Apples neues ‘Günstig-’ Einsteiger-iPad für die Schule

Noch ein kleiner Nachtrag: Gestern Abend hat Apple wie angekündigt (siehe Apple-Event in Chicago am 27. März 2018) einige neue Produkte für den Bildungsmarkt angekündigt. Mit dabei, ein etwas überarbeitetes iPad, welches auf Schulen zielt.


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9,7-Zoll-iPad mit Pencil für Schüler

Bei dem Einsteigergerät handelt es sich um ein überarbeitetes 9,7-Zoll-iPad, dem ein A10-Fusion-Prozessor aus dem iPhone 7 spendiert wurden. Die restlichen Spezifikationen entsprechen dem des früheren 9,7-Zoll-iPad – das Display löst mit 2048 x 1536 Pixel auf.

Neues 9,7-Zoll-iPad
(Screenshot Apple-Seite)

Neu ist dabei, dass das Gerät erstmals einen (optionalen) Apple Pencil genannten Stift unterstützt. Wenn ich es richtig mitbekommen habe (Apples Werbeseiten sind da nebulös), braucht der Stift kein Akku und wird bei Nichtgebrauch im Gerät verstaut. Die Akkulaufzeit wird mit bis zu 10 Stunden angegeben. Das iPad besitzt eine 8 Megapixel Rückseitenkamera sowie eine 1,2-Megapixel-Frontkamera. Die technischen Spezifikationen finden sich hier. Ein Connector für eine Tastatur, wie beim iPad Pro, fehlt. Man kann aber eine Tastatur von Drittanbietern separat per Bluetooth ankoppeln.

Neues 9,7-Zoll-iPad mit Tastatur(Screenshot Apple-Seite)

Das Tablet soll in der Einstiegsvariante mit 32 GByte Speicher 349 Euro kosten. Die Variante mit LTE kostet 479 Euro. Der Apple Pencil schlägt zusätzlich mit 99 Euro Aufpreis zu Buche. Will man mehr Speicher, kostet dies ebenfalls extra. Die Variante mit 128 GByte Speicherplatz kostet knapp 440 Euro (LTE-Modell 570 Euro). Schulen bekommen etwas Rabatt (32-GByte-WiFi-Modell 332 Euro, 128-GByte-Variante 418 Euro). Die genauen Preise lassen sich hier abrufen.

Zusätzlich wurden einige Apps für den Schulbereich aktualisiert. Bei Interesse finden sich bei Apple (und hier), bei heise.de oder bei Spiegel Online Beiträge mit einigen zusätzlichen Informationen.

Apple verspricht sich also vom US-Bildungsmarkt einiges vom Umsatzkuchen ab zu bekommen. Ob ein iPad samt Apps, die immer wieder aktualisiert werden und bald überholt sind, Sinn machen, kann ich nicht so wirklich beurteilen. Jedenfalls steht das Unternehmen mit Google Chromebooks und Microsofts Günstig Windows 10 S-Systemen im Mitbewerb.


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2 Antworten zu Apples neues ‘Günstig-’ Einsteiger-iPad für die Schule


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  2. Martin Feuerstein sagt:

    Wie teuer darf die Hardware in Schulen sein? Ein Samsung Galaxy Tab A (2016), welches immerhin etwas mehr MDM-Funktionen (als andere Androide) via Knox unterstützt, gibt es inkl. Garantieerweiterung für unter 250€. Andere Android-Tabs gibts für unter 100€. Die App-Bezahlung dürfte bei Apple ganz gut gelöst sein (wenn auch per Kreditkarte), wenn ich das richtig gelesen habe. Würde mich über einfache/verständliche Infos zu Zahlungs-/Vertragsmodalitäten freuen – hat wer n paar Links dazu?

  3. Rene sagt:

    @Martin Feuerstein:
    Es gibt wohl ein paar Prozente Rabatt.

    Ob das iPad mit iOS eine Bereicherung für das Lernen darstellt, muss jeder für sich ausmachen.
    Ich finde, das Apple keine Bereicherung darstellt. In Berlin gab/gibt es Schulen, die haben sich vor Jahren das MacBook Air gegönnt. Also die Eltern mussten das Gerät kaufen für etwas unter 1.000,-€
    Es gab damals wohl ./.30% Rabatt von Apple.

    Ich frage mich bei solchen Aktionismus, was möchte man erreichen.
    Ein gewisses Verständnis über Informatik und wie was im Hintergrund funktioniert, finde ich wichtig.
    Aber was braucht man dafür?
    Ich finde, das man z.B. mit C++ lernen könnte.
    Mit C++ kann man einige Sachen anstellen, die das Verständnis vereinfachen. Zudem könnte man einen Kernel zerlegen und schauen, wie funktioniert das eigentlich mit dem root?

    Da Windows, MacOS und iOS geschlossene Systeme sind, sind diese Betriebssysteme die denkbar ungünstigsten OS für solche Vorhaben.
    Ich würde Linux Mint vorschlagen. Es hat eine simple Oberfläche, wo man auch als Laie erst einmal mit Linux Mint arbeiten kann. Hat aber die Möglichkeit, tief in die Innereien vorzustoßen und sich die Arbeitsabläufe anzuschauen.
    Und das tolle an so einem Linux ist, das man mit uralten Rechner arbeiten könnte. Ich selbst habe Linux Mint 32Bit auf einen Samsung NC10 (aus dem letzten Jahrtausend) installiert. Es läuft sauber und flüssig.
    Da aber wie all zu oft Lobbyisten, Laien und Fanboys Entscheidungen treffen dürfen, wird wohl ein Ziel vorgegeben, aber der Nutzen und die Anschaffungen werden den Erfolg zunichte machen.

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