Windows 10 V1709 auf 85% der Windows 10-Maschinen

Kleine Wasserstandsmeldung am Vormittag: Microsofts Windows 10 Fall Creators Update (Version 1709), welches Mitte Oktober 2017 erschienen ist, hat es auf 85% aller Windows 10-Rechner geschafft.


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Diese Zahlen gehen aus dem AdDuplex-Report von Februar 2018 hervor. Die folgende Grafik aus diesem Report zeigt die Verteilung der Windows 10-Versionen.

Windows 10-Versionsverteilung Februar 2018
(Windows 10-Versionsverteilung Februar 2018, Quelle: AdDuplex)

Schaut man sich die Verteilung an, herrschen faktisch nur noch Windows 10 Version 1703 und Version 1709 auf Windows 10-Systemen vor. Ältere Versionen spielen kaum noch eine Rolle (Windows 10 Anniversary Update hat noch 5%). Microsoft ist es also wohl gelungen, die Fragmentierung zu überwinden. Wer noch weitere Details zum Wasserstand will, kann bei Martin Geuß in diesem Artikel schmökern. Er widmet sich z.B. auch der Verteilung der Surface-Modelle.


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5 Antworten zu Windows 10 V1709 auf 85% der Windows 10-Maschinen

  1. Ralf Hesse sagt:

    Das ist etwas missverstänlich formuliert. Die Überschrift müsste heißen: Windows 10 V1709 auf 85% der Windows-10-Maschinen und im ersten Absatz: hat es auf 85% aller Windows-10-Rechner geschafft.

    100% sind hier ja alle Windows-Systeme mit Windows 10. Und nicht alle Windows-Systeme mit Windows 10, 8, 7, …. Microsoft würde jubeln, wenn es nur noch Windows 10 im Einsatz gäbe …

    • Günter Born sagt:

      Stimmt, hätte jetzt Stein und Bein geschworen, dass ich genau das geschrieben habe. Aber da waren zwei gegenläufige Prozesse im Kopf und nur einer hat die Finger bedient. Als dann der Interrupt kam, ist jeweils die 10 weggefallen. Danke für den Hinweis.

  2. Uwe sagt:

    Wenn alle Windows 10 Home-User mit kompatiblen Geräten auf die jeweils neueste Version gezwungen werden, müssten dort eigentlich 100% stehen, aber es klappt eben nur bei 8 von 10 Geräten.

    Ich hatte hier gerade einen eigentlich kompatiblen Acer V5 573G, der mit Windows 8 ausgeliefert wurde. Die 8.1 und Windows 10 (1507,1511,1607) wurden noch problemfrei in die Zukunft getragen. An der 1703 hat sich der Rechner mehrfach vergeblich herangetastet und mit Rollbacks dann aufgegeben. Natürlich hat Microsoft das mit der 1709 weiter „verbessert“. Hier wurde der Secure-UEFI-Rechner für den Normalanwender mit Bootschleife endgültig aus der obigen Statistik entfernt.

    Mit Umgehung der Secure-Umgebung, einem Reparatur-Stick und den hier bekannten Expertenwissen war dann doch noch möglich ein wieder funktionierendes System (1607) zu basteln. Mit großem Eifer hat sich Microsoft aber immer wieder an die Bootschleife 1709 gemacht. Offline wurde nahezu jeder Insidertipp umgesetzt, um dieses Update doch noch heil in die Ziellinie zu tragen. Nach rund einer Woche war auch meine Geduld am Ende und alles wurde auf Null zurückgesetzt.

    Leider ist heute ein Clean Install nicht mehr so sauber, wie die alten Hasen im Geschäft es noch kennen. Das was man an Programmen und Daten benötigt muss separat in die Ziellinie gebracht werden, dafür bekommt man viele Dinge, die man selbst mit lokalem Konto nicht abwählen kann. Später vieles deinstallieren und alles wunschgemäß von Hand einstellen ist ja so „zeitgemäß“.

    Freut euch auf 1803 ;-)
    Die Statistik wird immer besser, denn was nicht funktioniert, geht halt für Normalanwender kaputt!

    • Andres Müller sagt:

      Auch ich konnte zuerst nicht alle Systeme auf das „Fall Creators“ bringen, obwohl ich bei allen Geräten bis Februar mit dem Upgrade abgewartet habe.
      Man sollte eigentlich annehmen dass nach drei Monaten schlimme Fehler aus dem Upgrade Script verschwunden sein sollten.

      Mittels Analyse der Logfile konnte ich alleine bei mir mehrere Bugs im Upgrade Script für das 1709 erkennen. Einer dieser Bug gab es sogar in der letzten Version noch nicht, ich habe das überprüft.

      Der schlimmste Fehler den ich gefunden habe beruht auf der Unfähigkeit des Scripts den Boot Record (BCD) neu zu schreiben bzw. diesen mit bootrec /fixmbr zu reparieren. Das Script verursachte einen Zugriffsfehler vom Typ „Access denied“.

      Das ging bei mir zuerst einher mit dem Unvermögen des Installers zu erkennen von welcher Festplatte der PC bootet. Das Start-Laufwerk ist im BIOS festgelegt.
      Sobald ein PC mehrere Festplatten hat und das BIOS nicht von jener Festplatte bootet worauf sich die Partition C:\ von Windows 10 befindet, misslingt das Upgrade mit Sicherheit (Stand 15. Februar 2018). Das kann zum Beispiel vorkommen bei älteren Geräten mit mehreren Festplatten und bei Geräten auf denen mehrere Betriebssysteme installiert sind.

      In diesem Fall muss man für das Upgrade ohne Clean Install die Fehler des Script manuell umgehen.

      Sobald man in diesem Fall im BIOS das Bootlaufwerk auf jene Festplatte mit Laufwerk C:\ von Windows 10 ändert, dann gelingt das „Fall Creators“ – Upgrade ohne Clean Install.

      Da jedoch Windows 10 den BCD nicht fixen konnte (Zugriffsfehler), so habe ich die Shareware EasyBCD dazu benutzt um den Bootrecord vor dem Upgrade auf jene Festplatte zu schreiben auf welcher sich jenes Windows 10 befindet das man upgraden will. Erst dann kann man das BIOS anweisen von der anderen Festplatte zu starten.

      Weitere Fehler die ich gefunden habe hatten mit der Registry zu tun. So scheint das Update Script für „Fall Creators“ Mühe zu haben eine sehr umfangreiche Registry zuverlässig zu analysieren und von groben Fehlern zu säubern.

      Jedenfalls musste ich in einem Fall zuerst einen externen Registry Cleaner einsetzen (ich hatte diesen von Regsofts.com verwendet). Ohne manuelles Säubern lief das Script bei einem Computer auf dem viele Software installiert sind in Speicherfehler vom Typ Buffer Overflow und Out of Memory.

      • Uwe Albrecht sagt:

        Auf der einen Seite freut man sich ja, wenn man Probleme lösen kann und irgendwie in die Ziellinie einläuft, aber gefühlt würde ich meinen, das die Problemhäufung bei Windows 10 ist schon sehr augenfällig. So wird es nie etwas mit 100% W10/O365.

        Obwohl ich nun auf mehr als 30 Jahre Erfahrung mit MS-Produkten (DOS, Windows, Office) zurückblicken kann und im Officebereich sicher Poweruser bin, kann ich dem ganzen immer weniger Freude und Produktivität abringen.

        Freude und schnelle Fortschritte mache ich nun mit Linux. Natürlich bin ich dort mit geringstem Wissen ausgestattet, aber das reicht schon nach wenigen Monaten aus, um Rechner schnell und komfortabel auf die unterschiedlichsten Distributionen zu bringen. Grundlagen lese ich mir beim Kofler und im Internet an und zwischenzeitlich bin ich über Linux Mint bei Manjaro (Cinnamon) angelangt. Alte Linux-Regeln gelten heute einfach nicht mehr. Arch für Anfänger ohne Terminal auf aktuellem Kernel mit breiter einfach zu installierender Softwarebasis… in 20 Minuten einsatzfertig und alles läuft ohne Frickeln vom Start weg. Unglaublich was Microsoft dagegen abliefert.

        Es ist erstaunlich das wie beim Windows 10 (sollte eigentlich der Platzhirsch unter den Desktops sein, kann Windows 7 aber nicht erfolgreich verdrängen) auch die Linux-(Desk)Topentwicklungen Gnome und KDE noch keinen Stich bei mir bekommen. Ich rutsche immer wieder auf Mate oder Cinnamon. Mate läuft eben auch auf alten Rechnern noch flott, so dass die dortigen Alternativen XFCE & Co kurze Testphasen nicht überstehen.

        Windows 10 Update von 1607 auf 1709 = 1 Woche Arbeit und geht eigentlich nicht auf allen Geräten wie von selbst.

        10 Linux Einsteigersysteme an einem Tag zu evaluieren und 2 oder 3 davon komplett neu zu installieren geht heute locker an einem Tag. So haben sich die Zeiten geändert.

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