Acrobat Reader DC 2019.008.20071, kein PDF-Versand mehr

win7 Vor einigen Tagen hat Adobe ein Sicherheitsupdate für seine PDF-Produkten (Reader, Acrobat) herausgebracht. Ich habe im Blog-Beitrag Adobe Acrobat Sicherheitsupdate (Oktober 2018) darüber berichtet. Es gibt wohl aber Probleme mit dem neuen Acrobat Reader DC 2019.008.20071. E-Mail-PDF-Anhänge lassen sich nicht mehr versenden. Ich habe was im Blog-Beitrag nachgetragen. Jemand betroffen? Ergänzung: Ich habe einen Abriss an Wissenswertem und an Problemen im Blog-Beitrag Acrobat Reader DC Oktober-Release: Bugs und Neuerungen veröffentlicht. Dort geht es mit der Kommentierung weiter – hier habe ich die Kommentare deaktiviert. Ergänzung 2: Seit dem 8. Oktober 2018 hat Adobe einen Patch freigegeben, der Fehler adressiert (siehe auch diesen Kommentar im Blog).


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25 Kommentare zu Acrobat Reader DC 2019.008.20071, kein PDF-Versand mehr

  1. Manfred H sagt:

    Hallo, hatte ich gerade vorhin bei einem User.

    Ist jetzt unter
    – Datei
    – Datei freigeben
    – Als Anlage versenden

    Gruss
    Manfred

  2. Doc WP sagt:

    Das scheint wohl mehr gewesen zu sein als ein triviales Sicherheits-Update. Beim ersten Start wird da eine Tour für Neuerungen gestartet. Die Menüs sind offenbar teilweise verändert und auch haben jetzt die PDFs alle ein neues Icon.

  3. Sebastian sagt:

    Und überall schmiert der Acrobat Reader nach dem Update jetzt ab, wenige Sekunden, nachdem man ein PDF geöffnet hat. “Installation reparieren” hat schon mal nicht geholfen…

  4. Toni sagt:

    Hallo,
    es gab auch einen neuen Customization Wizard. Die Tour kann man scheinbar nicht abstellen (oder ich habe es bisher noch nicht gefunden). Weiterhin wird bei Windows 10 im Userkontext gefragt ob es der Defaultviewer sein soll obwohl das im Wizard ausgewählt wurde.
    Der Dienst läuft trotzdem und ist auf automatisch starten eingestellt.Das war in den Vorgängerversionen aber auch schon.Der automatische Updatevorgang bleibt oder blieb aber trotzdem deaktiviert.

    • Windoof-User sagt:

      Nach der Installation oder einem Update muss man eventuell vorhandene Registratureinstellungen erneut anwenden, um “Splash-Screen”, EULA oder Sonstiges beim Start zu unterdrücken.

      Hier ein Auszug der relevanten Einstellungen:

      Windows Registry Editor Version 5.00

      [HKEY_CURRENT_USER\Software\Adobe\Acrobat Reader\DC\AdobeViewer]
      “EULA”=dword:00000001

      [HKEY_CURRENT_USER\Software\Adobe\Acrobat Reader\DC\Originals]
      “bDisplayedSplash”=dword:00000001

      [HKEY_CURRENT_USER\Software\Adobe\CommonFiles\Usage\Reader DC]
      “OptIn”=dword:00000000

      [HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Adobe\Acrobat Reader\DC\AdobeViewer]
      “EULA”=dword:00000001

      Neben dem AdobeARMservice Dienst existiert auch noch eine Aufgabe, die via Aufgabenplaner deaktiviert/entfernt werden kann.

      Registratureinstellungen sind unter https://www.adobe.com/devnet-docs/acrobatetk/tools/PrefRef/Windows/index.html beschrieben.

      • Windoof-User sagt:

        PS: Den Acrobat Reader gibt es auch via FTP (ohne tolle Beilegungen…). Da Adobe jedem Blogger, der den FTP-Link postet, rechtliche Schritte androht… Also einfach im Internet suchen…

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  6. Sebastian sagt:

    Warum erscheint mein Kommentar nicht?

    Nach dem Update haben die meisten Clients Probleme:
    Adobe Reader stürzt wenige Sekunden nach Öffnen eines PDFs ab!
    Neu-Installation und Reparaturinstallation ohne Erfolg.
    Im Adobe-Forum wird geraten den Ordner C:\ProgramData\Adobe\SLStore zu löschen.
    Der ist aber gar nicht vorhanden.

    Das halbe Unternehmen kann derzeit keine PDFs mehr öffnen.

  7. VGem-e sagt:

    Servus,

    mal sehen, wann bei mir der erste Kollege aufschlägt, dass er seine PDFs nicht mehr am bisherigen Reader-Symbol erkennt?!
    Aber das Versenden aus dem Reader geht doch auch über das Briefumschlag-Symbol der Symbolleiste?!

    Gruß

  8. Siglinde Hillebrand sagt:

    Hallo miteinander,

    ich habe seit der Version 200071 Probleme mit dem Druck.
    Die Vorschau zeigt das PDF-Dokument ganz normal, wenn ich dann auf drucken gehe, erhalte ich nur weiße Seiten.
    Wie kann ich das beheben?

    Gruß
    Siglinde H.

    • Thomas D. sagt:

      Hmm,

      Ich würde mal Sumatra oder einen anderen alternativen reader ausprobieren.
      Wahrscheinlich hat Adobe mal wieder am PostScript rumgebastelt.

      Bei PDF´s wird in der Sprache übermittelt.
      Die meisten DruckerTreiber arbeiten aber mit einer Variante von PCL 6 weil MS und MS Programme damit besser harmonisieren….
      Kann also sein das Adobe den Fehler/das Problem bald zugibt und eine Anpassung fährt, oder man manuell eine PS Variante fährt.

      Kyocera und Töchter nutzen z.B. KPDL.

  9. Bernard sagt:

    Mit diesem ganzen Cloud-Zeugs habe ich auf meinem Laptop immer nur Ärger, da er nicht ständig mit dem Internet verbunden ist.

    Also setze ich doch wieder auf den Reader 11. Keine Ahnung, warum man bewährtes durch viele Updates kaputt macht.

  10. al sagt:

    Hallo Siglinde.
    Ähnliche Probleme bei uns seit der neuen Version.
    Als workaround probiere doch im Druckdialog einzustellen unter “Erweitert” – “Als Bild drucken”.
    Das hilft bei uns zumindst.
    Alternative, probiere mal andere Drucker aus.

    Ich hoffe es gibt ein Update seitens Adobe.
    Auch das RZ wo unsere Terminalserver laufen haben Problemanfragen von anderen Kunden zum Thema PDFs ausdrucken bekommen.

  11. Dekre sagt:

    ich kann dann als Hilfe anbieten: Foxit Reader. Es gibt auch andere, aber hier passt es gut als Ersatz.

    Damit kann man wenigsten arbeiten. Es gibt ein neues Update siehe hier:
    https://www.borncity.com/blog/2018/10/02/sicherheitsupdate-fr-foxit-pdf-reader/

    Ich empfehle für solche Fälle immer zwei. Es hilft.

    • Martin Feuerstein sagt:

      Bin da eher beim PDF-Xchange Editor hängen geblieben, die Premium-Features lassen sich in den Optionen auch ausblenden (so dass nur die kostenfreien Funktionen angezeigt werden). Hat dazu weniger Druck-Probleme als Adobe Reader 11 (in Zusammenhang mit Kyocera-Laserdrucken mit KX-Treibern im PCL-Modus aufgefallen).

      • Bernard sagt:

        Der PDF-Xchange Editor ist in der Tat sehr gut.

        Aber leider quengeln im Firmenumfeld die User, wenn sie nicht das bekommen, was sie von zuhause kennen.

        Und dann muss man sich rechtfertigen, warum man denen das “Normale” vorenthält.

        Seufz.

      • Dekre sagt:

        Ich werde diesen dann noch mal testen. Ich hatte Probleme beim Einscannen mit PDF-Xchange. Ich habe schon alles probiert, was hier im Blog und den Kommentaren angepriesen wurde und habe jetzt meine Lösung gefunden.
        Es kommt auch darauf an, für was man es verwenden möchte. Ich verwende Acrobat XI Pro und Foxit Reader. Die Aufgaben sind auch verteilt und ich bin zufrieden. Vielleicht kommt mal eine neue Pro-Variante, aber dann bestimmt Foxit-Phantom. Aber bisher ist alles o.k.

      • Thomas D. sagt:

        Moin Moin,

        Kleiner Diskurs:
        Adobe hat DEN Standard bei vielem in Sachen Drucken eingeführt und nimmt sich heraus ohne Ankündigung, und viel schlimmer noch generelle Information auch im Nachhinein, Änderungen durchzuführen.
        Das machen die genauso wie MS / Apple / Google / HP…

        Vor 15 Jahre wäre das nicht weiter aufgefallen da jedes Teil eine Welt für sich war.
        Heute ist aber leider alles vernetzt und aus meiner Sicht ist das DAS Kriterium, wie gut ich mit anderen vernetzten Systemen kommunizieren kann :-)
        IT Krankheit?
        ;-)

        Zurück zum Thema.
        Adobe hat PS (PostScript) eingeführt was essentiell u.a. von Apple, mittlerweile weniger von Linux, aber auch allen “großen” Systemen wie AS400 oder DATEV verwendet wird.

        Kyo hat seine Alternative dazu entwickelt, KPDL.
        Das ist bei denen DIE Referenz bei PDF Druck.

        Es gibt aber nicht nur PS.
        MS z.B. mag PS nicht so sehr.
        Sie haben dazu selber eine (nicht so gute um es freundlich auszudrücken) Alternative entwickelt:
        XPS.
        Ansonsten verwenden MS Produkte gerne PCL als Drucksprache.
        Derzeit PCL 6.

        Kyo hat eine Zwischenemulation entwickelt die versucht so gut es geht alle zu bedienen.
        PCL XL.
        Nur, wenn man alles “gut” macht, ist nichts “sehr gut” :-)

        Deswegen kann es sein das man für manche Fälle einen Druckertreiber mit PS bzw. KPDL erstellen muss.

        Allerdings treten bei neu installierten Systemen mit Win / MS Office / Adobe keine Probleme auf…
        Ist also kein generelles Problem sondern die üblichen Verschmutzungen.
        Diese Probleme sind aber auch keine Ausnahme Probleme :-)

  12. Hansi sagt:

    Danke für die Infos hier.

    Trifft dies auch auf “Adobe Acrobat Reader DC 2017.011.30105” zu?

  13. Walter G. sagt:

    Es empfielt sich, mal die Einstellungen zu überprüfen. Ich habe bei mir aus Sicherheitsgründen z. B. JavaScript deaktiviert. Nach dem Update war es nun wieder aktiviert. Kann aber auch schon bei früheren Updates passiert sein, ich schaue nicht jedes Mal drauf.

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