Meltdown/Specte und die verzögerte Offenlegung

Zum Jahreswechsel 2017/2018 wurden wir ja von der Meltdown-Sicherheitslücke in Intel CPUs überrascht (siehe Blog-Beitrag Sicherheitslücke: Bug in Intel CPUs bedroht Betriebssysteme und den Artikel Meltdown und Spectre: Was Windows-Nutzer wissen müssen). Schnell wurde ruchbar, dass Intel bereits seit Mitte 2017 über die Bugs bescheid wusste, aber nicht mal die US-Sicherheitsbehörden informierte. Für alle Blog-Leser/innen, die das interessiert, The Register hat hier einige Hintergrundinformationen zum Sachverhalt zusammen getragen. Das erklärt auch, warum die Notfall-Updates, die schnell rausgehauen wurden, zum Desaster führten.


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Ein Kommentar zu Meltdown/Specte und die verzögerte Offenlegung

  1. Al CiD sagt:

    Yep, ein Desaster für Intel, auch durch falsches Management und Blockadehaltung statt gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.
    https://news.slashdot.org/story/18/09/01/1736228/intel-blocked-collaboration-on-spectremeltdown-fixes-says-linux-kernel-developer

    Wir leben in einer seltsamen Zeit, in der sich die großen Unternehmen selbst ein Bein stellen.
    – Microsoft mit Telemetrie und Win10-Update-Politik
    – Autoindustrie u.a. mit Abgas-Manipulation
    – FaceBook mit Datenskandal (gut, ist deren Job :-P )
    – Amazon mit den Arbeitsbedingungen

    … diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit…

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