Chrombooks: Acer prognostiziert Durchbruch

Chromebooks mit Googles Chrome OS sind in Amerika der Renner im Bildungsbereich, in Deutschland aber noch weitgehend unbekannt. Hersteller Acer hat sich zu Wort gemeldet und prognostiziert einen Durchbruch.


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Die Informationen habe ich gerade auf channelobserver.de gefunden. Dort wird festgestellt, dass Chromebooks mit Google Chrome OS in Deutschland bislang noch ein Nischenmarkt seien. Einsatzfeld sei höchstens der Bildungsbereich, wo Acer Marktführer ist.

Chromebooks im kommen

Acer-Manager Gerit Günther, im Commercial Sales für das Projektgeschäft sowie die Corporate Reseller zuständig, sieht aber Chancen. ‘Auch in Deutschland würden sich die Geräte noch durchsetzen’, wird der Manager von Channel Observer zitiert. ‘Während es mit den Produkten noch Nachholbedarf im Education-Bereich gibt, sind Chromebooks plötzlich ein Thema im Enterprise-Bereich’, so Günther.

Bildungsmarkt bietet Chancen

Mit Verweis auf eine Initiative der Bundesregierung, die alle 40.000 Schulen in Deutschland mit digitalen Endgeräten, WLAN-Verbindungen und sicheren Cloud-Lösungen ausstatten will, ist der Acer Manager optimistisch: ‘auch im Bildungsbereich würden Chromebooks künftig an Bedeutung gewinnen’. Acer stellte erst kürzlich das erste für das Bildungswesen designte Tablet, das Chromebook Tab 10 (D651N) mit Chrome OS Betriebssystem, vor.

Acer zielt auf Unternehmen

Laut Günther ‘gibt es zwar im Bildungsbereich bei Chromebooks noch Nachholbedarf – aber plötzlich seien diese Geräte ein Thema im Enterprise-Bereich’. Für Acer ist daher neben dem klassischen Bildungsbereich der mobile Workplace sowie der klassische Arbeitsplatz mit Business-Monitoren wichtige Bereiche im Commercial-Segment.

Abschließende Frage an die Leute im Firmenumfeld: Spiegelt sich das bei euch wieder? Sind Chromebooks bereits ein Thema um Unternehmensumfeld?


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3 Antworten zu Chrombooks: Acer prognostiziert Durchbruch

  1. Nicht das ich wüsste, im Bildungsbereich (Technikerschule) bin ich zwar nur Zeitweise Tätig und hab keine Entscheidungsgewalt aber durchaus ein Mitspracherecht da denkt niemand an irgendwelche Chromebooks, wir haben da noch 4 Jahre alte Dell Inspiron Notebooks mit Windows 7.

    Auch ist mir im Unternehmensumfeld niemand bekannt der Chromebooks einsetzen möchte, ich weiß also nicht aus welchen Fingern sich das der Acer-Manager Gerit Günther saugt. Im übrigen arbeite die Chromebooks sofern mir bekannt ist nur in der Cloud, das Speichern von Dokumenten und Präsentationen ist gar nicht vorgesehen und ohne Internetverbindung kein Arbeiten möglich.

    Ironie an, Da Unser Land so extrem Flächendeckend vernetzt ist und man auch auch überall eine Mobile Internetverbindung zur Verfügung hat wer will da schon in der Cloud arbeiten, Ironie aus.

  2. Josef sagt:

    Ich verwende seit 2 Jahren ein Acer Chromebook mit Convertible-Funktion und voll begeistert, seit die Android-Apps problemlos laufen. Für den einfachen Consumer gibt es meiner Meinung nach nichts besseres. Wenn die Chromebooks von Alphabet und den Notebook-Herstellern richtig gepusht werden, dann kann sich MS warm anziehen.

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  4. Ulf sagt:

    Chromebooks sind bei uns kein Thema. Die Dinger setzen voraus, dass man alles in der Google Cloud abkippt – nein, Danke.

    Google will zwar gerne deutlich mehr Chromebooks in Unternehmen drücken und hat inzwischen entsprechende Features integriert – aber Google will seit Jahren auch gerne im Messenger-Markt eine Rolle spielen…

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