinem Firmenrechner läuft Thunderbird und LibreOffice :) vertrauen ist gut Kontrolle ist besser.

    Vor einigen Wochen hat mich Chef mit 5 neue PCs überrascht, Windows 10 mit irgendeinem MS Office vorinstalliert, schon beim ersten PC hat das deinstallieren des Office inkl. 4 Languagepacks gefühlte ca 3Std. in Anspruch genommen, hat mich ein bisschen gewundert das es so lange benötigt. Bin dann dazu über gegangen Windows komplett neu zu installieren, hat aber auch den Vorteil das der ganze Crap vom Hersteller gleich mit runter war.
    Office 365 lässt sich danach relativ einfach installieren das einpflegen alter Email Dateien aus Outlook 2010 bereitet mir aber immer noch große Probleme hätte nie gedacht das es so aufwendig ist.

    Da bin ich ja so glücklich mit meinem Thunderbird ;)

  7. Marco sagt:

    Ich habe bislang leider für Outlook keinen vollwertingen Ersatz als Client in einem Exchange Umfeld gefunden. Ansonsten wäre LibreOffice sicherlich eine interessante Alternative.

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  9. Matthias sagt:

    Falls man es schafft, den Frust abzulegen und sich etwas intensiver mit der Thematik auseinandersetz, klappt das Ganze echt gut. Ich kenne CTR seit ein paar Jahren, zwischendurch ändern sich Paramter und Regeln, es gibt neue Gruppenrichtlinienvorlagen und neue CTR selbst aber grunsätzlich ist CTR recht flexibel, da man den Rest via GPO einstellen kann. Pragmatisch gesehen ist das für mich eine gute Lösung, aber man muss sich halt damit auseinandersetzen lesen statt lästern. So ist CTR problemlos offline möglich, da man die Pakete z.B. für die Verteilung auf einen lokalen Server legt. Da ist man also safe und kann nach Lust und Laune auch verschiedene Versionen verteilen, entweder wieder per CTR oder per GPO. Auch die Mehrsprachigkeit ist pragmatisch gelöst, wir verteilen so 4 Sprachversionen auf einmal mit deutlich weniger Aufwand als früher. Man muss sich halt ein bisschen einarbeiten. Dass früher alles besser war und ein Windows pro 10 Jahre und ein Office pro 20 Jahre eifacher zu administrieren ist, wissen wir alle…A propos, nur weil ich etwas von Microsoft gut finde, bin ich kein Fan und kein Microsoft-Mitarbeiter, aber das CTR ist das Kleinste aller Probleme…

    • Graf Zahl sagt:

      Wie sieht es mit dem Patch-Management aus?
      Wie handhabt ihr das?
      Wie testet ihr neue Updates/Patches?
      WSUS fällt ja flach.

      Wir hatten den Fall, dass ein einzelnes Update für Office 2016 CTR unser MS-Access Programm lahmgelegt hat.
      War ganz toll, so ohne Kontrolle der Patches.

      • Matthias sagt:

        Patch Management via GPO, in welcher wir den Build und das Installationsdatum angeben. Diesen holt er sich dann von einem Netzwerkshare (in jedem Land hat es einen) und installiert bzw. macht das Update Tag-Genau. Test somit über GPO. WSUS wird nicht für Office verwendet sinngemäss.

  10. RalphAndreas sagt:

    Vielleich OT:
    Verstehe die Frage in diesem Titel nicht, ob MS auf dem richtigen Weg ist. Microsoft geht seinen Weg ob es nun uns passt oder nicht und bisher sind ja alle brav mitgegangen. Die Frage sollte eher sein, gehen wir weiter so kritiklos den Weg mit. Denn viel schmerzlicher empfinde ich, dass keiner registriert was am Ziel mit hoher Wahrscheinlichkeit vielleicht sein wird. Auch der kritische Beitrag “Microsoft – Das Dilemma” zeigte es nicht auf und für das Investigativ Team wäre das sicherlich ein spannenderer zweiter Teil.
    Doch vorab ein wenig zurück in der Zeit.
    Vor Jahren hat MS begonnen seine Unterstützung sukzessiv gegenüber seinen Partnern zurückzunehmen, da sie in Zukunft nicht mehr benötigt werden. Wer auf den Zug des Vertriebes von Office365 und Azure aufsprang wurde noch geduldet, aber die kärgliche Provision schmilzt im gleichen Zuge, wie diese Partner Office365 größer werden ließ. Andere begaben sich in den Aufbau von privaten Hosting Angeboten als Alternative zur Public Cloud, leben aber heute mit dem Schwert über dem Kopf, das MS jederzeit die Lizenzbedingungen und dessen Preise einseitig wie bei Banken und Versicherungen zu seinem Vorteil anpassen kann oder dessen Nutzung sogar komplett untersagt. Wichtig ist nur für MS, das über verschiedenste (Vertriebs-) Kanäle versucht wird – gleichzeitig verbunden mit der Rücknahme von Programmen wie TMG, Small Business Server usw. die Benutzer von MS-Produkten irgendwie von On-Premisses Installationen zwangsweise und schleichend zu Cloud-Produkten zu bewegen. Hinzu kommt der Wandel von Kauf- zur Mietsoftware Nutzung, die zwar für die Hersteller höheren administrativen Aufwand bedeuten, aber auf der anderen Seite sie schützt vor Raubkopien, Zweitverkäufen (OEM/Gebrauchte) und viel wichtiger noch, sie (die Hersteller) damit an die verifizierten Daten der Nutzer kommen. Daten das Gold der Zukunft, inkl. Kreditkarte, SEPA-Mandat und persönlicher Telefonnummer zur Zweifaktor-Authentifizierung.
    Fing es nicht bereits bei W8 an, wenn man nicht aufpasste, das eine Inbetriebnahme des OS ohne Microsoftkonto gar nicht möglich war ? Fing es nicht Anfang letzten Jahres an, das Office 2016 sich ohne Microsoftkonto gar nicht mehr aktivieren lässt ? Fing es nicht mit W10 an, das in kleinen Schritten Programme mehr und mehr nur noch aus dem Store zu beziehen sind, ohne Alternativen?
    Und logischerweise ist der kommende Schritt z.B. mit Office 2019, dass es gar keine Installationen, sondern nur noch gestreamte Software On-Demand aus der Cloud gegen Vorkasse geben wird, inkl. W1x in naher Zukunft verbunden mit der Abkündigung jeglicher Abwärtskompatibilität. Ob sich Office 2019 z.B. unter RDP (Terminalserver) Bedingungen überhaupt noch installieren lässt, hierzu äußert sich MS bisher nicht und ich sehe heute bereits den verzweifelten Kampf der Administratoren. Naja, die Gladiatoren sind bekanntlich auch ausgestorben.
    Und was machen unsere gewählten Politiker hier im Lande und in Europa ? Sie nutzen jeglichen juristischen Winkelzug gegen deren eigener Gesetzgebung um große intransparente Rahmenverträge mit diesen quasi Monopolisten zu schließen und dessen Vorgehen damit weiter zu unterstützen. Zur Volksberuhigung werden komplexe Datenschutzverordnungen ins Leben gerufen, worüber die großen Datenkraken nur lächeln können, aber die kleine und/oder mittelständische Wirtschaft – eigentlich die tragenden Säule unserer sozialen Marktwirtschaft – damit in den Ruin treiben, aber alle sind ja vor dem Gesetz gleich bzw. müssen gleichbehandelt werden.
    Ok, bin ein wenig vom Thema dieses Blogbeitrages abgewichen, aber könnte abschließend der Weg nicht sein, dass man die Großen im Grunde gewähren lässt- im Falle von Facebook & Co publizieren wir ja alle bereits freiwillig unsere persönlichen Daten – wie sie mit Ihrem eingeschlagenem Weg alle Nutzerdaten sammeln, um selbst dann diesen Datentopf per Gesetz anzapfen können. Wer braucht dann noch (Bundes-) Trojaner, lasse die Anderen doch die Arbeit machen ….

    • Matthias sagt:

      Es gibt ja die EU-DSGVO, die wird es richten für den Anwender. Nein, das ist kein Papiertieger mit 809234 Seiten und unsinnigen Auflagen, das EU-DSGVO schütz uns vor allem!

  11. Wilfried sagt:

    Hmm… nur Windows 10…OK; Click-To-Run…OK – das kann man auch lokal im Netz verwalten und offline installieren/updaten. Wenn ich aber in 3 Jahren Office 2019 installiere, habe ich nur 4 Jahre Updates….zu kurz ;-)

  12. Stefan sagt:

    Wir sind sogar erst im Prozess alles auf Office 2016 und Windows 10 Umzustellen. Schwieriger wie man denkt, wenn man bedenkt, dass wir eine Betriebssoftware haben die seit 1995 im Einsatz ist und nicht auf Windows 10 Läuffähig ist. Gab schon 4 Anläufe eine neue zu finden und zu implementieren, die aber alle Versagt haben. Einer davon war es sogar selbst zu Programmieren. Microsoft mag zwar denken, dass sich alles so schnell entwickelt, weil sie es “tun”. Aber fakt ist, in der Betriebswelt braucht sich manches nicht so schnell bewegen, da es nur mehr kosten verursacht und wenig gewinn. Muss aber als Admin sagen, danke das Microsoft meinen Job noch für viiiiiele Jahre sichert, weil sie nichts gerne einfach Lösen :-)

  13. Fritz R. sagt:

    – Wegfall des Supports von Office 2019/365 Pro Plus für Win7 und 8.1 – sehe ich unkritisch. Ab 2020 sollte jede größere Umgebung auf Win10 umgestellt sein. Alles andere ist sicherheitstechnisch fahrlässig.
    – Keine Updates mehr ohne Aktualisierung auf den neuesten Build – CB/CBB/LTSB sind weggefallen, LTSC ist nicht einsetzbar, da man auf alle neuen Features verzichten muß, daher werden wohl die meisten die SACs wählen. Da man mit SAC eh alle sechs Monate updatet, hat man eh immer den neuesten Build oder hinkt allenfalls für eine gewisse Zeit leicht hinterher.
    – für’s Patch Management sollte SCCM verwendet werden.
    – Cloud war für uns rein rechtlich schon nicht einsetzbar. Das verschärft sich dann noch einmal mit der neuen DSGV. Sollte es irgendwann keine Offline-Installer mehr geben, dann war es das mit MSO. Das dürfte auch allen anderen so gehen, wenn ich mich nicht irre.

    @Günter – ich bin fritzo@administrator.de

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